
Kabul: Passagiermaschine der Ariana Afghan Airlines kommt von der Landebahn ab
Am 25. März 2026 ereignete sich auf dem internationalen Flughafen von Kabul ein schwerwiegender Luftfahrtzwischenfall, bei dem eine Boeing 737-400 der staatlichen Fluggesellschaft Ariana Afghan Airlines während des Landevorgangs von der befestigten Piste abkam. Die Maschine mit der Registrierung YA-PIC befand sich auf dem Flug FG312 und setzte bei regnerischem Wetter auf der Landebahn 29 auf, bevor sie unkontrolliert ins angrenzende Grasland rutschte. Trotz der erheblichen Beschädigungen am linken Flügel des Flugzeugs konnten alle Passagiere und Besatzungsmitglieder das Wrack über die Notrutschen verlassen. Nach offiziellen Angaben der Fluggesellschaft wurden keine Verletzten gemeldet. Rettungskräfte und technische Teams waren unmittelbar nach dem Vorfall im Einsatz, um die Evakuierung zu sichern und die Unfallstelle abzusperren. Während die Maschine vorerst an der Unfallstelle verblieb, meldete die Flughafenleitung, dass der reguläre Flugbetrieb nicht signifikant beeinträchtigt wurde. Eine Untersuchung zur genauen Unfallursache wurde eingeleitet, wobei erste Erkenntnisse auf die schwierigen Witterungsbedingungen und eine wasserüberlagerte Landebahn hindeuten. Details zum Unfallhergang und der Evakuierung Der Vorfall ereignete sich am Vormittag des 25. März, als Kabul von Regenschauern heimgesucht wurde. Die Boeing 737-400, ein bewährtes, aber in der Flotte der Ariana Afghan Airlines bereits seit längerem eingesetztes Modell, setzte laut Augenzeugenberichten und Radardaten planmäßig auf der Bahn 29 auf. Kurz nach dem Aufsetzen verlor das Flugzeug jedoch die Bodenhaftung. In der Luftfahrt wird dieses Phänomen oft als Aquaplaning bezeichnet, bei dem sich ein Wasserfilm zwischen den Reifen und der Landebahnoberfläche bildet, was die Bremswirkung und die Lenkbarkeit massiv einschränkt. Die Maschine rutschte über das Ende der befestigten Fläche hinaus








