
Riyadh Air beantragt Flugrechte für die Vereinigten Staaten
Die globale Luftfahrtbranche blickt gespannt auf die neuesten Entwicklungen im Königreich Saudi-Arabien, wo die neu gegründete Fluggesellschaft Riyadh Air einen entscheidenden Schritt in ihrer Expansionsstrategie vollzogen hat. Am 6. Mai 2026 reichte das Unternehmen beim US-Verkehrsministerium (Department of Transportation, DOT) einen offiziellen Antrag auf eine Genehmigung für ausländische Luftfahrtunternehmen sowie auf eine Befreiungsermächtigung ein. Ziel dieses Antrags ist die Aufnahme von Nonstop-Verbindungen zwischen dem King Khalid International Airport in Riad und verschiedenen Metropolen in den Vereinigten Staaten. Damit unterstreicht der künftige Flagcarrier seinen Anspruch, bis zum Ende des Jahrzehnts ein globales Netzwerk von über 100 Destinationen aufzubauen und sich als ernstzunehmender Konkurrent zu etablierten Grössen wie Emirates, Qatar Airways und Etihad zu positionieren. Rechtliche Rahmenbedingungen und operative Planung Die juristischen Vertreter von Riyadh Air haben das US-Verkehrsministerium gebeten, den Antrag im Rahmen eines beschleunigten Genehmigungsverfahrens zu bearbeiten. Dieser proaktive Schritt ist Teil einer langfristigen operativen Planung, die darauf abzielt, das Königreich Saudi-Arabien enger mit den wichtigsten Wirtschaftsräumen der Welt zu vernetzen. Riyadh Air plant, für die Transatlantikflüge primär auf eine hochmoderne Flotte vom Typ Airbus A350-1000 zu setzen. Von diesem Langstreckenmodell hat die Fluggesellschaft bereits rund 25 Exemplare fest bestellt. Diese Maschinen zeichnen sich durch eine hohe Reichweite und eine fortschrittliche Kabinentechnologie aus, was sie für die anspruchsvollen Routen nach Nordamerika prädestiniert. Obwohl die Airline bisher noch keine spezifischen US-Städte benannt hat, die sie anzufliegen gedenkt, lässt die aktuelle Marktstruktur einige Rückschlüsse zu. Bisher bedient die staatliche Saudia Ziele wie New York (JFK) und Washington Dulles (IAD). Branchenexperten halten es








