
Luftfahrtbehörde droht Air Asia Philippines mit Betriebsverbot wegen unbezahlter Flughafengebühren
Die philippinische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of the Philippines hat eine weitreichende Unterlassungsanordnung gegen die Billigfluggesellschaft AirAsia Philippines erlassen. Aufgrund von ausstehenden Zahlungen für Flughafengebühren und Navigationsdienste in Höhe von rund 271,94 Millionen Philippinischen Pesos, was umgerechnet etwa 4,7 Millionen US-Dollar entspricht, droht dem Carrier der Ausschluss von allen staatlich verwalteten Flughäfen des Landes. Die von Behördenleiter Raul del Rosario unterzeichnete Verfügung setzt der Fluggesellschaft eine Frist von drei Tagen nach Erhalt des Bescheids, um den Flugbetrieb an den betroffenen Standorten einzustellen, sofern keine gütliche Einigung oder vollständige Begleichung der Außenstände erfolgt. Während die Regulierungsbehörde auf die wiederholten, erfolglosen Mahnungen und das Verstreichen von Fristen verweist, betont das Management von AirAsia Philippines, dass der Flugbetrieb vorerst uneingeschränkt und planmäßig fortgeführt wird. Die Fluggesellschaft hat angekündigt, die verbleibenden Verbindlichkeiten innerhalb der laufenden Woche auszugleichen. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die langjährigen finanziellen Verflechtungen und die wirtschaftlichen Herausforderungen im regionalen Luftverkehrsmarkt nach der Pandemie, da die unbezahlten Gebühren teilweise bis in das Jahr 2021 zurückreichen. Für den Fall einer tatsächlichen Betriebseinstellung bereiten sich die Konkurrenten bereits auf die Durchführung von Notflügen vor, um den Zusammenbruch des inländischen Passagierverkehrs zu verhindern. Hintergründe der Forderungen und die Struktur der Außenstände Der aktuelle Konflikt zwischen der staatlichen Aufsichtsbehörde und dem privaten Luftfahrtunternehmen ist das Ergebnis einer jahrelangen Akkumulation von unbezahlten Entgelten. Die ausstehende Summe von knapp 272 Millionen Pesos setzt sich aus einer Vielzahl von operationellen Posten zusammen, die im Zeitraum von 2021 bis Mai 2026 aufgelaufen sind. Hierzu gehören primär Gebühren für die








