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Paris: Neuerliche Flugausfälle in CDG wegen Streiks

Am Flughafen Paris Charles de Gaulle ist es am Samstag neuerlich zu Flugausfällen gekommen. Hintergrund ist, dass zwischen 7 Uhr 00 und 14 Uhr 00 ein Streik stattfand. Auch am Freitag sind deswegen zahlreiche Verbindungen ausgefallen. Während das offizielle Ausmaß der Annullierungen am Freitag mit 17 Prozent beziffert wurde, sollen es am Samstag 20 Prozent gewesen sein. Ziel der Arbeitsniederlegungen ist höhere Gehälter sowie bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Gewerkschaften argumentieren unter anderem mit akutem Personalmangel, aber auch mit den starken Teuerungen, die auch das alltägliche Leben treffen. Es wäre daher notwendig, dass die Arbeitgeber die Monatslöhne anheben.

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UK: Airlines dürfen Flugpläne überarbeiten ohne Slots zu verlieren

Das Vereinigte Königreich lockert für die Sommersaison die ansonsten streng gehandhabten Slot-Regeln. Man will den Airlines ermöglichen, dass diese Verbindungen aus der Planung nehmen können ohne Gefahr zu laufen, dass die Start- und Landerechte verloren gehen. An vielen UK-Flughäfen und bei in diesem Staat tätigen Fluggesellschaften herrscht akuter Personalmangel. Obwohl man oftmals schon längerfristig weiß, dass es für die geplante Verbindung zu wenig Personal gibt, streicht man zumeist erst extrem kurzfristig. Dahinter steckt die „use it or lose it“-Regel. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat nun verfügt, dass die Fluggesellschaften eine kurze Zeitspanne zur Überarbeitung ihrer Flugpläne haben. Bis Freitag muss dem Regulator mitgeteilt werden welche Flüge gestrichen werden. Für Verbindungen, die nach diesem Stichtag abgesagt werden, gilt die Sonderbestimmung nicht.

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Deutsche Ministerin droht Airlines mit Verbot von Vorauskasse

Das momentane Flugchaos, von dem die Bundesrepublik Deutschland besonders stark betroffen ist, führt nun dazu, dass Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) die Vorauszahlungspraxis der Fluggesellschaften in Frage stellt. Bei den nunmehrigen Überlegungen spielt auch eine Rolle, dass zu Beginn der Corona-Pandemie die meisten Airlines, darunter auch die deutschen Unternehmen Lufthansa, Eurowings und Condor die gesetzliche Verpflichtung der Erstattung binnen sieben Tagen missachtet haben. Man hat nicht nur automatische Funktionen deaktiviert, sondern mit purer Absicht die Rückzahlungen verschleppt. Condor handelte sich sogar eine Klage der Verbraucherzentrale ein, da man anfangs behauptet hatte, dass man nur Gutscheine bekommen könnte. Auch Lufthansa, Eurowings und viele andere Fluggesellschaften haben versucht mit „Zwangsgutscheinen“ abzuspeisen. Teilweise wurden diese einfach per E-Mail zugeschickt anstatt das Geld zu erstatten. Der Verbraucherschutz hatte vor einigen Jahren gegen die Vorkassepraxis vieler Airlines geklagt, jedoch unterlag man vor Gericht. Die Branche konnte die Richter davon überzeugen, dass man im Gegenzug einen wesentlich günstigeren Preis anbieten könne. Dennoch vertritt die Verbraucherzentrale weiterhin die Rechtsansicht, dass die Vertriebspraxis bei Flugtickets dem Grundprinzip Ware gegen Geld widerspricht. Dazu kommt, dass es keinerlei Insolvenzabsicherung gibt, so dass die Passagiere auch das Risiko einer Airline-Pleite tragen. Bislang hielt man sich seitens der deutschen Bundesregierung aus dieser Diskussion heraus, jedoch dürfte nun die Performance des „nationalen Champion“, wie ein ehemaliger Verkehrsminister die Lufthansa nannte, das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Die Problematik ist, dass derzeit enorm viele Flüge gestrichen werden bzw. massiv verspätet sind. Sowohl bei der Auszahlung der Ausgleichsleistungen als auch bei der Erstattung der Ticketgelder ziehen

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Amsterdam-Chaos: Einige Airlines weichen auf andere Flughäfen aus

Nach und nach wird bekannt wie verschiedene Fluggesellschaften mit den Kapazitätseinschränkungen am Flughafen Amsterdam-Schiphol umgehen. Beispielsweise verlegen Corendon, Transavia, Tuifly Netherlands und Royal Jordanian ihre Angebote teilweise auf andere Airports. Die staatliche Air Malta wird das Kurspaar KM386/387 an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch von/nach Rotterdam durchführen. Derzeit ist diese Verlagerung für den Zeitraum von 11. bis 27. Juli 2022 befristet, wobei man nicht ausschließen kann, dass diese Maßnahme verlängert werden muss. Royal Jordanian wird am 13., 20. und 27. Juli 2022 nicht in Amsterdam, sondern in Maastricht landen und starten. Der Carrier wird seinen Passagieren einen Busshuttle-Service zur Verfügung stellen. Auch dieser Carrier kann derzeit nicht ausschließen, dass weitere Flüge verlegt werden müssen. Bei Corendon Airlines sind deutlich mehr Flüge betroffen. Die Fluggesellschaft erklärte unter anderem, dass man 35 Verbindungen komplett streichen wird bzw. diese mit Angeboten ab kleineren niederländischen Airports zusammenlegen wird. Etwa 150 Flüge sollen von Schiphol nach Rotterdam verlagert werden. Es handelt sich um rund 25 Prozent des ab dem größten Flughafen der Niederlande geplanten Angebots. Transavia hat allein im Juli 2022 bereits etwa 200 Flüge ab Schiphol gestrichen. Man geht davon aus, dass etwa 70 Prozent der Reisenden auf eigene Flüge ab anderen niederländischen Flughäfen umgebucht werden können. Die Kapazität, die man in Amsterdam abziehen muss, wird auf die Airports Eindhoven, Rotterdam und Brüssel verlagert. Das Unternehmen räumte auch ein, dass man für etwa 30 Prozent der Betroffenen noch keine Ersatzflüge – auch nicht im KLM-Streckennetz – gefunden hat. Das Angebot teilweise nach Lüttich und

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Prag: CSA konnte Insolvenzverfahren verlassen

Die Fluggesellschaft CSA Czech Airlines konnte am 28. Juni 2022 jenes Sanierungsverfahren, in dem man sich seit 10. März 2022 befunden hat, verlassen. Das zuständige Gericht erklärte dieses per Beschluss für abgeschlossen. Im Zuge des Verfahrens kam es zu zahlreichen Änderungen. Beispielsweise ist CSA keine Tochter der Smartwings mehr, sondern gehört nun über eine Holdinggesellschaft den Eigentümern der zuletzt genannten Airline. Somit ist man eine Konzernschwester geworden. Der Flugbetrieb ist allerdings weiterhin sehr stark eingeschränkt. Im Zuge des Insolvenzverfahrens musste sich CSA stark verkleinern. Man trennte sich von vielen Mitarbeitern und musste zahlreiche Flugzeuge abgegeben. Auch war man mit Airbus im Clinch, konnte jedoch die Unstimmigkeiten beilegen. Momentan verhandelt die Geschäftsleitung des SkyTeam-Mitglieds mit dem europäischen Flugzeugbauer über die Lieferung von vier A220. Diese sollen mit hoher Wahrscheinlichkeit über eine Leasinggesellschaft bezogen werden.

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Für lärmarme Flugzeuge: London City Airport will Betriebszeiten ausweisen

Der innerstädtische London-City-Airport unterliegt bereits seit seiner Eröffnung strengen Lärmvorschriften und darf aus diesem Grund zu gewissen Zeiten am Wochenende gar nicht angeflogen werden. Nun bemüht sich das Management um Ausnahmen für moderne, leise Flugzeuge. Start- und Landerechte am London-City-Airport sind besonders begehrt, denn kein anderer Flughafen in London kann eine so kurze Anreisezeit in die Innenstadt bieten. Der Airport wurde in den 1980er Jahren auf einem ehemaligen Dock in den Docklands errichtet. Das Finanzviertel Canry Wharf ist nur eine kurze Fahrt mit der DLR entfernt. Der London-City-Airport unterliegt seit seiner Eröffnung strengen Lärmvorschriften und darf – beispielsweise in der Nacht und zu bestimmten Zeiten am Wochenende – nicht angeflogen werden. Das schränkt die Entwicklungsmöglichkeiten des innerstädtischen Flughafens ein. Das Management versucht nun einen Kompromiss zu finden und hat beantragt, dass lärmarme Flugzeuge auch Samstagnachmittags und in den Abendstunden den Airport nutzen dürfen. Derzeit befindet man in sich in einer zehnwöchigen öffentlichen Konsultation. Die Entscheidung der verantwortlichen Aufsichtsbehörde soll danach bekanntgegeben werden. Gegen diese können dann sowohl der Airport als auch Anrainer ein Rechtsmittel einlegen, so dass es noch länger dauern wird bis endgültig klar ist, ob es zu Veränderungen kommen wird oder nicht. Der London City Airport will im Rahmen seiner stark eingeschränkten Möglichkeiten weiter wachsen. Vor der Corona-Pandemie hat man sich das Ziel gesetzt, dass man etwa neun Millionen Passagiere ohne Erweiterung der Infrastruktur – aufgrund der Lage ohnehin nur sehr schwer möglich – abfertigen will. Daran hält man fest, jedoch ist das ohne die Lockerung der Betriebszeiten

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Wien: Längere Wartezeiten bei den Ausreisekontrollen

Am Freitagabend ist es am Flughafen Wien-Schwechat zu längeren Wartezeiten bei der Ausreise-Passkontrolle im Terminalkomplex 1/2 vor den D-Gates gekommen. Passagiere berichten von langen Warteschlangen und etwa eine Stunde Wartezeit bis zum Vorzeigen von Reisepass oder Personalausweis bei der Polizei. Immer wieder verwechseln gerade Wenigflieger das bloße Vorzeigen von Pass oder Ausweis beim Check-in-Schalter bzw. beim Boarding mit einer behördlichen Kontrolle. Airlines lassen sich gelegentlich die „Papiere“ der Reisenden zu zeigen, um lediglich abzugleichen, ob der Name im Ticketsystem bzw. der Boardkarte mit jenem im Ausweis übereinstimmt. Damit will man verhindern, dass Flugscheine unter falschem Namen genutzt werden. In erster Linie geht es um unzulässigen Weiterverkauf ohne kostenpflichtige Namensänderung. Eine echte Personenkontrolle kann weder von Airline- noch von Flughafenpersonal durchgeführt werden. Es handelt sich um eine hoheitliche Aufgabe, die in Österreich von der Polizei wahrgenommen wird. Am Flughafen Wien-Schwechat ist die Landespolizeidirektion Niederösterreich zuständig. Passagiere, die aus Non-Schengen-Staaten, beispielsweise USA, ankommen, müssen sich gegenüber der Polizei ausweisen. Selbiges gilt auch dann, wenn man den Schengen-Raum verlässt und zum Beispiel nach Kroatien fliegt. Wartezeiten bei der Grenzkontrolle sind prinzipiell an jedem Airport der Welt möglich und beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Vereinigten Königreich und Israel gelegentlich mit längeren Wartezeiten verbunden. Das bedeutet nicht, dass man jedes Mal stundenlang anstehen muss, jedoch kann man Pech haben und eine regelrechte „Rush Hour“ erwischen. Am Flughafen Wien-Schwechat sind zumindest bei der Einreise nach Österreich längere Wartezeiten eher die Ausnahme, denn am Airport gibt es an verschiedenen Punkten Kontrollstellen der Polizei, so

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München: Lufthansa hat 3.000-Stück-Kofferberg angehäuft

Am Flughafen München ist es bei Lufthansa zu einem Rückstau von etwa 3.000 Gepäckstücken gekommen. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Koffer von Point-to-Point-Passagieren als auch jene von Umsteigern nicht in die Flugzeuge verladen wurden. Besonders hart trifft es Reisende, die der Aufforderung von Lufthansa ihr Handgepäck kostenfrei am Schalter abzugeben, nachgekommen sind. Beispielsweise hob am Freitag ein Kranich-Flug mit Ziel Budapest gänzlich ohne Gepäckstücke ab. Zuvor hatte Lufthansa per SMS und E-Mail ihre Fluggäste zur kostenlosen Abgabe ihres Handgepäcks am Check-in-Schalter aufgefordert. Hintergrund: Wenn eine Maschine sehr stark gebucht ist, lädt die Lufthansa Group ihre Fluggäste zur Abgabe von Handgepäckstücken am Check-in-Schalter ein. Hierfür fallen dann keine Extrakosten an. Man will so das Boarding beschleunigen, denn wenn jeder Passagier die Handgepäckfreimenge voll ausreizen würde, könnte der Stauraum rasch knapp werden. In Budapest sind dann weder normale Check-in-Koffer noch die abgegebenen Handgepäckstücke angekommen. Die Lufthansa-Maschine hob komplett ohne die Gegenstände der Passagiere ab. Dieses exemplarische Beispiel war kein Einzelfall, denn in München häufen sich derartige Vorfälle. Auch Umsteiger sind davon betroffen, denn immer häufiger bleibt der Koffer in Bayern zurück. Lufthansa bestätigte, dass sich seit dem vergangenen Wochenende allein in München etwa 3.000 Gepäckstücke von Passagieren angesammelt haben. Dazu kommen noch jene von Reisenden, die mit anderen Fluggesellschaften geflogen sind. Der Kranich-Konzern will die Koffer so rasch wie möglich nachliefern.

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Niederlande: Air Malta verlagert einzelne Umläufe nach Rotterdam

Die Fluggesellschaft Air Malta muss aufgrund des Umstands, dass am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Kapazität beschränkt wird, einige für Juli 2022 geplante Umläufe nach Rotterdam verlagern. Sämtliche Airlines, die Schiphol im Streckennetz haben, müssen ihr Angebot zurückfahren. Hintergrund ist, dass am größten Airport der Niederlande akuter Personalmangel herrscht. Dieser lässt sich kurzfristig nicht beheben, so dass Höchstgrenzen für die Anzahl der Passagiere, die täglich Schiphol nutzen dürfen, eingeführt wurden. Einige Airlines verlegen ihre geplanten Angebote zumindest teilweise auf andere Flughäfen. Beispielsweise hat sich Royal Jordanian für Maastricht entschieden. Air Malta wird die Kurspaare KM386/387 zwischen 11. Juli und vorerst 27. Juli 2022 jeweils an den Verkehrstagen Montag und Mittag nach Rotterdam verlagern. In einer Medienerklärung bedauert das Unternehmen die Umstände, betont jedoch, dass man keine andere Möglichkeit habe.

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Weitere Streichungen folgen: Lufthansa schränkt Ticketverkauf ein

Der Lufthansa-Aufsichtsrat tritt außerplanmäßig zu einer Sondersitzung zusammen. Hintergrund ist, dass der Konzern im Juli und August 2022 weitere Flüge streichen wird und die Arbeitnehmervertreter laut Handelsblatt der Ansicht sind, dass der Vorstand den Aufsichtsrat nicht ausreichend über das komplette Ausmaß des Flugchaos informiert habe. Zwischenzeitlich hat Lufthansa den Vertrieb von Flugtickets stark eingeschränkt. Streckennetzweit wurden unter anderem die günstigsten Tarifklassen „ausgenullt“, also aus dem Verkauf genommen. Derzeit arbeite man intensiv daran von Streichungen betroffene Passagiere auf andere Verbindungen umzubuchen. Dieser Prozess soll dem aktuellen Informationsstand nach bis voraussichtlich 6. Juli 2022 dauern. Anschließend soll das Buchungssystem wieder regulär geöffnet werden. Von den momentanen Verkaufseinschränkungen sind in erster Linie die Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie innerhalb Deutschlands betroffen. Flugscheine sind nur in den teuersten Buchungsklassen erhältlich. Lufthansa will damit „Platz“ für Passagiere, die man aufgrund weiterer bevorstehender Streichungen umbuchen muss, freihalten. Betroffen ist das komplette Kalendermonat Juli 2022 und teilweise auch der August 2022. Bereits fix ist, dass Lufthansa in diesen beiden Monaten zumindest 3.000 Flüge nicht durchführen kann. Angesichts der aktuellen Verkaufseinschränkung ist davon auszugehen, dass dies noch ausgeweitet wird. Es wird damit gerechnet, dass vor der Freigabe der günstigeren Tarifklassen für den Zeitraum bis inklusive September 2022 etwa 5.000 weitere Flüge abgesagt werden könnten. In den nächsten Tagen will sich die Firmengruppe dazu äußern und das vorläufig komplette Ausmaß kommunizieren.

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