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Royal Caribbean schafft Impfpflicht weitgehend ab

Die Reederei Royal Caribbean passt ihr Corona-Protokoll erneut an und hebt fast alle Auflagen, die momentan praktiziert werden, mit Wirksamkeit zum 5. September 2022 auf. Primär hat dies zur Folge, dass man auch wieder ungeimpfte Fahrgäste an Bord nimmt. Personen, die bei der Einschiffung keine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können oder wollen, müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Akzeptiert werden auch die Ergebnisse von Selbsttests. Geimpfte benötigen für Reisen bis maximal neun Tagen keinen Test. Allerdings müssen sich sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte bei Reisen, die mindestens zehn Tage dauern, vor der Einschiffung testen lassen. Das Ergebnis darf nicht älter als drei Tage sein. Die Reederei akzeptiert auch Ergebnisse von Selbsttests. Ausgenommen von der Test- bzw. Impfpflicht sind Kinder bis maximal fünf Jahre Lebensalter. Royal Caribbean weist in einer Erklärung ausdrücklich darauf hin, dass es bei Kreuzfahrten, die von/nach Australien, Bermuda, Kanada oder Singapur führen, eine Sonderregelung gibt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben der zuvor genannten Länder darf man ausschließlich Geimpfte an Bord lassen. Für Kinder kann es Ausnahmen geben, jedoch sollten diese rechtzeitig vor der Einschiffung geprüft werden, da sich die Reederei eigenen Angaben nach an die staatlichen Anordnungen halten muss.

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Usbekistan: Regierung sucht Berater für die Privatisierung von Uzbekistan Airways

Die Regierung von Usbekistan will die staatliche Fluggesellschaft Uzbekistan Airways privatisieren. Über eine Holdinggesellschaft hat man eine Ausschreibung, in der ein Beratungsunternehmen gesucht wird, veröffentlicht. Grundsätzlich ist das Vorhaben der Regierung nicht neu, denn bereits im April 2022 gab Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev ein Dekret heraus, in dem unter anderem angeordnet wird, dass mindestens 51 Prozent von Uzbekistan Airways verkauft werden sollen. Auch ist vorgesehen, dass der erste Schritt der Privatisierung bis 1. September 2022 eingeleitet werden muss. Daher ist davon auszugehen, dass in Kürze eine formelle Ausschreibung veröffentlicht wird. Zur Bewertung möglicher Angebote will sich Usbekistan die Unterstützung einer internationalen Beratungsagentur sichern. Genau diese sucht man nun über eine staatliche Holdinggesellschaft. Interessenten können sich bis zum 17. September 2022 melden und ihre Angebote für den Beratungsauftrag einreichen. Zunächst soll der aktuelle Stand der Dinge der usbekischen Zivilluftfahrt umfangreich analysiert werden. Auch sollen die Vermögenswerte von Uzbekistan Airways bewertet werden. In einem weiteren Schritt soll dann die Privatisierung des Carriers formell ausgeschrieben werden. Derzeit ist unklar, ob der Staat weiterhin als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben wird. Diese Frage soll auch mit Hilfe der Berater näher erörtert werden.

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Lufthansa-Tochter Delvag stellt Online-Drohnenversicherungen ein

Delvag, der konzerneigene Versicherer der Lufthansa Group, steigt aus dem Online-Vertrieb von Drohnenversicherungen aus. Das Unternehmen teilte mit, dass man die Produkte aus „strategischen Gründen“ per 31. August 2022 einstellen wird. Konkret bedeutet das, dass man ab diesem Termin keine neuen Halter-Haftpflichtversicherungen bei der Delvag abschließen kann. Bislang richtete sich das Angebot sowohl an gewerbliche als auch an private Operators. Künftig will man gewerbliche Drohnenbetreiber nur noch auf explizite Nachfrage nach Einzelfallprüfung versichern. Bislang hatte man einen recht unkomplizierten Onlinevertrieb, so dass unbemanntes Fluggerät, sofern es die Versicherungsbedingungen erfüllt hat, mit wenigen Mausklicks versichert werden konnte. Für Inhaber von Polizzen ändert sich vorerst noch nichts, denn die Delvag will diese bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit erfüllen. Allerdings kommt es dann zu so genannten Ablaufkündigungen, denn die Lufthansa-Tochter wird bestehende Versicherungsverträge nicht mehr über den ursprünglich vereinbarten Zeitraum hinaus fortführen. Bestehende Kunden müssen sich also mittelfristig um eine neue Assekuranz bemühen.

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Personalmangel: British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus

Das IAG-Konzernmitglied British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus. Im Zeitraum zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 wurden rund 1.000 Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke aus dem Verkauf genommen. Die überwiegende Mehrheit der Kürzungen betrifft das Angebot ab London-Heathrow. Ab Gatwick sollen zwar auch Flüge betroffen sein, jedoch deutlich weniger. Im Oktober 2022 sollen insgesamt 629 Verbindungen entfallen. Diese sollen in erster Linie auf das europäische Angebot entfallen, jedoch kommt es laut British Airways punktuell auch zu Kürzungen auf der Langstrecke. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass man mit Hilfe der Streichungen die Häufigkeit von Verspätungen und Ausfällen reduzieren will. Sowohl British Airways als auch die Dienstleister an den Flughäfen Heathrow und Gatwick leiden unter akutem Personalmangel. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der größte Airport des Vereinigten Königreichs die tägliche Passagier-Obergrenze abermals verlängert hat. British Airways betont allerdings, dass die Urlaubsflüge, die während der Herbstferien traditionell stark nachgefragt sind, von den jüngsten Streichungen nicht betroffen sein sollen. Man geht davon aus, dass man aufgrund des Umstands, dass man die Flugplananpassungen frühzeitig vornimmt, für alle Betroffenen Ersatzbeförderungen anbieten kann.

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Künftiger Air-Belgium-Frachter wird in Luqa lackiert

Die Fluggesellschaft Air Belgium wird in Kürze einen Umbaufrachter des Typs Airbus A330-200F übernehmen. Die Maschine wurde ursprünglich im Jahr 2007 an Etihad Airways ausgeliefert. Derzeit wird das Langstreckenflugzeug bei Aviation Cosmetics Malta auf den Ersteinsatz vorbereitet. Derzeit trägt die von Altavair geleaste Maschine die temporäre Registrierung OE-LAL. Dabei ist das Flugzeug nicht mit einem A340, der vormals bei Austrian Airlines dieses Luftfahrtkennzeichen getragen hatte, zu verwechseln. Es besteht kein Zusammenhang und die Registrierung wurde schlichtweg erneut vergeben. Gegenständlicher Airbus A330-200F trägt die Seriennummer 832 und ist derzeit rund 15,3 Jahre alt. Auf dem Flughafen Luqa wird das Frachtflugzeug in die von Air Belgium gewünschten Farben umlackiert. Derzeit trägt der Jet überhaupt keine Livery, sondern wartet auf Malta auf den Termin im Paintshop.

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Zürich: Swiss lädt erste Air-Baltic-Wetlease-Strecken

Im Winterflugplan 2022/23 wird Swiss sechs von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 im europäischen Streckennetz einsetzen. Die lokalen Gewerkschaften sind mit diesem Deal nicht zufrieden und laufen dagegen regelrecht Sturm. Nun sind die ersten Strecken, auf denen die Letten für die Lufthansa-Tochter fliegen werden, bekannt. Derzeit ist Air Baltic unter anderem für Eurowings, Eurowings Discover und SAS im ACMI-Einsatz. Gleichzeitig sind Ersatzteile für den Maschinentyp A220-300 Mangelware, so dass dies zum kuriosen Umstand führt, dass man im eigenen Streckennetz mehrere Wetlease-Flugzeuge im Einsatz hat. Beispielsweise fliegen Cyprus Airways und Carpatair für das Luftfahrtunternehmen mit Sitz im lettischen Riga. Für Swiss wird man ab 30. Oktober 2022 bis zu sechs A220-300 betreiben. Dagegen protestieren mehrere schweizerische Gewerkschaften. Aus vorliegenden Flugplandaten gehen die ersten Routen, auf denen Air-Baltic-Fluggerät zum Einsatz kommen wird, hervor. Dabei handelt es sich um die nachstehend aufgezählten Strecken ab Zürich-Kloten: Brüssel Belgrad Bukarest Kopenhagen Düsseldorf Frankfurt Hamburg Oslo Prag Paris-Charles de Gaulle Rom-Fiumicino Tallinn Warschau-Chopin

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Flughafen Wien startet kostenlosen VIP-Service für AmEx-Centurion-Karteninhaber

Der Flughafen Wien-Schwechat und American Express Österreich ermöglichen Inhabern der Centurion-Kreditkarten die kostenfreie Nutzung der vom Airport angebotenen VIP-Services. Das Angebot beschränkt sich jedoch auf in der Alpenrepublik ausgestellte Karten. Das Centurion-Programm von American Express gilt als besonders exklusives Kreditkartenangebot, das man laut Amex nur auf Einladung nach einem nicht näher definierten jährlichen Mindestumsatz erhält. Ganz billig ist die Jahresgebühr übrigens auch nicht, jedoch dürfte diese für Personen, die den jährlichen Mindestumsatz erreichen von untergeordneter Bedeutung sein. Der Kreditkartenanbieter und der größte Airport Österreichs haben eine neue Kooperation vereinbart, die derzeit nur Inhabern von Centurion-Karten, die von American Express Österreich ausgegeben wurden, vorbehalten ist. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass beispielsweise Inhaber dieser Karten aus anderen Amex-Ländern den kostenfreien VIP-Service nicht in Anspruch nehmen können. „Ob Urlaub oder Business-Trip – endlich ist Reisen wieder uneingeschränkt möglich. Wir freuen uns sehr, unseren Centurion Mitgliedern dank der Partnerschaft mit dem Flughafen Wien ein exklusives Leistungs-Paket anbieten zu können, das den Aufenthalt am Airport zum Erlebnis macht und dabei unsere heute wertvollste Ressource schont: Zeit“, so Anita Pruckner, Country Manager American Express Österreich. Konkret können Centurion-Inhaber das VIP-Terminal samt aller Annehmlichkeiten und Services ohne Aufpreis in Anspruch nehmen. Dort können auch Ausreise- und Zollformalitäten, Sicherheitskontrolle, Limousinen-Boarding und so weiter in Anspruch genommen werden. Amex-Österreich-Kunden müssen ihren VIP-Service vorab über die so genannte Concierge-Hotline von American Express Österreich buchen. Es gibt allerdings einen Haken, der das Angebot für Vielflieger eher unattraktiv macht. Das Kooperationsangebot kann maximal viermal pro Jahr genutzt werden. Man darf eine Begleitperson

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Flughafen Zürich erwirtschaftet Gewinn im ersten Halbjahr

Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr vom zunehmendem Reiseverkehr nach dem Abklingen der Corona-Pandemie profitiert. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 73 Prozent auf 458 Millionen Franken, wie der Flughafen Zürich mitteilte. Zum Vorkrisenniveau vom ersten Semester 2019 fehlten damit noch gut 20 Prozent der Erträge. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA konnte gegenüber dem Vorjahr auf 238 Millionen Franken mehr als verdoppelt werden. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 55 Millionen Franken nach einem Fehlbetrag von 45 Millionen in der Vorjahresperiode. Im ersten Halbjahr 2019 war noch ein Gewinn von 143 Millionen Franken verbucht worden. Mit dem Ende der Reiserestriktionen kamen auch die Passagiere zurück. So reisten von Januar bis Juni wieder 9.1 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich. Das sind mehr als viermal so viel wie noch im Vorjahr und bereits mehr als 60 Prozent des Vorkrisenniveaus vom ersten Halbjahr 2019. Für das laufende Jahr stellt die Flughafenbetreiberin weiterhin eine Verdopplung des Passagiervolumens auf 20 Millionen Passagiere in Aussicht. Damit wären bereits wieder zwei Drittel des Volumens von 2019 erreicht.

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D-ANNE: Ex-Indigo-A320 stößt zu Leav-Aviation-Flotte

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation nimmt in Kürze einen weiteren Airbus A320 in Betrieb. Dieser wird die Registrierung D-ANNE tragen und ab der Homebase Köln/Bonn für ACMI- und Charteraufträge in Europa eingesetzt werden. Derzeit besteht die Flotte der jungen Airline aus einem Airbus A320, der die Registrierung D-ANDI trägt. Der Neuzugang wird von SMBC geleast und ist derzeit 11,8 Jahre alt. Ursprünglich wurde die Maschine mit der Seriennummer 4481 an die Billigfluggesellschaft Indigo ausgeliefert. Der kommerzielle Erstflug mit der D-ANNE einige Tage nach der Überstellung und formellen Abnahme durchgeführt werden. In Köln/Bonn ist die Maschine am Dienstag kurz nach 16 Uhr 00 eingetroffen. Zuvor wurden Arbeiten in Ostrava vorgenommen. Leav Aviation ist eine deutsche Fluggesellschaft, die sich auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert hat. Das junge Unternehmen hat erst heuer AOC und Betriebsgenehmigung durch das Luftfahrtbundesamt überreicht bekommen. Derzeit ist man ausschließlich im Charter im Einsatz bzw. führt Wetlease-Aufträge für andere Airlines durch.

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Gelungenes Event in Schärding: MBB Bölkow & Friends Treffen 2022

Oberösterreich wurde vom 12.08. bis einschließlich 15.08.2022 zum Mittelpunkt der Messerschmitt-Bölkow Blohm Luftfahrzeuge und befreundeter Flieger. Vierzig Luftfahrzeuge und weitere Gast-Flugzeuge, überwiegend aus den ehemaligen Messerschmitt Bölkow Blohm Werken stammend, folgten dem Ruf von Andrea & Thomas, am langen Wochenende nach Schärding / Suben in Oberösterreich zu kommen. Ein Treffen historischer deutscher Flugzeuge aus den 60er, 70er und auch 40er Jahren (wie z.B. die Bücker Bestmann von Wolfgang & Regina Niebch) von Fliegern für Flieger sollte es werden. Nachdem das Flugzeug von Tom Strohmeier, seine Bölkow BO209RV Monsun beim letzten Treffen in Hildesheim zum schönsten der Veranstaltung gekürt wurde, war es ihm Ehre und Pflicht das 2022er Treffen auszurichten. Normalerweise beheimatet im oberbayerischen Jesenwang (EDMJ – westlich von München) wurde beratschlagt, wie und wo das Treffen ausgerichtet werden könne. Denn Jesenwang, mit seiner etwas kürzeren Landebahn, hätte für so manchen Gastflieger bei entsprechender Beladung eine Herausforderung dargestellt. Sicherheit geht vor, so hatten sich die Ausrichter dazu entschieden das Treffen nicht am Heimatflugplatz, sondern an einem anderen Flugplatz auszurichten. Tom Strohmeier nahm mit der Flieger-Union Schärding (LOLS) Kontakt auf und fand einen mehr als kooperativen Verein, welcher ohne zu Zögern den Bölkow & Friends ihr Areal und deren Infrastruktur (wie z.B. die „Villa Patrick“ mit Ihren vier Doppelzimmern und bester Möglichkeit zum Camping am Platz) zur Verfügung stellte. Schön gelegen, nahe der Dreiflüsse-Stadt Passau, gut zu erreichen und fliegerisch wie auch touristisch anfliegens- und sehenswert, war dann schnell die Entscheidung getroffen. Grenzübergreifend war somit die Basis gelegt. Auch die lokale Gastronomie,

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