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Freitag: Verdi ruft zum Warnstreik am Flughafen Hamburg auf

Am Hamburger Flughafen brauchen Passagiere am Freitag noch stärkere Nerven, denn die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter im Bereich Real Estate Maintenance zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Diese Abteilung ist unter anderem für die Technik der Gepäckbeförderung sowie die technische Instandhaltung der Runways sowie der gesamten Infrastruktur zuständig. Derzeit ist unklar wie stark sich die Arbeitsniederlegungen auf den Flugbetrieb auswirken werden. Die Gewerkschaft Verdi fordert für ihre Mitglieder unter anderem 8,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Seitens der Arbeitgeber wurden bislang maximal vier Prozent bei zwei Jahren Laufzeit angeboten. In Hamburg kommt es bereits jetzt wegen Personalmangel zu längeren Wartezeiten. Mittlerweile hat sich auch bei den Gepäckstücken ein signifikanter Rückstau gebildet. Am Freitag gehen unter anderem Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in die Sommerferien. Beide Bundesländer befinden sich im Einzugsgebiet des Hamburger Flughafens.

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Insolventer Flughafen Hahn an Swift Conjoy GmbH verkauft

Der insolvente Flughafen Frankfurt-Hahn wird von der Swift Conjoy GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main übernommen. Der Insolvenzverwalter teilte am Mittwoch mit, dass der Transaktionsprozess erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Käufer übernimmt den Geschäftsbetrieb sowie Vermögensgegenstände der Frankfurt-Hahn-Gruppe. Auch die Mitarbeiter werden übernommen. Laut Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner steht der Vollzug des Vertrages noch unter Bedingungen. Die Vertragsparteien gehen davon aus, dass diese zeitnah erfüllt werden. Über die Details des Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart. „Wir freuen uns sehr, dass das Bieterverfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Flugbetrieb wird bis zum Eintritt der vertraglichen Bedingungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens und dann von der Erwerberin fortgeführt. Aufgrund der sehr guten Nachfrage und der erfolgreichen Umsetzung unterschiedlicher Maßnahmen arbeitet der Betrieb wieder wirtschaftlich stabil in Passagierverkehr und Luftfracht“, soPlathner. Tobias Steyer und Martin Mansell, Geschäftsführer der Swift Conjoy GmbH, sagen: „Wir freuen uns sehr, den Zuschlag im Bieterverfahren erhalten zu haben und den Passagier- und Frachtflugbetrieb am Hahn fortzuführen und umfangreich auszubauen. Dazu gehören auch Investitionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region.“

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Deutsche Bahn tritt der Star Alliance bei

Die Star Alliance und die Deutsche Bahn AG wollen künftig eng zusammenarbeiten. Im Rahmen einer „intermodularen Partnerschaft“ will man die kombinierte Nutzung von Schienen- und Flugangeboten erleichtern. Der Beitritt der Deutschen Bahn AG zur Star Alliance wurde in den letzten Wochen wiederholt von Führungskräften der Allianz, aber auch der Lufthansa Group angedeutet. Beispielsweise sagte Star-Alliance-Chef Jeffrey Goh, dass in Kürze ein branchenfremdes Unternehmen beitreten wird. Weitere Manager schränkten ein, dass es ein Bahnunternehmen in Deutschland sein wird. Am kommenden Montag werden die Einzelheiten im Rahmen einer Pressekonferenz kommuniziert. Zu dieser haben Bahn-Vorstandsmitglied Michael Peterson und Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister bereits eingeladen. Es ist davon auszugehen, dass dann auch mitgeteilt wird welche Vorteile Miles&More-Mitglieder künftig bei der DB in Anspruch nehmen können.

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Ehemalige Adria-Airways-Zentrale für 4,7 Millionen Euro verkauft

Lange hat es gedauert, aber nun ist es dem Insolvenzverwalter von Adria Airways gelungen einen Käufer für die rund 4.400 Quadratmeter große ehemalige Firmenzentrale zu finden. Das Gebäude wurde im Jahr 2009 errichtet und verfügt über vier Stockwerke. Der erste Anlauf brachte wenig Erfolg, denn die Preisvorstellungen des Masseverwalters lagen über jenen potentieller Käufer. In der zweiten Auktion lag der Rufpreis bei 3,7 Millionen Euro und ging dann für 4,7 Millionen Euro weg. Insolvenzverwalter Janez Pustatičnik sagte, dass Sachverständige den Wert der Liegenschaft auf etwa 4,1 Millionen Euro geschätzt hätten. Zugeschlagen hat ein nicht näher genannter Investor aus dem Ausland. Adria Airways war einst die nationale Fluggesellschaft Sloweniens. Der Verkauf an das deutsche Unternehmen 4K Invest war nicht von Erfolg gekrönt, denn der Carrier musste musste im September 2019 den Flugbetrieb einstellen und anschließend Konkurs anmelden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seither in diversen Verfahren gegen eine Vielzahl von Personen.

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Bei Verspätungen und Streichungen: Brauerei „entschädigt“ Spanien-Passagiere mit Freibier

Passagiere, deren Spanien-Flüge zwischen 1. Juli und 1. Oktober 2022 storniert werden oder aber mindestens drei Stunden verspätet sind, können als „Enschädigung“ einen Sixpack Bier kostenlos abstauben. Die Brauerei Anheuser-Busch hat diese ungewöhnliche Marketingaktion ins Leben gerufen. Laut Erklärung des Unternehmens können betroffene Passagiere, deren Spanien-Flüge abgesagt wurden oder aber mindestens drei Stunden verspätet waren, einen kostenlosen Sixpack Bier der Marke San Miguel bekommen. Dazu muss man diesen zunächst selbst kaufen und anschließend den Kassabon sowie einen Nachweis über die Streichung bzw. Verspätung (z.B. Formular der Fluggesellschaft, E-Mail oder SMS der Airline) auf www.sanmiguelsommer.de hochladen. Die Brauerei erklärt, dass der bezahlte Kaufpreis dann auf ein Bankkonto, das im Zuge der Einreichung angegeben werden muss, erstattet werden soll. Anheuser-Busch erklärt unter anderem: „Urlaub in Spanien ist für viele Menschen ein Highlight, auf das sie nicht verzichten wollen. Und gerade dort gehört unser spanisches Premium-Lagerbier San Miguel für viele zu einem entspannten Urlaubserlebnis einfach dazu. Da es nicht einfach ist, Reisepläne zu ändern, haben wir uns entschlossen, all denjenigen, die anders als geplant nicht in den Urlaub nach Spanien fahren können, ihr San Miguel zu schenken und ihnen so zu ermöglichen, die spanische Erfrischung und das spanische Lebensgefühl in Deutschland zu genießen“. Die Aktion gilt für Flüge nach Spanien.

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Zwei Airbus A321: Eurowings Discover baut Finnair-Wetlease aus

Eurowings Discover baut die Wetlease-Zusammenarbeit mit dem Oneworld-Mitglied Finnair weiter aus. Zu den drei Airbus A350, die bereits für die Lufthansa-Tochter fliegen, gesellen sich ab August 2022 zwei A321. Die eingemieteten Maschinen sollen laut Eurowings Discover primär ab Frankfurt am Main eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit Finnair wird somit auf fünf Maschinen ausgebaut. Dabei handelt es sich um drei Airbus A350, die ab Frankfurt und München für die Lufthansa-Tochter im Einsatz sind und zwei A321, die ab Frankfurt für Eurowings Discover fliegen sollen. Eine Firmensprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Von August bis Ende Oktober 2022 erweitert Eurowings Discover die bestehende Wetlease-Vereinbarung mit ihrem Partner Finnair um zwei Airbus A321. Diesen Sommer sind bereits 3 Airbus A350 von Finnair auf der Langstrecke ab Frankfurt und München im Einsatz. Die Flugzeuge werden auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Frankfurt eingesetzt. Mit den beiden A321 ergänzt Eurowings Discover ihre eigene, noch kleine Flotte und unterstützt damit ihre operative Stabilität in einem starken Reisesommer. Bis Ende des Jahres wächst die Flotte von Eurowings Discover auf 21 eigene Flugzeuge“.

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Schulden werden in Beteiligung umgewandelt: Norwegen steigt wieder bei SAS ein

Die Regierung von Norwegen hat im Jahr 2018 die an SAS gehaltene Beteiligung verkauft. Nun steigt man wieder als Aktionär ein und zwar werden Schulden in Aktien umgewandelt. In Oslo betont man aber, dass man nicht dauerhaft an Bord bleiben wird. Am Dienstag teilte die norwegische Regierung mit, dass man der Umwandlung bestehender Darlehen in eine Beteiligung an SAS zustimmen wird. Völlig offen ist noch, ob man dem angeschlagenen Carrier zusätzlich finanziell unter die Arme greifen wird. Aus Stockholm bekam das Management bereits einen Korb. Die dänische Regierung hingegen stellt ein weiteres Rettungspaket für SAS auf die Beine. Ursprünglich waren Norwegen, Dänemark und Schweden an der Airline beteiligt. Im Jahr 2018 ist der zuerst genannte Staat ausgestiegen und hat sämtliche bis dahin gehaltenen Aktien verkauft. Nun ist man aufgrund der Umwandlung der Schulden in eine Beteiligung wieder an Bord. SAS bewertet die Zustimmung aus Oslo äußerst positiv und teilte unter anderem mit, dass die Entscheidung der Regierung von Norwegen ein wichtiger Schritt zum Erfolg des Sanierungsprogramms sein soll. Dänemark kann sich gar vorstellen, dass im Zuge einer Kapitalaufstockung der Anteil auf bis zu 30 Prozent erhöht werden könnte. Die norwegische Regierung erklärte unter anderem, dass man nur temporär bei SAS an Bord bleiben wird und die Beteiligung zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkaufen will.

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Trotz Chaos: Austrian Airlines will keine Wetlease-Flugzeuge

Der Einsatz von Wetlease-Flugzeugen zur Abfederung von Ausfällen ist für Austrian Airlines momentan kein Thema, stellte ein Unternehmenssprecher gegenüber Aviation.Direct klar. Ungeachtet der vielen Flugausfälle der letzten Tage ist man davon überzeugt, dass man besonders während der Sommerferien 2022 stabil in der Luft sein wird. „Austrian Airlines hat sich zusammen mit ihren Partnern bestmöglich für den Hochsommer und die Feriensaison vorbereitet. Alle Flugzeuge sind wieder in der Luft, für eine vorausschauende Planung wurden über 200 Flugbegleiter eingestellt, die nach Abschluss ihrer Basisausbildung nun ab Sommer eingesetzt werden. Für einen reibungslosen Flugbetrieb ist aber auch das Zusammenspiel aller Partner im In- und Ausland notwendig (u.a. Flughäfen, Flugsicherung). Auch Streiks, wie beispielsweise der rezente Streik der Flugsicherung in Marseille, oder Unwetter sind Faktoren, die den Flugbetrieb beeinflussen bzw. Anpassungen erforderlich machen. Hinzu kommt, dass der rasante Anstieg an Corona-Erkrankten in Österreich sich auch in der Belegschaft von Austrian Airlines widerspiegelt“, erklärt ein Firmensprecher die Sichtweise der AUA. Weiters: „Um derzeitige Engpässe bei Flughäfen, Sicherheitskontrollen und anderen Systempartnern zu überbrücken bzw. generell das System zu entlasten und vor allem aber aufgrund von kurzfristigen Corona-Krankenständen des fliegenden Personals, musste Austrian Airlines am vergangenen Wochenende Anpassungen im Flugplan vornehmen. Heute ist wieder eine Stabilisierung des Flugbetriebs zu sehen. Wetlease – Flüge anderer Fluggesellschaften für Austrian Airlines sind daher aus aktueller Sicht nicht geplant. Austrian Airlines unternimmt alles, um eine größtmögliche Stabilität des Flugplans sicherzustellen und insbesondere Streichungen von klassischen Ferienflügen zu verhindern. Bei den betroffenen Flügen handelt es sich vorwiegend um Städteflüge bzw. Destinationen in

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Softwarepanne im DFS-Center Langen: Flugverkehr in Deutschland eingeschränkt

In Deutschland kommt es derzeit aufgrund eines Softwareproblems bei der Deutschen Flugsicherung zu Einschränkungen im Flugverkehr. Betroffen ist das Zentrum Langen, das auch für An- und Abflüge zuständig ist. Laut einer Erklärung der DFS ist der Flugverkehr in Deutschland stark betroffen und kann derzeit nur eingeschränkt erfolgen. Man arbeitet intensiv an einer Lösung. Überflüge sind derzeit uneingeschränkt möglich, da diese laut Deutscher Flugsicherung vom Center Karlsruhe betreut werden und dort keine technischen Probleme aufgetreten sind. Die DFS erklärt, dass von Langen aus der Luftraum in der Mitte Deutschlands kontrolliert wird. Ins Zuständigkeitsgebiet fallen unter anderem Großflughäfen wie Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln/Bonn. Die Flugsicherung geht davon aus, dass es bis zur Behebung des Softwareproblems in Langen zu Einschränkungen kommen wird.

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Amsterdam-Chaos: Royal Jordanian verlegt einzelne Flüge nach Maastricht

Offensichtlich hat Royal Jordanian vom Chaos am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Schnauze voll. Der Carrier wird im Juli 2022 einige Flüge ab Maastricht durchführen. Ab diesem Airport ist man bereits tätig, jedoch im Cargogeschäft. Der größte Airport der Niederlande, Schiphol, gerät seit mehreren Wochen nicht aus den Schlagzeilen. Es dürfte sich um den „Chaos-Hotspot“ von Europa handeln, denn hier ist der Personalmangel so eklatant, dass enorm lange Warteschlangen mittlerweile alltäglich sind. In den Sommermonaten musste deswegen sogar die Kapazität beschränkt werden. Royal Jordanian reagiert als erster großer Carrier darauf und wird vorerst am 13., 20. und 27. Juli 2022 nicht Schiphol, sondern Maastricht ansteuern. Betroffene Passagiere werden nach Angaben der Fluggesellschaft informiert und bei Bedarf mit Bussen von/nach Maastricht gebracht.

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