secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Mannheim: Rhein-Neckar Air nimmt Berlin und Hamburg wieder auf

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, reaktiviert die innerdeutschen Strecken nach Berlin-Brandenburg und Hamburg. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden diese wiederholt ausgesetzt. Ab Mitte Mai 2022 will man diese wieder bedienen, jedoch in stark reduziertem Umfang. In die deutsche Bundeshauptstadt wird MHS Aviation mit Dornier 328 im Auftrag von Rhein-Neckar Air ab 17. Mai 2022 fliegen. Vorerst ist nur ein Umlauf pro Woche, der jeweils an Dienstagen durchgeführt werden soll geplant. Angeboten wird der einfache Tagesrand, denn Flug M2220 fliegt am Vormittag von Mannheim nach Berlin und zurück geht es als M2227 am Abend. Hamburg soll ab 16. Mai 2022 angesteuert werden. Vorerst sind bis zu vier Umläufe pro Woche geplant. Während man die Route an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag einmal bedienen wird, sind für Mittwoch zwei Rotationen vorgesehen. Aus dem Buchungssystem geht hervor, dass es in manchen Kalenderwochen weniger Flüge in die Freie und Hansestadt geplant sind. Die Destination Sylt bietet man ab Mannheim bis zu dreimal pro Woche an. Im Auftrag eines Reiseveranstalters fliegt man ab Kassel-Calden nach Westerland und Heringsdorf. Tickets für diese Routen können nicht direkt bei Rhein-Neckar Air gekauft werden, sondern über den Reiseveranstalter. Der Mannheim-Flugplan von RNA ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt.

weiterlesen »

Deutsche Campingplätze rechnen mit neuem Rekordjahr

Die Corona-Pandemie bescherte vielen Betreibern von Camping-Plätzen, aber auch Vermietern von Reisemobilen und Wohnwägen stark gestiegene Umsätze. Die deutsche Branchenvertretung rechnet damit, dass sich dieser Trend auch heuer fortsetzen wird. Man geht von einem weiteren Rekordjahr aus. Die während der Sommermonate der Jahre 2020 und 2021 gestiegene Nachfrage konnte die Einnahmeneinbußen, die die rund 3.100 deutschen Campingplätze wegen der pandemiebedingten Schließungen zu verzeichnen hatten, nicht vollständig kompensieren. Allerdings ist man mit dem sprichwörtlichen blauen Auge davon gekommen. Im Jahr 2019 verzeichnete die Camping-Branche mit 35,8 Millionen Nächtigungen ein Allzeithoch in der Bundesrepublik. Für das laufende Jahr 2022 prognostiziert man, dass dieser Wert übertroffen wird. Die Nachfrage soll derzeit sehr hoch sein und viele Plätze melden, dass man an Oster, Pfingsten und im Hochsommer restlos ausgebucht ist. Aus Zahlen des Statistischen Bundesamts geht auch hervor, dass die Anzahl der Neuzulassungen von Reisemobilen und Wohnmobilen stark gestiegen ist. Im Vorjahr wurden allein in Deutschland 82.017 derartige Fahrzeuge neu zugelassen. Dieser Trend soll sich in das Jahr 2022 fortgesetzt haben. Enthalten sind auch die zum Teil erheblich aufgestockten Flotten von Vermietern, denn das Ausleihen von Camping-Fahrzeugen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da es gegenüber Eigentum einige Vorteile bietet, wenn man nur einmal im Jahr damit vereisen möchte.

weiterlesen »

Zypern schafft Cyprus Flight Pass ab

Mit Wirksamkeit zum 18. April 2022 lockert Zypern die Einreisebestimmungen. Der seit Sommer 2022 praktizierte Cyprus Flight Pass wird abgeschafft. Damit entfällt für viele Reisende das Ausfüllen des Online-Formulars. Laut Mitteilung der zypriotischen Regierung schafft man auch die bisherige Einstufung der Herkunftsländer ersatzlos ab. Bislang teilte man die Welt in verschiedene Listen auf. Je nachdem wie das Land, in dem man sich zuletzt aufgehalten hatte, sind die Einreisebestimmungen ausgefallen. Ab 18. April 2022 gelten einheitliche Regeln. Geimpfte können gegen Nachweis ihres Zertifikats ohne Quarantäne einreisen. Ungeimpfte müssen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vorweisen können. Details zu den Bestimmungen und insbesondere welche Impfstoffe anerkannt werden und welche Ausnahmen es gibt, sind diesem Dokument der zypriotischen Regierung zu entnehmen.

weiterlesen »

Singapore Airlines stellt Fünfte-Freiheit-Flüge zwischen Kopenhagen und Rom ein

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines wird die Fünfte-Freiheit-Flüge zwischen Kopenhagen und Rom per 31. Mai 2022 aufgeben. Man will die beiden Destinationen wieder nonstop mit Singapur verbinden. Im Vorjahr startete man die Fünfte-Freiheit-Flüge auch aufgrund der komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen, die der Stadtstaat Singapur bis vor wenigen Wochen praktizierte. Im Regelfall fliegt man zwischen Kopenhagen und Rom mit Langstreckenjets des Typs Airbus A350. Das Unternehmen bestätigte, dass man aufgrund steigender Nachfrage die Ziele Rom und Kopenhagen ab Singapur wieder ohne Zwischenstopp anbieten wird. Aviation.Direct hat im Rahmen der Rubrik „Tripreports“ die innereuropäischen Flüge, die Ende Mai 2022 aufgegeben werden, näher vorgestellt.

weiterlesen »

Ab 20. April 2022: Lufthansa Group verlangt wieder Umbuchungsgebühren

Die Lufthansa Group erhebt für Buchungen in den Tarifklassen Economy Light und Business Saver, die ab dem 20. April 2022 getätigt werden, wieder Umbuchungsgebühren. Diese sollen auf dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie genommen hat, liegen. Aus einer vorliegenden Vertriebsmitteilung geht unter anderem hervor, dass auf der Kurz- und Mittelstrecke im Economy-Light-Tarif 70 Euro Spesen pro Oneway-Flug und Person für Änderungen genommen werden. Auf der Langstrecke sind es gar 150 Euro. Man kann künftig lediglich das Reisedatum, nicht jedoch das Routing ändern. Vorläufig ausgenommen sind Light-Tarife, die ab Nord- und Zentralamerika angetreten werden, denn diese sind bereits jetzt nicht umbuchbar. Im Business-Saver-Tarif fallen auf der Kurzstrecke ebenfalls 70 Euro pro Änderung an. Auch müssen der Start- und Zielort unverändert bleiben. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass man bei hohen Corona-Zahlen am Zielort nicht auf eine andere Destination ausweichen kann. Die wiedereingeführten Umbuchungsspesen gelten für Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines, Austrian Airlines und Air Dolomiti. Lediglich bei Eurowings verzichtet man auch weiterhin auf diese Gebühren. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass auch beim Billigflieger in den nächsten Tagen oder Wochen Änderungen kommuniziert werden könnten.

weiterlesen »

Condor-Chef Teckentrup: „Urlaube werden kürzer“

Auch Condor-Chef Ralf Teckentrup rechnet damit, dass die Preise für Flugscheine steigen werden. Dies soll insbesondere deshalb unausweichlich sein, will die Treibstoffkosten stark gestiegen sind. Auch hätten Airlines aufgrund des Klimapakets „Fit for 55“ höhere Ausgaben. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung sagte der Condor-Manager unter anderem, dass er damit rechnet, dass sich das Fliegen stark verteuern wird. Sommerurlaube sollen aber „für weite Teile der Bevölkerung erschwinglich bleiben“. „Der Flug macht nur einen Teil des Preises einer Pauschalreise von 700 oder 800 Euro aus. Wenn der 20 Euro mehr kostet, verhindert das Buchungen nicht“, so Teckentrup gegenüber der FAZ. Eine übermäßige Preissteigerung sieht der Condor-Manager aber nicht. Dennoch: Künftig müssten die Menschen mehr Geld auf die Seite legen, um in den Urlaub fliegen zu können. Wer nicht so viel sparen könne, würde dann kürze Reisen absolvieren. Die Klimaschutz-Maßnahmen, die auch seitens der Europäischen Union forciert werden, sieht der Condor-Geschäftsführer positiv.

weiterlesen »

Portugália Airlines wird mit TAP Air Portugal fusioniert

Die Regionalfluggesellschaft Portugália Airlines wird in die Muttergesellschaft TAP Air Portugal fusioniert. Seit einigen Jahren tritt der Regio-Carrier als TAP Express auf. Die Zusammenlegung ist Teil des Sanierungsplans. Im Rahmen der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen gab die TAP-Geschäftsleitung bekannt, dass unter anderem Portugália Airlines in die Muttergesellschaft integriert wird. Damit will man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Der Vorgang soll formell während der nächsten Hauptversammlung beschlossen und anschließend „binnen weniger Monate“ vollzogen werden. Zwischenzeitlich wurde TAP Air Portugal im Rahmen der Finanzhilfen, die rund um die Corona-Pandemie gewährt wurden, wieder vollständig verstaatlicht. Der einstige private Mehrheitseigentümer ist vollständig ausgestiegen. Laut Finanzminister Miguel Cruz soll die Fluggesellschaft im Rahmen des Umstrukturierungsplan über die Börse reprivatisiert werden. An der TAP SA ist der private Investor nicht mehr beteiligt, wohl aber an der TAP SGPS. Der Finanzminister betonte, dass das auch so bleiben soll. Die Staatshilfen wären direkt an die TAP SA geflossen. Dies habe zu einer Trennung zwischen dem operativen Flugbetrieb und den Vermögenswerten geführt. „Der private Anteilseigner, mit dem wir weiterhin zusammenarbeiten und Optionen für die Zukunft erörtern, bleibt genau wie ein privater Anteilseigner bei TAP SGPS, mit genau dem gleichen Prozentsatz“, so Cruz. Humberto Pedrosa hält 22,5 % von TAP SGPS, die restlichen 77,5 % hält der Staat.

weiterlesen »

Pilot stellt Konkursantrag gegen Onur Air

Die türkische Fluggesellschaft Onur Air befindet sich mittlerweile in einem Insolvenzverfahren. Allerdings ist der Weg wie es dazu gekommen ist durchaus bemerkenswert, denn ein ehemaliger Flugkapitän stellte als Gläubiger einen Konkursantrag gegen das Unternehmen. Laut lokalen Medienberichten habe der Mitarbeiter Gehaltsforderungen und Kosten für Sachverständigengutachten gegen Onur Air eingeklagt. Allerdings wurden die Forderungen trotz Urteils nicht erfüllt. Auch das anschließend eingeleitete Vollstreckungsverfahren habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Als Ultima-Ratio wurde ein Insolvenzantrag gegen Onur Air eingebracht. Der Carrier ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr in der Luft. Zwischenzeitlich haben Lessoren das Fluggerät eingezogen und die türkische Zivilluftfahrtbehörde hat AOC und Betriebsgenehmigung entzogen. Auch hat man sich zwischenzeitlich von allen Mitarbeitern getrennt, wobei einige vor Gericht gezogen sind, da sie angeblich seit dem Beginn der Pandemie kein Gehalt mehr überwiesen bekommen haben. Onur Air wehrte sich zunächst gegen den Konkursantrag und behauptete, dass der Antragsteller kein Gläubiger des Unternehmens wäre. Damit kam man nicht durch, denn das Gericht stellte auch aufgrund eines Sachverständigengutachtens das Gegenteil fest. Dennoch will die ehemalige Fluggesellschaft das Insolvenzverfahren bekämpfen und hat die Aufhebung des Konkurses beantragt. Einst war Onur Air eine größere türkische Fluggesellschaft, die jedoch in den letzten Jahren stark geschrumpft ist. Die Corona-Pandemie dürfte dem Carrier den sprichwörtlichen Rest gegeben haben, denn man konnte sich nicht mehr die Luft erheben. Auch verlor man AOC und Betriebsgenehmigung. Ein avisierter Verkauf an einen Investor war zuvor gescheitert.

weiterlesen »

Fehlerhafte Fahrwerksanzeige: AUA-Embraer 195 sicher in Lyon gelandet

Am Donnerstag wurden die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS405, durchgeführt mit dem Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG vorsorglich auf eine Notlandung am Flughafen Lyon vorbereitet. Den Piloten ist es gelungen den Regionaljet sicher zu landen. Der Embraer 195 befand sich auf dem Weg von Wien nach Lyon auf einem unspektakulären Linienflug. Beim Ausfahren des Fahrwerks war die Cockpit-Crew aber mit einer Fehlermeldung konfrontiert. Vorsorglich informierte man die Flugsicherung und flog einige Schleifen. Nachdem der Kapitän gemeinsam mit dem Ersten Offizier mehrere Checks durchgeführt hatte, war klar, dass mit dem Fahrwerk alles in Ordnung ist, jedoch die entsprechende Anzeige im Cockpit fehlerhaft ist. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte das technische Vorkommnis und erklärte: “Beim heutigen Flug OS 405 von Wien nach Lyon kam es im Landeanflug beim Ausfahren des Fahrwerks zu einer Fehlermeldung. Nach mehreren Checks, stellte sich heraus, dass die Fehlermeldung falsch war. Die Maschine ist sicher gelandet. Da die Sicherheit unserer Fluggäste und unserer Crew immer oberste Priorität hat, wurden wie üblich, alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So wurden beispielsweise die Passagiere vorsorglich auf eine mögliche Notlandung vorbereitet und auch der Flughafen Lyon verständigt”. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Lyon. Der mit dieser Maschine geplante Rückflug OS406 wurde abgesagt. Techniker überprüfen den Regionaljet genauer, denn fehlerhafte Anzeigen im Cockpit sollte es nicht geben. Im konkreten Fall hatte die Maschine kein sicherheitsrelevantes Problem, auch wenn eben das Display anderer Ansicht war.

weiterlesen »

Sanktionen: Boeing muss 141 Bestellungen aus dem Backlog streichen

Die jüngst von Boeing veröffentlichten Zahlen zeigen, dass der Konzern um vorerst 141 Aufträge aus der Russischen Föderation bangen muss. Diese wurden bereits aus dem Backlog gestrichen, da man aufgrund der Sanktionen nicht liefern darf. Das Unternehmen nannte für 90 Einheiten „geopolitische Probleme“. Die übrigen Jets sind jedoch ebenfalls betroffen, da diese über Zwischenfirmen und Leasinggeber für russische Anbieter bestimmt waren. Die unter anderem von den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union als Reaktion auf den kriegerischen Überall gegen die Ukraine ausgesprochenen Sanktionen beinhalten unter anderem, dass weder Flugzeuge noch Ersatzteile in die Russische Föderation und nach Belarus geliefert werden dürfen. Boeing schweigt sich darüber aus für welche Kunden die aus dem Backlog entfernten Maschinen bestimmt werden. Zuletzt wurde bekannt, dass man 34 Flugzeuge, die für Utair und Volga-Dnepr gedacht waren, nicht übergeben wird. Hintergrund sind die Sanktionen. Auch konnte man sieben Maschinen noch nicht an die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines übergeben, jedoch ist hierfür der Grund der Krieg in der Ukraine. Man einigte sich mit dem Lowcoster auf Auslieferungen sobald es eben wieder möglich ist.

weiterlesen »