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Eurowings führt wieder mehr als 400 Flüge pro Tag durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird während der Osterferien erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder mehr als 400 Flüge pro Tag durchführen. Das Angebot in Richtung Feriendestinationen wurde stark aufgestockt. Der Carrier erwartet am ersten Wochenende der Schulferien rund 160.000 Passagiere. Eigenen Angaben nach hat man entsprechend vorgesorgt und setzt besonders an den Check-In-Schaltern und an den Boarding-Gates mehr Personal ein. Im Fokus stehen dabei insbesondere die ersten Abflüge eines Tages: Nur wenn der Start der sogenannten „ersten Welle“ pünktlich gelingt, lassen sich Rotationsverspätungen im Tagesverlauf vermeiden. Deshalb wurden besonders zeitkritische Rotationen identifiziert und priorisiert, auch die Taktung der Kommunikation mit den Dienstleistern wurde erhöht. Weiters will Eurowings ausreichend Reserveflugzeuge bereithalten. Man bietet rund 140 Destinationen an, wobei derzeit touristische Ziele dominieren. Die Lufthansa-Tochter erklärt unter anderem, dass es sich um das umfangreichste Angebot aller Zeiten handeln soll. Darunter sind viele neue Verbindungen wie Hamburg-Chania oder Larnaca-Salzburg. Top-Ziel ist weiterhin Palma de Mallorca – von April bis Oktober 2022 wird Eurowings rund 3,4 Millionen Passagiere von 24 Flughäfen nach Mallorca und zurückfliegen und damit mehr Programm anbieten als jemals zuvor. Ab 3. Mai reisen Passagiere erstmalig nonstop auch von Memmingen auf die beliebte Ferieninsel. Weitere Neuaufnahmen: Ab Hamburg fliegt man seit 4. April 2022 nach Bilbao und ab 15. April 2022 nach Verona. Ende des Monats werden Lissabon und Chania aufgenommen. Von Köln/Bonn aus steuert Eurowings ab 8. April 2022 Edinburgh, ab 9. April 2022 Larnaka und ab 10. April 2022 Tirana an. Ab Düsseldorf reisen Fluggäste wieder per Nonstopflug auf

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ITA Airways hat Langstrecke ab Mailand-Malpensa aufgenommen

Ursprünglich wollte sich der Alitalia-Nachfolger ITA Airways auf die Drehkreuze Rom-Fiumicino und Mailand-Linate konzentrieren. Nun fliegt man auch eine Langstreckenverbindung ab dem von der Innenstadt weit entfernten Flughafen Mailand-Malpensa. Man steuert New York JFK zunächst bis zu fünf Mal pro Woche an. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Airbus A330-200. Man begibt sich in den direkten Wettbewerb mit American Airlines, Delta Air Lines, Emirates und Neos. Auch La Compagnie will von Malpensa aus nach New York fliegen, jedoch steuert man ebenso wie United Airlines den Newark Airport an. In den letzten Wochen hat ITA Airways ab Rom zahlreiche USA-Ziele, die vormals von Alitalia bedient wurden, reaktiviert bzw. aufgestockt. Beispielsweise bietet man derzeit 14 wöchentliche Umläufe nach New York JFK, fünf nach Boston und vier nach Miami an.

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EuGH: Fluggastrechte gelten auch auf Flügen zwischen zwei Drittstaaten

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften auch dann zur Leistung von Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 verpflichtet sind, wenn es sich um eine durchgehende Buchung mit Flugsegmenten zwischen zwei Nicht-EU-Mitgliedern handelt und diese von einem Non-EU-Carrier bedient wird. Es kommt immer wieder vor, dass man ab einem Flughafen, der sich in der Europäischen Union befindet, in ein Drittland fliegt, dort umsteigt und dann in ein weiteres Nicht-EU-Mitglied fliegt. Der EuGH hatte sich mit der Fragestellung zu befassen, ob im Falle einer Verspätung des zweiten Flugabschnitts, der außerhalb der EU von einem Nicht-EU-Carrier durchgeführt wird, die Fluggastrechteverordnung anwendbar ist. Dies wurde bejaht. Im heute veröffentlichten Urteil stellt der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass die Verordnung in diesem Fall anwendbar ist:  Der EuGH hat bereits in vorhergehenden Urteilen klargestellt, dass ein Flug mit einmaligem oder mehrmaligem Umsteigen, der Gegenstand einer einzigen Buchung war als Gesamtheit zu betrachten ist, so dass die Anwendbarkeit der EU-Fluggastrechteverordnung unter Berücksichtigung des ersten Abflugorts und des Endziels des Fluges zu beurteilen ist. Im heute veröffentlichten Urteil C-561/20 stellte der EuGH konsequenterweise fest, dass ein Fluggast auf einem Flug, der zwei Flugsegmente umfasst und Gegenstand einer einzigen Buchung war, welche von einem Flughafen im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats abfliegt und zu einem Flughafen in einem Drittland über einen anderen Flughafen in diesem Drittland fliegt, Anspruch auf Entschädigung hat, wenn er sein Endziel mit einer Verspätung von drei oder mehr Stunden erreicht hat, auch wenn die Verspätung erst auf dem zweiten Abschnitt des Fluges eingetreten ist. Ob es sich beim

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Etihad erstmals mit A350-1000 in Paris

Lange hat es gedauert, doch nun ist Etihad Airways mit dem Maschinentyp Airbus A350-1000 kommerziell in der Luft. Der Erstflug wurde zwischen Abu Dhabi und Paris-Charles de Gaulle durchgeführt. In den nächsten Wochen und Monaten wird der Carrier die Teilflotte auf insgesamt fünf Maschinen ausbauen. Die A6-XWB ist der erste Airbus A350-1000, den Etihad Airways in den aktiven Liniendienst gestellt hat. Zuvor hatte der Golfcarrier dieses Langstreckenmuster zwar abgenommen, jedoch die Flugzeuge nicht eingeflottet. Diese waren über einen längeren Zeitraum in Frankreich abgestellt. Erst wesentlich später begann man damit diese Maschinen nach Abu Dhabi zu überstellen. Nun ist mit der A6-XWB zumindest eine Einheit im aktiven Liniendienst.

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Hahn: Deutschland legt Boeing 747 von Cargologicair UK an die Kette

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine von Cargologicair UK betriebene Boeing 747 auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn an die Kette legen lassen. Das Frachtflugzeug darf den Regionalflughafen auf unbestimmte Zeit nicht verlassen. Veranlasst wurde die Maßnahme von den Behörden des Bundeslands Rheinland-Pfalz. Dieses teilte unter anderem mit, dass Cargologicair UK und die betroffene Boeing 747 unter die aktuellen EU-Sanktionen fallen würden. Daher habe man über das Frachtflugzeug ein Startverbot auf unbestimmte Zeit verhängt. Man geht davon aus, dass dieses länger andauern wird. Cargologicair UK war zu Wartungszwecken auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Dessen Insolvenzverwalter Jan Markus Pathner erklärte gegenüber Regionalmedien unter anderem, dass pro Tag eine Abstellgebühr in der Höhe von etwa 1.200 Euro zu bezahlen ist. Das deutsche Bundesverkehrsministerium ist der Ansicht, dass die formellen Eigentümer der Cargologicair UK russische Staatsbürger sind. Es spiele keine Rolle, dass diese zusätzlich auch einen Pass der Republik Zypern besitzen. Man hätte dem Unternehmen die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben, jedoch keinerlei Reaktion erhalten.

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Easyjet mietet Wetlease-Kapazität von Smartlynx ein

Die lettische Smartlynx hat mit Easyjet einen langfristigen ACMI-Vertrag abgeschlossen und wird mit drei Airbus A320 ab London-Gatwick für den Lowcoster fliegen. Eine weitere Maschine soll im Auftrag von Easyjet Europe ab dem europäischen Festland eingesetzt werden. Der britische Billigflieger hat das Angebot ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs stark erhöht. Teilweise mietet man auch Start- und Landerechte von Mitbewerbern, um zusätzlich wachsen zu können. Das Unternehmen erklärte Anfang dieses Jahres, dass man zur Abdeckung von Spitzen während dem Sommerflugplan 2022 Wetlease-Kapazität einmieten wird. Eine genaue Anzahl von Flugzeugen nannte man aber nicht. Momentan fliegen drei Airbus A320 von Smartlynx ab Gatwick für Easyjet. Die österreichische Konzernschwester Easyjet Europe, die im Rahmend es Brexits ins Leben gerufen wurde, wird mindestens einen Airbus A320 von Smartlynx ab dem europäischen Festland einsetzen. Die Maschine dient auch als Backup-Flugzeug. Eine fixe Station hat dieses Wetlease-Flugzeug noch nicht bekommen.

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Pristina: Wizz Air plant neue Basis und starke Expansion

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, eine neue Basis zu eröffnen. Diese würde in direkter Konkurrenz mit jener der Lufthansa-Tochter Eurowings Europe treten. Robert Carey, der seit einiger Zeit als Präsident der Wizz Air Group fungiert, führte diesbezüglich Gespräche mit Regierungsmitgliedern des Kosovo. Während der Corona-Pandemie haben sich die Pristina-Strecken nicht nur als besonders stabil erwiesen, sondern der Airport konnte im Gegensatz zu fast allen anderen Airports Europas gar die Anzahl der Passagiere steigern. Der Manager erklärte unter anderem, dass man im Jahr 2023 mit etwa 600.000 Reisenden von/nach Pristina rechnet. Den Verkehr in die D-A-CH-Region will man stark ausbauen, jedoch nannte Carey keine näheren Details, weder ob es sich um Aufstockungen und/oder neue Strecken handeln wird. In Deutschland, Österreich und der Schweiz leben und arbeiten viele Menschen mit Kosovo-Wurzeln, die regelmäßig ihre Freunde und Bekannten in der Heimat besuchen wollen. Als Hauptkonkurrent der Flüge gelten übrigens Fernbusunternehmen wie Flixbus, denn die Kunden sind treu, aber preissensibel. Carey sagte auch, dass Wizz Air von der geplanten Basis Pristina aus auch Ziele in den Nachbarländern ansteuern möchte. Man wolle so viele neue Strecken wie möglich aufnehmen und befinde sich dazu mit Airport und Regierung in einer Art Bedarfsanalyse.

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Slowenische Regierung: Wizz Air startet in Maribor

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air soll laut dem slowenischen Staatssekretär Franc Kangler „sehr bald“ eine neue Verbindung zwischen Maribor und Skopje aufnehmen. Damit würde der Carrier erstmals zwei Flughäfen in Slowenien ansteuern. Bislang konzentriert sich die Marktpräsenz auf den Hauptstadt-Airport Ljubljana. In Maribor ist es schon länger ruhig, denn in der Vergangenheit konnten sich Linienangebote, auch jene von Ryanair, nicht sonderlich lange halten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Luxwing unter der Marke Skyalps diverse Charterflüge aufnehmen wird. Gegenüber „Sierra 5“ erklärte das Regierungsmitglied unter anderem, dass der Billigflieger Wizz Air in Kürze die Hauptstadt Nordmazedoniens ab Maribor anbieten wird. Man habe mit dem Lowcoster lange und umfangreich verhandelt. Allerdings räumte Kangler auch ein, dass ein finaler Vertrag noch nicht unterschrieben wurde. Auch ein mögliches Comeback von Ryanair steht im Raum. Das Ministerium bestätigte unter anderem, dass man auch mit diesem Carrier vielversprechende Verhandlungen führt. Seit dem Zusammenbruch des chinesischen Konglomerats, das den Airport Maribor kurzeitig betrieben hatte, ist dieser wieder unter den Fittichen der Regierung. Man versucht mit diversen Incentives dem sich – abgesehen von seiner Rolle im Bereich der Pilotenausbildung – im Dornröschenschlaf befindlichen Flughafen neues Leben einzuhauchen.

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Finanzen: Stuttgart schrieb im Vorjahr 24,7 Millionen Euro Verlust

Baden-Württembergs größter Flughafen, Stuttgart, hatte im Vorjahr 3.582.096 Passagiere. Gegenüber dem ersten Pandemiejahr konnte man zwar um 11,5 Prozent zulegen, jedoch lag man erheblich unter dem Vorkrisenniveau. Analog schnitt der Airport finanziell ab. „Wir erholen uns nur langsam von dem tiefsten Einbruch in der Geschichte unseres Unternehmens. Die Sicherung der Liquidität und der Arbeitsplätze hat weiterhin höchste Priorität. Passagierzahlen und Umsätze waren im Jahr 2021 immer noch weit unter Vorkrisenniveau, damit fällt das Ergebnis erneut deutlich negativ aus. Dies erschwert dringend erforderliche Investitionen für unser ambitioniertes Klimaziel, unsere Emissionen bis 2040 auf null zu bringen“, so Walter Schoefer, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Umsatz der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 143,8 Mio. Euro, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Geschäftsergebnis nach Steuern muss die FSG erneut einen deutlichen Verlust von minus 24,7 Mio. Euro ausweisen (2020: minus 96,9 Mio. Euro). Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 5,7 Prozent auf insgesamt 62.135 Starts und Landungen. „Dafür müssen wir uns jetzt operativ und organisatorisch aufstellen. Viele Dienstleister haben in der Pandemie Personal verloren, das sich nicht so schnell ersetzen lässt. Wir tun alles dafür, dass die Abläufe im Sommer möglichst reibungslos funktionieren. Langfristige Prognosen sind nach wie vor schwierig, bis zum Jahresende erwarten wir rund sechs Millionen Fluggäste“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Heppe.

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„Uralte“ Lufthansa-Tickets vor dem Verfall

Die Lufthansa Group verlängert für ihre Airlines Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Air Dolomiti und Lufthansa die Möglichkeit Tickets, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. Juli 2021 verkauft wurden, kostenfrei umzubuchen. Bis zum 31. Mai 2022 will man bei diesen Flugscheinen auf die Erhebung der Spesen verzichten, jedoch kann die Nachzahlung einer etwaigen Tarifdifferenz anfallen. Die umgebuchte Reise muss bis spätestens 28. Feber 2023 angetreten werden, geht aus einer Vertriebsmitteilung hervor. Passagiere, die Flugscheine haben, die den ursprünglichen Reisezeitraum zwischen 1. und 31. Mai 2020 hatten, sollten nun unbedingt handeln: Eine kostenfreie Umbuchung ist nur noch bis zum 15. April 2022 möglich. Betraf der ursprüngliche Reistermin den Zeitraum zwischen 1. und 30. Juni 2020 so hat man noch bis 18. Mai 2022 Zeit. Danach sollen die Tickets verfallen.

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