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Air Serbia will die Flotte weiter ausbauen

Die Fluggesellschaft Air Serbia will ihre Flotte um bis zu acht Maschinen aufstocken. Teilweise handelt es sich aber nur um kurzfristige Drylease-Deals, die zur Abfederung von Saisonspitzen im Hochsommer eingesetzt werden sollen. Vier ATR72-600 sollen in Kürze zur Flotte stoßen. Diese dienen in erster Linie als Ersatz für ältere Turbopropmodelle. Derzeit geht man bei Air Serbia davon aus, dass die vier Maschinen bis zum Hochsommer eingeflottet sein werden. Auch wird man einen zusätzlichen Airbus A319 übernehmen, der bis spätestens Anfang Juni 2022 einsatzbereit sein soll. Weiters prüft das Unternehmen derzeit, ob man zwei A320 oder Boeing 737 einflotten wird. Final hat man darüber noch nicht entschieden. Unabhängig davon wird es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Short Lease handeln, denn diese Flugzeuge sollen die Kapazität während dem Hochsommer verstärken. Die in die Jahre gekommenen ATR72-200/-500 wird man bis Ende dieses Jahres ausmustern. Das bedeutet auch, dass man über den Sommer 2022 parallel mit dem Nachfolgemodell ATR72-600 fliegen wird. Das Unternehmen begründet die Vorgehensweise mit der zu erwartenden hohen Nachfrage während der Hauptreisezeit. Gesucht werden derzeit über 200 fliegende MItarbeiter. Aus diesem Grund hält man unter anderem in Belgrad regelmäßige Bewerbertage ab.

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EASA will Preighter-Einsätze beenden

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit will den Einsatz von so genannten Preightern nicht über den 31. Juli 2022 verlängern. Man ist zum Schluss gekommen, dass sich die logistischen Herausforderungen verändert hätten und daher will man die Ausnahmegenehmigungen nicht mehr gewähren, so die EASA in einer Mitteilung. Seit dem 24. März 2020 konnten Luftfahrtunternehmen vereinfacht die Bewilligung für den Transport von Fracht in Passagierkabinen erhalten. Dies diente auch um mehr Schutzgüter, besonders aus Asien, nach Europa fliegen zu können. Die EASA gab grünes Licht für das Ausbauen der Sitze als auch für den Transport auf den Sitzbänken. MIt dieser Praxis soll nun Schluss sein. Für Fluggesellschaften bedeutet dies, dass rechtzeitig neue Genehmigungen beantragt werden müssen. Diese haben in der Regel eine Laufzeit von rund acht Monaten. Nach dem 31. Juli 2022 sollen diese nicht mehr im vereinfachten Verfahren verteilt werden. Einige Carrier haben sich bereits entschieden, dass man die “Preighter” wieder als Passagierflugzeuge einsetzen wird. Laut CH-Aviation.com sind derzeit 43 Passagiermaschinen, die von Airlines mit Sitz in der Europäischen Union betrieben werden, als “Preighter” im Einsatz. Diese werden nach und nach rückgebaut werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass sich der eine oder andere Anbieter für dauerhafte Konvertierungen entscheiden wird. Dann müssen alle Standards, die für Cargoflugzeuge gelten, erfüllt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man diese seit 24. März 2020 aufgeweicht. Auch Austrian Airlines setzte zeitweise Passagierflugzeuge als Preighter ein, jedoch wurden diese wieder rückgebaut.

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Armenien: Erster A320 trägt Flyarna-Livery und Crews zeigen sich in ihren Uniformen

DIe neugegründete Fluggesellschaft Flyarna hat den ersten Kurs für Flugbegleiter erfolgreich abgeschlossen. Aus diesem Anlass stellte der Carrier, an dem der Billigflieger Air Arabia mit 49 Prozent beteiligt ist, die künftigen Uniformen des Kabinenpersonals vor. Auch wurde bereits der erste Airbus A320 in die Livery des armenischen Startups umlackiert. Das erste Flugzeug der Flotte trägt noch die Interimsregistrierung OE-LAP. Diese Woche wurde der Mittelstreckenjet im tschechischen Ostrava aus dem Paintshop geschoben. Künftig wird die Maschine als ER-YRA für Flyarna in der Luft sein. Das Flugzeug ist 6,6 Jahre alt und trägt die Seriennummer 6782. Ursprünglich flog dieser Airbus A320, der sich im Eigentum von SMBC Aviation Capital für Batik Air. Fast zeitgleich wurde der erste Kurs für angehende Flugbegleiter erfolgreich abgeschlossen. Das Kabinenpersonal bekam am Ende der Ausbildung die Uniformen ausgeteilt. Flyarna nützte dies auch gleich, um mit Hilfe von Gruppenfotos die Dienstkleidung vorzustellen. Diese ist in blau gehalten und im direkten Vergleich mit anderen Airlines eher schlicht. Eigenen Angaben nach haben die ersten 20 Flugbegleiter ihren Kurs bereits abgeschlossen. Weitere Ausbildungen laufen derzeit auf Hochtouren. Flyarna erklärte auf Anfrage, dass mit die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung durch die Luftfahrtbehörde von Armenien in den nächsten Tagen erwartet. Der kommerzielle Erstflug soll dann im Mai 2022 durchgeführt werden. Der genaue Termin hängt von der offiziellen Zulassung als Fluggesellschaft ab. Flyarna ist ein Joint-Venture von Air Arabia (49 Prozent) und dem staatlichen Armenian National Interests Fund (51 Prozent). Zunächst will man mit zwei Airbus A320 abheben. Der Carrier soll als Billigflieger

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Köln: Zwei weitere Embraer 190 bei German Airways eingetroffen

Die Fluggesellschaft German Airways hat einen weiteren Regionaljet des Typs Embraer 190 übernommen. Es handelt sich um die momentane N329NC, die diese Woche von Macon über Bangor und Keflavik nach Köln/Bonn überstellt wurde. Das in Brasilien hergestellte Flugzeug trägt die Seriennummer 19000329 und wurde ursprünglich an Azul Linhas Aéreas Brasileiras ausgeliefert. Für diesen Carrier war dieser Embraer 190, der sich im Eigentum von Nordic Aviation Capital befindet, als PR-AZG in der Luft.  Ein weiterer Neuzugang ist der Embraer 190 mit der momentanen Registrierung M-ABOZ. Dieser Regionaljet trägt die Seriennummer 19000189 und wurde ursprünglich an die mittlerweile nicht mehr existierende Baboo ausgeliefert. Anschließend war das Flugzeug bei Trip, Azul und BA Cityflyer im Einsatz. Beim britischen Operator war der von Nordic Aviation Capital geleaste Regiojet als G-LCYY in der Luft. In Kürze werden die beiden Leasingflugzeuge, die zur Flotte von German Airways stoßen, in das deutsche Luftfahrtregister eingetragen. Die Zeitfracht-Tochter baut heuer die Flotte aus, wie das Unternehmen gegenüber Aviation.Direct bestätigte.

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Basel: Pristina-Flugstreichungen sorgen für Ärger und Chaos

Auf dem Euroairport Basel-Mulhouse sorgt der Ausfall von mehreren Charterflügen in Richtung Pristina für Verärgerung. Beispielsweise wurden von Fly2Sky und Alk Airlines als Operating Carrier angekündigte Verbindungen kurzfristig gestrichen. Den Gründonnerstag wollten viele Menschen mit Wurzeln und/oder Verwandten bzw. Freunden im Kosovo für eine Reise nach Pristina nutzen. Die Nachfrage ist traditionell hoch, so dass es einige Charterflüge gibt. Allerdings sind jene, die von Fly2Sky und Alk Airlines durchgeführt werden sollten, ersatzlos gestrichen wurden. Die Umbuchung auf Verbindungen anderer Fluggesellschaften soll nach Angaben von Betroffenen nicht möglich gewesen sein, da diese komplett ausgebucht waren. Im Bereich der Check-In-Schalter des Euroairports soll es chaotischen Szenen gekommen sein, denn die Passagiere mit gültigen Tickets wollten reisen, jedoch soll das Bodenpersonal nur die Information gehabt haben, dass die Flüge nicht stattfinden werden. Nach und nach baute sich eine Mischung aus Wut und Verzweiflung auf. Weder der Flughafen noch die beiden Airlines wollten Angaben zu den Gründen der Streichungen machen. Alk Airlines hat auch die Pristina-Flüge für die nächsten Tage abgesagt. Auch die Auftraggeber der Charterflüge hüllen sich in Schweigen und verweisen auf die Operating-Carrier, die wiederum der Ansicht sind, dass die beiden Operating Carrier der richtige Ansprechpartner sein sollen. Letztlich entsteht der Eindruck, dass niemand die Verantwortung dafür übernehmen möchte, dass hunderte Reisende ihre bezahlten Flüge nach Pristina nicht antreten können. Der Flughafen Basel-Mulhouse wurde eigenen Angaben nach weder von den Reisebüros, die die Flugzeuge gechartet haben, noch von den Operating Carriern über die Gründe der Absagen informiert. Man weiß lediglich, dass nicht

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Entgegen dem Trend: Riesneralm verzeichnet Rekordumsatz

Die österreichischen Seilbahnbetriebe stehen aufgrund der Corona-Pandemie und dem Umstand, dass immer wieder geschlossen werden musste, aber auch wegen der zeitweise komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen finanziell unter Druck. Ganz anders soll es auf der Riesneralm gelaufen sein, denn diesem Schigebiet ist es gelungen einen Rekordumsatz zu verzeichnen. Eigenen Angaben nach konnte die Riesneralm entgegen dem allgemeinen Trend um acht Prozent mehr einnehmen und damit aus finanzieller Sicht eine Rekordsaison verzeichnen. Investiert wurden rund fünf Millionen Euro in ein eigenes Beschneiungs-E-Werk, so dass nun auch der komplette Talbereich mit künstlichem Schnee versorgt werden kann. Damit kann man auch zukünftig den Frühjahrsskilauf touristisch sicher positionieren und den Gästen und Beherbergungsbetrieben bis Mitte April eine gezielte Saisonverlängerung anbieten.  Auf die Frage, wie dieses Ergebnis zustande kam, erläutert Geschäftsführer Erwin Petzer, “dass hier viele Puzzleteile ineinandergreifen. Eines davon ist in der Saison 2020/21 begründet, wo wir trotz coronabedingter Einschränkungen den Gästen unsere Visitenkarte vorlegen konnten. Der uneingeschränkte Betrieb vom ersten bis zum letzten Tag hat viele neue Kunden angezogen, welche die Riesneralm entdeckt und sodann schätzen & lieben lernten. Heuer sind sie sozusagen wieder zu ihrem neuen Geheimtipp zurückgekehrt. Aber auch die Investitionen, die eine ganz neue Pistenqualität im Talbereich oder auf dem neu ausgebauten Europacuphang gebracht haben, sind Teile dieses Puzzles. Allein 22 Millionen Euro wurden im letzten Jahrzehnt aus eigener Kraft investiert und ließen die Entwicklungskurve stets nach oben steigen.“

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Flughafen Wien: Zoll beschlagnahmt 1.140 E-Zigaretten

Der österreichische Zoll führte bei einer am Flughafen Wien ansässigen Spedition Paketkontrollen durch und fand in an Privatpersonen adressierten Warensendungen stolze 1.140  Stück E-Zigaretten verschiedener Geschmacksrichtungen. Das Finanzministerium geht davon aus, dass es sich nicht um Waren für den Privatgebrauch handelt, sondern dass durch das Aufsplitten auf zahlreiche Einzelsendungen das Versandhandelsverbot für Tabakwaren und Einfuhrzölle umgangen werden sollten. Die am Flughafen Wien tätigen Zöllner wurden erstmals Anfang März 2022 fündig, beschlagnahmte 900 Stück und dem nicht genug: Anfang April stießen die Zöllnerinnen und Zöllner auf eine weitere Sendung mit rund 140 E-Zigaretten. Bei den beschlagnahmten Produkten handelt es sich um rauchfertige Einweg-E-Zigaretten mit einem geschätzten Warenwert zwischen 5 und 10 Euro pro Stück. Trotz der Adressierung der Sendungen an Privatpersonen, ist aufgrund der Warenmengen davon auszugehen, dass die E-Zigaretten in Österreich hätten verkauft werden sollen. Durch das aufmerksame Handeln der Zollorgane konnten die illegal eingeführten Waren jedoch beschlagnahmt werden. „Unsere Zöllnerinnen und Zöllner haben damit wieder ihr Können und ihren Einsatz bewiesen. Durch ihre gewissenhafte Arbeit tragen sie jeden Tag zum Schutz unseres Wirtschaftsstandortes, aber auch der Menschen in Österreich bei. Diese Fälle zeigen das sehr eindrücklich: Wettbewerbsverzerrung und der Handel mit illegal eingeführten Waren konnten verhindert werden, gleichzeitig wurden auch die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen Waren geschützt. Denn das Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz verbietet den Versandhandel mit Tabakwaren nicht ohne Grund. Jugendliche und Erwachsene können so nicht ausreichend geschützt werden, da weder das Alter der Konsumenten kontrollierbar ist, noch, ob die Produkte nicht andere gesundheitsschädliche Komponenten, über

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Alicante: Vorfeld-Auto parkt unter Boeing 737-800 von Ryanair

Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DYA machte auf dem Flughafen Alicante unliebsame Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Ein Rampen-Mitarbeiter des Ground-Handling-Dienstleisters vergaß die Handbremse anzuziehen und hatte ungeschickterweise auch keinen Gang eingelegt. So kam was kommen musste: Das Auto steckte unter dem Ryanair-Flugzeug. Immer wieder machen Verkehrsflugzeuge ungewollte Bekanntschaft mit Flughafen-Fahrzeugen. In fast allen Fällen sind diese auf menschliches Versagen, sprich ein Missgeschick, zurückzuführen. Beispielsweise war Wizz Air am Flughafen Danzig regelrecht vom Pech verfolgt, denn binnen kurzer Zeit erlitt man an gleich drei Maschinen Beschädigungen. Im aktuellen Fall bei Ryanair in Alicante ist die Ursache rasch gefunden worden. Der Bodenmitarbeiter hatte darauf vergessen die Handbremse anzuziehen oder aber einen Gang eingelegt zu lassen. So machte sich sein Dienstfahrzeug selbstständig auf den Weg unter die Boeing 737-800. Dort steckte das Auto dann fest und musste vorsichtig entfernt werden. Die EI-DYA wurde anschließend von technischem Fachpersonal überprüft. Es konnten, außer ein paar Kratzern, keine Schäden festgestellt werden, so dass mit diesem Flugzeug der Flug FR4006 nach Manchester sicher durchgeführt werden konnte. Die geringe Geschwindigkeit des rollenden Kleinwagens dürfte sich für Ryanair als “Glück im Unglück” erwiesen haben, denn in ähnlichen Fällen haben Verkehrsflugzeuge erhebliche Strukturschäden erlitten. Somit blieb es bei ein paar Kratzern und rund 1,5 Stunden Flugverspätung.

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Flughafen Klagenfurt: Tanner will Großkaserne bauen

Das österreichische Verteidigungsministerium plant auf dem Areal des Flughafens Klagenfurt rund 120 Millionen Euro zu investieren und eine neue Großkaserne zu bauen. Diese soll auf einer Fläche von rund zehn Hektar entstehen und insbesondere für Krisen- und Katastrophenfälle dienen. Seit einigen Jahren ist die Zivilluftfahrt auf dem Kärntner Flughafen rückläufig. Die Hoffnungen, die die Landespolitik in die mehrheitliche Privatisierung gesetzt hatte, konnten bislang keine Trendwende bringen. Da die Fluggastzahlen aufgrund der Corona-Pandemie unter eine vertraglich vereinbarte Schwelle gefallen sind, prüft die Landesregierung gar die Call-Option zu ziehen und damit den Airport wieder in Landeseigentum zu bringen. Im militärischen Bereich wurde über Jahre hinweg schleichend abgebaut. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) macht nun dem Klagenfurter Flughafen ein Angebot: Auf nicht für den Flugbetrieb relevanten Flächen will sie eine neue Kaserne bauen. Weiters soll ein ständiger Hubschrauber-Stützpunkt eingerichtet werden und Klagenfurt soll zum Kompetenz- und Forschungszentrum für militärische Drohnen werden. Alles in allem will das Verteidigungsministerium rund 120 Millionen Euro investieren. Allerdings ist das Projekt noch alles andere als fix, denn es herrscht Uneinigkeit darüber was mit den dafür benötigten Flächen geschehen soll. Beispielsweise stellte Mehrheitseigentümer Lilihill ein anderes Projekt, das unter anderem einen Logistikpark vorsieht, vor. Dazu kommt, dass sich die Landesregierung von Kärnten gegen den Verkauf von Grundstücken stemmt. Allenfalls eine Verpachtung wäre vorstellbar. Besonders die ÖVP drängt darauf, dass die Call-Option gezogen werden soll und damit die Privatisierung rückgängig gemacht werden soll. Ende dieses Monats tritt der Aufsichtsrat der Kärntner Beteiligungsgesellschaft zusammen und will über die weitere Vorgehensweise beraten. Umgekehrt

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Kapitän handlungsunfähig: Easyjet-A320neo musste in Faro notlanden

Am 10. April 2022 ereignete im Cockpit des von Easyjet betriebenen Airbus A320neo mit der Registrierung G-UZHA ein ungewöhnlicher Vorfall im Cockpit. Die Maschine befand sich auf dem Weg von London-Luton nach Agadir und der Kapitän soll sich die Schulter ausgekugelt haben. Easyjet wollte auf Details nicht eingehen und verwies auf die ärztliche Schweigepflicht. Allerdings bestätigte man, dass die außerplanmäßige Landung, die vom Ersten Offizier sicher durchgeführt wurde, aufgrund eines medizinischen Notfalls erfolgt ist. Die britische Zeitung “Daily Mail” berichtet unter Berufung auf interne Quellen bei der Fluggesellschaft, dass sich der Kapitän die Schulter ausgekugelt haben soll. Auf dem Flughafen Faro wurde er von Sanitätern in Empfang genommen und anschließend in ein portugiesisches Krankenhaus gebracht. Der Erste Offizier informierte die Flugsicherung darüber, dass ein medizinischer Notfall vorliegt und konkretisierte diesen, da er sagte, dass der Kapitän handlungsunfähig ist. Knapp 20 Minuten später landete der von Easyjet betriebene Airbus A320neo sicher auf dem Flughafen Faro. Der Carrier bestätigte den Vorfall grundsätzlich, ging jedoch nicht auf die genaue Diagnose ein: „Flug EZY2213 wurde am 10. April umgeleitet, weil der Kapitän medizinische Hilfe benötigte. Der Erste Offizier landete das Flugzeug sicher, der Kapitän wurde bei der Ankunft von Sanitätern abgeholt”. Für die Fluggäste hatte der Vorfall ungeschickte Folgen, denn diese mussten eine Nacht in Hotels nahe des Airports Faro verbringen. Aufgrund des Ausfalls des Kapitäns konnte die Crew kurzfristig nicht komplettiert werden. Easyjet machte keine Angaben darüber wie viele Passagiere sich an Bord befanden, jedenfalls sollen alle – inklusive dem verletzten Flugkapitän –

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