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Iberojet: Neuer DomRep-Ableger hebt im August 2022 mit A330 ab

Der Barcelo-Konzern in der Dominikanischen Republik einen weiteren Flugbetrieb auf. Dieser wird sich zu den Iberojet-Airlines, die man in Spanien und Portugal hat, gesellen. Das erste Flugzeug der Neugründung wird im August in die Dominikanische Republik umgemeldet. Paul Verhagen, stellvertretender Geschäftsführer von Iberojet, erklärte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem, dass mit Hilfe des dritten AOCs der saisonabhängige Markt zwischen der iberischen Halbinsel und der Karibik besser bedient werden soll. Zunächst wird man eine Maschine, die momentan bei Iberojet Spanien registriert werden, an denen neuen Ableger übergeben. Noch im Sommer 2022 soll die Maschine dann zwischen Punta Cana und Spanien eingesetzt werden. Es handelt sich um einen Airbus A330-300. Vorerst soll der neue Flugbetrieb in Form einer Single-Aircraft-Operation in der Luft sein. „Und wenn die Nachfrage vorbei ist und der Winter einsetzt und der Markt anzieht, zum Beispiel in Südamerika oder in Teilen der West- und Ostküste der USA, werden wir dieses Flugzeug auf diesen Strecken einsetzen, so dass es nicht mehr in Madrid Barajas auf dem Boden steht, sondern das ganze Jahr über fliegt“, so der Manager gegenüber CH-Aviation.com. Angesprochen auf den einzigen Airbus A320-200 meinte Verhagen, dass dieser momentan bei Air Europa im Wetlease untergebracht ist. Man prüfe derzeit, ob man diese Maschine langfristig im Rahmen eines Charterauftrags unterbringen kann. Der Aufbau eigener Kurzstrecken wäre mit nur einer Maschine dieser Größe nicht rentabel. „Es ist schwierig, die A320 für unsere eigenen Zwecke zu nutzen, denn was kann man mit einem einzigen Flugzeug machen? Nehmen wir an, wir nutzen dieses Flugzeug

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Zimex Aviation flottet ATR72-Frachter ein

Das Luftfahrtunternehmen Zimex Aviation stockt die Flotte um einen Frachter des Typs ATR72-201F auf. Die Maschine wurde in der Schweiz als HB-AFN ins Luftfahrtregister eingetragen. Das Turbopropflugzeug war zuletzt bei Ohana, einer Tochter von Hawaiian Airlines, im Einsatz. Ursprünglich wurde die Maschine im Jahr 1994 an TransAsia Airways ausgeliefert. Nach der Konvertierung wechselte diese ATR72 erstmals in die Schweiz. Zwischen 2007 und 2016 war das Flugzeug bei Farnair bzw. ASL Airlines im Einsatz. Nach weiteren Diensten in Irland und den USA ging es im Juni 2022 zurück in die Schweiz und zwar zu Zimex Aviation. Der Deal wurde von Airstream International vermittelt. Das schweizerische Luftfahrtunternehmen hat den Frachter demnach gekauft.

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IAG ordert elf A320neo und drei A321neo

Die International Airlines Group zieht 14 Optionen für die Airbus A320-Reihe. Man wandelte Kaufrechte, die man im August 2013 abgeschlossen hat, in Festbestellungen um. Diese Order geschieht laut Mitteilung der IAG zusätzlich zur bereits im März 2022 gezogenen Option. Damals orderte die IAG sechs Airbus A320neo sowie zwei A321neo. Nun hat man elf A320neo und drei A321neo fix bestellt. Die Maschinen sollen in den Jahren 2024 und 2025 ausgeliefert werden und in erster Linie A320ceo ersetzen. Noch gab die IAG nicht bekannt bei welchen Konzernairlines die Neuzugänge zum Einsatz kommen werden. Erst kürzlich finalisierte die IAG eine Boeing 737-Max-Bestellung.

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Kärnten: Bundesheer-Helikopter im Assistenzeinsatz

Im Nachgang des schweren Unwetters führt das österreichische Bundesheer einen Assistenzeinsatz im Bundesland Kärnten durch. Dabei kommen unter anderem zwei Hubschrauber und rund 100 Soldaten zum Einsatz. Heftige Unwetter und massive Niederschläge haben, speziell in den Bezirken Villach und Villach-Land, für Vermurungen, Überschwemmungen und Chaos gesorgt. Viele Straßen sind unpassierbar. Auch Bäume wurden durch Windböen umgeworfen und Keller verschlammt. Seit den frühen Morgenstunden war ein Erkundungstrupp der Villacher Pioniere im Einsatz, um die Lage und das Ausmaß der entstandenen Schäden zu beurteilen.  Das erste Schadensausmaß hat ergeben, dass die Priorität zunächst beim Freimachen der Bundes- und Landesstraße im Gegendtal liegt, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation im Raum Treffen und Arriach weiter vorgehen zu können und auch in den Ortschaften die abgegangenen Muren zu beseitigen. Wie lange der Einsatz andauert, kann aus derzeitiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. „Die Situation für die betroffene Bevölkerung ist dramatisch. Unsere Pioniere sind seit den Morgenstunden im Einsatz und helfen mit Kraft und Technik, also mit Baggern, Hubschraubern und Schaufeln, um das Ausmaß der Schäden zu beseitigen. Insgesamt stehen 100 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach der Bevölkerung in diesen schweren Stunden zur Seite. Unser Bundesheer hilft dort wo es dringend gebraucht wird, darauf können sich die Österreicherinnen und Österreicher mit Sicherheit verlassen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Umfrage: 64 Prozent der urlaubswilligen Österreicher wollen ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass sechs von zehn Österreichern während dem Sommer 2022 fix verreisen wollen. Davon wollen 46 Prozent ihren Urlaub innerhalb von Österreich verbringen. Zu diesem Schluss ist eine im Auftrag der Österreichischen Hoteliersvereinigung von Mindtake durchgeführte Umfrage gekommen. 1.000 Einwohner wurden nach ihren Urlaubsplänen für den Sommer 2022 befragt. Die Standesvertretung der Hoteliers sieht das Ergebnis positiv, denn immerhin will knapp unter der Hälfte der Befragten ihren Urlaub im Inland verbringen. ÖHV-Präsident Walter Veit rät jenen, die noch nicht gebucht haben, dass diese sich rasch entscheiden sollten: „Hier und da wird es schon knapp, aber noch findet man in allen Kategorien und Preisklassen freie Zimmer“. Derzeit sollen die See-Regionen in Kärnten, Salzburg und der Steiermark besonders stark gebucht sein.

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Bodenpersonal: Verdi und Lufthansa nehmen heute Verhandlungen auf

Die Gewerkschaft Verdi und Vertreter von Lufthansa AG (Boden), Lufthansa Technik, Lufthansa Systems, Lufthansa Technik Logistik Dienstleistungen (LTLS), Lufthansa Cargo und der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) nehmen am heutigen Donnerstag Verhandlungen auf. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem 9,5 Prozent mehr Lohn. Mindestens will Verdi eine Gehaltserhöhung im Ausmaß von 350 Euro pro Monat erreichen. Die avisierte Laufzeit einer eventuellen Vereinbarung ist mit 12 Monaten vorgesehen. Zudem soll der Stundenlohn für die jeweiligen Beschäftigtengruppen mindestens 13 Euro betragen. Zurzeit gibt es bei der LTLS und der Lufthansa Cargo noch Stundenlöhne unter 12 Euro. Es gilt außerdem, auch nach der Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro, einen tariflichen Abstand zum Mindestlohn zu vereinbaren. „Die Beschäftigten sind insbesondere durch die Corona-Krise stark belastet, die Arbeitsverdichtung hat immer mehr zugenommen. Viele von ihnen haben wegen der Unsicherheiten und Überlastungen den Job verlassen, so dass die Aufgabendichte noch massiver geworden ist als sie es vor der Pandemie ohnehin schon war“, betont die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. Das alles habe zu der problematischen Situation auf den Flughäfen geführt, die jetzt zu beobachten und die wiederum durch die Beschäftigten zu bewältigen sei. „Diese Überlastung, die hohe Inflation und ein dreijähriger Lohnverzicht rechtfertigen deutliche Lohnsteigerungen.“ Auch kritisiert die Gewerkschafterin, dass Lufthansa während der Krise viele Mitarbeiter abgebaut hat. Die damalige Entscheidung habe dazu beitragen, dass man nun in vielen Bereichen akuten Personalmangel hat. Verdi habe stets davor gewarnt. Die Verhandlungen werden am Donnerstag, dem 30. Juni 2022, ab 16 Uhr im Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt am Main aufgenommen.

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Air New Zealand führt Economy-Schlafkabinen ein

Stolze fünf Beförderungsklassen wird Air New Zealand künftig auf der Langstrecke anbieten. Darunter befinden sich auch die weltweit ersten Schlafkabinen für Economy-Class-Passagiere. Der Carrier erklärt unter anderem, dass man jedem Reisenden „den besten Schlaf“ bieten will. Die neuen Dreamliner von Air New Zealand, die 2024 auf den Markt kommen sollen, bieten den Kunden mehr Auswahl als jede andere Fluggesellschaft der Welt und sorgen für den besten Schlaf am Himmel, unabhängig davon, in welcher Kabine die Kunden fliegen. Dazu gehören ein neuer Business Premier Luxe-Sitz für Kunden, die mehr Platz und Privatsphäre wünschen, sowie Skynest, die weltweit erste Schlafkabine für Economy-Reisende. Rückmeldungen aus umfangreichen Kundenbefragungen über einen Zeitraum von fünf Jahren haben gezeigt, wie wichtig eine gute Nachtruhe und der Wunsch nach mehr Platz und Komfort sind. „Die Lage Neuseelands versetzt uns in eine einzigartige Position, um bei Ultralangstreckenreisen führend zu sein. Wir haben uns auf Schlaf, Komfort und Wellness konzentriert, weil wir wissen, wie wichtig es für unsere Kunden ist, gut ausgeruht anzukommen. Ganz gleich, ob sie direkt zu einem Meeting oder zu ihrem ersten Urlaubsort reisen – sie wollen sofort durchstarten. Wir wollten unseren Economy-Kunden eine Liegeoption anbieten, und so wurde Skynest geboren. Es wird das Reiseerlebnis in der Economy-Klasse grundlegend verändern“, so Firmenchef Greg Foran. Die neuen Beförderungsklassen im Überblick Business Premier Luxe „Der beste Schlaf unter dem Himmel. Unser neues Angebot richtet sich an Kunden, die den ultimativen Raum und Privatsphäre suchen. Ein luxuriöses Erlebnis mit allen Merkmalen von Business Premier, aber mit einer vollständig schließenden Tür

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Berlin: Einmalzahlungen und Lohnerhöhungen bei Easyjet

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung von Easyjet in Deutschland haben sich auf Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen für Flugbegleiter und Piloten geeinigt. Diese greifen ab Herbst 2022. Laut Erklärung der Arbeitnehmervertreter erhalten die deutschen Easyjet-Flugzeugführer im Oktober dieses Jahres Einmalzahlungen zwischen 1.125 und 3.000 Euro. Gleichzeitig werden die monatlichen Gehälter um zunächst 2,5 Prozent angeboten. Im April 2023 soll eine weitere Einmalzahlung von bis zu 1.500 Euro ausbezahlt werden. Die Bezüge werden dann erneut um 2,5 Prozent erhöht. Die dritte Gehaltserhöhung beträgt drei Prozent und soll im Oktober 2023 in Kraft treten. Flugbegleiter bekommen im Oktober dieses Jahres Einmalzahlungen von bis zu 4.500 Euro. Gleichzeitig werden die Löhne um fünf Prozent erhöht. Im April 2023 steigen die Bezüge abermals um 3,2 Prozent. Der Tarifvertrag, den beide Seiten bestätigt haben, läuft bis März 2024. „Wir wissen, dass dies eine schwierige Zeit für unsere Mitarbeitenden ist, und wir konzentrieren uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Verdi im Interesse unserer Beschäftigten, dem langfristigen Erfolges des Unternehmens und um langfristig Arbeitsplätze zu sichern“, so Deutschland-Chef Stephan Erler. Nicht vom Tisch ist aber die von Easyjet angekündigte Verkleinerung der Basis Berlin-Brandenburg. Zum Winterflugplan 2022/23 soll die Anzahl der vor Ort stationierten Flugzeuge abermals reduziert werden. Auch will man rund 275 Mitarbeiter abbauen.

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Turkmenistan Airlines kehrt nach Russland zurück

Mit Turkmenistan Airlines kehrt eine weitere Fluggesellschaft nach Russland zurück. Der Carrier wird im Juli 2022 zunächst zwei wöchentliche Umläufe zwischen Aschgabat und Moskau anbieten. Die temporäre Einstellung des Flugangebots war keine Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine, sondern auf die Corona-Pandemie. Seit über zwei Jahren pausierte das Russland-Flugangebot von Turkmenistan Airlines. Zunächst wird man ab 5. Juli 2022 zwischen Ashgabat und Moskau-Domodedowo fliegen. Die Durchführung soll jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag erfolgen. Die Rückflüge werden taggleich durchgeführt. Offiziell gab es in Turkmenistan Corona gar nicht, denn die Staatsführung leugnete die Existenz stets. Allerdings schottete man sich regelrecht von der Außenwelt ab.

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FWAG-Tochter in Malta bekommt 12 Millionen Euro vom Staat

Der Malta International Airport in Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, erhält aufgrund der Corona-Pandemie eine staatliche Beihilfe in der Höhe von 12 Millionen Euro. Die EU-Kommission hat hierfür bereits grünes Licht gegeben. Die Regierung von Malta hatte zwischen 21. März und 30. Juni 2020 den internationalen Flugbetrieb weitgehend untersagt. Lediglich mit Sondergenehmigungen, beispielsweise für Rückholer, durfte geflogen werden. Auch danach war der Flugverkehr wegen der lange praktizierten Reisekarte defacto eingeschränkt. Der Zuschuss, der nun von der EU-Kommission freigegeben wurde, bezieht sich auf die ersten drei Monate der Corona-Pandemie. In dieser Zeit war der Airport defacto geschlossen. Er wurde zwar in Betriebsbereitschaft gehalten, jedoch gab es abgesehen von wenigen Flügen, die mit Sondergenehmigung durchgeführt werden durften, keine Passagierflüge. Mit dem 12-Millionen-Euro schweren Zuschuss soll die Betreibergesellschaft, die sich mehrheitlich im Eigentum der Flughafen Wien AG befindet, entschädigt werden.

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