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Corendon Europe stationiert „Hull City“-Special Livery in Nürnberg

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat mit der 9H-CXG die elfte Boeing 737-800 auf dem AOC registriert. Ursprünglich wurde das Flugzeug als G-FDZW an Thomson Airways ausgeliefert und war zuletzt als D-ATYI bei der deutschen Konzernschwester Tuifly im Einsatz. Diese Boeing 737-800 war knapp ein Jahr lang im österreichischen Register als OE-IWR „zwischengelagert“. Eigentümer der nunmehrigen 9H-CXG ist CIAF Leasing. Corendon Europe hat dieser Maschine eine Sonderlackierung, die für den Fußballverein Hull City wirbt, verpasst. Der Mittelstreckenjet soll nach Informationen von Mavio im Sommerflugplan 2022 im deutschen Nürnberg stationiert werden und von dort aus diverse Ferienziele ansteuern. Corendon Europe ist der maltesische Ableger der türkischen Corendon Airlines und verfügt inklusive der 9H-CXG über elf Boeing 737-800. Weiters sind zahlreiche Wetlease-Flugzeuge für den Konzern im Einsatz.

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Ab 6. Juli 2022: Eva Air fliegt wieder regelmäßig ab Wien

Die Fluggesellschaft Eva Air beabsichtigt ab 6. Juli 2022 den Flughafen Wien-Schwechat wieder regelmäßig mit Passagierflugzeugen anzusteuern. Zunächst wird man zwei wöchentliche Flüge nach Taipeh über Bangkok anbieten. Im Ende Juli 2022 soll auf drei Umläufe aufgestockt werden. Im Regelfall soll die Route mit Boeing 787-9 bedient werden. „Die letzten Monate waren eine lange Durststrecke für den Tourismus und den Flugverkehr. Wir freuen uns über die große Nachfrage und die Treue unserer Vielflieger und Vielfliegerinnen und setzen alles daran, bald wieder einen normalen Flugbetrieb herzustellen“, erklärt Edward Ho, General Manager EVA Air Austria. Zunächst soll an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag von Taipeh über Bangkok nach Wien geflogen werden. Die Rückflüge werden jeweils mittwochs und freitags durchgeführt. Ab 25. Juli 2022 soll zusätzlich auch an Samstagen bzw. Sonntagen geflogen werden.

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Urteil: Airlines haften für mangelnde Informationsweitergabe von Reisevermittlern

Fluggesellschaften kann es teuer zu stehen kommen, wenn Ticketvermittler Informationen über die Streichung von Flügen nicht an die Kunden weitergeben. Mit der bloßen Informierung der Agentur kommen Airlines ihrer Informationspflicht nicht nach, stellte der Europäische Gerichtshof bereits im Jahr 2017 fest. Dennoch halten – insbesondere Netzwerkcarrier – noch immer an veralteten Gepflogenheiten fest, denn man schickt Informationen an Reisebüros und Buchungsplattformen, jedoch nicht direkt an die Fluggäste. Auch für Erstattungen verweist man an den Vermittler und das obwohl der EuGH auch festgestellt hat, dass Fluggesellschaften direkt an ihre Passagiere rückzahlen müssen. Seriöse Reisebüros geben natürlich alle Informationen, die sie von Airlines erhalten, unverzüglich an ihre Kunden weiter. Bei vielen Online-Portalen ist das aber nicht der Fall, so dass es dazu kommen kann, dass eine Absage, die außerhalb der Zwei-Wochen-Frist erfolge, nie bei den Fluggästen angekommen ist. Dafür haften Fluggesellschaften, stellte jüngst das Amtsgericht Erding fest. Die Fachzeitschrift “Reiserecht aktuell” berichtet, dass das Gericht die Ansicht vertritt, dass die Fluggesellschaft nachweisen muss, dass die Information über die Stornierung außerhalb der Zwei-Wochen-Frist auch tatsächlich die Passagiere erreicht hat. Wenn ein Reisebüro diese nicht weitergibt, ist es das Problem der Airline und nicht der Fluggäste.  Im konkreten Fall war es so, dass ein Flug von München nach Split 15 Tage vorher abgesagt wurde. Die Fluggesellschaft informierte den Reisevermittler also außerhalb der entschädigungspflichtigen 14-Tage-Frist. Dieses hielt es aber nicht für notwendig die Information sofort weiterzuleiten, sondern die Klägerin erhielt die Info erst vier Tage vor dem geplanten Abflug. Dafür haftet die Fluggesellschaft und muss

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Staatshilfe: EU-Kommission winkt weiter 1,9 Millionen Euro für Tarom durch

Die EU-Kommission hat grünes Licht für eine Staatshilfe in der Höhe von 1,9 Millionen Euro für die rumänische Fluggesellschaft Tarom gegeben. DIese soll über das Verkehrsministerium als Kapitalzuschuss ausbezahlt werden. Das Beihilfenpaket soll Verluste, die im Zeitraum von 1. Juli bis 31. Dezember 2022 auf insgesamt 14 Routen entstanden sind, ausgleichen. Der rumänische Staat hält 97,22 Prozent der Anteile an Tarom. Bereits im Oktober 2020 gab Brüssel grünes Licht für die erste Corona-Staatshilfe. Diese bezog sich auf den Zeitraum zwischen 16. März und 30. Juni 2020. Tarom galt bereits vor der Corona-Pandemie als finanziell angeschlagen. Unmittelbar vor dem Ausbruch der Krise bewilligte EU-Kommission ein staatlich garantiertes Darlehen in der Höhe von 36,7 Millionen Euro. Dies hatte gewisse Folgen für die Corona-Beihilfen, denn diese musste im direkten Vergleich mit anderen Staaten bzw. Airlines niedriger ausfallen. Es handelte sich dann aber nicht um Kredite, sondern um finanzielle Zuschüsse der Regierung.

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Hohe Nachfrage nach Billigurlaub: Türkei als Gewinner von Kostensteigerungen

Klammheimlich haben viele Fluggesellschaften ihre Frequenzen in Richtung Griechenland und Spanien reduziert. Überraschend kommt das nicht, denn viele Carrier haben ein regelrechtes Überangebot geschaffen. Dieses lässt sich nicht wie erhofft absetzen, denn besonders in Griechenland sind die Hotelkosten stark gestiegen. Im Vorjahr konnte dieser Staat mit dem besten touristischen Ergebnis aller Zeiten auftrumpfen. Man hatte sich rechtzeitig richtig vermarktet und konnte bei den Urlaubern insbesondere mit Vertrauen auf sicheren Urlaub punkten. Dieses Jahr wollten viele Fluggesellschaften einen Teil vom Kuchen abhaben und spekulierten auf weiteres Wachstum. Allerdings schaffte man Überangebote, die aufgrund von Preissteigerungen in Griechenland nur schleppend abgesetzt werden können. Klammheimlich haben viele Airlines ihre Frequenzen in dieses Land reduziert. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Richtung Spanien, jedoch fällt hier die Rücknahme von Flugfrequenzen geringer aus, denn potentielle Griechenland-Urlauber haben sich nicht zuletzt aus Kostengründen für Spanien entschieden. Der “neue, alte Hauptkonkurrent” ist in diesem Jahr aber die Türkei. Diese fährt derzeit eine Billigstrategie, denn unter anderem aufgrund der schwachen türkischen Lira sind Urlaube in diesem Staat heuer für Europäer besonders billig. Zum anderen hat die Türkei das Problem, dass man auf touristische Einnahmen dringend angewiesen ist, jedoch mit der Ukraine und Russland zwei wichtige Quellmärkte vor dem Totalausfall stehen. Besonders in der Russischen Föderation wirbt die Türkei offensiv um Urlauber und will gar eine eigene Airline aufsetzen, um bloß nicht beispielsweise Turkish Airlines in Gefahr zu bringen, dass man zum Beispiel seitens der EU sanktioniert werden könnte. Die Strategie der Türkei ist nicht neu: Man will

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Bodenpersonal: Gewerkschaft klagt Swiss wegen Krisen-GAV

Die Gewerkschaft SEV-Gata, die Teile des Swiss-Bodenpersonals vertritt, hat eine Klage gegen die Lufthansa-Tochter Swiss eingebracht. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung den so genannten Krisen-Gesamtarbeitsvertrag, der im Zuge der Pandemie ausverhandelt wurde, aktiviert hat.  Die Arbeitnehmervertreter sind aber der Ansicht, dass die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Der Krisen-GAV sieht unter anderem niedrigere Löhne vor. Laut SEV-Gata wäre vereinbart worden, dass die Aktivierung erst dann erfolgen kann, wenn die Schweiz die Corona-Kurzarbeit generell beendet. Swiss habe die Arbeitsmarktmaßnahme aus freien Stücken verlassen und die Kurzarbeit Anfang März 2022 beendet. Rechtlich wäre diese noch bis Ende Juni 2022 möglich gewesen, so die Arbeitnehmervertreter. SEV-Gata wirft der Geschäftsleitung vor, dass diese auf dem Rücken der Belegschaft den Gewinn maximieren wolle. Beispielsweise wären im Bereich des Bodenpersonals zuerst 100 Mitarbeiter gekündigt worden und dann 50 neue zu niedrigeren Lohnkonditionen eingestellt worden. Swiss hat die von der Gewerkschaft erklärte Klage eigenen Angaben nach noch nicht zugestellt bekommen und kann sich daher nicht zu den Vorwürfen äußern.

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Quartalszahlen: Swiss mit 47,4 Millionen Franken Verlust

Die Fluggesellschaft Swiss verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 47,4 Millionen Schweizer Franken. Dieser liegt um rund 75 Prozent unter jenem, den man im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte. Die operativen Erträge haben sich auf 712 Millionen Schweizer Franken verdoppelt. Swiss machen aber gleichzeitig die stark gestiegenen Kerosinpreise zu schaffen. Dennoch ist man aus heutiger Sicht der Ansicht, dass man im Gesamtjahr 2022 eine schwarze Null einfliegen kann. Angesichts einer positiven Entwicklung der Liquiditätssituation plant die Lufthansa-Tochter im zweiten Quartal eine Umschuldung des Bankenkredits vorzunehmen. „Die deutliche Ergebnisverbesserung, die wir gegenüber Vorjahr erwirtschaften konnten, und der positive Cashflow stimmen uns zuversichtlich und bestätigen uns in unserem Ziel, das Gesamtjahr 2022 mit einer schwarzen Null abzuschließen“, so Finanzchef Markus Binkert. In den letzten drei Monaten ist es Swiss gelungen, den gezogenen Betrag des zu 85 Prozent vom Bund verbürgten Bankenkredits in Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken weiter deutlich zu reduzieren. Der Swiss-CFO erläutert dazu: „Der stabile Geschäftsverlauf sowie die positive Entwicklung unserer Liquiditätssituation erlauben es uns, nun Finanzierungsalternativen für die Ablösung des Bankenkredits in Betracht zu ziehen. Vorausgesetzt, die weitere geopolitische Entwicklung lässt es zu, streben wir eine Umschuldung im Lauf des zweiten Quartals an.“ 1,8 Millionen Passagiere im ersten Quartal 2022 Im ersten Quartal 2022 beförderte Swiss insgesamt über 1,8 Mio. Passagiere und damit knapp 6,5 Mal mehr als im Vorjahr. Dennoch liegen die Passagierzahlen immer noch deutlich unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Total führte die Lufthansa-Tochter über 18.300 Flüge durch, was

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Quartalszahlen: Lufthansa mit 584 Millionen Euro Verlust

Der Lufthansa-Konzern konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz von 2,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 5,4 Milliarden Euro steigern. Das Adjusted-Ebit war mit minus 591 Millionen Euro tiefrot. Die Adjusted Ebit-Marge stieg entsprechend auf -11,0 Prozent (Vorjahr: -40,9 Prozent). Der Nettoverlust sank auf -584 Millionen Euro (Vorjahr: -1,0 Milliarden Euro). Die Zahl der Passagiere an Bord der Konzernairlines hat sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als vervierfacht. Insgesamt begrüßten die Airlines der Lufthansa Group zwischen Januar und März 13 Millionen Fluggäste an Bord (Vorjahr: 3 Millionen). In Folge der im Verlauf des ersten Quartals stark steigenden Nachfrage nach Flugreisen konnte auch die angebotene Kapazität zum Ende des Quartals deutlich ausgebaut werden. Die Kapazität der Passagier-Airlines lag zwischen Januar und März 2022 durchschnittlich bei 57 Prozent des Vorkrisenniveaus (171 Prozent über Vorjahr). Das Adjusted EBIT der Passagier-Airlines betrug -1,1 Milliarden Euro (Vorjahr: -1,4 Milliarden Euro). Das Ergebnis wurde von einer niedrigen Auslastung der Flüge, vor allem zu Beginn des Quartals, steigenden Treibstoffaufwendungen und dem Wegfall von Entlastungen durch Kurzarbeit belastet. Die Durchschnittserlöse lagen hingegen beinahe auf Vorkrisenniveau. Auf der Langstrecke wurde das Niveau von 2019 sogar übertroffen. Lufthansa Cargo mit neuem Quartalsrekord Die positive Ergebnisentwicklung im Geschäftsfeld Logistik setzte sich auch im ersten Quartal 2022 fort. Die Frachtkapazitäten sind weltweit weiterhin aufgrund fehlender Frachtraumkapazitäten in Passagierflugzeugen und Unterbrechungen der globalen Lieferketten reduziert, die Nachfrage dagegen bleibt auf hohem Niveau. Davon profitierte Lufthansa Cargo und erzielte erneut ein Rekordergebnis. Das Adjusted EBIT stieg im ersten Quartal

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Quartalszahlen: Austrian Airlines mit 1,1 Millionen Passagieren und Verlust

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 verzeichnete Austrian Airlines ein Adjusted-Ebit in der Höhe von minus 109 Millionen Euro. Für den weiteren Verlauf des Jahres, insbesondere den Sommer, ist man zuversichtlich. Die österreichische Lufthansa-Tochter bekam im ersten Quartal 2022 die Auswirkungen von Beschränkungen, die aufgrund der Omikron-Variante regelrecht panikartig von diversen Regierungen erlassen wurden, zu spüren. Man musste den Flugplan ausdünnen. Dazu kam der Umstand, dass die Treibstoffpreise bereits im Jänner, Feber und März 2022 im Steigen waren. Die Aussichten für den Sommer 2022 sind laut Chief Commerical Officer Michael Trestl, der auch darauf verweist, dass wieder längerfristig im Voraus gebucht wird, aber gut: „Aktuell verzeichnen wir für die Mai- und Junifeiertage sowie für die Sommerferien wöchentlich Buchungseingänge im sechsstelligen Bereich. Unsere Gäste buchen wieder länger im Voraus – die Sommerferienflieger füllen sich schon jetzt und auch Geschäftsreisen sind wieder im Kommen. Diese Dynamik stimmt uns sehr zuversichtlich“. 1,1 Millionen Passagiere im ersten Quartal 2022 befördert Im ersten Jahresquartal 2022 war der Umsatz bei Austrian Airlines mit 201 Millionen Euro mehr als dreimal so hoch wie im Vorjahr (Q1 2021: 61 Mio. Euro), jedoch noch um ein Drittel geringer als im selben Zeitraum 2020 (Q1 2020: 287 Mio. Euro), in den der Beginn der Corona-Pandemie fiel. Ähnlich entwickelten sich die Gesamterlöse der heimischen Airline mit einem Anstieg gegenüber 2021 um 220 Prozent auf 208 Millionen Euro (Q1 2021: 65 Mio. Euro, Q1 2020: 304 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind um 87 Prozent auf 316 Millionen Euro gestiegen (Q1 2021: 169

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Auch bei Bestandsbuchungen: Plantours führt Treibstoffzuschlag ein

Mit Plantours bittet der erste Anbieter von Kreuzfahrten die Kundschaft aufgrund gestiegener Treibstoffpreise zusätzlich zur Kasse. Nach dem Vorbild von Kerosinzuschlägen, die Fluggesellschaften erheben, erhebt man bis zu elf Euro pro Person und Tag extra. Pikant ist aber, dass die Mehrkosten nicht nur bei Neubuchungen anfallen, sondern man auch Bestandskunden zur Kasse bitten wird. Bei Flußkreuzfahrten will man pro Person und Tag vier Euro extra verrechnen und bei der MS Hamburg durchgeführten Hochseekreuzfahrten gar elf Euro pro Person Tag. Reisebüros sollen von der Nachverrechnung profitieren, denn diesen will man fünf Prozent Provision abtreten. Weitere Anbieter spielen bereits mit dem Gedanken Treibstoffzuschläge einzuführen. Wirklich Nägel mit Köpfen hat bislang nur Plantours gemacht. Der durchschnittliche Dieselverbrauch der von Plantours gecharterten MS Hamburg soll bei 24 Tonnen pro Tag liegen. Die gestiegenen Spritpreise hätten zur Folge, dass man rechnerisch tägliche Mehrkosten von 30 Euro habe. Man würde jedoch nur knapp ein Drittel an die Fahrgäste weiterreichen, rechtfertigt Plantours die Kostensteigerungen. Ob es zulässig ist, dass auch Bestandsbuchungen nachträglich zur Kasse gebeten werden, hängt von den Verträgen ab. Jedenfalls stehen die Chancen gut, dass man aus diesem Grund einen kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag bei voller Erstattung bereits geleisteter Zahlungen erklären kann.

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