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Gatwick: Iberia Express hilft bei British Airways aus

Mit etwas Verspätung sind in den letzten Tagen insgesamt vier Flugzeuge von Iberia Express auf dem Flughafen London-Gatwick eingetroffen. Von dort aus bedient man im Auftrag der Konzernschwester British Airways diverse Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke. Bereits im Januar 2022 wurde bekannt, dass Iberia Express im Sommerflugplan 2022 ab Gatwick fliegen wird. Ursprünglich wurde kommuniziert, dass es bereits im April 2022 losgehen soll, jedoch verschob sich der ACMI-Einsatz auf Mai 2022. Dahinter steckt auch, dass die neue BA-Tochter Euroflyer noch nicht startklar ist. Das Unternehmen befindet sich derzeit im behördlichen Zulassungsverfahren als Fluggesellschaft. Die IAG rechnet damit, dass AOC und Betriebsgenehmigung im Laufe dieses Jahres erteilt werden. Anschließend wird Euroflyer schrittweise die derzeit von British Airways, Iberia Express und anderen Airlines durchgeführten Flüge übernehmen. Geflogen wird dann weiterhin unter der Marke British Airways. Der Konzern gründete den „Gatwick-Ableger“, um niedrigere Produktionskosten zu haben. Man sieht sich an diesem Airport einem starken Wettbewerb durch Billigflieger ausgesetzt. Zuvor gab es einen heftigen Streit zwischen der Gewerkschaft und der Geschäftsführung. Gar die gänzliche Aufgabe der Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Londons zweitgrößtem Flughafen stand zwischenzeitlich im Raum. Auch die IAG-Billigfluggesellschaft Vueling unterhält im Sommerflugplan 2022 eine Basis in Gatwick. Genutzt werden Start- und Landerechte von British Airways. Ob diese zu einem späteren Zeitpunkt an Euroflyer transferiert werden, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Fix: Ehemaliger InterSky-Hangar wird Volleyball-Halle

Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen hat am Montag den Beschluss gefasst, dass der vormals von der nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaft InterSky genutzte Hangar am Flughafen in eine Volleyball-Arena umgebaut wird. Zuvor gab es eine längere Diskussion um den künftigen Standort der Heimstätte des VfB Friedrichshafen. Überraschend wurde die Halle am Flughafen als Kompromiss gefunden. Der Gemeinderat gab hierfür grünes Licht. Der Umbau soll in Kürze begonnen werden. Der Gemeinderat stellt hierfür einen einmaligen Zuschuss in der Höhe von 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Der ehemalige InterSky-Hangar soll für mindestens drei Jahre als Volleyball-Halle genutzt werden.

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Graz: Privatdetektiv schnüffelte für Austrian Airlines gegen Mitarbeiter im Krankenstand

Ende Mai 2022 muss sich das Grazer Arbeitsgericht mit einem nicht alltäglichen Fall befassen: Austrian Airlines trennte sich von einem Techniker, der sich im Krankenstand befand. Die notwendigen „Beweise“, die zur fristlosen Entlassung geführt haben, soll ein Privatdetektiv geliefert haben. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat vor einiger Zeit die Station Graz geschlossen. Vor Ort hat man kein Personal mehr stationiert, da mittlerweile nur noch die Wien-Strecke bedient wird. Die dezentralen Routen nach Düsseldorf und Stuttgart werden mittlerweile von der Konzernschwester Eurowings angeboten. Daraus folgt: Man benötigt in der Steiermark keine Techniker mehr und hat diesen angeboten, dass diese künftig ihren Dienst an der Homebase Wien versehen können. Allerdings scheint diese Option nicht bei allen gut angekommen zu sein und nun steht es auch Aussage gegen Aussage: Ein Wartungsmitarbeiter behauptet, dass für die Tätigkeit in Wien weniger Lohn bezahlt werden sollte. Gegenüber der Zeitung Heute führte er unter anderem aus, dass es zu diversen Unstimmigkeiten, beispielsweise im Bereich der Elternteilzeit gekommen sein soll. Er habe sich psychisch nicht mehr fit geführt und wurde daher ärztlich krankgeschrieben. Nun soll Austrian Airlines einen Privatdetektiv beauftragt haben. Den Angaben des Betroffenen nach habe dieser Beschattungen durchgeführt und auch auf dem Privatgrundstück des AUA-Mitarbeiters Fotos von ihm und seinen Kindern angefertigt. Zunächst will er aber davon nichts bemerkt haben und erst nach dem Erhalt der fristlosen Entlassung davon erfahren haben. Über einen Rechtsanwalt soll Austrian Airlines argumentieren, dass er während dem Krankenstand im Garten mit seinen Kindern gespielt habe. Heute zitiert aus dem Schreiben: „Fotos zeigen

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Malta-Ableger: Wizz Air Group will sich nicht in die Karten blicken lassen

Nach der Ryanair Group, Eurowings und zahlreichen anderen Luftfahrtunternehmen wird auch Wizz Air in Zukunft mit einer maltesischen Fluggesellschaft unterwegs sein. Allerdings gibt es gegenüber den Mitbewerbern Unterschiede. Während beispielsweise Malta Air und Lauda Europe über ein maltesisches AOC verfügen und auch die neue Eurowings Europe ein solches anstrebt, wird Wizz Air Malta über ein so genanntes EASA-AOC verfügen. Die Betriebsgenehmigung will man aber bei der maltesischen CAD beantragen. Bereits heute fliegt Wizz Air Hungary nicht mit ungarischem AOC, sondern mit EASA-AOC. Es war das europaweit erste Luftfahrtunternehmen, an das ein solches Luftfahrtbetreiberzeugnis erteilt wurde. Die Wizz Air Group gibt sich aber noch sehr zugeknöpft was man mit dem Malta-Ableger eigentlich vorhat. Zunächst stehe der Aufbau des neuen Luftfahrtunternehmens im Fokus, so die Firmengruppe auf Anfrage. Besonders die Frage, ob man Wizz Air Hungary zu Gunsten von Wizz Air Malta schließen wird, wollte man nicht beantworten. Es wäre absolut nicht verwunderlich, wenn Wizz Air Hungary nach dem Vorbild von Lauda Europe, Malta Air und Eurowings Europe quasi „umgeflaggt“ werden würde. Kommentieren will man dies aber seitens des Carriers nicht. Auch zur möglichen Airbus A321XLR-Operation äußerte sich die Wizz Air Group nicht. Eine Sprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct unter anderem: „Die erfolgreiche Gründung von Wizz Air Malta im Laufe dieses Jahres wird dazu beitragen, unsere starke Position weiter zu festigen und unsere Expansionspläne in Europa zu unterstützen. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine konkreten Antworten auf diese Fragen geben, da sich die Details noch in der Entwicklung befinden. Wir freuen uns auf

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Auch Wizz Air gründet Malta-Ableger

Auch Wizz Air legt sich einen Malta-Ableger zu. Der Konzern gab am Dienstag bekannt, dass man bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde TM-CAD die Erteilung einer Betriebsgenehmigung beantragt habe. Das AOC wird man weiterhin bei der EASA halten. Eine entsprechende „Vereinbarung über die Neuzuweisung der Verantwortung“ wurde laut Wizz Air bereits zwischen dem Carrier, der CAD und der EASA unterschrieben. Vorbehaltlich der Bestätigung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) und des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (OL) durch die EASA und die CAD kann Wizz Air Malta im Oktober 2022 den Flugbetrieb mit in Malta registrierten Flugzeugen aufnehmen. „Wir freuen uns, unsere Absicht bekannt zu geben, eine neue Tochtergesellschaft in Malta zu gründen. Wizz Air evaluiert ständig die Struktur ihres Geschäfts und prüft Optionen zur Gründung neuer AOCs und Basen in Europa und darüber hinaus. Die erfolgreiche Gründung von Wizz Air Malta im Laufe dieses Jahres wird dazu beitragen, unsere starke Position weiter zu festigen und unsere Expansionspläne in Europa zu unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der EASA und der maltesischen CAA, um diesen Antrag voranzubringen“, so Konzernchef Jozsef Varadi. Patrick Ky, Exekutivdirektor der EASA, sagte: „Dies ist ein neuer Schritt in der bereits gut etablierten Zusammenarbeit zwischen der Agentur, der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde und Wizz Air. Diese neue Konstellation, in der eine Gruppe mehrere Luftverkehrsbetreiberzeugnisse mit Sitz in verschiedenen Mitgliedstaaten betreibt, aber von derselben zuständigen Behörde beaufsichtigt wird, zeigt die Möglichkeiten, die sich durch die Übertragung von Zuständigkeiten auf die EASA ergeben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit bei der Erteilung dieses brandneuen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und die

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Condor schickt A330 auf die Langstrecke und bekommt neuen CFO

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat am Sonntag mit der D-AIYC erstmals einen Langstreckenflug mit dem Maschinentyp Airbus A330-200 durchgeführt. Gegen 15 Uhr 00 hob die Maschine am Frankfurter Flughafen mit Ziel Seattle ab. Bislang hatte Condor die Airbus-A330-Flugzeuge, die vormals bei Etihad Airways im Einsatz waren, auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt. Die Langstreckenjets mit den Kennungen D-AIYB, D-AIYC und D-AIYD werden zudem auch nach Palma de Mallorca eingesetzt. Interkontinental wird man den drei A330-200, die dem aktuellen Planungsstand nach zwei Jahre in der Flotte bleiben werden, in Richtung Seattle, Toronto und Punta Cana eingesetzt werden. Nach und nach werden die Boeing 767 und der A330-200 durch fabrikneue A330neo abgelöst. Entgegen der Kabine der neuen A330neo, die mit einer Dreiklassenkonfiguration unterwegs sein wird, erwartet Gäste an Bord des A330-200 eine Zweiklassenkonfiguration. Was Condor den Passagieren an Bord dieses Maschinentyps bietet, hat Aviation.Direct im Rahmen der Rubrik Tripreports vorgestellt. Der Bericht mit vielen Fotos findet sich unter diesem Link. Ab Ende Mai wird auch das Inflight Entertainment an Bord verfügbar sein. Bis dahin ist für alle Gästealternativ das kostenlose Streaming über das WLAN-Bordunterhaltungsprogramm Condor FlyStream möglich. Gäste die auch während des Fluges im Mai Bordunterhaltung genießen möchten, werden daher angehalten, ein mobiles Endgerät für das Streamen mit an Bord zu nehmen. Im Sommer letzten Jahres gab Condor die Bestellung von 16 Langstreckenflugzeugen des Typs A330-900neo bekannt und setzt damit als deutscher Erstkunde künftig auf modernste Technologie, maximal Effizienz und höchsten Kundenkomfort. Das erste Flugzeug wird im Oktober 2022 erwartet, ab dann

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Wiener Riesenrad-Waggon wird ein Hotelzimmer

Das Riesenrad im Prater gilt als eines der Wahrzeichen der österreichischen Hauptstadt Wien. Künftig wird es möglich sein in einer der Kabinen zu übernachten, denn der Hotel- und Hostelbetreiber Superbude vermarktet einen Waggon als „Pop-Up-Hotel“. Nach Angaben des Vermieters werden am 20. Mai 2022 die ersten Übernachtungsgäste ins Riesenrad „einziehen“. Der betroffene Waggon wurde entsprechend umgebaut und soll laut Superbude das erste schwebende Hotelzimmer der Welt sein. Man will mit einem guten Ausblick sowie inkludiertem Frühstück punkten. Künftig soll man diese ungewöhnliche Unterkunft über die Homepage des Anbieters buchen können. Derzeit ist das noch nicht möglich. Superbude bietet unter anderem in Frankfurt und Wien weitere durchaus skurrile Übernachtungsmöglichkeiten. Man richtet sich offenbar an Personen, die einen außergewöhnlichen „Kick“ suchen.

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Graz: Kostenloser Flughafenshuttle hat den Betrieb aufgenommen

Seit Montag gibt es in Graz einen neuen Flughafenshuttle, der vorerst im Rahmen eines sechsmonatigen Testbetriebs evaluiert wird. Dieser soll Passagiere zwischen dem Airport und den Öffi-Stationen befördern und damit eine Lücke schließen. Die Nutzung ist vorerst kostenlos. Der Probebetrieb ist Teil des Grazer Projekts „Move2Zero“ und soll bedarfsabhängig betrieben werden. Am ehesten ist das Konzept mit einem so genannten Rufbus vergleichbar. Konkret bedeutet das, dass man den Fahrtwunsch anmelden muss. Eingesetzt werden laut Graz Holding ausschließlich Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Dabei wird auch das automatisierte Ladesystem „Matrix Charging“ des Grazer Unternehmens Easelink eingesetzt. Das On-Demand Shuttle bringt Fluggäste bis vorerst Mitte Oktober 2022 emissionsfrei, bedarfsabhängig und kostenlos von ausgewählten ÖV-Haltestellen zum Flughafen und retour. Im Unterschied zum klassischen Linienbetrieb fährt das Shuttle nicht nach Fahrplan, sondern dann, wenn es gerufen wird. Gerufen werden kann über www.grz-shuttle.at bzw. über die an den Haltestellen platzierten QR-Codes. Nach Bekanntgabe der Start- und Zielhaltestelle, der Personenanzahl und der Gepäckstücke wird das Shuttle in wenigen Minuten am Abholort sein. Das On-Demand Shuttle ist täglich von 4.30 Uhr bis 20.00 Uhr unterwegs und bedient die Haltestellen Flughafen Graz, S-Bahn-Station Flughafen Graz-Feldkirchen (Linie S5), Regionalbushaltestelle Abtissendorf Flughafenstraße (Buslinie 600/620) und Amedia Express Graz Airport-Hotel. Zum Einsatz kommt ein batterieelektrisches Shuttle: Der Mercedes e-Vito. Geladen wird der e-Vito über das automatisierte konduktive Ladesystem „Matrix Charging“ der Firma Easelink. Sobald das Shuttle vor der Ankunftshalle am Flughafen parkt, senkt sich der sogenannte Matrix Charging Connector vom Fahrzeugunterboden automatisch ab und verbindet sich mit der Ladeplatte am Parkplatzboden. Das

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Saisonale Strecke: Croatia Airlines nimmt Zürich-Dubrovnik auf

Am 10. Juni 2022 wird Croatia Airlines eine saisonale Nonstop-Verbindung zwischen Zürich und Dubrovnik aufnehmen. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden. An Bord will man in der Economy- und der Business-Class Spezialitäten aus dem Heimatland des Star-Alliance-Mitglieds servieren. Croatia Airlines bietet auf dieser Route insgesamt fünf verschiedene Tarife an. Eigenen Angaben nach will man damit möglichst viele Passagiere ansprechen und ermöglichen, dass die Reise so weit wie möglich individualisiert werden kann. Dubrovnik ist ein beliebter Ferienort am Mittelmeer. Zahlreiche Fluggesellschaften steuern den örtlichen Airport saisonal an. Croatia Airlines tüftelt angesichts der starken Ryanair-Konkurrenz an der Homebase Zagreb an einer dezentralen Strategie. Man stationiert zunehmend Flugzeuge außerhalb der Hauptstadt und nimmt weitere Strecken im W-Pattern auf.

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Malediven: Hotelbetreiber legt sich zweite de Havilland DHC-6 zu

Auf den Malediven lässt die Soneva Holdings, die zahlreiche Hotels der Luxuskategorie betreibt, künftig die Gäste mit einem Wasserflugzeug des Typs de Havilland DHC-6-300 von Malé zu den Hotels auf Inseln befördern. Man kooperiert dabei mit Manta Air, da es sich formell um eine kommerzielle Personenbeförderung handelt und man hierzu über AOC und Betriebsgenehmigung verfügen muss. Geleast wird die Maschine aber von der Soneva Holdings. Laut CH-Aviation.com ist das Turbopropflugzeug 45,5 Jahre alt und befindet sich derzeit als VH-FIW im australischen Cairns. Dort werden Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze soll die DHC-6-300 auf die Malediven überstellt werden. Vor dem ersten Einsatz als Hotelshuttle bekommt die Maschine noch eine VIP-Kabine verpasst. Zuletzt war dieses Flugzeug bei Dimonim Air im Einsatz und ist Eigentum des Leasinggebers Montrose Global. Es handelt sich nicht um das erste Wasserflugzeug, das sich Soneva Holdings organisiert hat. Im Jahr 2018 leaste man ebenfalls bei Montrose Global eine Viking Air DHC-6-200, die die Registrierung 8Q-RAL trägt. Ursprünglich wurde die Maschine im Auftrag des Hotelkonzerns von Trans Maldivian Airways betrieben, wurde jedoch mittlerweile an Manta Air übergeben.

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