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Ryanair fährt Präsenz in Lappeenranta stark zurück

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist eine von wenigen Airlines, die das finnische Lappeenranta ansteuern. Ab Wien wurde dieses Ziel nach mehreren Verschiebungen erst im Herbst 2022 aufgenommen. Damit ist schon bald – zumindest vorläufig – wieder Schluss. Die finnische Stadt, die sich nahe der Grenze zur Russischen Föderation befindet, wird seitens Ryanair ab Berlin-Brandenburg, Wien, Memmingen, Bergamo und Budapest angeboten. Ab dem bayerischen Airport und der ungarischen Hauptstadt sind die Finnland-Flüge bereits eingestellt bzw. wurden erst gar nicht aufgenommen. Ab Wien wird das Ziel Lappeenranta am 27. April 2022 vorerst letztmalig bedient. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus fliegt man am 30. April 2022 zum vorläufig letzten Mal den finnischen Airport an. Lediglich ab Bergamo soll weiterhin zweimal pro Woche geflogen werden. Ein Ryanair-Sprecher erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass man jene Strecken, die ausgesetzt sind bzw. ausgesetzt werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufnehmen will. Als Ursache für die Einstellung der Flüge wurde die aufgrund der geografischen Lage eingebrochene Nachfrage angegeben. Dem Vernehmen nach wurde Lappeenranta bislang auch von Passagieren, die von/nach Russland gereist sind, als Abflugs- bzw. Landeort genutzt. Der kriegerische Überfall auf die Ukraine hat dazu geführt, dass die Einreise in die Europäische Union auch für einfache Bürger durchaus kompliziert geworden ist. Die Sanktionen haben auch zur Folge, dass Russen mit ihren Bank- und Kreditkarten nicht mehr bezahlen können, da beispielsweise Mastercard und Visa den russischen Markt nicht mehr bedienen.

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Wirtschaftskammer Österreich fordert Abschaffung der 3G-Einreiseverordnung

Die Fachgruppen Reisebüros und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich fordern die Bundesregierung zur Beendigung der 3G-Einreiseregeln auf. Die aktuell gültige Verordnung hatte der ehemalige Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) unmittelbar vor seinem Rücktritt noch bis zum 30. September 2022 verlängert. Typischerweise gab es seitens des Ministeriums, das nun von Johannes Rauch (Grüne) geleitet wird, keine nähere Kommunikation zu dieser außergewöhnlich langen Verlängerung. Generell reagiert das Gesundheitsministerium nicht auf Fragen, die unverständliche bzw. schwammige Formulierungen, die viel Raum zur Interpretation zulassen. Angesichts des Umstands, dass immer mehr Impfzertifikate von Personen, die drei Stiche erhalten haben, ablaufen werden und das Gesundheitsministerium noch immer keine Lösung vorgestellt hat, werden nun Reisebüros und Hotellerie nervös. Das offizielle Wording des Rauch-Ministeriums ist, dass man sich in den nächsten Wochen mit der Thematik befassen wird. Die Wirtschaftskammer kritisiert die 3G-Einreiseregeln, die dem aktuellen Stand der Dinge nach bis 30. September 2022 verordnet sind, scharf: „Mit dem zuletzt spürbaren Rückgang der Infektionszahlen ist es nun an der Zeit auch die Einreisebestimmungen für Österreich entsprechend anzupassen und die verpflichtende 3-G-Regel abzuschaffen. Viele andere Länder in Europa, wie beispielsweise Dänemark, die Niederlande, Schweden, die Schweiz oder das Vereinigte Königreich sind diesen Schritt bereits gegangen und buhlen nun um Gäste aus dem Ausland. Österreich hat mit seinen strengen Einreiseregelungen hier eindeutig einen Nachteil“, beschreiben Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros, und Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuelle Situation am europäischen Tourismusmarkt. Der Ukraine-Krieg habe den ursprünglich positiven Aussichten für den Tourismus in Österreich

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Austrian Airlines: Kaufmännisches und technisches Personal weiterhin in Kurzarbeit

Bei der Fluggesellschaft Austrian Airlines wurde nach über zwei Jahren die Kurzarbeit teilweise beendet. Das fliegende Personal befindet sich nicht mehr in dieser staatlichen Beihilfemaßnahme, die aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche österreichische Unternehmen in Anspruch genommen haben. Die kaufmännischen und technischen Mitarbeiter von Austrian Airlines befinden sich weiterhin in Kurzarbeit. Diese wurde bis vorerst Ende Mai 2022 verlängert, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Als erstes Großunternehmen meldete die AUA im März 2020 Kurzarbeit an. Damals galt dieser Schritt zunächst als überraschend, jedoch mussten diese Unterstützung im Verlauf der Pandemie zahlreiche Firmen in Anspruch nehmen. Während es bei Level Europe, die Insolvenz anmelden musste und Eurowings Europe sowie Austrian Airlines sehr ruhig zu ging, machte Laudamotion aus dem Thema Kurzarbeit eine öffentliche Seifenoper. Beispielsweise forderte man, dass die damalige Ministerin Aschbacher die Gewerkschaft Vida anweisen solle die Sozialpartnervereinbarung zu unterschreiben. Nach nur wenigen Wochen beendete man die Kurzarbeit unter dem Vorwand der Schließung der Basis Wien, wobei nur wenige Monate später der Nachfolger Lauda Europe an den Start ging und Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung freiwillig an die österreichischen Behörden zurückgegeben hat.

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Einreise: Kuba schafft PCR-Vorlagepflicht ab

Mit Wirksamkeit zum 6. April 2022 vereinfacht Kuba die Einreisebestimmungen. Die Vorlage negativer PCR-Befunde ist dann laut Tourismusamt nicht mehr notwendig. Auch kippt man die Auflage, dass nur Geimpfte einreisen dürfen. Gegen Anfang dieses Jahres führte Kuba ein, dass auch Geimpfte zusätzlich einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Zusätzlich wurden Reisende an den Flughäfen stichprobenartig zu Antigen-Schnelltests aufgefordert. Laut Mitteilung des kubanischen Fremdenverkehrsamts wurden diese Auflagen aufgehoben. Allerdings muss weiterhin ein elektronisches Einreiseformular ausgefüllt werden. Der Nachweis über das Abschicken dieses PLFs muss bei der Grenzkontrolle vorgewiesen werden. Manche Fluggesellschaften verlangen dieses bereits beim Check-in-Schalter oder im Rahmen elektronischer Dokumentenkontrollen.

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Moskau reaktiviert Flugverkehr mit ausgewählten Ländern

Nach monatelangen CoV-Einschränkungen hat Russland die Wiederaufnahme des Flugverkehrs mit 52 Ländern angekündigt. Dabei werden die Beschränkungen zur CoV-Bekämpfung, die sich auf die Linien- und Charterflüge zwischen Russland und einer Reihe anderer Länder erstreckten, ab dem 9. April 2022 ausgesetzt, wie Regierungschef Michail Mischustin bei einem Treffen mit Vertretern der Kreml-Partei Geeintes Russland bekannt gibt. Die Erleichterungen betreffen Länder, die Moskau als „freundlich“ einstuft. Rund die Hälfte der 52 genannten Staaten sind aus Asien. Daneben entfallen die CoV-Beschränkungen auch für viele Länder aus Lateinamerika und Afrika, während in Europa nur mit Serbien, Bosnien-Herzegowina und Moldawien der Flugverkehr wieder erlaubt werden soll. Die Aufhebung der CoV-Beschränkungen bedeutet allerdings wohl nicht in jedem Fall die tatsächliche Aufnahme des Flugverkehrs in das entsprechende Land, da russische Maschinen dann teilweise durch den Luftraum von Ländern fliegen müssten, den diese wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine für Moskau gesperrt haben. Zudem muss der Kreml auch fürchten, dass geleaste Flugzeuge im Ausland weiterhin beschlagnahmt werden. Das berichtet der ORF.

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NUE startet in die Ferien mit dem neuen Sommerflugplan

Der neue Sommerflugplan des Airport Nürnberg umfasst mehr als 60 Ziele. Dementsprechend werden während der Ferien rund 150.000 Fluggäste erwartet. In den zweiwöchigen Ferien seien mehr als 1.200 Starts und Landungen von 15 verschiedenen Airlines geplant, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Verkehrsstärkster Tag ist voraussichtlich Freitag, der 22. April, mit 42 geplanten Abflügen. Top-Reiseziel im Touristikverkehr ist Palma de Mallorca (bis zu 87 Abflüge), gefolgt von Antalya (bis zu 61 Abflüge). Mit geplanten 185 Starts während der Ferien hebt Ryanair am häufigsten ab, danach kommen die Ferienflieger von Corendon mit rund 65 Abflügen. Seit dem 3. April 2022 ist das Tragen einer medizinischen Maske im Terminal nicht mehr verpflichtend. „Es wird jedoch empfohlen, weiterhin eine Maske zu tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen zu halten“, so der Airport.

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Passagierzahlen am Dortmund Airport steigen deutlich

Im ersten Quartal 2022 haben 405.084 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 235 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.  2021 nutzten in der Hochzeit der Pandemie im gleichen Zeitraum 120.957 Fluggäste das Dortmunder Angebot. Beim deutlich wichtigeren Vergleich zum gleichen Zeitraum vor der Pandemie im Jahr 2019 nimmt der Dortmund Airport mit einer Erholungsrate von 73 Prozent den Spitzenplatz in NRW ein (im Vorkrisenjahr 2019: rund 553.000). Der Flughafen verzeichnete im diesjährigen März exakt 161.297 Passagiere (Vorjahr: 46.443). Dabei konnten aufgrund des Kriegs in der Ukraine mehrere Flughäfen vor Ort und in der Republik Moldau nicht angeflogen werden. Auch die Zahl der Flugbewegungen nahm deutlich zu: 2722 gewerbliche Starts und Landungen fanden im März am Dortmund Airport statt (Vorjahr: 1525). Besonders beliebt waren unter anderem die Flugziele Kattowitz, Bukarest und Wien, wie der Flughafen mitteilt. 

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Lübeck Air und Sundair sollen Flughafen Lübeck beflügeln

Die Ferienfluggesellschaft Sundair wird im Sommer 2022 ab Lübeck die Destinationen Antalya, Heraklion und Palma de Mallorca ansteuern. Laut Geschäftsführer Marcos Rossello handelt es sich nicht um Charter, sondern um eigenwirtschaftlich betriebene Linien. Bereits im Vorjahr wollte Sundair in Lübeck starten, jedoch verschob man das Vorhaben aufgrund der Corona-Pandemie auf den Sommerflugplan 2022. Das Ziel Antalya soll im Zeitraum von 2. Mai bis 28. Oktober 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Nach Heraklion geht es ab dem 3. Mai 2022. Sundair plant jeweils dienstags und sonntags ab Lübeck zu fliegen. Vorerst ist das Angebot bis zum 30. Oktober 2022 befristet. Palma de Mallorca wird ab 4. Mai 2022 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. Lübeck Air mit deutlich mehr Flugzielen Unter der Hausmarke Lübeck Air bietet der Airport heuer ein deutlich ausgebautes Streckennetz an. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Air Alsie und German Airways, wobei die zuletzt genannte Fluggesellschaft formell im Wetlease für den dänischen Carrier fliegt. Als Maschinentypen kommen ATR72 (Air Alsie) und Embraer 190 (German Airways) zum Einsatz. Charteraufträge konnte man auch in Salzburg und Bern an Land ziehen. Von Lübeck aus wird es im Sommer 2022 zu folgenden Zielen gehen: Bastia, Bergen, Bern, Ibiza, Jersey, Keflavik, Mahon, München, Olbia, Salzburg, Stuttgart, Visby und Zadar. Von Salzburg bedient Lübeck Air mit Embraer 190 von German Airways das Ziel Preveza. Auftraggeber ist Rhomberg Reisen. Ab Bern-Belp werden Linienflüge nach Heringsdorf und Lübeck angeboten. Weiters steuert man im Veranstalterauftrag unter anderem die Ziele Jerez

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Einreise: Slowakei schafft Quarantäne für Ungeimpfte ab

Die Slowakische Republik vereinfacht mit Wirksamkeit zum 6. April 2022 die Einreisebestimmungen. Ungeimpfte müssen dann keine Quarantäne mehr antreten. Auch entfällt das Ausfüllen des elektronischen PLF-Formulars. Bislang unterlagen Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, einer fünftägigen Quarantäne. Diese wurde ab 12 Jahren Lebensalter schlagend. Man konnte sich aus der Absonderung nur dann Freitesten, wenn man unmittelbar nach der Einreise in einem slowakischen Labor – auf eigene Kosten – einen PCR-Test hat vornehmen lassen. Bis zum Erhalt des Befunds musste man sich aber in Quarantäne begeben. Diese Praxis fällt nun, denn ab 6. April 2022 sollen laut Mitteilung des slowakischen Gesundheitsministeriums wieder alle Personen – auch Ungeimpfte – ohne Quarantäne einreisen dürfen. Auch das bislang verlangte elektronische PLF-Formular wird abgeschafft. Innerhalb der Slowakei wird die Maskenpflicht gelockert. Diese verbleibt nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im inneren von öffentlich zugänglichen Bauwerken sowie bei Massenveranstaltungen wie Konzerten. Gegebenenfalls kann diese in zuletzt genanntem Fall auch im Freien gelten.

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Fraports Krux am Flughafen St. Petersburg-Pulkovo

Eigentlich will sich der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport aus Russland zurückziehen. Derzeit hält man rund 25 Prozent am Airport Sankt Petersburg-Pulkovo. Allerdings kann man die Beteiligung gar nicht so einfach verkaufen, denn ein vertragliches Verkaufsverbot bis 2025 ist in den Verträgen festgehalten. Die Fraport AG befindet sich damit in einer Art Zwickmühle, denn eigentlich will man aufgrund des Ukraine-Krieges nicht mehr in der Russischen Föderation aktiv sein und andererseits drohe der Einzug der wertvollen Beteiligung durch die russische Regierung. Konzernchef Stefan Schulte schätzt den Wert des 25-Prozent-Anteils auf einen „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“. Im Jahr 2009 ist die Fraport AG beim Flughafen Pulkovo im Rahmen eines Konsortiums eingestiegen. Dieses hält eine 30-jährige Betreiberkonzession. In den Verträgen ist festgehalten, dass ein Verkauf nicht vor dem Jahr 2025 erfolgen darf. Bei Missachtung läuft die Fraport AG akute Gefahr, dass die russische Regierung den Anteil ohne jegliche Entschädigung verstaatlichen könnte.

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