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Personalmangel: SAS muss Sommerflugplan 2022 um fünf Prozent kürzen

Die Fluggesellschaft SAS hat in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 zwei Probleme: Man hat sowohl zu wenig Personal als auch zu wenige Flugzeuge zur Verfügung. Daher muss man den Rotstift ansetzen und rund 4.000 Verbindungen aus der Planung nehmen. Eine Sprecherin bestätigte dies gegenüber der schwedischen Dagens Industri und verwies auch darauf, dass es bei der Auslieferung von neuen Maschinen zu Verzögerungen gekommen ist. SAS hat im Zuge der Corona-Pandemie besonders in Schweden zahlreiche Mitarbeiter abgebaut, denn in diesem Staat gab es kein Programm, das mit der Kurzarbeit vergleichbar gewesen wäre. Das Resultat ist, dass viele ehemalige Beschäftigte dem Unternehmen dauerhaft den Rücken gekehrt haben und sich in anderen Branchen neu orientiert haben. Auch tut man sich momentan äußerst schwer neue Mitarbeiter für die Luftfahrt zu begeistern. SAS ist aber kein Einzelfall, denn auch in anderen EU-Staaten sowie im Vereinigten Königreich leiden Airlines und Flughäfen unter akutem Personalmangel. Nach Angaben von SAS muss man zwischen Mai und August 2022 den Flugplan um etwa fünf Prozent reduzieren. Dies entspricht rund 4.000 Flügen. Man will betroffene Passagiere umbuchen, so dass sich die Auswirkungen in möglichst eng gesteckten Grenzen halten sollen.

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Freebird Airlines setzt auf UK-Türkei-Verkehr

Die türkische Fluggesellschaft Freebird setzt in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 stark auf touristischen Verkehr zwischen dem Vereinigten Königreich und der Türkei. Der Carrier wird per 23. Mai 2022 bestehende Strecken wie Manchester-Antalya auf vier Umläufe pro Woche aufstocken. Chief Commercial Officer Derya Kaya Bozay erklärte unter anderem, dass man heuer Gatwick-Antalya an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Samstag und Sonntag anbieten wird. Am 24. Mai 2022 wird man Nonstopflüge zwischen dem zweitgrößten Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs und Bodrum aufnehmen. Diese sollen dienstags und freitags bedient werden. Insgesamt wird Freebird Airlines im Sommer 2022 rund 65.000 Sitzplätze zwischen den beiden Staaten vermarkten. Die Durchführung der UK-Flüge erfolgt durch den türkischen Carrier. Der maltesische Ableger kommt hauptsächlich auf Verbindungen, für die ein EU-AOC notwendig ist, zum Einsatz.

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Ita-Verkauf: Geschäftsleitung haben 400.000 Euro Bonus-Zahlung in Aussicht

Die ehemalige Fluggesellschaft Alitalia galt als fliegende Geldvernichtungsmaschine. Der Nachfolger Ita Airways ist nicht profitabel, sondern verbrennt laut lokalen Medienberichten rund zwei Millionen Euro pro Tag. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass das Finanzministerium den Carrier so rasch wie möglich loswerden will. Selbst die italienische Regierung vertritt die Ansicht, dass Ita Airways im Alleingang auf Dauer nicht überlebensfähig sein wird. Kaufinteressenten können derzeit im Datenraum die Geschäftszahlen einsehen und anschließend ein formelles Übernahmeangebot abgeben. Die Regierung will die Mehrheit so rasch wie möglich verkaufen. Pikant ist aber auch ein anderer Umstand: Laut lokalen Medienberichten sollen Aufsichtsrat und Geschäftsleitung im Falle dessen, dass sie dazu beitragen, dass die Mehrheit von Ita Airways erfolgreich verkauft werden kann, eine Bonuszahlung in der Höhe von bis zu 400.000 Euro bekommen.

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Zugräumungen: Gewerkschaft Vida weist Kritik an Zugchefs zurück

Überbuchte Flugzeuge gibt es in der Luftfahrt gelegentlich. Dann müssen einige Passagiere zurückbleiben. Im Eisenbahnverkehr kommt es weitaus öfters vor, dass wesentlich mehr Fahrgäste mitfahren wollen als es Sitzplätze gibt. Immer wieder müssen Zugchefs dann Maßnahmen ergreifen. Die Verantwortung für die Sicherheit in Zügen trägt – entgegen der weitläufigen Meinung – nicht der Lokführer, sondern der Zugchef. Dieser ist es, der beispielsweise nach dem Einsteigen dem Triebfahrzeugführer das „Okay“ zur Abfahrt gibt. Zu den eher unangenehmen Aufgaben dieser Berufsgruppe zählt es, dass bei Überfüllung Maßnahmen ergriffen werden müssen. Die Kernproblematik liegt darin, dass beispielsweise bei den Österreichischen Bundesbahnen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – keine Reservierungspflicht besteht. Standard-Fahrkarten sowie Netzkarten wie das Klimaticket haben keine Zugbindung. In der Theorie kann man also in jeden Waggon einsteigen und mitfahren. Wenn aber zu viele Menschen gleichzeitig reisen wollen, kommt es zu Problemen. Wer dann eine Sitzplatzreservierung vorab gekauft ist, ist in jedem Fall im Vorteil, denn die Mitfahrt ist dann so gut wie sicher. Zugchefs sind dafür verantwortlich, dass auch in Notfällen die Garnitur rasch verlassen werden kann. Bei Überfüllung müssen diese Personen ohne Sitzplatzreservierung zum Aussteigen bitten. Naturgemäß leisten Fahrgäste Widerstand und zwar erst recht, wenn dies im Regionalverkehr, wo es keine Möglichkeit zur Reservierung gibt, stattfindet. Der Gedanke, dass die ÖBB doch einfach einen zusätzlichen Waggon anhängen sollen, ist gar nicht so einfach umsetzbar. Das Gesetz sieht vor, dass ein Zugchef maximal sieben Waggons betreuen darf. Ihm unterstellt sind zwar zumeist weitere Zugbegleiter, im Volksmund auch veraltet Schaffner genannt, jedoch

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Null Toleranz: Indien greift bei Alkohol in der Luftfahrt hart durch

In Indien scheint Alkohol in der Luftfahrt ein größeres Problem zu sein als bislang angenommen. Die Luftfahrtbehörde DGCA führte in den vergangenen Monaten verstärkte Kontrollen durch und dabei wurden zahlreiche Bodenmitarbeiter während dem Dienst alkoholisiert angetroffen. Die Aufsichtsbehörde suspendierte insgesamt 84 Beschäftigte, deren Namen plakativ veröffentlicht wurden. Die DGCA vertritt eine Null-Toleranz-Politik uns suspendiert Luftfahrtmitarbeiter bei positiven Alkoholtests ausnahmslos. Die Vorgehensweise betrifft sowohl das fliegende Personal als auch Beschäftigte am Boden und dient der Sicherheit. Aus den veröffentlichten Daten geht hervor, dass zwischen Jänner 2021 und März 2022 insgesamt 84 Bodenmitarbeiter an 42 indischen Flughäfen durchgefallen sind. Dabei handelt es sich unter anderem um Techniker, Fahrer, Marshalls, Handling-Beschäftigte und weitere Berufsgruppen. Die überwiegende Mehrheit soll den Bereich Fahrer betreffen. Indien sorgte in der Vergangenheit wiederholt für Aufsehen, denn ab und an wurden auch fliegende Mitarbeiter alkoholisiert angetroffen. Die Luftfahrtbehörde sagt dem Alkohol in der Luftfahrt mit häufigen Kontrollen in allen Berufsbereichen den Kampf an und vertritt eine Null-Toleranz-Politik. Wer positiv getestet wird, wird behördlich suspendiert und muss in weiterer Folge mit der Kündigung durch den Arbeitgeber rechnen.

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Gatwick: Iberia Express hilft bei British Airways aus

Mit etwas Verspätung sind in den letzten Tagen insgesamt vier Flugzeuge von Iberia Express auf dem Flughafen London-Gatwick eingetroffen. Von dort aus bedient man im Auftrag der Konzernschwester British Airways diverse Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke. Bereits im Januar 2022 wurde bekannt, dass Iberia Express im Sommerflugplan 2022 ab Gatwick fliegen wird. Ursprünglich wurde kommuniziert, dass es bereits im April 2022 losgehen soll, jedoch verschob sich der ACMI-Einsatz auf Mai 2022. Dahinter steckt auch, dass die neue BA-Tochter Euroflyer noch nicht startklar ist. Das Unternehmen befindet sich derzeit im behördlichen Zulassungsverfahren als Fluggesellschaft. Die IAG rechnet damit, dass AOC und Betriebsgenehmigung im Laufe dieses Jahres erteilt werden. Anschließend wird Euroflyer schrittweise die derzeit von British Airways, Iberia Express und anderen Airlines durchgeführten Flüge übernehmen. Geflogen wird dann weiterhin unter der Marke British Airways. Der Konzern gründete den „Gatwick-Ableger“, um niedrigere Produktionskosten zu haben. Man sieht sich an diesem Airport einem starken Wettbewerb durch Billigflieger ausgesetzt. Zuvor gab es einen heftigen Streit zwischen der Gewerkschaft und der Geschäftsführung. Gar die gänzliche Aufgabe der Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Londons zweitgrößtem Flughafen stand zwischenzeitlich im Raum. Auch die IAG-Billigfluggesellschaft Vueling unterhält im Sommerflugplan 2022 eine Basis in Gatwick. Genutzt werden Start- und Landerechte von British Airways. Ob diese zu einem späteren Zeitpunkt an Euroflyer transferiert werden, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Fix: Ehemaliger InterSky-Hangar wird Volleyball-Halle

Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen hat am Montag den Beschluss gefasst, dass der vormals von der nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaft InterSky genutzte Hangar am Flughafen in eine Volleyball-Arena umgebaut wird. Zuvor gab es eine längere Diskussion um den künftigen Standort der Heimstätte des VfB Friedrichshafen. Überraschend wurde die Halle am Flughafen als Kompromiss gefunden. Der Gemeinderat gab hierfür grünes Licht. Der Umbau soll in Kürze begonnen werden. Der Gemeinderat stellt hierfür einen einmaligen Zuschuss in der Höhe von 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Der ehemalige InterSky-Hangar soll für mindestens drei Jahre als Volleyball-Halle genutzt werden.

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Graz: Privatdetektiv schnüffelte für Austrian Airlines gegen Mitarbeiter im Krankenstand

Ende Mai 2022 muss sich das Grazer Arbeitsgericht mit einem nicht alltäglichen Fall befassen: Austrian Airlines trennte sich von einem Techniker, der sich im Krankenstand befand. Die notwendigen „Beweise“, die zur fristlosen Entlassung geführt haben, soll ein Privatdetektiv geliefert haben. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat vor einiger Zeit die Station Graz geschlossen. Vor Ort hat man kein Personal mehr stationiert, da mittlerweile nur noch die Wien-Strecke bedient wird. Die dezentralen Routen nach Düsseldorf und Stuttgart werden mittlerweile von der Konzernschwester Eurowings angeboten. Daraus folgt: Man benötigt in der Steiermark keine Techniker mehr und hat diesen angeboten, dass diese künftig ihren Dienst an der Homebase Wien versehen können. Allerdings scheint diese Option nicht bei allen gut angekommen zu sein und nun steht es auch Aussage gegen Aussage: Ein Wartungsmitarbeiter behauptet, dass für die Tätigkeit in Wien weniger Lohn bezahlt werden sollte. Gegenüber der Zeitung Heute führte er unter anderem aus, dass es zu diversen Unstimmigkeiten, beispielsweise im Bereich der Elternteilzeit gekommen sein soll. Er habe sich psychisch nicht mehr fit geführt und wurde daher ärztlich krankgeschrieben. Nun soll Austrian Airlines einen Privatdetektiv beauftragt haben. Den Angaben des Betroffenen nach habe dieser Beschattungen durchgeführt und auch auf dem Privatgrundstück des AUA-Mitarbeiters Fotos von ihm und seinen Kindern angefertigt. Zunächst will er aber davon nichts bemerkt haben und erst nach dem Erhalt der fristlosen Entlassung davon erfahren haben. Über einen Rechtsanwalt soll Austrian Airlines argumentieren, dass er während dem Krankenstand im Garten mit seinen Kindern gespielt habe. Heute zitiert aus dem Schreiben: „Fotos zeigen

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Malta-Ableger: Wizz Air Group will sich nicht in die Karten blicken lassen

Nach der Ryanair Group, Eurowings und zahlreichen anderen Luftfahrtunternehmen wird auch Wizz Air in Zukunft mit einer maltesischen Fluggesellschaft unterwegs sein. Allerdings gibt es gegenüber den Mitbewerbern Unterschiede. Während beispielsweise Malta Air und Lauda Europe über ein maltesisches AOC verfügen und auch die neue Eurowings Europe ein solches anstrebt, wird Wizz Air Malta über ein so genanntes EASA-AOC verfügen. Die Betriebsgenehmigung will man aber bei der maltesischen CAD beantragen. Bereits heute fliegt Wizz Air Hungary nicht mit ungarischem AOC, sondern mit EASA-AOC. Es war das europaweit erste Luftfahrtunternehmen, an das ein solches Luftfahrtbetreiberzeugnis erteilt wurde. Die Wizz Air Group gibt sich aber noch sehr zugeknöpft was man mit dem Malta-Ableger eigentlich vorhat. Zunächst stehe der Aufbau des neuen Luftfahrtunternehmens im Fokus, so die Firmengruppe auf Anfrage. Besonders die Frage, ob man Wizz Air Hungary zu Gunsten von Wizz Air Malta schließen wird, wollte man nicht beantworten. Es wäre absolut nicht verwunderlich, wenn Wizz Air Hungary nach dem Vorbild von Lauda Europe, Malta Air und Eurowings Europe quasi „umgeflaggt“ werden würde. Kommentieren will man dies aber seitens des Carriers nicht. Auch zur möglichen Airbus A321XLR-Operation äußerte sich die Wizz Air Group nicht. Eine Sprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct unter anderem: „Die erfolgreiche Gründung von Wizz Air Malta im Laufe dieses Jahres wird dazu beitragen, unsere starke Position weiter zu festigen und unsere Expansionspläne in Europa zu unterstützen. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine konkreten Antworten auf diese Fragen geben, da sich die Details noch in der Entwicklung befinden. Wir freuen uns auf

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Auch Wizz Air gründet Malta-Ableger

Auch Wizz Air legt sich einen Malta-Ableger zu. Der Konzern gab am Dienstag bekannt, dass man bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde TM-CAD die Erteilung einer Betriebsgenehmigung beantragt habe. Das AOC wird man weiterhin bei der EASA halten. Eine entsprechende „Vereinbarung über die Neuzuweisung der Verantwortung“ wurde laut Wizz Air bereits zwischen dem Carrier, der CAD und der EASA unterschrieben. Vorbehaltlich der Bestätigung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) und des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (OL) durch die EASA und die CAD kann Wizz Air Malta im Oktober 2022 den Flugbetrieb mit in Malta registrierten Flugzeugen aufnehmen. „Wir freuen uns, unsere Absicht bekannt zu geben, eine neue Tochtergesellschaft in Malta zu gründen. Wizz Air evaluiert ständig die Struktur ihres Geschäfts und prüft Optionen zur Gründung neuer AOCs und Basen in Europa und darüber hinaus. Die erfolgreiche Gründung von Wizz Air Malta im Laufe dieses Jahres wird dazu beitragen, unsere starke Position weiter zu festigen und unsere Expansionspläne in Europa zu unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der EASA und der maltesischen CAA, um diesen Antrag voranzubringen“, so Konzernchef Jozsef Varadi. Patrick Ky, Exekutivdirektor der EASA, sagte: „Dies ist ein neuer Schritt in der bereits gut etablierten Zusammenarbeit zwischen der Agentur, der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde und Wizz Air. Diese neue Konstellation, in der eine Gruppe mehrere Luftverkehrsbetreiberzeugnisse mit Sitz in verschiedenen Mitgliedstaaten betreibt, aber von derselben zuständigen Behörde beaufsichtigt wird, zeigt die Möglichkeiten, die sich durch die Übertragung von Zuständigkeiten auf die EASA ergeben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit bei der Erteilung dieses brandneuen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und die

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