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Arbeiterkammer: Wenn das Reisebüro vor der Kreuzfahrt pleite geht

Geht ein Reisebüro, in dem man eine Kreuzfahrt gebucht hat, noch vor dem Reiseantritt pleite, so kann es für Fahrgäste kompliziert werden. Allerdings haftet der Veranstalter, wenn man an ein inkassobevollmächtigtes Reisebüro bezahlt hat. Die Arbeiterkammer Oberösterreich betreute einen 46-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land, der obwohl er seine Kreuzfahrt vollständig bezahlt hatte, Probleme hatte. Aida Cruises behauptete nämlich vom Reisebüro nie Geld bekommen zu haben. Dieses ist zwischen der Buchung samt vollständiger Bezahlung und Reiseantritt in ein Insolvenzverfahren gerutscht. Christoph E. aus dem Bezirk Linz-Land buchte im Jahr 2020 bei einem Reisebüro eine Kreuzfahrt auf einem Aida-Cruises-Schiff. Obwohl er nicht musste, bezahlte er gleich den Gesamtbetrag von 2.400 Euro an das Reisebüro, das nur drei Monate später pleiteging. Coronabedingt konnte der 46-Jährige seine Urlaubsreise nicht antreten. Daher buchte er eine neue Kreuzfahrt für August 2021 – direkt beim Reiseveranstalter Aida Cruises. Der Mann staunte nicht schlecht, als das Unternehmen zwei Wochen vor der Abreise nochmals die Summe von 2.400 Euro verlangte, die er bereits ein Jahr zuvor an das Reisebüro überwiesen hatte. Begründung: Aida Cruises hatte keinen Zahlungseingang des Kunden vom Reisebüro bekommen. Verzweifelt suchte der 46-Jährige Hilfe bei der Arbeiterkammer, die sofort alle Hebel in Bewegung setzte, um dem Mann doch noch die Teilnahme an der lang ersehnten Kreuzfahrt zu ermöglichen. Schließlich wurde der Zahlungsbeleg des Mannes aus dem Jahr 2020 mithilfe der Insolvenzverwalterin gefunden und an Aida Cruises geschickt. Gerade noch rechtzeitig! Der 46-Jährige erhielt einen Tag vor der Abreise seine Reiseunterlagen und konnte seine Kreuzfahrt letztendlich genießen

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Passagierflüge: Korean Air feiert Comeback in Wien

Die Fluggesellschaft Korean Air ist seit 1. Juli 2022 wieder mit planmäßigen Linienflügen zurück am Flughafen Wien-Schwechat. Nach langer Coronapause, in der fast ausschließlich Cargo-Verbindungen zwischen Südkorea und Österreich angeboten wurde, fliegt man wieder regelmäßig mit Passagieren. Gleichzeitig feiert man – abgesehen von der pandemiebedingten Unterbrechung – auch ein kleines Jubiläum: Seit 15 Jahren ist man auf der Strecke Seoul-Wien präsent. Der Erstflug wurde am 28. März 2007 durchgeführt. „Nach der pandemiebedingten Unterbrechung kommt der asiatische Markt langsam wieder zurück und ich freue mich, dass Korean Air nun wieder ihre regelmäßigen Flugverbindungen zwischen Seoul und Wien aufnimmt. Mit Korean Air verbindet uns eine langjährige Partnerschaft im Passagier- und Frachtbereich, die Airline ist seit den 1990er Jahren am Flughafen Wien präsent und kommt seit 2007 regelmäßig nach Wien. Seitdem hat sich Korean Air am Standort sehr gut entwickelt und als wichtiger Airlinepartner für Wirtschaft und Tourismus beider Länder etabliert“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Dreimal die Woche Seoul-Wien Nach der coronabedingten Pause nimmt Korean Air nun ihre regelmäßigen Flugverbindungen nach Wien wieder auf: Dreimal pro Woche – Mittwoch, Freitag und Sonntag – kommt die Airline nun mit Airbus 330-200 und Boeing 787-9 Dreamliner von Seoul nach Wien. Korean Air und der Flughafen Wien können bereits auf eine längere gemeinsame Geschichte zurückblicken: Von Juni 1990 bis August 1992 bediente die Airline bereits einmal pro Woche die Strecke Wien-Seoul und seit 2004 kommt Korean Air mit regelmäßigen Frachtflügen nach Wien. Seit 28. März 2007 – also seit 15 Jahren –

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Bodenverkehrslizenz: Wisag kann sich am BER behaupten

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde eine der Bodenverkehrslizenzen neu vergeben. Der bisherige Dienstleister Wisag konnte sich dabei behaupten und wird auch weiterhin an diesem Airport tätig sein. Der Beginn der neuen Lizenz ist der 1. Dezember 2022. Allerdings ist die Vergabe noch nicht final, da unterlegene Bewerber noch innerhalb von vier Wochen ein Rechtsmittel einlegen können. Eigenen Angaben nach hat Wisag am Standort BER derzeit 900 Mitarbeiter. Man bietet sowohl Passage- als auch Vorfelddienstleistungen an. Weitere Standbeine an diesem Standort sind Cargo- und Reinigungsservices. Der Wisag-Konzern befindet sich im Eigentum der Familie Wisser und gilt als einer der größten Luftfahrtdienstleister in der Bundesrepublik Deutschlands. Bodenverkehrslizenzen müssen in periodischen Abständen neu ausgeschrieben werden.

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Slowenien: TAP lässt vier Airbus A320 in Slowenien warten

Der firmeneigene Wartungsbetrieb von TAP Air Portugal leidet derzeit unter massivem Personalmangel. Daher hat man sich entschieden, dass im Juli 2022 insgesamt vier Airbus A320 in Slowenien bei Adria Tehnika gewartet werden sollen. Der in Ljubljana ansässige Betrieb gehörte einst der insolventen Adria Airways an. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde dieser verkauft und konnte daher fortgeführt werden. In Portugal ist man mit der Entscheidung, dass vorerst vier Airbus A320 in Slowenien gewartet werden sollen, nicht gerade glücklich. Gewerkschaften befürchten, dass in Zukunft verstärkt auf Drittanbieter gesetzt werden könnte. Dem hält das Unternehmen in einer Medienerklärung entgegen: „TAP führt die Wartungsarbeiten an ihren Flugzeugen in anderen zertifizierten Wartungsbetrieben als TAP Maintenance & Engineering durch. Das war schon immer so und wird auch in Zukunft so bleiben“. Mittlerweile ist Adria Tehnika eine Tochtergesellschaft von Aviaprime. Dieser Konzern ist in erster Linie auf die Wartung von Maschinen der Bombardier-CRJ-Reihe spezialisiert, jedoch verfügen einzelne Standorte auch über die Berechtigung für andere Muster, darunter die A320-Reihe. Im Vorjahr konnte der slowenische Standort einen Fünfjahres-Vertrag mit Easyjet abschließen. Auch mit Wizz Air konnte man eine Vereinbarung abschließen.

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Vergleich: Air France-KLM muss 3,9 Millionen Dollar an U.S.-amerikanische Post bezahlen

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM und der United States Postal Service haben sich in einem Rechtsstreit auf eine Vergleichszahlung in der Höhe von 3,9 Millionen U.S.-Dollar geeinigt. Dem Carrier wurde vorgeworfen die Zustellzeiten falsch ausgewiesen zu haben. Mit der bereits erfolgten Bezahlung der genannten Summe wird Air France-KLM gleichzeitig von der Haftung für fehlerhafte Informationen nach dem False Claims Act entbunden. Der Firmengruppe wurde vorgeworfen, dass man absichtlich falsche Scans von Informationen vorgelegt habe. Diese sollen Datum, Zeit und Ort zahlreicher Paketsendungen unrichtig angegeben haben. Die Handlungen sollen im Zeitraum zwischen 2010 bis 2016 stattgefunden haben. USPS ist der Ansicht, dass ein Vertragsverstoß vorliegt und hat ein Verfahren nach dem False Claims Act eingeleitet. Nun einigte man sich auf einen Vergleich in der Höhe von 3,9 Millionen U.S.-Dollar. Damit sind die Vorwürfe verglichen und vom Tisch.

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Subventionen: Slowenien verteilt 1,83 Millionen Euro an zehn Fluggesellschaften

Insgesamt zehn Fluggesellschaften kommen in Ljubljana in den Genuss von staatlichen Zuschüssen. Die Regierung hatte neuerlich Subventionen, die der Verbesserung der Anbindung von Slowenien dienen sollen, ausgeschrieben. Beworben hatten sich FlyDubai, Easyjet, Lot, Wizz Air, Turkish Airlines, Air Montenegro, Air Serbia, Brussels Airlines, Swiss und Lufthansa. In dieser Runde wurden alle Anbieter, die sich beworben hatten, berücksichtigt. Insgesamt werden 1,83 Millionen Euro vergeben, die nach einem vorgegebenen Schlüssel unter diesen zehn Fluggesellschaften aufgeteilt werden. Im Vorjahr zählten Air France und ihre Tochtergesellschaft Transavia nebst Lufthansa und Turkish Airlines zu den größten Subventionsempfängern. Weder das französische Luftfahrtunternehmen noch ihr Billigableger haben sich heuer um slowenische Förderungen beworben.

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UK: Ryanair und Pilotengewerkschaft erzielen Einigung

Im Vereinigten Königreich haben Ryanair und die British Air Line Pilots‘ Association einen Tarifabschluss erzielt. Dieser beinhaltet unter anderem, dass die Flugzeugführer bis inklusive 2026 Gehaltserhöhungen bekommen werden. Die Einigung ist insofern von Bedeutung, weil die Piloten im Zuge der Corona-Pandemie temporären Lohnkürzungen zugestimmt hatten. In den letzten zwei Jahren waren die Bezüge der britischen Ryanair-Flugzeugführer deutlich reduziert. Die nunmehrige Einigung wurde bereits in einer Urabstimmung von den Mitgliedern bestätigt. „Wir begrüßen das Ergebnis der Urabstimmung unter unseren britischen Piloten, die eine starke Unterstützung für die mit der BALPA ausgehandelte Vereinbarung gezeigt hat. Während die Erholung von den Auswirkungen der Pandemie noch andauert und unsere Branche vor großen Herausforderungen steht, bietet diese langfristige Vereinbarung Stabilität, eine beschleunigte Gehaltswiederherstellung, künftige Gehaltserhöhungen und andere Leistungsverbesserungen für unsere britischen Piloten“, so Darrell Hughes, Personaldirektor von Ryanair. Die Piloten von Ryanair werden in den kommenden Jahren Gehaltserhöhungen erhalten, sobald ihre Gehälter vollständig wiederhergestellt sind. Sie werden auch zusätzliche Leistungen erhalten, obwohl Ryanair und BALPA keine weiteren Einzelheiten dazu bekannt gegeben haben.

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Maribor: Skyalps-Charterflüge mangels Nachfrage komplett abgesaggt

Die ab dem slowenischen Flughafen Maribor geplanten Skyalps-Charterflüge wurden mangels Nachfrage abgesagt. Das Touristikunternehmen BMG, das Verbindungen nach Bozen, Pisa und Neapel angekündigt hat, gab noch vor dem ersten Flug das Aus bekannt. Eigentlich sollte Luxwing in den Farben von Skyalps bereits seit Donnerstag mit de Havilland Dash 8-400 Charterflüge ab Maribor in die drei italienischen Städte durchführen. Allerdings blieb der Ticketverkauf weit hinter den Erwartungen zurück, so dass man das Projekt komplett abgeblasen hat. Personen, die bereits Flugscheine gekauft haben, sollen ihr Geld zurückbekommen. Die Charterverbindungen waren ursprünglich bis zum 15. September 2022 befristet. Jede der drei italienischen Destinationen sollte zumindest 12 Mal angeflogen werden. Die Tourismusgesellschaft BMG wollte in erster Linie Italiener nach Maribor locken. Trotz Unterstützung durch das slowenische Fremdenverkehrsamt war man aber nicht erfolgreich. Möglicherweise spielte auch der Preis eine Rolle, denn die Tickets kosteten je nach Destination zwischen 259 Euro und 359 Euro. Damit steht der Flughafen Maribor auch weiterhin ohne regelmäßige Flüge da. Zuletzt wurde dieser Airport vor drei Jahren im Linienverkehr angesteuert. Es gibt auch Verhandlungen mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Mit zuletzt genannter Airline spricht man über eine Verbindung nach Skopje, wobei die Verhandlungen aufgrund hoher Zuschusswünsche als festgefahren gelten.

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Bundesheer im Burgenland und in Kärnten im Assistenzeinsatz

Aufgrund der Folgen der heftigen Unwetter, die Teile von Österreich in den letzten Tagen heimgesucht haben, befindet sich das Bundesheer in Kärnten und dem Burgenland im Assistenzeinsatz. Im Raum Breitenbrunn gab es dazu einen Schilfbrand, bei dessen Bekämpfung die Soldaten mitgeholfen haben. Über 170 Soldatinnen und Soldaten des Villacher Pionierbataillons 1 und der Luftstreitkräfte unterstützen in den ersten Tagen die Aufräumarbeiten mit Hubschraubern und schwerem Pioniergerät wie Bagger, Raddumper und Lastkraftwägen. Ihre Aufgabe ist es die Hauptverkehrswege im Gegendtal, vor allem nach Afritz am See und Arriach, wieder befahrbar zu machen, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation weiter vorgehen zu können. Auch Verklausungen, verursacht durch umgestürzte Bäume und Muren, müssen mit Motorsägen entfernt sowie die Geröll-, Schutt- und Schlammmassen beseitigt werden. Ein Black Hawk verlegte von Kärnten ins Burgenland, um dort am frühen Nachmittag bei der Brandbekämpfung eines Schilfbrandes in Breitenbrunn zu unterstützen. Am späten Nachmittag wurde dieser Assistenzeinsatz erfolgreich beendet und der Black Hawk flog nach Langenlebarn zurück. Für Sonntag sind weitere Einsätze einer Agusta Bell 212 und einer Alouette III, für Erkundungs-, Evakuierungs- und Versorgungsflüge geplant. Die unzähligen Schadstellen müssen erkundet und beurteilt werden, um die Hilfskräfte schnell und effektiv einsetzen zu können. Von der Umwelt abgeschnittene Personen werden mit Hilfsgütern versorgt oder müssen teilweise evakuiert werden.  Zur Herstellung der Stromversorgung unterstützte der Black-Hawk-Hubschrauber die Monteure der KNG-Kärnten Netz GmbH beim Ersetzen der Strommasten. „Der rasche Einsatz unserer Soldatinnen und Soldaten zeigt, dass sich die österreichische Bevölkerung auf das Bundesheer immer verlassen kann. Sie zeigen

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Ryanair-Chef O’Leary findet eigene Ticketpreise absurd billig

Ryanair-Chef Michael O’Leary sorgt mit einer für ihn durchaus ungewöhnlichen Äußerung für Aufsehen. Der Manager sagte gegenüber der Financial Times, dass seiner Ansicht nach das Fliegen „zu billig geworden ist, um Gewinne zu erzielen“. „Es ist zu billig geworden für das, was es ist. Ich finde es absurd, dass jedes Mal, wenn ich nach Stansted fliege, die Zugfahrt ins Zentrum von London teurer ist als der Flugpreis“, so der Chef der größten Billigfluggesellschaft Europas. Derartige Aussagen von Michael O’Leary sind extrem selten, denn normalerweise wirft er anderen Fluggesellschaften Wucherpreise vor und kündigt gerne einen Satz später eine weitere Billigticket-Aktion des von ihm geleiteten Konzerns an. Dazu kommt, dass jenes Luftfahrtunternehmen, das den Preiskampf in Stansted maßgeblich gestaltet, nicht ganz zufällig Ryanair samt Group-CEO O’Leary ist. Der Zeitpunkt der Aussagen des Ryanair-Holdings-Vorstandsvorsitzenden dürfte gar strategischer Natur sein, denn auch der Billigflieger hat mit massiv gestiegenen Kosten zu kämpfen. Über Fuel-Hedging-Geschäfte konnte man sich im Bereich des Treibstoffeinkaufs temporär absichern, jedoch eben nicht auf Dauer. Deswegen ist es gar nicht verwunderlich, dass Michael O’Leary gegenüber der Financial Times auch sagte, dass er damit rechnet, dass die durchschnittlichen Preise bei der von ihm geleiteten Airline auf 50 bis 60 Euro steigen werden. Eigenen Angaben nach liegt man momentan bei etwa 40 Euro. „Preistreiber“ sollen sowohl die steigenden Spritpreise als auch Umweltsteuern, die von diversen Staaten erhoben werden, sein. „Es war mein Werk Flugreisen billig zu machen. Ich habe damit eine Menge Geld verdient. Aber letztlich glaube ich nicht, dass der Flugverkehr bei einem

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