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Japan: Zipair serviert Mahlzeiten mit Pulver aus Grillen

Die japanische Billigfluggesellschaft Zipair bietet ab sofort auch Mahlzeiten mit Insektenpulver an. Diese sind im Rahmen von Pre-Order-Meals erhältlich. Dabei handelt es sich um anderen um Zweifleckgrillen, die in manchen Teilen von Asien als Delikatesse gelten. Für Europäer sind Mahlzeiten, die Insekten enthalten, durchaus ungewöhnlich. In Asien hingegen zählen manche Arten zur regulären Speisekarte. Manche gelten gar als Delikatesse. Zipair bietet nun auch Mahlzeiten, die aus Insektenpulver zubereitet wurden bzw. mit diesem bestreut sind, an. Interessanterweise bewirbt der Billigflieger die beiden neuen Grillenmahlzeiten mit Umweltschutz. Dabei argumentiert man unter anderem mit dem hohen Nährwert und dem Verzicht auf konventionelle Massentierhaltung. Die beiden Gerichte, die gemahlenes Grillenpulver (oder Grylluspulver) enthalten, sind der Chili-Burger mit Tomate und die Pasta Pescatore. Laut Zipair ist das Gryllus-Pulver in den Brötchen, dem Patty und der würzigen Tomatensoße des Burgers enthalten. Bei der Pasta-Option werden Weichschalenkrebse, Tintenfisch und Muscheln in einer Tomatensoße mit Gryllus-Pulver gekocht.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Tianjin auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia soll im Oktober 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Tianjin (China) aufnehmen. Dies kündigte Serbiens Präsident Aleksandar Vučić an. Erst kürzlich hat Hainan Airlines Flüge zwischen Peking und Belgrad aufgenommen. Der genaue Termin für den Erstflug auf der angekündigten Air-Serbia-Strecke steht noch nicht fest. Hintergrund ist auch, dass die Regierungen von China und Serbien noch die formellen Genehmigungen erteilen müssen. Derzeit verhandeln die beiden Staaten auch über ein Freihandelsabkommen, das bis Jahresende 2022 unter Dach und Fach sein soll. Air Serbia plant den Einsatz ihres Airbus A330-200 auf dieser Strecke. Air Serbia ist eine der wenigen europäischen Fluggesellschaften, die den russischen Luftraum nutzen dürfen. Außerdem fliegt Air Serbia nach wie vor Moskau und St. Petersburg an.

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Wizz Air hat Airbus Nummer 160 übernommen

Ende der vergangenen Woche hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air den Airbus-Jet Nummer 160 in Betrieb genommen. Der A321neo ist auf dem Henri Coanda in Bukarest in Bukarest stationiert. Derzeit wartet der Carrier noch auf 414 weitere Einheiten der A320neo-Reihe. „Wir freuen uns, dass die Flotte von Wizz Air nun 160 Flugzeuge erreicht hat und wir unseren 59. Airbus A321neo mit 239 Sitzen in Betrieb nehmen können – das effizienteste und umweltfreundlichste Single-Aisle-Flugzeug, das derzeit fliegt.  Mit weiteren 300 Flugzeugen dieses Typs sind wir auf dem besten Weg, bis zum Jahr 2030 eine Airline-Gruppe mit 500 Flugzeugen zu werden, wobei die Effizienz der A321neo unser ohnehin schon starkes Nachhaltigkeitskonzept noch zusätzlich unterstützt.  Da wir unser Streckennetz in den kommenden Jahren mit einer der jüngsten Flotten aller Fluggesellschaften weiter ausbauen werden, werden mehr Kunden als je zuvor in der Lage sein, mit den modernsten und effizientesten Airbus A321neos der Wizz Air-Flotte umweltfreundlich zu fliegen“, so Owain Jones, Entwicklungsleiter bei Wizz Air. Der Billigflieger, der über Ableger im Vereinigten Königreich, Abu Dhabi und demnächst auch auf Malta und in Saudi-Arabien verfügt, will die Konzernflotte bis zum Ende des Jahrzehnts auf zumindest 500 Flugzeuge ausbauen. Eine Übersicht wo Wizz Air wie viele Flugzeuge stationiert hat findet sich in diesem Artikel.

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B777-8F: Cargolux bleibt Boeing treu

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux wird auch weiterhin ein reiner Boeing-Operator bleiben. Man beabsichtigt die in die Jahre kommenden B747-400F durch B777-8F zu ersetzen. Dem Konkurrenzmuster Airbus A350F hat man eine Absage erteilt. In Zukunft wird die Flotte aus den Maschinentypen Boeing 747-8F und 777-8F bestehen. Im Rahmen der Farnborough Air Show wurde mitgeteilt, dass die in die Jahre kommenden 747-400F ab 2027 durch 777-8F ersetzt werden. Momentan wurde lediglich eine Absichtserklärung unterschrieben. Die genaue Stückzahl der zu bestellenden 777-Frachter wurde noch nicht festgelegt. Der Hersteller und Cargolux wollen in den nächsten Monaten über die Anzahl und die Liefertermine verhandeln. Derzeit hat man 14 B747-8 und 16 B747-400F in der Flotte.

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Frankfurt: Condor kündigt Edmonton an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kündigt für Mai 2023 die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und dem kanadischen Edmonton an. Die Route soll an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag mit Boeing 767 bedient werden. Geplant hatte der Carrier diese Strecke bereits vor der Corona-Pandemie, jedoch ist es bislang nicht zur Aufnahme gekommen. Das soll sich im Mai 2023 ändern, denn dann sollen zweimal wöchentlich Boeing 767 zwischen den beiden Städten fliegen. „Mit dem zusätzlichen Langstreckenziel bieten wir unseren Gästen eine noch größere Auswahl an Direktverbindungen in den Urlaub und stärken unsere Präsenz in Nordamerika“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Über unseren Kooperationspartner Westjet sind zudem viele weitere Ziele in Kanada erreichbar.“ Mit der Aufnahme der kanadischen Millionenstadt Edmonton erweitert sich das Kanada-Angebot von Condor auf insgesamt fünf Destinationen: Neben Edmonton steuert Deutschlands beliebtester Ferienflieger auch Toronto, Vancouver, Whitehorse und Halifax an. „Wir freuen uns, Condor in YEG willkommen zu heißen und Gästen damit eine neue nonstop-Verbindung nach Frankfurt anbieten zu können. Die Anbindung an internationale Drehkreuze ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Wirtschaft. Die neue Verbindung fördert sowohl den Geschäfts- als auch den Tourismusreiseverkehr und bietet Kanadiern und Europäern zudem direkten Zugang zum Frachtgeschäft. Wir freuen uns darauf, mit unseren Partnern in der Region und Condor zusammenzuarbeiten, um mehr Unternehmen, Reisende, Freunde und Familien zusammenzubringen“, sagt Myron Keehn, Vice President, Air Service and Business Development, Edmonton International Airport.

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Quartalszahlen: Ryanair Group zurück in der Gewinnzone

Die Ryanair Group hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, das Ende Juni 2022 endete, einen Überschuss in der Höhe von 188 Millionen Euro eingeflogen. Damit liegt man um rund 20 Prozent über der jüngsten Analysten-Prognose. Dem Billigflieger wurden dabei besonders die Fuel-Hedging-Geschäfte nützlich, denn man hat den Großteil des Treibstoffbedarfs zu einem günstigen Preis abgesichert. Konzernchef Michael O’Leary erklärte zuletzt, dass man 65 U.S.-Dollar pro Tonne bezahlt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres flog die Ryanair Group einen Verlust in der Höhe von 273 Millionen Euro ein. Das Angebot wurde stark ausgebaut. Laut Erklärung des Group-CEO soll es um 15 Prozent über dem Vorkrisenniveau liegen. Der Umstand, dass Ryanair viele kleinere Flughäfen ansteuert soll auch dazu führen, dass man vom Chaos an diversen großen Airports weitgehend verschont bleibt. Man hatte im jüngst abgelaufenen Geschäftsquartal etwa 45,5 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 93 Prozent an Bord. Im Vorjahreszeitraum hatte man einen Ladefaktor von 73 Prozent. Der Umsatz versiebenfachte sich auf 2,6 Milliarden Euro. Allerdings will das Management-Team rund um Michael O’Leary aufgrund zahlreicher Unsicherheitsfaktoren wie Ukraine-Krieg und der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie keine Gewinnprognose für das Gesamtgeschäftsjahr abgeben.

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Lufthansa: Verdi ruft Bodenpersonal am Mittwoch zum Warnstreik auf

Bei Lufthansa drohen am Mittwoch chaotische Zustände, denn die Gewerkschaft Verdi ruft die rund 20.000 Bodenmitarbeiter zu einem eintägigen Warnstreik auf. Hintergrund ist, dass die Tarifverhandlungen als festgefahren gelten. Die Arbeitnehmervertreter gehen davon aus, dass es am Mittwoch zu zahlreichen Streichungen und erheblichen Verspätungen kommen wird. Die gewerkschaftlich organisierten Bodenmitarbeiter sind dazu aufgerufen ab 3 Uhr 45 die Arbeit niederzulegen. Der Warnstreik soll am Donnerstag gegen 6 Uhr 00 beendet werden. Verdi will in den festgefahrenen Tarifverhandlungen den Druck auf die Kranich-Geschäftsleitung erhöhen. Derzeit ist noch nicht absehbar wie viele Lufthansa-Verbindungen aufgrund der angekündigten Arbeitskampfmaßnahme des Bodenpersonals ausfallen werden.

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Ryanair einigt sich mit Pilotengewerkschaften in Spanien und Frankreich

In Frankreich und Spanien konnten die Billigfluggesellschaft Ryanair und ihre maltesische Tochter Malta Air Einigungen mit den Pilotengewerkschaften erzielen. Vereinbart wurden unter anderem Lohnerhöhungen. Die Laufzeit der Tarifverträge beträgt fünf Jahre. Die Kompromisse wurden quasi in letzter Sekunde erzielt, denn sowohl die spanischen als auch die französischen Piloten der Firmengruppe hätten sich andernfalls einem Streik der belgischen Flugzeugführer, der für das Wochenende angekündigt war, angeschlossen. Teil des Streits waren auch die Löhne, die aufgrund der Corona-Pandemie um 20 Prozent gekürzt sind. Die Vereinbarungen mit den Gewerkschaften Syndicat National des Pilotes de Ligne (SNPL – Frankreich) und Sindicato Español de Pilotos de Líneas Aéreas (SEPLA – Spanien) werden es den Piloten ermöglichen, innerhalb von fünf Jahren schrittweise wieder die Gehälter von vor der Pandemie zu erhalten. „Wir begrüßen diese langfristigen Verträge, die bis 2027 laufen und zahlreiche Verbesserungen für unsere Piloten in Spanien und Frankreich bringen werden. Während die Erholung von den Auswirkungen der Pandemie noch andauert und unsere Branche vor großen Herausforderungen steht, bietet diese langfristige Vereinbarung Stabilität, eine beschleunigte Gehaltswiederherstellung, künftige Gehaltserhöhungen und andere Leistungsverbesserungen für die Piloten“, so Darrell Hughes, Personaldirektor von Ryanair. In Belgien ist die Situation gänzlich anders, denn die dortige Pilotengewerkschaft hat den Vorschlag von Ryanair abgelehnt. Man hat das Angebot als unzureichend zurückgewiesen und kann sich auch unbefristete Streiks vorstellen. Die Belgier fordern Lohnerhöhungen von 20 Prozent über dem Vorkrisenniveau.

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Flug aus Israel: Bombendrohung gegen Wizz Air auf dem Weg nach Krakau

Am Samstag lagen die Nerven auf Wizz-Air-Flug W65098 von Tel Aviv nach Krakau blank: Es gab eine Bombendrohung. Um Panik zu vermeiden entschied sich der Kapitän dafür, dass der Grund für die Evakuierung nach der Landung erst nach erfolgreicher Durchführung mitgeteilt wird. Durchgeführt wurde der Flug mit dem Airbus A321neo mit der Registrierung HA-LZR. Krakau war das reguläre Ziel der aus Tel Aviv kommenden Verbindung. Aus Sicherheitsgründen wurde die Landung aufgrund der Bombendrohung formell als Notlandung durchgeführt. Die Maschine wurde unmittelbar danach angewiesen an einen sicheren Ort auf dem Rollfeld zu fahren. Die Evakuierung wurde aber nicht unmittelbar eingeleitet, sondern erst nach etwa einer halben Stunde. In dieser Zeit war die Exekutive damit beschäftigt den A321neo zu untersuchen. Die Polizei hat sich für diese Vorgehensweise entschieden, da mit nicht wusste wo ein eventueller Sprengsatz positioniert sein könnte. Letztlich stellte sich zum Glück heraus, dass sich keine Bombe bzw. kein sonstiger explosiver Gegenstand an Bord befunden hat. Der Kapitän hatte sich dazu entschieden seine Crew anzuweisen, dass den Passagieren zunächst keine Informationen zum Grund des ungewöhnlichen Aufenthalts am Boden gegeben werden. Erst nach Abschluss der Evakuierung informierte die Kabinenbesatzung im Auftrag des kommandierenden Piloten, dass es eine Bombendrohung gegeben hat. Diese Vorgehensweise ist nicht ungewöhnlich und dient zur Vermeidung einer eventuellen Panik. Letztlich stellte sich heraus, dass die Bombendrohung – wie in den meisten Fällen – insofern ungefährlich war, weil es keinen Sprengsatz an Bord der HA-LZR gab. Dennoch müssen Behörden und Crews diese sehr ernst nehmen, denn nach dem Grundsatz

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Siko-Chaos in Köln: Bis zu sieben Stunden Wartezeit

Das Totalversagen der deutschen Behörden in Sachen Sicherheitskontrollen wurde am Wochenende neuerlich am Flughafen Köln/Bonn deutlich. Bis zu sieben Stunden Wartezeit gab es vor den Siko-Linien. Die Warteschlange war mehrere hundert Meter lang und zog sich weit in den Außenbereich vor die Terminals. Die Folge daraus war: Viele Passagiere haben ihre Flüge trotz äußerst frühzeitiger Ankunft am Airport verpasst. Erschwerend ist dazu gekommen, dass einige Carrier ihre Check-in- und Gepäckaufgabeschalter erst zwei bis drei Stunden vor dem planmäßigen Abflug geöffnet haben. So war es den betroffenen Reisenden völlig unmöglich die Sicherheitskontrolle rechtzeitig vor dem Boarding zu passieren. Mehrere Verbindungen haben Köln/Bonn mit nur wenigen Passagieren an Bord verlassen. Einzelne sogar komplett leer. Für heftige Kritik sorgte auch der Umstand, dass zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch ein selbsternannter Premium-Sterne-Carrier, vor Ort zu wenig bzw. laut Fluggästen kein Personal, das sich um Umbuchungen, Ersatzbeförderungen und Hotels gekümmert hat, bereitgehalten hat. Es wurde auf „Self-Service-Möglichkeiten“ über die Homepage bzw. die App und alternativ auf die Hotline verwiesen. Lösungen konnten auf den digitalen Wegen nur in den wenigsten Fällen gefunden werden, so dass zum Teil stundenlange Wartezeiten an den Hotlines die Folge waren. Zum Teil hieß es dann, dass man kein Hotel mit Direktverrechnung vergeben könne und man erst mal in Vorleistung gehen solle und die Rechnung dann einreichen soll. Die Sicherheitskontrollen am Flughafen Köln/Bonn werden von einer privaten Sicherheitsfirma im Auftrag der Bundespolizei durchgeführt. Der Dienstleister leidet unter akutem Personalmangel. Ein Sprecher der Exekutive erklärte auch, dass die Landespolizei unterstützend eingreifen musste, um für

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