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Tui will Hotelkette mit Franchisemodell expandieren

Der Reisekonzern Tui will die Präsenz der Hotelmarke „Tui Blue“ insbesondere in Asien und Afrika ausbauen. Dabei setzt man sowohl auf Management- als auch auf Franchiseverträge. Die Kette soll auf 300 Häuser anwachsen. Der Fokus für die Entwicklung neuer Hotel-Standorte liegt dabei auf Südostasien, China, Afrika sowie dem Nahen Osten. Ein wichtiger Treiber für die künftige Wachstumsstrategie sind internationale Partnerschaften, bei denen die Tui Blue Hotels entweder im Rahmen von Managementverträgen oder über Franchisenehmer betrieben werden. „Tui verfügt über ein einzigartiges Know-how bei der Konzeption, Entwicklung und dem erfolgreichen Betrieb von Hotelmarken sowie bei der Entwicklung von Urlaubsdestinationen“, sagte Erik Friemuth, Managing Director Tui Hotels & Resorts. „Das neue Management- und Franchisemodell von TUI Blue ermöglicht unseren künftigen Partnern hiervon zu profitieren und den Gästen einzigartige Urlaubserlebnisse zu bieten. Gemeinsam wollen wir die führende Urlaubs-Hotelmarke mit mehr als 300 Hotels weltweit werden.“

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf kippt Tuifly-Kündigungen

Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat am vergangenen Donnerstag in zweiter Instanz zwei Kündigungen, die Tuifly im Frühjahr 2022 ausgesprochen hat, gekippt. Mitentscheidend war, dass die Fluggesellschaft die Abläufe anders durchgeführt hat als ursprünglich mit der Personalvertretung koordiniert. Die Ferienfluggesellschaft trennte sich im Zuge der Coronapandemie von einigen Beschäftigten, insbesondere von Piloten. Hintergrund ist auch, dass die Flotte halbiert wurde und man daher weniger fliegendes Personal benötigt. Zahlreiche Betroffene sind gegen ihre „blauen Briefe“ vor Gericht gezogen. In Düsseldorf wurde am vergangenen Donnerstag ein Verfahren zweier Arbeitnehmer in zweiter Instanz verhandelt. Das Gericht stellte fest, dass dem Arbeitgeber ein Fehler unterlaufen ist, der die Kündigungen unwirksam macht. Man hatte zwar die Gesamtvertretung Bord – wie gesetzlich vorgesehen – eingebunden, führte jedoch dann den Kündigungsprozess anders als mit dem Betriebsrat ausgemacht durch. Dieser Fauxpas flog Tuifly vor Gericht um die Ohren, denn das Landesarbeitsgericht Düsseldorf erklärte die Beendigung der Dienstverhältnisse für unwirksam. Eine ordentliche Revision an das Bundesarbeitsgericht wurde nicht zugelassen, so dass der Arbeitgeber eine herbe juristische Schlappe erlitten hat. Tuifly unterlag in den letzten Monaten in zahlreichen vergleichbaren Fällen, jedoch in erster Instanz. Die Fluggesellschaft erhob jeweils das Rechtsmittel der Berufung. Die gegenständliche Causa wurde bereits in zweiter Instanz verhandelt und ist nur für die beiden Kläger anwendbar. Es bleibt dabei abzuwarten wie das Landesarbeitsgericht Düsseldorf in zehn weiteren Fällen entscheiden wird. Auch bei anderen Arbeitsgerichten sind Klagen von Tuifly-Mitarbeitern gegen ihre Kündigungen anhängig.

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Volotea stockt A320-Flotte weiter auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird die Airbus-A320-Teilflotte um weitere sechs Einheiten erweitern. Diese sollen noch in diesem Jahr übernommen werden. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die über Leasinggeber bezogen werden. Mitten in der Coronapandemie überraschte Volotea mit der Entscheidung, dass der Maschinentyp Airbus A320 eingeflottet wird. Zuvor war man mit Boeing 717 und A319 in der Luft. Man war der letzte europäische Operator des noch von McDonnell Douglas entwickelten Regionaljets. Volotea trennte sich zwischenzeitlich von sämtlichen B717. Volotea ist nun mit einer reinen Airbus-Flotte in der Luft. Die A320-Teilflotte wird nun um sechs Exemplare ausgebaut. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass man die Hälfte der zusätzlichen Jets als so genannte Backup-Flugzeuge braucht. Weiters würden diese die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und sollen aufgrund der höheren Sitzplatzkapazität besser für das Klima sein.

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Lübeck Air streicht Jerez und Krakau aus dem Sommerflugplan 2022

Lübeck Air, die Hausmarke des Flughafens Lübeck, hat den Sommerflugplan 2022 neuerlich ausgedünnt. Die Ziele Krakau und Jerez de la Frontera wird man ab der Hansestadt vorläufig nicht ansteuern. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Destination Dublin im Sommer 2022 nicht angesteuert wird. Unter Berücksichtigung, der im ersten Satz genannten Ziele wurde das Angebot – im direkten Vergleich mit der ursprünglichen Ankündigung – bereits um drei Städte reduziert. Lübeck Air macht keine näheren Angaben zu den Gründen. Das Unternehmen ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Vertriebsunternehmen, das bei Air Alsie Flugzeuge chartert und die Sitzplätze vermarktet. Der dänische Carrier fliegt selbst mit ATR72. Heuer ist zusätzlich ein Embraer 190 von German Airways im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für Air Alsie und damit im Auftrag von Lübeck Air im Einsatz. Das einzige Ziel in Österreich, das man im Portfolio hat, ist Salzburg.

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B, C, D, F oder G? – Welche Airline fliegt von wo ab Wien?

Über zwei Jahre lang musste man sich am Flughafen Wien-Schwechat nicht wirklich Gedanken darüber machen ab welchem Gatebereich geflogen wird. Schengen ging ab F ab und Non-Schngen ab G. Das änderte sich Anfang dieser Woche, denn das Terminal 2 ist wieder in Betrieb. Das führte auch dazu, dass einige Fluggesellschaften zu den Bereichen C und D umgezogen sind. Die B-Flugsteige wurden bereits vor der Corona-Pandemie nur in Ausnahmefällen und im Hochsommer zu Stoßzeiten genutzt. Regulär werden ab dem “Keller”, wie dieser Bereich gelegentlich genannt wird, keine Flüge durchgeführt. In den Bereichen F (Terminal 3) und C (Terminal 1/2) findet das Boarding von Flugverbindungen innerhalb des Schengen-Raums statt. D (Terminal 1/2) und G (Terminal 3) werden für Non-Schengen-Flüge genutzt. DIe nachstehende Liste, die von der Flughafen Wien AG bereitgestellt wurde, zeigt welche AIrline derzeit welche Zone des größten AIrports Österreichs nutzt. Carrier Gatebereich Emirates dzt. Terminal 3, ist in Abstimmung Eva Air Incoming G, Outgoing D Aegean Airlines C Georgian Airways D Air France C Finnair C British Airways D Nouvel Air Tunisie D airBaltic C Condor Flugdienst C easyJet Switzerland C Norwegian Air C easyJet Europe C Aer Lingus D Bulgaria Air D Freebird Airlines Europe D Ryanair C/D Rossiya Airlines D European Air Charter D Iberia C Iran Air D Jazeera Airways D Air Serbia D KLM Royal Dutch C Air Malta C Kuwait Airways D Luxair C El Al D Croatia Airlines D Pegasus Airlines D People s C Ukraine Intl D Smartwings C Tarom D S7 Airlines

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Reisen im Sommer 2022 – was ist zu beachten?

Mobilitätsclub erwartet Preiserhöhungen und gibt Tipps zu Storno und Einreise Vieles hat sich durch die Pandemie verändert – die Reiselust ist heuer aber wieder besonders groß und viele Länder lockern die Einreisebestimmungen. „Mit Einschränkungen vor Ort ist aber wohl auch im Sommer 2022 noch zu rechnen. Darüber hinaus erwartet die Reisebranche allgemein höhere Preise aufgrund steigender Energiekosten“, so ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Damit dem Traumurlaub nichts im Weg steht, hat der Mobilitätsclub schon jetzt Tipps für eine optimale Vorbereitung. Pauschalreisen bieten bessere Absicherung als Individualreisen Worauf sich Reisende wohl einstellen müssen: Der Sommerurlaub 2022 wird aufgrund steigender Sprit- und Kerosinpreise teurer. Auch bei Unterkünften kann es durch höhere Betriebskosten zu steigenden Preisen kommen. „Früher gebuchte Pauschalreisen mit Fixpreis bieten finanzielle Sicherheit. Bei Reisepaketen, die Flug und Unterkunft beinhalten, sind Preiserhöhungen zwar möglich, allerdings nur bis spätestens 20 Tage vor Reisebeginn. Auch muss dies im Vertrag ausdrücklich vorgesehen sein und die Preisänderung muss sich nachvollziehbar auf bestimmte Kosten wie Treibstoffe oder Wechselkurse beziehen”, erklärt Pronebner. Außerdem sind Reisende klar verständlich und schriftlich über die Teuerung zu informieren. Wird die Reise um mehr als acht Prozent teurer, hat man das Recht, kostenlos von der Reise zurücktreten und alle bereits geleisteten Zahlungen retourniert zu erhalten. Achtung: Äußert man sich nicht innerhalb der vom Veranstalter gesetzten Frist, gilt die Preiserhöhung als angenommen. Auch Flugunternehmen können grundsätzlich den Preis des individuell gekauften Tickets nicht einfach und ohne Zustimmung des Fluggastes nachträglich erhöhen. Das ist nur möglich, wenn sich die Airline eine Preiserhöhung vertraglich vorbehalten hat. Wann

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Türkei schafft Corona-Einreiseformular ab

Passagiere, die in die Türkei einreisen wollen, müssen künftig kein digitales Coronaformular mehr ausfüllen. Dieses wurde abgeschafft. Die 3G-Regel bleibt beim Betreten des Staats auf dem Luftweg aufrecht. Auf dem See- und Landweg entfällt auch diese. Laut Mitteilung des türkischen Fremdenverkehrsamts wurde ich die Maskenpflicht teilweise aufgehoben. In gut durchlüfteten Räumen oder aber wenn mindestens 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können, muss kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. In öffentlichen Verkehrsmitteln, so auch Flugzeugen, bleibt die Maskenpflicht vorerst. Bislang verlangte die Türkei, dass eine digitale Einreiseanmeldung vorab ausgefüllt werden musste. Ein QR-Code diente dann zur Nachverfolgung von Kontakten. Dieser musste beispielsweise in Restaurants oder bei Sehenswürdigkeiten vorgezeigt werden. Auch dies entfällt künftig, da die Türkei das Contact Tracing in dieser Form nicht mehr durchführen wird.

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Köln/Bonn: Aegean nimmt Athen auf

Die griechische Fluggesellschaft Aegean wird ab 20. Juni 2022 zweimal wöchentlich zwischen Köln/Bonn und Athen fliegen. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits über die Homepage des Carriers sowie Reisebüros aufgenommen. Das Star-Alliance-Mitglied wird von der Hauptstadt Griechenlands aus nach Köln/Bonn fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag geflogen werden soll. In Athen stehen zahlreiche Anschlussmöglichkeiten mit Aegean und der Tochtergesellschaft Olympic Air zur Verfügung. Aegean Airlines ist die größte Fluggesellschaft Griechenlands. Derzeit besteht die Flotte aus 52 Flugzeugen. Weitere 17 Maschinen werden von der Regionaltochter Olympic AIr, die hauptsächlich im Inland unterwegs ist, betrieben.

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2021: FACC muss wieder rote Zahlen hinnehmen

Der Luftfahrtzulieferer mit Sitz in Ried im Innkreis muss für das Geschäftsjahr 2021 erneut den Rotstift ansetzen: Unter dem Strich (Ergebnis nach Steuern) steht ein Verlust von 23,6 Millionen Euro zu Buche – ein Jahr davor waren es noch 77 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäftsbericht am Mittwoch hervor. Der Umsatz belief sich auf 497,6 Millionen Euro, einmalige Effekte im Ausmaß von 29,4 Millionen Euro drückten das EBIT (operatives Ergebnis) auf Minus 25,1 Millionen Euro. Hintergrund für den schmälernden Einmaleffekt war ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer. Aber auch die Auswirkungen der Pandemie seien im Jahr 2021 noch deutlich zu spüren gewesen. Anhaltende Reisebeschränkungen führten dazu, dass der internationale Flugverkehr lediglich ein Viertel des Vorkrisen-Volumens ausmachte, schrieb das Unternehmen, das Flugzeugteile an Airbus und Boeing liefert. Für das Jahr 2022 rechnet FACC beim Flugverkehr mit einer langsamen Erholung, mittelfristig soll das jährliche Wachstum wieder bei 3 bis 4 Prozent und damit auf dem Vorkrisenniveau liegen. „2021 war für die FACC AG ein besonderes Jahr. In einem herausfordernden Marktumfeld haben sich unsere Markteinschätzungen bestätigt: Die Umsatzentwicklung war wie prognostiziert, das operative EBIT war sogar leicht besser als geplant. Auch der von den Kunden bestätigte steigende Bedarf an Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen für die kommenden Jahre deckt sich mit unseren Einschätzungen zum Markt, “ berichtet CEO Robert Machtlinger. Lediglich der negative Ausgang einer Rechtsstreitigkeit aus dem Jahr 2008 kam für den Zulieferer unerwartet. Die zweite Jahreshälfte 2021 sei vor allem von Lieferkettenproblemen, fehlenden Fachkräften und Schwankungen auf den globalen Märkten geprägt gewesen, was

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Tui zahlt erste Kreditlinien zurück

Angesichts der wieder anziehenden Urlaubsnachfrage gibt der Reisekonzern wie angekündigt einen Teil der Kreditlinien aus dem staatlichen Rettungspaket aus der Corona-Krise zurück.  Die von der Bundesregierung und privaten Banken zur Verfügung gestellten Finanzmittel würden zum 1. April um rund 700 Millionen Euro reduziert, teilt der Reisekonzern mit. „In den vergangenen Wochen haben wir die staatlichen Kreditlinien schon nicht mehr in Anspruch genommen“, sagte Tui-Chef Fritz Joussen. Die gewährten staatlichen Kreditlinien hätten lediglich als Sicherheitspuffer während der Corona-Pandemie und dem pandemiebedingtem Lockdown fungiert. Nach der Teilrückgabe der Kreditlinien verfüge der Konzern einschließlich verbliebener Kreditlinien noch über flüssige Mittel von 3,4 Milliarden Euro. Inzwischen sieht Joussen den Konzern auf dem Weg zurück in die Normalität, nachdem die Pandemie und die deshalb verhängten staatlichen Reisebeschränkungen den Touristikunternehmen vor zwei Jahren weitgehend die Geschäftsgrundlage entzogen hatten. „Die Menschen wollen verreisen, wir sehen die Nachfrage in den Buchungen und erwarten bei Tui einen guten Sommer 22“, sagte der Manager. So erwartet Tui, dass der bevorstehende Reisesommer nahezu das normalisierte Niveau aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 erreicht. Zuletzt lagen die Buchungen den Angaben zufolge bei 80 Prozent des Niveaus vom Sommer 2019. 

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