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Kopenhagen: SAS Link ist in der Luft

Die Fluggesellschaft SAS Link hat den ersten kommerziellen Flug im Auftrag der Konzernmutter SAS durchgeführt. Dieser führte am Sonntag von Kopenhagen nach Nizza. AOC und Betriebsgenehmigung hat man erst wenige Tage zuvor von der schwedischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt bekommen. SAS Connect, die im Rahmen der Neuausrichtung ebenfalls für SAS fliegen soll, ist in firmenrechtlich in Irland angesiedelt. Mit der SE-RSK hat SAS Link am 6. April 2022 den ersten von vorerst sechs Embraer 195 übernommen. Zuvor wurden Wartungsarbeiten in Exeter vorgenommen. Die Maschine kam zwischenzeitlich auch nach Paris-Charles de Gaulle, Bergen, Bologna und Aalborg zum Einsatz. Die größte Fluggesellschaft Skandinaviens, SAS, will mit Hilfe der Töchter SAS Connect und SAS Link die Kosten senken. Das zuerst genannte Unternehmen ist formell eine irische Airline und der andere Carrier verfügt über schwedische Zulassungen. Das Projekt wird von den Gewerkschaften scharf kritisiert, da man unter anderem vorwirft, dass SAS bestehende Tarifverträge unterlaufen will. Das Management argumentiert mit starkem Kostendruck, der nicht zuletzt von Billigfluggesellschaften ausgehen soll.

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Auch Air Serbia verabschiedet sich von den Masken

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat die Maskenpflicht auf zahlreichen Flügen abgeschafft. Die serbische Regierung schreibt das Tragen von Mund-Nasen-Schutz an Bord von öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Passagierflugzeugen nicht mehr vor. An Bord von Air Serbia muss man nur dann eine Maske tragen, wenn dies vom Zielstaat explizit vorgeschrieben wird. Beispielsweise praktizieren dies momentan Österreich, Italien, Frankreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Alpenrepublik verlangt gar das Tragen von FFP2-Masken auf allen Flügen von/nach Österreich. Immer mehr europäische Fluggesellschaften kippen die Maskenpflicht. Der Kreis jener Airlines, die aus gesetzlichen Gründen auf Mund-Nasen-Schutz pochen müssen, wird Woche für Woche kleiner. In Österreich und Deutschland gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass an Bord von Flugzeugen, Zügen und Bussen kurzfristig die Masken fallen könnten.

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9A-BTK: Trade Air flottet weiteren Airbus A320 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A320 erweitert. Dieser wird von Goshawk geleast und ist 16 Jahre alt. Damit verfügt Trade Air über insgesamt sieben Flugzeuge. Der Neuzugang war zuvor bei Jazeera Airways und Flynas im Einsatz. Die 9A-BTK ist mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Der Carrier ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie durchaus stark gewachsen, denn man hat insgesamt drei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingeflottet. Das Unternehmen ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Innerhalb Kroatiens bedient man auch einige subventionierte PSO-Strecken, die man im Zuge von Neuausschreibungen dem Mitbewerber Croatia Airlines abluchsen konnte. Teilweise kommt auf diesen Routen Wetlease-Fluggerät zum Einsatz. Die Flotte des in Zagreb ansässigen Luftfahrtunternehmens besteht nun aus fünf Airbus A320, einem A319 und einer Fokker 100. Weiters hat man eine Let L-410 im Wetlease, die fast ausschließlich auf den innerkroatischen PSO-Strecken zum Einsatz kommt.

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Croatia Airlines hat die Maskenpflicht abgeschafft

Nachdem die Regierung von Kroatien die Maskenpflicht nahezu vollständig aufgehoben hat, verlangt auch Croatia Airlines das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht mehr. Dies gilt allerdings nur dann, wenn es keine gegenteilige Anweisung der Zieldestination gibt. Kroatien hat die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch Passagierflugzeuge zählen, abgeschafft. Die Folge draus ist, dass die Carrier nun ihre Passagiere nicht mehr zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichten müssen. Der größte Anbieter des Landes, Croatia Airlines, hat sich bereits entschieden, dass die Masken fallen. Man empfiehlt nur noch das Tragen von Masken, schreibt es jedoch nicht mehr vor. Ohne Mund-Nasen-Schutz kann man aber nur dann an Bord von Croatia Airlines fliegen, wenn es keine explizite Anweisung des Zielstaats gibt. Beispielsweise schreibt Österreich explizit das Tragen von FFP2-Masken auf allen Flügen von/nach Österreich vor. Auch Deutschland hat eine vergleichbare Vorschrift, so dass sich auf diesen Verbindungen vorläufig nichts ändert.

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Nürnberg feiert Eröffnung der Ryanair-Basis

Der Billigflieger Ryanair hat am Dienstag die von der Tochtergesellschaft Malta Air betriebene Basis Nürnberg offiziell eröffnet. Im Sommerflugplan 2022 wird der Carrier 29 Strecken ab dem fränkischen Airport anbieten. Darunter befinden sich 15 neue Ziele. Während dem Hochsommer wird der Lowcoster rund 90 Flüge pro Woche ab diesem Flughafen durchführen. Neu fliegt man unter anderem nach Banja Luka, Bologna, Cagliari, Chania, Dublin, Faro, Girona, Ibiza, Lamezia, Madeira, Ponta Delgada, Sofia, Tallinn, Valencia und Venedig. „Das Engagement von Ryanair in Nürnberg wird unser Streckennetz deutlich bereichern: Vom ausgewogenen Mix aus touristischen Zielen rund ums Mittelmeer, attraktiven Städteverbindungen und Zielen für Familienbesuche in Mittel- und Osteuropa profitieren Privat- wie Geschäftsreisende. Es ist aber auch eine gute Nachricht für die Nürnberger Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel, denn viele Reisende aus dem Ausland werden an Bord von Ryanair zu uns in die Metropolregion Nürnberg kommen und unser attraktives touristisches Angebot nutzen“, erklärt Flughafenchef Michael Hupe. Ryanairs Marketingdirektor Dara Brady sagte: „Ryanair freut sich, ihren größten Flugplan für Nürnberg bekannt zu geben, der über 90 wöchentliche Flüge auf 29 Strecken bietet, darunter 15 neue Strecken zu fantastischen Zielen wie Chania, Valencia und Dublin. Die Eröffnung dieser Basis und die Einführung dieser neuen Strecken ab Nürnberg unterstreicht unser Engagement für eine bessere Anbindung, mehr Reisemöglichkeiten und mehr Einreiseverkehr in die Region, denn Ryanair bietet nun 28 Prozent mehr Kapazität als vor der Pandemie. Wir freuen uns, diese neue Basis zu eröffnen und unsere Beziehung zum Flughafen Nürnberg zu stärken, der nun eine Flotte von zwei

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Wien: Wolfgang-Puck-Restaurant öffnet die Pforten

Der Flughafen Wien-Schwechat ist um ein weiteres gastronomisches Angebot reicher: In der Ankunftshalle des Terminal 3 wurde das „Wolfgang Puck Kitchen & Bar“ eröffnet. Während einer Aktionsphase können Gäste dieses Lokal bis zu drei Stunden kostenfrei parken. Der rund 700 Quadratmeter große Gastronomiebetrieb verfügt auch über eine Bar und einen To-Go-Bereich. Wolfgang Puck betreibt über 100 Restaurants auf der ganzen Welt, hat einen Stern auf dem Walk of Fame, bekocht seit Jahrzehnten die Stars der Oscarnacht in Hollywood. Der Betrieb in Schwechat ist der erste auf einem europäischen Airport. Betreiber ist nicht Wolfgang Puck direkt, sondern die SSP, die schon seit vielen Jahren auf dem Flughafen Wien-Schwechat tätig ist. „Ich freue mich sehr, dass wir heute ein Restaurant an dem Ort eröffnen können, an dem mein Bruder seine Reise vor vielen Jahren begann. Ich kann es kaum erwarten, dass Wolf in Kürze nach Österreich reist, um das neue Restaurant zu besuchen und im Zuge eines Grand Openings noch einmal persönlich zu eröffnen. Ich hoffe, dass Gäste genießen, was wir hier für sie vorbereitet haben“ sagt Klaus Puck, President & COO und Bruder von Wolfgang Puck. Die Speisekarte bietet Signature Dishes von Wolfgang Puck wie etwa Tuna Tartar, Smoked Salmon Pizza mit Kaviar, Chinois Salad, Wolfgang Puck Burger, aber auch heimische Spezialitäten vom Wiener Schnitzel über Rinder Gulasch bis zu Kärntner Kasnudeln aus Wolfgang Pucks Heimatort. An der Bar werden Signature Cocktails wie Wolfgang Pucks legendäre Bloody Mary, lokale und internationale Biere vom Faß sowie Wolfgang Puck Weine aus Kalifornien und

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Easyjet: Nachfrage nach Flügen steigt wie erwartet

Die britische Fluggesellschaft lässt die Corona-Krise nach einem Verlust im abgelaufenen Halbjahr voraussichtlich hinter sich. „Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir in diesem Sommer annähernd das Flugniveau von 2019 erreichen werden“, erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren am Dienstag. Seit der Aufhebung der Corona-Reisebeschränkungen Anfang des Jahres hätten sich die Buchungen kräftig erholt. Von April bis Juni werde das Angebot 90 Prozent des selben Zeitraums im Vorkrisenjahr 2019 erreichen nach 67 Prozent im abgelaufenen Quartal. Das tägliche Buchungsvolumen für den Sommer sei derzeit sogar höher als zur gleichen Zeit vor drei Jahren. Das erste Geschäftshalbjahr sei trotz gestiegener Treibstoffkosten und der Omikron-Infektionswelle besser ausgefallen als erwartet, erklärte der Billigflieger in einer Aussendung. Im Zeitraum Oktober bis März liege der Konzernverlust vor Steuern in einer Spanne zwischen 535 und 565 (Vorjahreszeitraum: 645) Millionen Pfund bei einem Umsatz von 1,5 Milliarden (Vorjahr: 240 Millionen) Pfund. 

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Aidacosma frisch getauft in See gestochen

Die deutsche Reederei Aida Cruises hat am Samstag im Hamburger Hafen die Taufe ihres jüngsten Flottenmitglieds, Aidacosma, vorgenommen. Die Zeremonie stand unter dem Motto „die Welt wird bunter“. Die formelle Schiffstaufe wurde von der elffachen Bahnradsport-Weltmeisterin Kristina Vogel vorgenommen. Die Sportlerin und Kapitän Vincent Cofalka brachten gegen 21 Uhr 55 auf dem Ocean-Deck eine riesige, bunte Weltkugel zum Leuchten. Zeitgleich traf die traditionelle Sektflasche auf den Rumpf des Kreuzfahrtschiffs. Die Aidacosma brauch bereits gegen 23 Uhr 30 auf ihre erste zweiwöchige Kreuzfahrt auf. Das Schiff wird unter anderem den Hafen von Palma de Mallorca ansteuern. Dort wird der Neuzugang dann bis 29. Oktober 2022 stationiert sein und Fahrten ab Palma und Barcelona anbieten. Ab November 2022 wird dieses Kreuzfahrtschiff ab Dubai in See stechen.

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Turkish Airlines mit zusätzlichen Sommerzielen ab der D-A-CH-Region

Turkish Airlines baut in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 das Angebot ab Deutschland, Österreich und der Schweiz stark aus. Überwiegend reaktiviert man Nonstop-Strecken, die man bereits vor der Corona-Pandemie im Programm hatte. Teilweise gibt es auch Neuaufnahmen. Türkische Fluggesellschaften wie Turkish Airlines rechnen, dass es in diesem Jahr eine starke Nachfrage im Bereich von Sommerurlauben geben wird. Auch erfreut sich der Reiseverkehr von Menschen mit türkischen Wurzeln, die jedoch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz arbeiten und leben, wieder stark steigenden Zahlen. Unter der Marke Anadolujet nimmt die größte Airline der Türkei am 18. Juni 2022 zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Genf nach Antalya auf. Ab Frankfurt am Main bedient man dieses Ziel ab 4. Juni 2022 täglich. Von Wien aus fliegt man bereits seit dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2022. Derzeit sind diese drei Antalya-Routen als saisonale Sommerrouten geplant, wobei Verlängerungen bei entsprechender Nachfrage möglich sind. Von Stuttgart-Echterdingen aus fliegt Turkish Airlines ab 15. April 2022 saisonal bis zu zweimal wöchentlich nach Izmir. Während der Hauptreisezeit bietet man von 22. Juli 2022 bis voraussichtlich 9. September 2022 einmal wöchentlich auch Elazig an. Auch ab Köln/Bonn legt das Star-Alliance-Mitglied zusätzliche Sommerrouten auf: ab 5. Juni 2022 fliegt man nach Adana und ab 12. Juni 2022 nach Trabzon. Beide Strecken sollen einmal pro Woche bedient werden. Während der Hauptreisezeit – von 10. Juli 2022 bis voraussichtlich 14. September 2022 – legt Turkish Airlines ab Frankfurt am Main die Ziele Izmir und Hatay auf. Derzeit ist geplant, dass diese je einmal pro Woche bedient werden

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Maersk will mit neuer Cargo-Airline wachsen

Der dänische Maersk-Konzern will mit einer neuen Cargo-Airline wieder in großem Umfang in der Luftfahrt mitmischen. Diese soll auf dem Flughafen Billund angesiedelt werden und auf Star Air basieren. Aus einer Mitteilung der Firmengruppe geht hervor, dass die Frachtfluggesellschaft künftig unter dem Markennamen „Maersk Air Cargo“ auftreten wird. Man hat bereits damit begonnen Assets der bestehenden Star Air auf die Neugründung zu übertragen. Vorerst ist geplant, dass man mit fünf Maschinen an den Start gehen wird. Dabei handelt es sich um zwei werksneue Boeing 777F sowie drei B767-300F, die über Leasinggeber bezogen werden. Diese sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2022 übernommen werden. Das vorerst letzte Flugzeug soll im Jahr 2024 in Betrieb genommen werden. „Maersk strebt an, etwa ein Drittel seiner jährlichen Luftfrachttonnage innerhalb seines eigenen kontrollierten Frachtnetzes zu befördern. Dies soll durch eine Kombination aus eigenen und geleasten Flugzeugen erreicht werden, die die Struktur der Seeflotte des Unternehmens nachbildet. Die verbleibende Kapazität wird von strategischen kommerziellen Fluggesellschaften und Charterflugbetreibern bereitgestellt“, so Maersk in einer Aussendung. Derzeit ist unklar, ob Star Air komplett aufgelöst wird oder aber AOC und Betriebsgenehmigung auf Maersk Air Cargo übertragen werden sollen. Der Konzern wollte die expliziten Fragestellungen nicht weiter kommentieren.

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