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Quartalszahlen: Autovermieter Sixt konnte kräftig zulegen

Der deutsche Autovermieter Sixt SE konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres den Konzernumsatz neuerlich steigern. Man nahm 580,8 Millionen Euro ein und lag damit um 15 Prozent über dem Wert, den man im ersten Quartal 2019 hatte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum hatte der Sixt-Konzern ein Umsatzplus von 76,1 Prozent. Allerdings waren die ersten drei Monate des vergangenen Jahres stark von der Coronapandemie beeinträchtigt, so dass die Nachfrage nach Leihautos eher verhalten war. Somit schrieb man im ersten Quartal 2021 einen Verlust in der Höhe von 13,7 Millionen Euro. Jüngst lag das Ergebnis vor Steuern bei 93,5 Millionen Euro und war damit deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Damals standen unter dem Strich 40,1 Millionen Euro. Sixt konnte eigenen Angaben nach die Flotte – im Jahresvergleich – um 35 Prozent erweitern. Man verfügt derzeit über etwa 125.000 Fahrzeuge, die konzerneigene Gesellschaften zur Vermietung anbieten. Die Flotten von Franchisenehmern sind in der genannten Stückzahl nicht enthalten. Derzeit geht die Konzernführung der Sixt SE davon aus, dass man besonders im zweiten und dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine sehr hohe Nachfrage verzeichnen wird. Das liegt in erster Linie daran, dass heuer private Urlaubsreisen wieder stark anziehen. Das Angebot ist auch aufgrund des Umstands, dass Fahrzeughersteller Lieferrückstände haben, knapp. Dies wirkt sich auf die Preise aus, die dieses Jahr eher hoch sind. Sixt geht davon aus, dass dies langfristigen Charakter haben wird.

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Mehrheit an South African für nur 3,16 U.S.-Dollar verkauft

Nur 3,16 U.S.-Dollar musste das Takatso-Konsortium ausgeben, um der Regierung von Südafrika den 51-prozentigen Mehrheitsanteil an South African Airways abkaufen zu können. Vergangene Woche wurde der Deal auch formell vollzogen. Allerdings muss der Investor viel Geld in das angeschlagene Unternehmen stecken um es dauerhaft in der Luft zu halten. Der Carrier gilt als seit über einem Jahrzehnt finanziell schwer angeschlagen. Bereits vor der Corona-Pandemie musste die Regierung wiederholt Finanzspritzen bereitstellen, denn andernfalls wäre South African Airways pleite gewesen. Die Krise setzte dem Unternehmen zusätzlich massiv zu. Man musste sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Takatso, bestehend aus dem lokalen Flugzeugvermieter Global Aviation und Harith General Partners, einem panafrikanischen Investor in afrikanische Infrastrukturen, wurde im vergangenen Juni als neuer Mehrheitseigentümer von South African Airways bestätigt. Doch erst Ende letzter Woche gab die südafrikanische Regierung die Einzelheiten des Geschäfts bekannt. Die Regierung hält nun 49 Prozent an der Fluggesellschaft. Zunächst wird der neue Mehrheitseigentümer – offiziellen Angaben nach – rund 186 Millionen U.S.-Dollar in South African Airways investieren. Zwar erklären Regierungsmitglieder, dass der Staat in Zukunft weiteres Geld bereitstellen wird, jedoch wurde in lokalen Medien ein internes Dokument des südafrikanischen Finanzministeriums veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass Takatso sich das Recht vorbehalte, zu entscheiden, ob laufende Verbindlichkeiten von der Regierung bezahlt werden müssen.

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April 2022: Ljubljana um 55,9 Prozent unter Vorkrisenniveau

Der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana hatte im April 2022 insgesamt 69.699 Fluggäste. Damit lag man um 55,9 Prozent unter dem Aufkommen, das man im April 2019 hatte. Auch die Anzahl der Flugbewegungen war um 42,1 Prozent reduziert. Gezählt wurden in Ljubljana im April 2022 insgesamt 1.620 Movements. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres lag der slowenische Hauptstadtflughafen um 60,8 Prozent unter dem Fluggastaufkommen, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Genutzt wurde der Airport von 196.358 Passagieren. Derzeit geht man davon aus, dass die Erholung nicht vor dem Jahr 2026 erreicht werden kann. Für das Gesamtjahr 2022 rechnet die slowenische Fraport-Tochter mit etwa 880.000 Passagieren und damit um 49 Prozent weniger als in 2019. Das Vorjahresniveau wird man der aktuellen Prognose nach nur um etwa vier Prozent übertreffen können.

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Für Transavia: Leav Aviation führte kommerziellen Erstflug durch

Die junge Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation hat am Sonntag ihren ersten ACMI-Auftrag in der Firmengeschichte angetreten. Mit dem Airbus A320, der die Registrierung D-ANDI trägt, flog man im Wetlease für Transavia. Dazu wurde der Mittelstreckenjet am Samstagnachmittag von Köln/Bonn nach Amsterdam überstellt. Unter der Flugnummer HV1501 wurde dann der erste kommerzielle Leav-Flug durchgeführt. Dieser führte im Auftrag von Transavia nach Rhodos. Zurück ging es als HV1502. Die Neugründung bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Zunächst will man sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen konzentrieren. Das derzeit einzige Flugzeug der Flotte ist der Airbus A320 mit der Registrierung D-ANDI. Der erste Kunde des jungen Carriers aus Köln ist offensichtlich die Air France-KLM-Tochter Transavia. AOC und Betriebsgenehmigung bekam Leav Aviation, die ursprünglich als Joot Aviation gegründet wurde, erst vor wenigen Tagen vom deutschen Luftfahrtbundesamt erteilt.

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Indien: Jet Airways absolvierte Abnahmeflüge der Luftfahrtbehörde

Am Sonntag absolvierte die Fluggesellschaft Jet Airways mit der VT-SXE die behördlichen Abnahmeflüge, die zur Wiederzulassung als Airline führen. Diese führten unter anderem von Delhi nach Mumbai und Ahmedabad. Zum Einsatz kam eine Boeing 737-800. Erst vor wenigen Tagen führte das Unternehmen nach langem Stillstand die ersten Testflüge durch. Jet Airways war einst eine große indische Fluggesellschaft, an der auch Etihad Airways beteiligt war. Im Zuge des schrittweisen Kollapses der Beteiligungen des Carriers aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, musste auch Jet Airways aufgeben. Das Unternehmen wurde verkauft, jedoch dauerte es sehr lange bis die Investoren Jet Airways wieder in die Luft gebracht haben. Im ersten Schritt will man sich auf Inlandsflüge und Verbindungen im näheren Umfeld von Indien konzentrieren. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Langstrecke reaktiviert werden.

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Türkei rechnet mit vier Millionen weniger Touristen aus Russland

In der Türkei geht man davon aus, dass rund vier Millionen weniger Touristen aus der Russischen Föderation ihre Urlaube im Bosporus-Staat verbringen werden. Das hat starke Auswirkungen auf die lokale Touristik, denn der Wegfall lässt sich nur schwer kompensieren. Zwar steht die Türkei heuer generell wieder hoch im Kurs, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass der Ausfall der russischen Touristen kompensiert werden kann. Dazu kommt, dass die Ukraine ein wichtiger Quellmarkt ist und aufgrund des Krieges nicht damit zu rechnen ist, dass sonderlich viele Ukrainer Urlaube in der Türkei verbringen werden. In den letzten Wochen wurden die Flugverbindungen beispielsweise ab Deutschland in Richtung der Türkei stark ausgebaut. Man versucht sich als billigere Alternative zu Griechenland und Spanien zu positionieren. Vereinfacht gesagt: Über die Billigschiene bemüht sich die Türkei darum, dass die Ausfälle, die man aufgrund des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine erleidet, so gut es möglich ist kompensiert werden können. Gleichzeitig arbeitet man an Lösungen, die dazu führen sollen, dass Charterflüge von Russland nach Antalya durchgeführt werden können. Man will mit einer neuen Fluggesellschaft sicherstellen, dass bestehende Carrier nicht eventuell von Sanktionen erfasst werden könnten. Die Türkei gilt als stark abhängig vom Tourismus.

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Linz: Gruber Reisen pusht mit Wettbewerb den Ticketverkauf

Der österreichische Tour Operator Gruber Reisen will mit einem neuen Verkaufswettbewerb für Reiseagenten die Strecke Linz- Brač pushen. Je mehr Tickets bzw. Pauschalreisen die Agenturen verkaufen, desto interessantere Gutscheine können diese bekommen. Der Wettbewerb ist auf den Zeitraum von 1. bis 31. Mai 2022 befristet. Die Gutscheine werden bereits ab fünf verkauften Tickets überreicht. Es handelt sich beispielsweise um Tank- und Lebensmittelgutscheine. Wer mindestens fünfzig Passagiere vermittelt, bekommt gar einen einwöchigen Aufenthalt in Brač spendiert. Gruber Reisen sieht folgende Staffelung vor: 5 Pax – Gutschein im Wert von 50 EUR 10 Pax –  Gutschein im Wert von 120 EUR 20 Pax –  Gutschein im Wert von 260 EUR 30 Pax –  Gutschein im Wert von 450 EUR 40 Pax –  Gutschein im Wert von 650 EUR 50 Pax – 1 Woche Aufenthalt im Bretanide Sport & Wellness Resort All inclusive in Brač

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Neues Incentive-Programm: Pristina will Langstreckenverbindungen etablieren

Der Flughafen Pristina will Fluggesellschaften mit Hilfe eines neuen Incentive-Programms zur Aufnahme von Langstreckenflügen motivieren. Der Airport entwickelte sich während der Corona-Krise gänzlich anders als der europäische Trend, denn man konnte sogar kräftig zulegen. Vor einigen Jahren gab es eine Langstreckenverbindung nach New York JFK. Nicht nur diese will man wieder zurück haben, sondern das Management verweist darauf, dass viele Menschen mit Kosovo-Wurzeln auch in Australien und anderen Staaten leben. Man nimmt viel Geld in die Hand, um die Infrastruktur dahingehend zu erweitern, dass Widebodies den Pristina Airport optimal nutzen können. Ein neues Incentive-Programm, das vorerst für den Zeitraum von 2022 bis 2024 befristet ist, soll zusätzliche Impulse für die Aufnahme von Interkontinentalverbindungen geben. Für die finanzielle Förderung kommen Langstreckenflüge in Frage, die mit einem Flugzeug mit einem maximalen Startgewicht von mindestens 55.000 Kilogramm durchgeführt werden, sowie Nonstop-Flüge, die mindestens zweimal pro Woche stattfinden und mindestens zwei Jahre lang betrieben werden. Im Gegenzug bietet der Flughafen einen 100-prozentigen Landerabatt, 50.000 Euro für Marketing und einen 20-prozentigen Rabatt auf die Abfertigungsgebühren.

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Nantes: Volotea missachtete Nachtflugverbot – 1,44-Millionen-Euro-Strafe blüht

Im französischen Nantes blüht der Billigfluggesellschaft Volotea eine saftige Geldstrafe wegen wiederholter Verstöße gegen das Nachtflugverbot. Allein zwischen 8. April und 4. Mai 2022 soll der Carrier dieses in 36 Fällen missachtet haben. Die Airport Nuisance Control Authority gab bekannt, dass man gegen mehrere Luftfahrtunternehmen Verfahren eingeleitet habe. Im genannten Zeitraum soll Volotea das Nachtflugverbot 36-mal missachtet haben. Dabei soll es sich um 33 Landungen und drei Starts gehandelt haben. Die übrigen Verstöße entfallen auf Transavia (zwei Landungen) und Easyjet (eine Landung). Pro Nutzung innerhalb der Sperrzeit droht eine Geldstrafe von 40.000 Euro. Aufgrund der Häufung erhielt das Management von Volotea eine Vorladung. Das Unternehmen wurde aufgefordert entsprechende Maßnahmen, die die Einhaltung des Nachtflugverbots sicherstellen sollen, zu ergreifen. Der Billigflieger sicherte zu, dass man alles Notwendige tun wird, um die Situation zu verbessern. Die Obergrenze der für diese Art von Verstoß verhängten Bußgelder beträgt 40.000 Euro (pro Verstoß). Volotea riskiert daher insgesamt 1,44 Millionen Euro an Bußgeldern. Der Billigflieger kann dagegen theoretisch ein Rechtsmittel einlegen, so dass ein Gericht entscheiden muss.

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Mannheim: Rhein-Neckar Air verschiebt Wiederaufnahme von Berlin und Hamburg

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, verschiebt die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge nach Berlin und Hamburg. Diese hätten eigentlich per 16. Mai 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch ist die Buchungslage momentan mau. Das Unternehmen, das sämtliche Flüge von der bayerischen MHS Aviation durchführen lässt, hat sich dazu entschieden, dass man Berlin und Hamburg voraussichtlich mit 28. Juni 2022 reaktivieren lässt. Im direkten Vergleich mit dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, soll eher niederfrequent geflogen werden. Die Freie und Hansestadt will man an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Donnerstag ansteuern. Nach Berlin soll es an Dienstagen gehen. Vor der Krise flog man unter der Woche bis zu zweimal täglich. Von der kurzfristigen Verschiebung der Reaktivierung der beiden City-Strecken sind die Sylt-Flüge sowie die Charter ab Kassel-Calden nicht betroffen.

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