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Carsten Spohr: Lufthansa mit starker Nachfrage im Sommer 2022

In Richtung Nordamerika wäre Lufthansa im Sommer 2022 „sowieso schon ausgebucht“, meint Konzernchef Carsten Spohr und verweist darauf, dass selbst in der First Class, die etwa 22.650 Euro kostet, so ziemlich alles ausverkauft wäre. In Washington erklärte der Manager laut Deutscher Presse Agentur weiters, dass man generell in Richtung USA sehr starke Buchungszahlen sehen würde. Er glaubt, dass man in der laufenden Sommersaison „um ehrlich zu sein sowieso schon ausgebucht ist“. Man spüre bereits seit Ostern 2022 eine deutliche Steigerung der Nachfrage. Ab diesem Zeitpunkt habe es einen deutlichen Umschwung gegeben, so dass die gesamte Branche in vielen Bereichen von „zu viel Personal“ auf „zu wenig Personal“ geschrammt ist. Spohr ist der Ansicht, dass alle Airlines, inklusive der Lufthansa Group, Flughäfen und Dienstleister um neue Mitarbeiter in nahezu allen Bereichen werben müssen. Einfach dürfte das nicht werden, denn Jobs in der Luftfahrt sind derzeit angesichts der Vorgeschichte rund um Corona nicht sonderlich stark gefragt. Auch wurden bei vielen Fluggesellschaften, so auch bei Lufthansa, und Airports viele Mitarbeiter abgebaut. Oftmals zu viele, was sich nun zu rächen scheint.

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Teure Mietautos: ÖAMTC-Experte gibt wertvolle Tipps

Viele Reisende wollen den Urlaubsort mit dem Auto flexibel erkunden oder planen eine Rundreise per Mietwagen. Die Preise für Mietfahrzeuge sind heuer allerdings weiter gestiegen und so hoch wie selten. „Die Flotten der Anbieter wurden während der vergangenen Jahre aufgrund der Corona-Pandemie und der somit fehlenden Nachfrage vor allem in Urlaubsregionen stark reduziert und Autos verkauft. Jetzt steigt die Nachfrage wieder – aber den Anbietern fehlt es an Fahrzeugen, daher steigen die Preise rasant“, erklärt Thomas Oppenheim, Leiter ÖAMTC-Reisebüro. Da Autokauf derzeit durch Chipmangel und lange Lieferzeiten generell schwer ist, werden die hohen Mietpreise laut Expert:innen des Mobilitätsclubs noch anhalten. Tipps vom Experten zur Mietautobuchung ÖAMTC-Reise-Experte Thomas Oppenheim gibt Tipps für alle, die im heurigen Urlaub auf das Mietauto nicht verzichten wollen oder können: Preise vor Urlaubsbuchung checken: „Bevor Flug, Hotel und Co. gebucht werden, sollte man sich bereits über die Preise bei den jeweiligen Anbietern informieren. Ist der Flug erst einmal gebucht und die Reise geplant, muss man die Preise akzeptieren und kann nicht mehr so einfach auf ein alternatives Ziel ausweichen“, rät Oppenheim. Früh buchen lohnt sich: „Last-Minute Schnäppchen sind heuer eher die Ausnahme. Auch wenn die Mietpreise aktuell teuer erscheinen, lohnt es sich, jetzt schon zu buchen“, so der Reise-Experte. Preise und Anbieter vergleichen: Der ÖAMTC-Experte rät: „Vergleichen Sie die Preise und mieten Sie bei seriösen Anbietern. Preislich bieten große Firmen oft einen Vorteil gegenüber kleineren, da diese in der Regel weniger Fahrzeuge zur Verfügung haben.“ Geschäftsbedingungen lesen und Leistungen checken: Vor der Buchung sollte man die

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ASL France nimmt Algier ab Basel-Mulhouse auf

Die französische Fluggesellschaft ASL France steuert künftig ab Paris-CDG, Lille, Lyon und Basel-Mulhouse nonstop Algier an. Ab dem EuroAirport wird man ab 25. Juni 2022 fliegen. Der Carrier plant die neuen Routen mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-700 bedienen. An Bord bietet man ausschließlich Economy-Class an. Von Basel-Mulhouse aus will man jeweils am Verkehrstag Samstag die Hauptstadt Algeriens ansteuern. Laut ASL France sind die Algerien-Flüge saisonal geplant. Vorerst will man bis inklusive 29. Oktober 2022 fliegen. An Bord bietet man gegen Bezahlung Getränke und Speisen an. Flugscheine können unter anderem über die Homepage des Carriers gekauft werden.

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Prag: CSA-Streckennetz auf drei Destinationen geschrumpft

Einst war CSA Czech Airlines die stolze Fluggesellschaft der Tschechoslowakei, später der Tschechischen Republik. Seit einigen Jahren schrumpft der Carrier massiv und konnte seit sich seit dem Insolvenzverfahren noch nicht richtig aufrappeln. Im Juni 2022 wird man ab Prag nur noch drei Destinationen bedienen. Dabei handelt es sich um sechs wöchentliche Flüge nach Paris-CDG und Hurghada sowie Keflavik. Auf allen Routen hat man zumindest einen Mitbewerber. Die übrigen Routen wurden schrittweise ausgesetzt. Beispielsweise fliegt man seit Mitte April 2022 nicht mehr nach Brüssel und Kopenhagen. Per 1. Mai 2022 wurden auch Barcelona und Madrid eingestellt. Per 29. Mai 2022 wird man Amsterdam und Rom einstellen. Helsinki und Luqa (Malta) werden nicht mehr reaktiviert. Aufgrund des Krieges in der Ukraine hat man bereits zuvor die Flüge nach Kiew und Moskau aufgeben müssen. Davon unabhängig hat man nahezu gleichzeitig auch Bukarest und Sofia eingestellt. Die Flotte ist zwischenzeitlich auf einen Airbus A319 und einen A320 geschrumpft. CSA war eine Tochtergesellschaft von Smartwings und ist Mitglied des Skyteams. Im Zuge des Insolvenzverfahrens kam es zu einer Veränderung der Eigentümerschaft. Das Unternehmen ging an die Besitzer von Smartwings über, so dass man nun keine Tochter- sondern eine Schwestergesellschaft ist.

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Air Chathams hat letzte Convair 580 ausgeflottet

In Neuseeland endete am Freitag eine Ära: Die Fluggesellschaft Air Chathams hat ihre letzte Convair 580 außer Dienst gestellt. Der letzte kommerzielle Passagierflug mit diesem Muster wurde durchgeführt. Die Maschine wird künftig im Nationale Spielzeug- und Verkehrsmuseum Wānaka ausgestellt sein. In Auckland haben sich Firmenchef Craig Emeny und das gesamte Team auf dem hinteren Druckschott mit Abschiedsbotschaften verewigt. Für die Mitarbeiter der Regionalfluggesellschaft war die Durchführung des letzten Convair-Fluges eine durchaus emotionale Angelegenheit. Dazu Emeny: „Dieses Flugzeug hat nicht nur in meinem Leben und dem meines Unternehmens einen ganz besonderen Platz, sondern auch in der Gemeinschaft der Chatham Islands“. Nach ihrem letzten kommerziellen Einsatz wurde die Maschine am Samstag nach Wānaka überstellt. Wie bereits erwähnt: Künftig wird diese in einem Museum zu sehen sein.

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GlobalX gründet Cargo-Ableger in Kolumbien und Ecuador

Die Fluggesellschaft Global Crossing Airlines hat Ableger in Kolumbien und Ecuador gegründet. In beiden Staaten hat man die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigungen beantragt. Man will mit Airbus-A321-Frachtern Cargoflüge durchführen. In Kolumbien will man als Global X Colombia S.A.S. an den Start gehen. Die Homebase soll auf dem Bogota Airport entstehen. Am 26. Mai 2022 wird die Zivilluftfahrtbehörde des südamerikanischen Staats eine öffentliche Anhörung durchführen. In Ecuador hat man unter dem Namen Latinx Air die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Die Homebase will man in Quito aufbauen. Man will laut AviaciOnline die Zulassung für den Betrieb aller Varianten der Airbus-A320-Reihe erhalten. Gegenüber genanntem Medium bestätigte Global-Crossing-Airlines-Manager Roberto Held, dass man in Ecuador und Kolumbien neue Flugbetriebe aufbauen will. Es handle sich um „zwei sehr wichtige Frachtdrehkreuze“, die auch aufgrund ihrer geografischen Lage aus strategischen Gründen relevant erscheinen. Man will mit Airbus A321F bzw. Umbauversionen an den Start gehen. Zunächst will man im ACMI- und Charterverkehr für andere Airlines fliegen. GlobalX mit Sitz in Miami ist auf ACMI- und Wet-Leasing-Charterdienste für andere Fluggesellschaften und Reiseveranstalter in den Vereinigten Staaten, der Karibik und Lateinamerika spezialisiert. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit drei Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen und einen Airbus A321 mit 183 Sitzplätzen. Im Oktober 2021 hatte das Unternehmen die Anschaffung von drei weiteren A320-Passagierflugzeugen sowie fünf A321P2F angekündigt, letztere zum Ausbau des Frachtgeschäfts.

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Pfingstferien: Hamburg rechnet mit Passagier-Ansturm

Der Hamburger Flughafen rechnet damit, dass während der unmittelbar bevorstehenden Pfingstferien viele Passagiere reisen werden. Stundenweise erwartet man gar mehr Fluggäste als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Der Airport erwartet vor allem an den Wochenenden mehr als 45.000 Passagiere pro Tag, das sind erstmals wieder rund 70 Prozent des Vor-Krisen-Niveaus. An den stärksten Reisetagen sind zirka 170 Starts und 170 Landungen geplant. Fluggäste sollten sich gut vorbereiten, mindestens zwei Stunden vorher am Flughafen eintreffen sowie Online- und Automatenservices zum schnellen Einchecken nutzen. In den nächsten Wochen rechnet der Hamburger Flughafen mit mehr als 260.000 an- und abreisenden Passagieren pro Woche – das ist die höchste Passagierzahl seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren. Schon seit Wochen steigt die Nachfrage spürbar, im April reisten im Wochendurchschnitt bereits rund 62 Prozent der Passagiere von 2019 ab Hamburg Airport. In den nächsten Wochen wird der Wert von 70 Prozent im Vergleich zu 2019 voraussichtlich erstmals wieder übertroffen. „Je weiter wir in Richtung Sommer kommen, desto deutlicher spüren wir, dass die Norddeutschen wieder raus wollen – raus aus dem gewohnten Umfeld, ab in den Flieger und in die Sonne. Klassische Urlaubsziele wie Mallorca, Griechenland, die Türkei oder die Kanarischen Inseln sind besonders beliebt. Die Nachfrage ist so groß, dass wir in den Terminals stundenweise mehr Fluggäste als 2019 zählen“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen. „Alle Partner am Flughafen haben sich auf diese sprunghaft hohen Auslastungsspitzen gut vorbereitet. Doch wie z.B. in der Gastronomie bleiben die Personalsuche und die Personalplanung

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Mit 12.000 Drohnen: Wingcopter will Liefernetzwerk für Afrika aufbauen

Der deutsche Drohnenentwickler Wingcopter und Continental Drones Ltd, eine Tochtergesellschaft der in Ghana und Dubai ansässigen Atlantic Trust Holding, haben einen Vertrag unterzeichnet, der dazu führen soll, dass Tausende Wingcopter-Drohnen auf dem afrikanischen Kontinent zu Lieferzwecken eingesetzt werden. Dazu soll ein Netzwerk aufgebaut werden, das die Zuverlässigkeit und Effizienz bestehender Systeme verbessern soll. Auch will man neue Lieferketten aufbauen. Continental Drones ist ab sofort autorisierter Wingcopter-Partner (WAPP) für alle 49 Länder südlich der Sahara. Ziel der beiden Partner ist es, in den nächsten fünf Jahren 12.000 Wingcopter 198, die weltweit fortschrittlichste Lieferdrohne, in ganz Afrika einzusetzen. Dies stellt den bislang größten kommerziellen Einsatz in der globalen Lieferdrohnenbranche dar. In vielen afrikanischen Regionen verhindert unzureichende Infrastruktur eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Entwicklung. Die Einrichtung ausgedehnter Drohnen-Liefernetzwerke im afrikanischen Luftraum wird die Logistik in diesen Ländern auf ein neues Niveau heben und dazu beitragen, eine völlig neue Transportinfrastruktur zu schaffen – viel schneller, billiger, nachhaltiger und effizienter als dies durch den Aufbau konventioneller bodengestützter Infrastruktur mit all ihren gesundheitsschädlichen und klimaschädlichen Emissionen möglich wäre. Die Überbrückung infrastruktureller Lücken durch den Einsatz großer Wingcopter-Flotten, selbst an den entlegensten Orten, wird es Regierungen und dem Privatsektor ermöglichen, ineffiziente Infrastrukturen durch klimaneutrale, zuverlässige und schnelle Logistiklösungen zu ersetzen. Wingcopters Technologie wird dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Millionen von Menschen in Afrika zu verbessern, zum Beispiel durch die bedarfsabhängige Lieferung von Medikamenten, Impfstoffen oder Laborproben, aber auch von wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs. Darüber hinaus haben drohnenbasierte Liefernetzwerke das Potenzial, die wirtschaftliche Entwicklung der Länder, in

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Basel: Neue Ausstellung soll Passagiere für Nachhaltigkeit begeistern

Eine neue Ausstellung soll am Flughafen Basel-Mulhouse Passagiere für das Thema nachhaltiges Reisen sensibilisieren. Gestaltet wurde diese von Studenten der „Hochschule Macromedia“ (Freiburg) und der „Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW“ (Basel). Unter dem Motto „Memories of the Future“ ist eine umfangeiche Ausstellung kreativer Erinnerungen an Urlaube, ferne Kulturen und Naturschauspiele zu sehen. Die großflächigen Bilder und Installationen sind an verschiedenen Orten im Abflug- und Ankunftsbereich angebracht und sollen in der breiten Öffentlichkeit und bei den Passagieren das Verantwortungsbewusstsein für die eigenen CO2-Emissionen schärfen und zur Kompensation von Flügen anregen. „Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel vermittelt einen ganz anderen, emotionalen Zugang. Sie kann dazu motivieren, Verantwortung für den eigenen Beitrag zu übernehmen“, sagt Stephen Neff, CEO von Myclimate. „Es ist mutig, dass der EuroAirport hierfür prominente Flächen bereitstellt. Und es ist konsequent, dass die Kunstwerke von jungen Menschen, die sich in ihrem Leben stark mit dem Klimawandel auseinandersetzen werden müssen, gestaltet wurden“. Das Kunstprojekt „Memories of the Future“ steht im Einklang mit dem gesamtheitlichen Ansatz zur nachhaltigen Entwicklung und der Umweltpolitik des Flughafens, zu deren Schwerpunkten auch die Reduktion der CO2-Emissionen gehört.

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Berlin: 650.000 Euro in Form von Pfandflaschen gespendet

An vielen deutschen Flughäfen, so auch am BER, können Passagiere ihre leeren Pfandflaschen und –dosen in Sammelbehälter einwerfen. Der Rückgabeerlös kommt dabei sozialen Zwecken zu Gute. In der Bundeshauptstadt sind seit Mai 2017 stolze 650.000 Euro zusammengekommen. Das sogenannte Einweg-Pfand beträgt in Deutschland 25 Cent pro Behälter. Oftmals haben Passagiere unmittelbar vor der Sicherheitskontrolle keine Zeit mehr sich ihren „Einsatz“ in einem Geschäft zurückzuholen. Für die Mülltonne sind die Flaschen und Dosen aber zu wertvoll, weshalb die Berliner Flughafengesellschaft seit 2017 einen Einwurfbox aufgestellt hat. Die Aktion „Spende Dein Pfand“ startete im am damaligen Flughafen Tegel und wurde dann auf den Flughafen Schönefeld ausgedehnt. Seit Oktober 2020 stehen die Sammelbehälter in den Terminals am Flughafen Berlin Brandenburg. Insgesamt konnte an den drei Flughäfen bisher Pfand im Wert von rund 650.000 Euro gesammelt werden. Das Geld kam ausschließlich der Berliner Tafel zugute. Sogenannte „Pfandbeauftragte“ der Goldnetz gGmbH leeren und reinigen die Tonnen und sortieren das Leergut. Auf diese Weise konnten bisher 23 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Der Grüne Punkt sorgt für die Logistik, das heißt, er kümmert sich um Transport und Wiederverwertung der Flaschen und sorgt für den Einzug des Pfandgeldes. Seit 2019 beteiligt sich Coca-Cola Deutschland mit einer jährlichen Spende in Höhe von 30.000 Euro an dem Projekt. „Die hohe Spendensumme zeigt, dass bereits kleine Gesten von unseren Passagieren viel bewirken können. Auch am Flughafen BER wird das Projekt „Spende Dein Pfand“ erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns, dass trotz des geringen Flugverkehrs während der Pandemie eine Summe von 50.000

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