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Rumänien: Hisky steigt ins Inlandsgeschäft ein

Die Fluggesellschaft Hisky wird Anfang Mai 2022 in den rumänischen Inlandsmarkt einsteigen. Bislang bot der Carrier – hauptsächlich ab Iasi – nur internationale Flüge an. Mit dem 9. Mai 2022 wird sich dies ändern, denn dann wird man ab Bukarest nach Cluj und Timișoara fliegen. Auf dem rumänischen Airport Cluj steht bereits ein Airbus A320 von Hisky herum. Noch sind die Triebwerke abgedeckt. Ab 9. Mai 2022 will diese Fluggesellschaft zehn Mal pro Woche zwischen der Hauptstadt und Cluj fliegen. Zwischen Montag und Freitag soll im doppelten Tagesrand geflogen werden. Ebenso will man Timișoara mit Bukarest verbinden. Die geplanten Frequenzen sind ident, jedoch wird man sich auch mit der Billigfluggesellschaft Ryanair matchen. Daher wird sich zeigen, ob der rumänische Inlandsmarkt genügend Potential für zwei Billigflieger auf dieser Route bietet. In der Vergangenheit war Blue Air domestic eher wenig erfolgreich.

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Winter 2022/23: Condor stockt Kanaren-Flüge auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor verfeinert den Flugplan für Herbst und Winter 2022 weiter. Auf zahlreichen Strecken hat das Unternehmen bereits Aufstockungen in die Vertriebssysteme eingespielt. Teilweise fallen diese durchaus umfangreich aus. Die Destination Hurghada wird Condor ab Hamburg, Frankfurt am Main, München und Düsseldorf täglich anfliegen. Je Airport kommen zwischen ab Oktober 2022 zwei wöchentliche Umläufe dazu. Ab Stuttgart wird der Ferienflieger dieses Ziel in Ägypten ebenfalls häufiger anfliegen. Per 2. November 2022 ist eine Aufstockung auf vier Umläufe pro Woche geplant. Weitere Destinationen, die ab dem größten Airport Baden-Württembergs mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 häufiger angesteuert werden sollen, sind: Teneriffa-Süd (dreimal wöchentlich), Fuerteventura (dreimal wöchentlich), Lanzarote  (einmal wöchentlich) und Las Palmas (dreimal pro Woche). Von München aus will Condor mit Beginn des Winterflugplans Fuerteventura, Teneriffa-Süd und Las Palmas täglich anfliegen.  Ebenso täglich soll Fuerteventura ab Düsseldorf angeboten werden. Ab Leipzig steht dieses Ziel dreimal wöchentlich im Flugplan. nach Lanzarote geht es ab dem sächsischen Airport einmal pro Woche. Von Frankfurt am Main und Hamburg aus wird Condor im Winter 2022/23 das Ziel La Palma je zweimal pro Woche ansteuern. Ab der Freien und Hansestadt werden die Destinationen Las Palmas und Teneriffa-Süd auf tägliche Bedienung aufgestockt.

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Eurowings fährt innerdeutsche “Rennstrecken” zurück

Die Nachfrage im Inlandsflugverkehr in Deutschland scheint hinter den Erwartungen zu liegen. Eurowings reduziert auch für Mai 2022 die Frequenzen von innerdeutschen Flügen von/nach Berlin-Brandenburg. Eigentlich plante der Carrier ab Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart bis zu 12 Mal täglich in die Hauptstadt zu fliegen. Daraus wird – zumindest vorläufig nichts, denn das Unternehmen entschied sich für weniger Flüge. Unter der Woche wird man auch im Mai 2022 maximal sechs Mal pro Tag von/nach Berlin fliegen. Der Mitbewerber Easyjet flog in der Vergangenheit beispielsweise Stuttgart-Berlin. Diese Route nahm man im Zuge der Übernahme von Air-Berlin-Assets auf. Mittlerweile hat man sich gänzlich vom größten Flughafen Baden-Württembergs zurückgezogen. Die sonstigen innerdeutschen Routen laufen auf Sparflamme und wurden seit dem Beginn der Pandemie wiederholt und zum Teil sehr lange ausgesetzt.

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Bodensee Airport beendet Insolvenzverfahren

Mit Wirkung zum 01.04.2022 beendet der Flughafen nun auch formell das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Bereits am 28. Juli letzten Jahres hatten die Gläubiger einstimmig dem Insolvenzplan der Flughafengesellschaft zugestimmt und mit dem letztlich ergangenen positiven Bescheid der EU-Kommission zur Umstrukturierung konnte auch die letzte Hürde genommen werden. Das zuständige Insolvenzgericht Ravensburg bestätigte den Insolvenzplan am 16.03.2022, und hat nunmehr mit Beschluss vom 31.03.2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung aufgehoben. Der Bodensee-Airport kann damit schuldenfrei in die Zukunft starten. Die Gläubiger werden im Mai dann gemäß Insolvenzplan mit einer Quote von 20 Prozent bedient.

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Wizz Air: Neu ab Nürnberg und Friedrichshafen nach Tirana

Der ungarische Low-Cost-Carrier baut unter anderem seine Präsenz in Nürnberg weiter aus. Neu im Streckennetz ist die Verbindung in Albaniens Hauptstadt Tirana. „Albanien entwickelt sich vom Geheimtipp zum Trendziel“, fasst Pressesprecherin Zsuzsa Trubek die wachsende Bedeutung des einstmals verschlossenen Landes für westeuropäische Besucher zusammen. Kontinuierlich baut deshalb die Airline ihr Flugangebot von Deutschland nach Albanien aus. So startet die neue Strecke von Nürnberg nach Tirana am 5. Juli und wird stets am Dienstag und am Samstag bedient. Schon am 11. April feiert die Verbindung von Friedrichshafen nach Tirana Premiere. Ganzjährig geht es nun zwei Mal pro Woche vom Bodensee auf den Balkan. Ebenfalls neu im Streckennetz der Fluggesellschaft ist auch Kukës im Norden Albaniens. Die 17.000 Einwohner zählende Stadt gilt als Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Kosovo im Norden und der Hauptstadt Tirana im Süden. Ab 1. Juni fliegt die Airline mittwochs und sonntags vom Airport Karlsruhe/Baden Baden nach Kukës. Ab 4. Juni verbindet Wizz Air zwei Mal pro Woche (Dienstag und Samstag) das bayerische Memmingen mit der Stadt.

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Erholung der Luftfahrt: Wo geht die Reise hin?

Die Luftfahrt hat sich noch nicht von der Coronapandemie erholt und ist nun auch noch mit den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs konfrontiert. Noch ist nicht absehbar wie tiefgehend die internationalen Folgen der kriegerischen Handlung Russlands sein werden, aber schon jetzt ist die Situation – insbesondere – in Richtung Asien kompliziert. Die meisten Flughäfen und Airlines sind was Ostern und den Sommer 2022 anbelangt optimistisch, denn in Richtung Westen sind die Buchungszahlen vielversprechend. In Asien ist die Situation ein wenig anders, wie Luis Felipe de Oliveira, Director General des Airports Council International während einer Luftfahrtkonferenz im rumänischen Cluj ausführte. Beispielsweise liegt das Aufkommen in Singapur weiterhin bei etwa 15 Prozent des Vorkrisenniveaus. Ursache hierfür ist unter anderem, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen in vielen asiatischen Staaten restriktiv sind. Ein krasses Gegenbeispiel soll Mexiko sein: Dort konnte sich die Branche nicht nur erholen, sondern liegt gar um 40 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Generell zeigt sich laut de Oliveira, dass sich der Flugverkehr in großen Staaten mit einheitlicher Gesundheitsbehörde wesentlich schneller erholt als beispielsweise in Europa. Für das Jahr 2022 rechnet er bei internationalen Flügen mit 70 Prozent des Aufkommens von 2019 und bei Inlandsflügen mit 88 Prozent. Allerdings wird es starke regionale Unterschiede geben. Kanada streicht PCR-Vorlagepflicht Da Kanada per 1. April 2022 die Vorlagepflicht negativer PCR-Befunde aufhebt, ist mit einem starken Anstieg der Passagierzahlen zu rechnen. Luis Felipe de Oliveira, der selbst in diesem Land lebt, meinte unter anderem, dass die Kosten für PCR-Tests in vielen Ländern so hoch

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Fraport verkauft Anteile am Flughafen in Xi’an

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport gibt sein Engagement in China auf. Die Minderheitsbeteiligung am Flughafen in Xi’an werde für 1,1 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 160 Millionen Euro) an das Unternehmen Chang’an Huitong verkauft, teilt der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mit. Die Frankfurter halten bisher 24,5 Prozent der Geschäftsanteile am Flughafenbetreiber in Xi’an, die im Fraport im Jahr 2008 erworben wurden. „Wir wollten unsere Position im bevölkerungsreichsten Land der Welt ausbauen“, sagte Konzernchef Stefan Schulte laut Mitteilung. „Dies hat sich in den vergangenen Jahren jedoch weder in Xi’an noch an anderen chinesischen Flughäfen ergeben“. Deshalb wolle Fraport sein Engagement auf dem chinesischen Markt nun beenden. Der Konzern will den Verkauf noch im zweiten Quartal dieses Jahres abschließen.

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Ukraine-Krieg: Niemand weiß wie es mit der Luftfahrt weitergeht

Der Krieg in der Ukraine hat die dortige Luftfahrt so schwer getroffen, dass niemand weiß wie es weitergehen wird. Für die Branche besonders problematisch ist, dass die Russische Armee gezielt Zivilflughäfen beschädigt bzw. zerstört. Es ist unvorhersehbar wann die Ukraine wieder an den Flugverkehr angeschlossen werden kann. Piotr Ikanowicz, Finanzchef von Ukraine International Airlines, erklärte im Rahmen einer Rede während einer Luftfahrtkonferenz im rumänischen Cluj unter anderem, dass auch der Zustand jener Flottenmitglieder, die man nicht rechtzeitig außer Landes bringen konnte, völlig unklar ist. Man weiß schlichtweg nicht, ob die Flugzeuge noch heil sind oder ob sie das am Ende des Krieges noch sein werden. Noch schlimmer findet der Manager aber das Leid, das die Zivilbevölkerung erleiden muss. Tagtäglich ist diese Lebensgefahr ausgesetzt und es mangelt aufgrund des Krieges an den einfachsten alltäglichen Gütern. Daher ist die Bevölkerung für jede Unterstützung, die von Menschen aus anderen Staaten gestiftet wird, dankbar. Probleme haben mit Corona angefangen Für ukrainische Fluggesellschaften hätten die Probleme aber bereits lange vor dem kriegerischen Überfall seitens der Russischen Föderation begonnen. Die Corona-Pandemie habe den Carriern und Flughäfen finanziell stark zugesetzt und davon habe man sich selbstredend noch nicht erholen können. Kaum war ein bisschen Aufwind spürbar zogen Leasinggeber ihre Maschinen zunehmend ab, denn diese waren in Angst um ihr Eigentum. In diesem Zusammenhang kritisierte Piotr Ikanowicz das Verhalten Russlands scharf: Sowohl in der Ukraine als auch in Russland wäre der Großteil der Flugzeuge geleast. Die Russen würden die Lessoren regelrecht enteignen, denn die Leasing-Maschinen werden großteils einfach

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Wizz Air schafft die Maskenpflicht ab

Ein April-Scherz ist es laut Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi nicht: Der Billigflieger schafft die aufgrund der Coronapandemie erlassene Maskenpflicht zum 1. April 2022 ab. Der Carrier wird das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen nur noch empfehlen, jedoch nicht mehr vorschreiben. Allerdings hat die Ankündigung des Lowcosters einen kleinen, aber feinen Haken. Varadi selbst räumte ein, dass die Maskenpflicht nicht auf allen Strecken entfällt. Beispielsweise haben Passagiere von/nach Deutschland oder Österreich davon vorerst rein gar nichts. Hintergrund ist, dass beide Staaten das Tragen von Masken, im Falle der Alpenrepublik explizit FFP2-Masken, behördlich vorschreiben und die Airlines entsprechend mittels Notam angewiesen haben. Vereinfacht gesagt bedeutet das für Passagiere: Wenn einer der beiden Staaten, zwischen denen man mit Wizzair fliegt, das Tragen von Masken vorschreibt, dann muss man an Bord eine aufhaben. Gibt es eine solche behördliche Anordnung nicht, dann ist es ab 1. April 2022 beim pinkfarbenen Lowcoster nicht mehr verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Varadi nannte hierfür als exemplarisches Beispiel Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Rumänien. Beide Staaten haben die Maskenpflicht generell abgeschafft und schreiben das Tragen an Bord von Verkehrsflugzeugen nicht mehr vor. Während einer im rumänischen Cluj abgehaltenen Luftfahrtkonferenz sagte Varadi auch, dass er damit rechnet, dass sehr bald zahlreiche weitere Staaten nachziehen werden und die Maskenpflicht generell abschaffen werden. Ob sich Deutschland und/oder Österreich dazu durchringen werden, ist derzeit nicht absehbar. Im Gegensatz zur Schweiz hält beispielsweise die Bundesrepublik beharrlich an Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch Flugzeuge zählen, fest. Die aktuelle österreichische Verordnung läuft kurz nach Ostern ab

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Hamburg Airport erwartet hohe Nachfrage zu Ostern

Hamburg Airport rechnet in den nächsten Wochen mit einer Reisewelle: Bis zu den Osterfeiertagen werden täglich zum Teil rund 35.000 an- und abreisende Passagiere erwartet. Denn kurz nach Ende der Hamburger Märzferien beginnen in den anderen norddeutschen Bundesländern die Ferien. An den stärksten Reisetagen sind zirka 150 Starts und 150 Landungen geplant. Vor allem zu beliebten Abflugzeiten wie dem frühen Morgen sollten Fluggäste zwei Stunden vorher am Flughafen eintreffen sowie Online- und Automatenservices zum Einchecken nutzen. In den nächsten Wochen rechnet der Hamburger Flughafen für 2022 erstmals wieder mit mehr als 200.000 an- und abreisenden Passagieren pro Woche – das sind zum Teil über 60 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Insgesamt deutet sich nach den Wintermonaten damit die erhoffte Trendwende an. Im März reisten im Wochendurchschnitt rund 50 Prozent der Passagiere von 2019 ab Hamburg Airport. „In den Osterferien zieht es viele Familien aus den umliegenden Bundesländern an den größten Flughafen in Norddeutschland. Dieses Jahr liegen – wie auch schon in den Hamburger Märzferien – die klassischen Urlaubsziele wie Mallorca, die Türkei oder die Kanarischen Inseln besonders im Trend“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen. „Für viele Passagiere wird es die erste Flugreise seit nun mehr als zwei Jahren sein, und die Abläufe am Flughafen können etwas in Vergessenheit geraten sein. Wir empfehlen daher allen Fluggästen, etwas mehr Zeit als üblich einzuplanen und sich mit unseren fünf Reisetipps gut vorzubereiten.“

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