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IAG ordert 50 Boeing 737-Max

Es ist schon einige Jahre her: Während der Paris Air Show 2019 unterzeichnete der damalige IAG-Konzernchef Willie Walsh eine Absichtserklärung über den Kauf von bis zu 200 Boeing 737 Max. Diese sollten unter anderem bei Level Europe, Vueling und British Airways eingeflottet werden. Der zuletzt genannte Carrier sollte mit diesem Muster hauptsächlich ab London-Gatwick fliegen. Es war dann sehr lange ruhig. Erst jetzt wurden zumindest fünfzig Einheiten fix bestellt. Bemerkenswerterweise hat man sich auch für 25 Boeing 737 Max 200, die der Mitbewerber Ryanair in großer Stückzahl bestellt hat, entschieden. Es handelt sich um eine spezielle Variante der 737 Max 8, die vereinfacht ausgedrückt enger bestuhlt ist und damit mehr Passagiere befördern kann. Aviation:Direct hat die Boeing 737 Max 200 von Malta Air aus Fluggastsicht genauer unter die Lupe genommen. Der Bericht findet sich unter diesem Link. Die International Airlines Group teilte mit, dass die anderen 25 bestellten Flugzeuge auf die Version Boeing 737 Max 10 entfallen. Diese ist noch nicht zugelassen. Die 50 fixen Orders sollen zwischen 2023 und 2027 ausgeliefert werden. Die Firmengruppe äußerte sich noch nicht explizit welcher konzerninterne Operator mit Boeing 737 Max ausgerüstet wird.  Man spricht lediglich davon, dass diese ältere Maschinen bei British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level ersetzen sollen. Die IAG hält weiters Optionen für 100 weitere Flugzeuge der Max-Reihe. Der Gesamtauftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 6,2 Milliarden Euro. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die IAG einen wesentlich günstigeren Preis raushandeln konnte.

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Flughafen Wien: Größte Solaranlage Österreichs in Betrieb genommen

Auf dem Areal des Flughafens Wien-Schwechat ist die größte Photovoltaikanlage Österreichs in Betrieb genommen worden. Diese hat eine Fläche von 24 Hektar und soll bei Sonnenlicht den Airport und rund 250 angesiedelte Unternehmen mit elektrischer Energie versorgen. Mit insgesamt acht PV-Anlagen und einer Energieleistung von mehr als 24 MW/Peak erzeugt der Airport künftig mehr als 30 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr und deckt damit ein Drittel des jährlichen Stromverbrauchs des Flughafens und der mehr als 250 angesiedelten Unternehmen. Österreichs größte Photovoltaikanlage, bestehend aus 55.000 Solarpaneelen hat erfolgreich den Probebetrieb gestartet und produziert auf rund 24 Hektar aktuell bereits mehr als 300.000 Kilowattstunden pro Tag. Zusammen mit den sieben Dach-PV-Anlagen deckt der Flughafen Wien damit an Sonnentagen den gesamten Stromverbrauch des Flughafens. Über das gesamte Jahr gesehen wird etwa ein Drittel des Jahresstromverbrauchs durch Sonnenenergie abgedeckt, mehr als 30 Mio. Kilowattstunden werden pro Jahr erzeugt. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 7000 Haushalten. „Die konsequente Umsetzung unserer Umwelt- und Energiesparoffensive in den letzten 10 Jahren trägt nun Früchte, die neue Photovoltaik-Anlage ist ein weiterer entscheidender Schritt: Als Vorreiter unter den Flughäfen werden wir bereits 2023 unseren gesamten Betrieb CO2-neutral führen und auch die am Flughafen angesiedelten mehr als 250 Unternehmen mit Sonnenstrom beliefern. Allein in die PV-Anlagen haben wir mehr als € 30 Mio. investiert, in etwa dieselbe Summe ist in die anderen Projekte geflossen. Damit leisten wir einen konkreten und wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Österreich. Rund 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr werden durch unseren CO2 neutralen Betrieb eingespart, ein

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Vereinigung Cockpit kritisiert Kündigung von 281 Germanwings-Piloten

Die Lufthansa-Tochter Germanwings hat am Donnerstag 281 Piloten die Kündigung ausgesprochen. Seitens der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit wird die Vorgehensweise scharf kritisiert, denn man trennt sich von konzerneigenen Flugzeugführern und setzt gleichzeitig bei Eurowings verstärkt auf ACMI-Dienstleister. Die VC erklärt, dass man mit Lufthansa seit längerer Zeit aufgrund der Einstellung des Germanwings-Flugbetriebs Gespräche geführt habe. Man wirft der Konzernführung vor, dass diese mit den ausgesprochenen Kündigungen „die Unsicherheit über ihre berufliche und gegebenenfalls auch persönliche Zukunft offenkundig aus verhandlungstaktischen Gründen billigend in Kauf nimmt“. Weiters verweist man darauf, dass bei anderen Flugbetrieben der Lufthansa Group zu wenige Piloten vorhanden sind und die Flugzeuge daher am Boden bleiben müssen. „Durch dieses bewusste Fehlmanagement innerhalb der Group wird viel Umsatz liegen gelassen, der dringend für die finanzielle Erholung des gesamten Unternehmens benötigt wird“, so die VC. Sauer stößt der Pilotengewerkschaft auf, dass die Mainline aufgrund von Pilotenmangel ihr Juni-Programm kürzen musste. „Deshalb bleiben Flieger am Boden und das Unternehmen kann mit ihnen kein Geld verdienen“. Eurowings Discover habe sich Airbus A350-900 von Finnair anmieten müssen, weil „auch dort Personal und Flugzeuge fehlen“. Weiters: „Bei Eurowings kamen allein im April Maschinen von Air Baltic, von Avion Express Malta und von Tuifly zum Einsatz, da auch bei dieser Lufthansa-Airline Flugzeuge und Personal fehlen“. „Vor dem Hintergrund fehlenden Cockpit-Personals bei Konzern-Airlines und einer zunehmenden Zahl von Wet Leases nun auch noch mehrere hundert erfahrene und hochqualifizierte Pilotinnen und Piloten zu entlassen, entbehrt jeder unternehmerischen Vernunft“, sagt Arne von Schneidemesser, Vizepräsident der Vereinigung Cockpit. „Trotz dieser unverständlichen

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Fischamend: Swissport eröffnet zweites Cargozentrum

Der Luftfahrtdienstleister Swissport hat am Donnerstag in Fischamend, nahe dem Flughafen Wien-Schwechat, ein 8.000 Quadratmeter großes Frachtzentrum eröffnet. Es handelt sich um den zweiten Standort dieses Anbieters in der Region. Mit der heutigen Inbetriebnahme ihres zweiten Luftfrachtzentrums in Wien beseitigt Swissport lokale Engpässe und bietet Fluggesellschaften und Spediteuren zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität. Die neue 8.000 m² große Anlage befindet sich im DLH SkyLog Park in Fischamend in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Wien. Swissport ist einer der ersten Mieter in dem kürzlich fertiggestellten Logistikzentrum. „Wir haben in dieses hochmoderne Luftfrachtzentrum investiert, um unser Wachstum im Bereich der Speditionsabfertigung zu unterstützen, und um bestehenden und neuen Airline-Kunden ein noch besseres Produkt zu bieten“, sagt Dirk Goovaerts, Global Cargo Chair von Swissport. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Kapazitäten in Wien mit dem Neubau mehr als verdoppeln können und nun über die nötige Infrastruktur verfügen, um unsere ambitionierten Wachstumspläne zu unterstützen.“ Auf dem Dach der neuen Frachthalle in Fischamend ist eine leistungsstarke Photovoltaikanlage installiert, die Swissports Nachhaltigkeitsanspruch unterstreicht. Die Energieproduktion der PV-Anlage von rund 900.000 kWh entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 260 Haushalten. Dies ist mehr als das Doppelte des Energiebedarfs des neuen Logistikzentrums. Auch am Boden setzt Swissport auf elektrische Innovation: Die neue Halle in Fischamend ist im Pendelverkehr durch einen elektrischen Cargo-Shuttle mit der bestehenden Luftfrachthalle auf dem Flughafengelände verbunden. Der rein elektrisch angetriebene LKW hat eine Reichweite von 400 km und kann an einer Schnellladestation direkt an der Halle aufladen.  „Nach den Krisenjahren der Pandemie heben die

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Flughafen Wien schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Flughafen Wien-Schwechat ist nach den Verlusten in der Coronapandemie wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Quartal 2022 schrieb die börsenotierte Betreibergesellschaft einen Betriebsgewinn von 12,4 Millionen Euro, nach einem Verlust von 30,9 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Umsatz verdoppelte sich beinahe von 57,5 auf 110,9 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Unterm Strich stand ein Gewinn von 6,7 Millionen Euro. „Die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher ist größer als je zuvor und das spiegelt sich auch in den steigenden Passagierzahlen am Flughafen Wien-Schwechat und deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2022 wider. Eine weiter anhaltende Outperformance bei den Passagierzahlen könnte dazu führen, dass sich die Geschäftsergebnisse für das Gesamtjahr gegenüber den bisherigen Erwartungen deutlich verbessern“, gab sich Vorstand Günther Ofner optimistisch. Schwer abschätzbar sei noch der Herbst und das vierte Quartal, das gilt sowohl für den Pandemieverlauf als auch den Krieg in der Ukraine, wie das Management erklärte. Für das heurige Jahr erwartet der Vorstand einen Umsatz von 560 Millionen Euro und einen Nettogewinn von zumindest 20 Millionen Euro. Spätestens bei den Halbjahreszahlen will das Unternehmen seinen Ausblick aktualisieren, wie es in der Mitteilung hieß. Bis April zählte man in Wien 4,7 Millionen Passagiere, für das Gesamtjahr rechnet man mit 17 Millionen in Wien und mit 21 Millionen inklusive der Beteiligungen in Malta und Kosice. Die Coronakrise hat der Airport noch nicht zur Gänze verkraftet. Die Passagierzahlen liegen weiter hinten dem Vorkrisenniveau zurück, haben zuletzt aber deutlich angezogen. Im April waren es

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Österreich: Modernisierte MS Mondseeland wieder unterwegs

Auf dem österreichischen Mondsee sticht mit der „MS Mondseeland“ das größte Ausflugsschiff wieder in See. Dieses nahm am 13. Mai 2022 nach umfangreicher Überarbeitung im Trockendoch den Fahrbetrieb wieder auf. Am 29. April wurde es in einer spektakulären Aktion zurück ins Wasser „gekrant“. Mit modernster Technik und stilvollem Design absolvierte das Schiff die behördlichen Abnahmefahrten des Landes Oberösterreich und setzte seit 14. Mai wieder Kurs auf tägliche Rund- und Charterfahrten. Nagelneu – mit knapp 60 Tonnen Gewicht, 24,3 Metern Länge, 5,6 Metern Breite und einer Gesamthöhe von 5,5 Metern präsentiert sich das ehemalige Ausflugsboot nun als modernes Schiff mit Yachtatmosphäre. Die Mondseeland erreicht mit ihren zwei Passagierdecks für bis zu 150 Passagieren 21 km/h Spitzengeschwindigkeit und besitzt einen Tiefgang von 1,2 Metern. Von den 150 Plätzen sind 100 überdacht und witterungsgeschützt (davon 50 indoor). Als Architekten zeichneten die Teams der „Wögerer GmbH“ Inneneinrichtung/Steyr und „Luger & Maul“/Wels verantwortlich. „Die Investition in die Generalsanierung eines so großen Passagierschiffs und dem Neubau des Landungsstegs ist für Mondsee und überregional auch infrastrukturell wichtig. Damit erhält das Salzkammergut ein wunderbares Schifffahrtsangebot brandneu für Einheimische und Touristen zurück“, betont Anton Hargassner jr. die Bedeutung für die Region. Die Reise bis dahin war keine einfache. Zwei Schwerlastkräne holten im November bei Schneetreiben das damals noch 55 Tonnen schwere Schiff aus dem See. Mehr als 20.000 Arbeitsstunden und spektakuläre Schwertransporte durch den halben Ort waren nötig, damit die Festgäste diesen für die lokale Schifffahrt einzigartigen Event genießen konnten. Nach den Eröffnungsreden der Eigner, der Verantwortlichen der Werft

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Klagenfurt will Brandschutzkategorie abstufen, obwohl Ryanair-Jets um 47 Zentimeter zu lang sind

Am Flughafen Klagenfurt dürfen künftig nur noch Flugzeuge mit einer maximalen Länge von 39 Metern landen, da die Feuerbekämpfungskategorie auf Antrag des Airports auf die Stufe 6 heruntergestuft werden soll. Für Austrian Airlines und Eurowings hat dies keine praktischen Auswirkungen, da das nach Klagenfurt eingesetzte Fluggerät kürzer als 39 Meter ist. Ryanair hingegen könnte Probleme bekommen, denn die Maschinentypen Boeing 737-800 bzw. Max 200 wären um 47 Zentimeter zu lang. Gegenüber 5Min.at bestätigte das österreichische Verkehrsministerium (BMK): „Der Flughafen Klagenfurt hat im Klimaschutzministerium um Änderung der Feuerbekämpfungskategorie von derzeit 8 auf künftig 6 angesucht. Die Feuerbekämpfungskategorie richtet sich nach der Größe der Flugzeuge, die den Flughafen benützen. Die maßgebliche Feuerbekämpfungskategorie bestimmt dann in weiterer Folge die erforderlichen Löschressourcen wie die Anzahl der Löschfahrzeuge und die Menge Löschmittel. Bei Bedarf kann die Kategorie jedoch wieder auf 8 angehoben werden“. Sofern für Ryanair keine „Ausnahmegenehmigung“ erteilt werden sollte, müsste der Flughafen Klagenfurt für die ab Winterflugplan 2022/23 geplanten Flüge des Lowcosters wieder die Hochstufung beantragen. In der Kategorie 8 dürfen Maschinen bis zu einer maximalen Länge von 61 Metern den Airport nutzen.

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Innsbruck: Tui verzeichnet starke Flugreisen-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui bietet auch heuer wieder Urlaubsreisen ab dem Tiroler Flughafen Innsbruck an. Als Flugpartner fungiert Eurowings Europe. Angeboten werden sieben wöchentliche Umläufe zu fünf Destinationen in drei Ländern. Am Montag wurde in Innsbruck die „Tui-Sommersaison“ eingeläutet, denn der erste Eurowings-Jet hob mit dem Flugziel Heraklion (Kreta) ab. Dieses Ziel bietet man heuer zweimal pro Woche an. Am Wochenende geht es mit Palma de Mallorca (ab Samstag zweimal wöchentlich) und Lamezia Terme (ab Sonntag) weiter. Kos folgt am 25. Mai 2022. Die griechische Insel Rhodos wird heuer ab dem 7. Juni 2022 angeflogen. Der Tour Operator führte eigenen Angaben nach eine Umfrage unter den Empfängern des Werbe-Newslettern durch. Laut Tui-Österreich-Chef Gottfried Math habe diese ergeben, dass etwa 55 Prozent der Tiroler angegeben haben, dass diese im Sommer mindestens zwei Urlaubsreisen unternehmen wollen. Lediglich 15 Prozent der potentiellen Tui-Kunden hätten ihren Urlaub noch nicht gebucht. „Umso mehr freue ich mich, dass wir unser Flugprogramm ab Innsbruck für den Sommer wieder ausgebaut haben. Es gibt diesen Sommer nicht nur eine zusätzliche Verbindung nach Mallorca, wir fliegen ab 4. Juni auch drei Verbindungen mit einer größeren Maschine nach Mallorca und Kreta und können somit gesamt 90 Gäste mehr pro Woche befördern“, so Math. Tui bietet heuer nachstehende Flüge, die von Eurowings Europe durchgeführt werden, ab Innsbruck an: Heraklion – seit 16. Mai 2022 zweimal pro Woche Palma de Mallorca – ab 21. Mai 2022 zweimal pro Woche Lamezia Terme – ab 22. Mai 2022 einmal pro Woche Kos – ab 25. Mai

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Kreuzfahrten: Tui Cruises schafft die Maskenpflicht ab

Die Reederei Tui Cruises verzichtet auf den Ausfahrten der Mein-Schiff-Flotte auf die bislang praktizierte Maskenpflicht. Allerdings lässt man auch weiterhin nur Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, an Bord. An Bord der Tui-Kreuzfahrtschiffe werden am 29. Mai 2022 die Masken fallen. Davon ausgenommen sind Gebiete, in denen die Behörden weiterhin eine entsprechende Verpflichtung angewiesen haben. Passagiere können sich vor dem Reiseantritt entsprechend informieren. Die Reederei besteht auch weiterhin auf die Absolvierung von zwei Antigen-Schnelltests vor der Einschiffung. Neu ist, dass der erste der beiden Tests in Form eines Selbsttests gemacht werden darf. Auch weiterhin werden alternativ negative PCR-Befunde akzeptiert, da diese generell gegenüber den Schnelltests höherwertig betrachtet werden. Sämtliche Passagiere ab einem Lebensalter von 12 Jahren müssen nachweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das gilt ausdrücklich auch für Genesene. Tui schreibt zwar nicht mehr vor, dass man die so genannte Booster-Impfung haben muss, empfiehlt diese jedoch ausdrücklich.

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Mit irischem Eigentümer: Eurowings Europe Ltd. ins maltesische Firmenbuch eingetragen

Die künftige Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. wurde vor wenigen Tagen ins maltesische Firmenbuch eingetragen. Der Nachfolger der österreichischen Eurowings Europe GmbH sitzt in Swieqi, das sich etwa 15 Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt befindet. Als Geschäftsführer ist Stefan John Beveridge, der momentan auch die österreichische Eurowings Europe GmbH leitet, verzeichnet. Offizieller Eigentümer der neuen Fluggesellschaft ist nicht Lufthansa direkt, sondern die irische Lhamih Ltd. mit Sitz in Dublin. Die zuletzt genannte Firma fungiert innerhalb der Lufthansa Group als Holding Gesellschaft. Im Jahr 2017 fusionierte diese Gesellschaft mit der maltesischen Lufthansa Malta Holding Ltd, wobei die Lhamih Ltd. die aufnehmende Firma war. Somit werden seither die maltesischen Lufthansa-Aktivitäten von Irland aus gesteuert. Dies geht aus einer Fusionsanmeldung beim irischen Firmenregister hervor. Die neue Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. soll im Herbst 2022 an den Start gehen. Schrittweise wird diese die bestehende Eurowings Europe GmbH, die geschlossen werden soll, ablösen. Die Flotte wird dazu ins 9H-Register umgemeldet. Erst diese Woche wurde bekannt, dass auch der Mitbewerber Wizz Air einen neuen Ableger auf Malta gegründet hat.

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