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Jet2 stockt A321neo-Order weiter auf

Die britische Fluggesellschaft Jet2 hat weitere sechs Kaufrechte für den Maschinentyp A321neo erworben. Damit erhöht sich das Volumen der Order auf bis zu 57 Exemplare. Aus einer aktuellen Börsenmitteilung geht hervor, dass man über 18 weitere Optionen verfügt. Demnach könnte Jet2 bis zu 75 Exemplare dieses Maschinentyps beziehen. Der langjährige Boeing-Kunde hat sich im Sommer 2021 entschieden auf Airbus umzuflotten. Man gab im August 2021 bekannt, dass man 36 A321neo fix bestellen wird. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für 24 weitere Exemplare. Knapp zwei Monate später wurde bekannt, dass Jet2 15 weitere Flugzeuge dieses Typs bestellt hat. Dabei wurden die Kaufrechte aber nicht gezogen. Der erste Airbus A321neo soll im Laufe des Jahres 2023 übernommen werden.

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Bulgarien: Burgas hat die Sommersaison 2022 eröffnet

Am Wochenende eröffnete die polnische Ryanair-Tochter Buzz im bulgarischen Burgas die Sommersaison. Der Airport hatte zuvor die Start- und Landebahn umfangreich saniert. Der „Comeback“-Flug ist aus Warschau-Modlin kommend gelandet. Die Flughäfen Burgas und Varna werden von Fraport Twin Star betrieben. Am Samstag landete Buzz im Auftrag von Ryanair auf der frisch sanierten Burgas-Piste und eröffnete laut Airport damit die Touristensaison 2022. Die Passagiere wurden mit symbolischen Geschenken und einem spektakulären Wasserspritzschuss überrascht. So wird die Fluggesellschaft ab dem 09.04.2022 ihr Sommerflugprogramm mit doppelt so vielen Flügen wie 2021 starten und sieben Ziele ansteuern. Dabei handelt es sich um London-Luton, Danzig, Krakau, Warschau, Wien, Budapest und Bratislava. Der Mitbewerber Wizz Air unterhält in Burgas eine saisonale Basis. Angeboten werden 18 Strecken, wobei heuer vier Neuaufnahmen staffinden werden. Ab 15. Juni 2022 steuert man London-Gatwick an, ab 2. Juni 2022 das ungarische Debrecen, ab 1. August 2022 Krakau und ab 19. Juni 2022 das polnische Rzeszów. Es wird erwartet, dass Polen auch in diesem Jahr der wichtigste Markt für den Flughafen Burgas sein wird, da Charter- und Linienflüge von/zu zehn polnischen Zielen geplant sind. EasyJet erweitert sein Flugprogramm zum Flughafen Burgas um eine weitere Strecke – ab dem 01.07.2022 von/nach Manchester, Großbritannien. Außerdem werden drei neue Ziele in Rumänien eröffnet: Die bulgarische Fluggesellschaft GullivAir wird ab dem 16.06.2022 erstmals direkte Linienflüge von und nach Bukarest anbieten. Zum ersten Mal werden ab dem 01.06.2022 auch direkte Charterflüge von/nach Timisoara mit European Air Charter angeboten: Nonstopflüge nach Cluj – Charterflüge mit European Air Charter

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Corendon Europe plant neue Winterstrecken ab Deutschland und der Schweiz

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe befindet sich derzeit mitten in den Planungen für den Winterflugplan 2021/22 ab Deutschland. Es kommt zu einigen kleineren Neuerungen, vornehmlich ab kleineren Airports. Derzeit plant Corendon Europe ab Nürnberg die Ziele Marsa Alam, Sharm el Sheikh und Agadir mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 aufzunehmen. Das zuerst genannte Ziel in Ägypten soll dem aktuellen Stand der Dinge nach ab 4. November 2022 jeweils an Freitagen angesteuert werden. Nach Sharm El Sheikh soll es ab 1. November 2022 an Dienstagen gehen. Agadir will man ab 7. November 2022 anfliegen und zwar montags. Von Stuttgart-Echterdingen aus will Corendon Europe ab 1. November 2022 nach Las Palmas fliegen. Derzeit plant man die Route an Dienstagen zu bedienen. Fuerteventura will man ab München und Paderborn ansteuern. Von der bayerischen Landeshauptstadt aus beabsichtigt der Carrier ab 7. November 2022 jeweils an Montagen zu fliegen. Ab Paderborn soll es ab 2. November 2022 jeweils am Mittwoch auf die Kanaren Insel gehen. Auch ab dem schweizerisch-französischen EuroAirport will Corendon Europe eine zusätzliche Strecke auflegen. Dabei handelt es sich um das Ziel Funchal, das ab 3. November 2022 an Donnerstagen bedient werden soll.

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Einzige Nonstop-Verbindung ab Europa: Iberojet nimmt San José del Cabo auf

Die spanische Fluggesellschaft Iberojet nimmt im Juni 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Madrid und dem mexikanischen San José del Cabo auf. Es handelt sich nach längerer Pause um die einzige umstiegsfreie Verbindung zwischen Europa und dem Airport in Mexiko. Derzeit plant Iberojet diese Route ab 20. Juni 2022 jeweils am Verkehrstag Montag zu bedienen. Vorerst soll saisonal bis inklusive 24. Oktober 2022 geflogen werden. Die Flugdauer wird in Richtung Mexiko mit 13 Stunden und 20 Minuten angegeben. Umgekehrt geht es schneller, denn hier weist Iberojet die Reisezeit mit zehn Stunden und 50 Minuten aus. Vormals war der Carrier unter den Marken Evelop Airlines (Spanien) und Orbest (Portugal) bekannt. Im Dezember 2020 entschied man sich, dass die beiden Fluggesellschaften unter der neuen Marke Iberojet auftreten werden. Man ist auf Langstreckenflüge ab Madrid und Lissabon spezialisiert, bietet jedoch auch das Fluggerät für ACMI- und Charterdienstleistungen an.

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Mit Airbus A330: Condor feiert Comeback in Nürnberg

Nach längerer Abwesenheit ist die Ferienfluggesellschaft Condor zurück auf dem Flughafen Nürnberg. Der Erstflug wurde am vergangenen Samstag durchgeführt, doch die formelle Begrüßung mittels Wasserfontäne der Feuerwehr erfolgte am Montag. Im Einsatz war der Airbus A330-200 mit der Registrierung D-AIYC. Das Langstreckenflugzeug hob pünktlich am Son Sant Joan Airport ab und erreichte den fränkischen Flughafen rund 20 Minuten früher als geplant. Ab sofort bedient Condor nach mehrjähriger Abstinenz, zunächst viermal wöchentlich, die Verbindung Nürnberg – Palma – planmäßig mit Flugzeugen vom Typ A320/A321 oder der größeren Boeing 757-300. Ab Ende Mai 2022 ist ein Ausbau auf einen täglichen Abflug bis zum Ende des Sommerflugplanes 2022 vorgesehen, womit „des Deutschen liebste Insel“ bis zu 42 Mal wöchentlich ab dem Albrecht Dürer Airport angesteuert wird. In den derzeit auch in Bayern laufenden Osterferien kommt dabei auch vereinzelt der „neue“ Condor Airbus 330-200 zum Einsatz. Die aktuell zwei eingesetzten Langstreckenflugzeuge werden dabei ausschließlich auf der Kurz- und Mittelstrecke, zum Line Training für Cockpit und Kabine genutzt, um möglichst viele Crews zügig mit dem erforderlichen Rating für den neuen Flugzeugtyp in der Condor Flotte auszustatten und möglichst viele „Cycles“ in kurzer Zeit zu absolvieren. Bei den Großraumflugzeugen handelt es sich bei den derzeitigen A330-200 ausnahmslos um ehemalige Etihad Airways Flugzeuge, welcher in einer Zwei-Klassen-Konfiguration aus Business und Economy Class konfiguriert sind. Diese sollen sowohl Crews als auch der Airline in der täglichen Operation auf die bestellten fabrikneuen A330neos vorbereiten, welche die Airline im Laufe des Jahres 2022 erwartet. Condors Business Class Gäste könnte dabei

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Türkische Regierung gründet neue Airline für Russland-Flüge

Die Türkei will auf Touristen aus Russland nicht verzichten und plant daher eine neue, staatliche Fluggesellschaft aufzusetzen, die Urlauber zwischen den beiden Staaten befördern soll. Man ist offenbar besorgt, dass die bestehenden Carrier sanktioniert werden könnten. Die Zeitung „Sabah“ berichtet unter Berufung auf Behördenkreise, dass in naher Zukunft eine neue türkische Fluggesellschaft abheben soll. Diese soll explizit im Russland-Verkehr eingesetzt werden und durch eine spezielle Konstruktion keine Versicherungsprobleme haben. Auch will man der russischen Zivilbevölkerung Urlaube in der Türkei schmackhaft machen und eine umfangreiche Werbekampagne starten. Der Sitz des geplanten Carriers soll in Antalya angesiedelt werden. Derzeit geht die Staatsführung davon aus, dass man rund eine Million Russen pro Jahr in Urlaubsgegenden der Türkei befördern wird. Die Flotte soll aus Flugzeugen bestehen, die kein „sekundäres Sanktionsrisiko“ haben und daher auch keine versicherungstechnischen Probleme haben sollen. Näher wollten die Verantwortlichen nicht auf dieses Thema eingehen. Der Flugverkehr zwischen der Türkei und Russland läuft weiter, da sich der Bosporus-Staat diversen Sanktionen nicht angeschlossen hat. Allerdings nutzen viele türkische Fluggesellschaften Leasingmaschinen von westlichen Lessoren. Diese untersagen aufgrund der Sanktionen, die unter anderem von der EU und den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Russland ausgesprochen wurden, den Einflug in den Luftraum der Russischen Föderation. Auch verweigern diverse Versicherer den Deckungsschutz. Davon unabhängig steuert beispielsweise Turkish Airlines weiterhin Moskau an, jedoch kommen primär Flugzeuge, die sich im Eigentum befinden, zum Einsatz. Mit welchem Fluggerät die „Russland-Konstruktion“ der türkischen Regierung an den Start gehen wird, ist derzeit völlig unklar. Auch ist nicht klar, ob es sich

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Bad Vöslau: Erstes Elektro-Flugzeug hebt ab

Auf dem niederösterreichischen Flugplatz Bad Vöslau startete mit der OE-ACW das erste in Österreich zugelassene Elektroflugzeug. Betreiber des Zweisitzers ist die Flugschule Watschinger. Der Strom, der zum Betrieb des elektrischen Antriebs benötigt wird, kommt aus der Photovoltaikanlage auf dem Hangardach und der Elektromotor ist absolut geräuscharm. Die Flugschule Watschinger setzt das E-Flugzeug im Rahmen der Piloten-Ausbildung beim sogenannten „Platzrunden-Training“ ein, wo Starts und Landungen geübt und nur kurze Flugrunden über dem Areal absolviert werden. Die Präsentation des E-Flugzeuges wurde in Anwesenheit von Austro-Control-Geschäftsführer Philipp Piper, Flugschulchef Georg Watschinger und Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner durchgeführt. „Am Flughafen Wien reden wir nicht nur über Klimaschutzstrategien, sondern wir setzen sie auch um. Gemeinsam mit dem Projektbetreiber und der genehmigenden Behörde ist es hier gelungen, einen echten Nutzen für die Bevölkerung und das Klima zu erzielen. Das macht dieses Projekt zu einem Musterbeispiel, wie effektiver Klimaschutz funktioniert: Durch den Einsatz neuer Technologien, lösungsorientierte Entscheidungen und Schaffung von innovationsfördernden Rahmenbedingungen“, so Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner. Zum Einsatz kommt das zweisitzige E-Flugzeug vom Typ „Velis Electro“ des slowenischen Herstellers Pipistrel: Angehende Piloten trainieren damit Starts und Landungen und absolvieren dabei kurze Rundflüge, sogenannte „Platzrunden“ über dem Flugplatz-Areal. Durch den absolut geräuscharmen E-Motor des Flugzeugs fällt die Lärmbelastung für die darunterliegenden Siedlungsgebiete de facto weg und CO2-Emissionen fallen ebenfalls keine an: Der Motor funktioniert rein elektrisch, der dafür notwendige Strom kommt aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hangargebäudes am Flugplatz. Die mögliche Flugdauer beläuft sich auf etwa 50 Minuten, was für den Trainingseinsatz absolut ausreichend ist. Während

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Oster-Streiks in Portugal abgesagt

Die für das Osterwochenende angekündigten Streiks an den portugiesischen Flughäfen Lissabon, Porto, Faro, Funchal und Beja wurden seitens der Gewerkschaft Sintac abgesagt. Ursprünglich sollte das Ground-Handling-Unternehmen Portway bestreikt werden. „Für Portway ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung eines konstruktiven sozialen Dialogs im Sinne einer Annäherung an Lösungen, die die Erholung und Stabilität des Unternehmens und die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen ermöglichen“, so Portway in einer Medienerklärung. Die Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, sich weder an die in der Betriebsvereinbarung vorgesehene Zahlung von Urlaubstagen noch an die Entwicklung der Laufbahnen zu halten. Laut Sintac wurden 90 Prozent der Portway-Beschäftigten in den Beurteilungen negativ benotet, ohne dass sie die Möglichkeit hatten, Einspruch zu erheben, was „eine Karriereentwicklung unmöglich macht“.

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Gericht: Etihad muss keinen Schadenersatz für Air-Berlin-Pleite leisten

Die millionenschwere Schadenersatzklage, die Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther gegen Großaktionär Etihad Airways eingebracht hatte, ist nun endgültig vom Tisch. Der Londoner Supreme Court entschied zu Gunsten des Golfcarriers. Der Masseverwalter will das Verfahren nicht weiterverfolgen. Einige Monate vor der Pleite des Air-Berlin-Konzerns gab Etihad Airways eine millionenschwere Patronanzerklärung ab. In dieser verpflichtete man sich Air Berlin auch weiterhin mit Finanzmitteln zu versorgen. Im Sommer 2017 zog man diese aber einseitig zurück und Air Berlin und zahlreiche Töchter, darunter auch die österreichische Niki, mussten im weiteren Verlauf Insolvenz anmelden. Zwischen Air Berlin, die formell eine plc, also eine britische Aktiengesellschaft, als persönlich haftenden Gesellschafter der deutschen Kommanditgesellschaft hatte, und Etihad Airways war im Falle von Streitigkeiten London als Gerichtsstand vereinbart. In der Luftfahrt ist es gar nicht unüblich, dass das Vereinigte Königreich gewählt wird. Flöther war der Ansicht, dass der Großaktionär aufgrund der Patronanzerklärung haftet und diese erfüllen muss. Zunächst wurde in Berlin eine Klage eingebracht, wobei sich Etihad mit einer Gegenklage, die den Gerichtsstand feststellen sollte, wehrte. Ein Gericht in London erklärte sich dann für international zuständig und eröffnete das Verfahren. Die Klage in Deutschland wurde in weiterer Folge eingestellt, da die Zuständigkeit im Vereinigten Königreich festgestellt wurde. Der Supreme Court entschied nun zu Ungunsten der Insolvenzmasse von Air Berlin. Darüber berichtete zunächst die Berliner Morgenpost. Diesem Medium gegenüber erklärte Flöther auch, dass er das Schadenersatzverfahren gegen Etihad Airways nicht weiterverfolgen wird. Mit anderen Worten bedeutet das, dass ein Schlussstrich unter die Causa gezogen wird und der Golfcarrier auf Grundlage der

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Bulgaria Air befördert Hunde und Katzen von Ukrainern kostenlos

Die Fluggesellschaft Bulgaria Air lässt Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ihre Haustiere wie Hunde oder Katzen kostenfrei mitfliegen. Maßgeblich ist, dass diese einen ukrainischen Pass oder einen Flüchtlingsausweis vorweisen können. Bulgaria Air erklärt unter anderem, dass man weiß, dass die Tiere „Teil ihrer Familien sind“. Man habe festgestellt, dass zum Teil hohe Gebühren für die Mitnahme von Haustieren für Flüchtlinge eine hohe Hürde darstellen. Auch befördern die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair generell keine Tiere, wobei davon beispielsweise Blindenhunde aus gesetzlichen Gründen ausgenommen sind. Das Thema „ukrainische Haustiere“ ist sogar bei der EU-Kommission ein großes Thema. Diese forderte die Mitgliedsstaaten auf, dass diese dafür Sorge tragen sollen, dass die Bus-, Bahn-, und Fluggesellschaften die Tiere der ukrainischen Flüchtlinge unkompliziert befördern. Man will dadurch verhindern, dass Kriegsflüchtlinge ihre Tiere zurücklassen oder sich wegen diesen ihren Heimatort erst gar nicht verlassen. Bulgaria Air ist die erste Fluggesellschaft, die auf den Vorstoß der EU-Kommission reagiert hat und gestattet Ukrainern nun die unentgeltliche Mitnahme kleiner Haustiere wie Hunde und/oder Katzen. „Bulgaria Air hat schon immer eine sehr ernste soziale Verantwortung in Bezug auf verschiedene Ursachen gehabt, so dass es niemanden überrascht, dass wir selbst in einer ernsten Situation wie der aktuellen wieder die Hand ausstrecken und Hunderten von Menschen, die vor dem Krieg fliehen, einen Grund zum Lächeln geben“, so Hristo Todorov, Geschäftsführer von Bulgaria Air. Derzeit ist vorgesehen, dass Hunde und Katzen bis zu einem Gewicht von acht Kilogramm in einer Transportbox in der Kabine mitfliegen dürfen. Größere bzw. schwerere Tiere müssen in einem speziellen

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