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Lufthansa und Swiss sammeln Klima-Spenden an Bord

Der “Ablasshandel” mit so genannten Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen läuft bei den meisten Fluggesellschaften nicht gerade gut. Extrem wenige Passagiere spenden im Zuge der Buchung oder im Nachgang über eine unabhängige Plattform. Lufthansa versucht nun einen neuen Weg zu gehen. Der Kranich bietet neuerdings den Fluggästen an, dass diese an Bord über das Inflight-Entertainment-System ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Spende kompensieren können. Bei Lufthansa steht das Angebot ab München auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die über eine WLAN-Internetverbindung verfügungen, zur Verfügung. Auf der Langstrecke testet man sowohl bei der Mainline als auch bei Swiss auf ausgewählten Verbindungen. Das Feature wird Gästen im Onboard-Entertainmentsystem angezeigt. Dort können sie mittels Schiebregler selbst entscheiden, wie sie die CO2-Emissionen ihrer Flugreise ausgleichen möchten: Entweder über nachhaltigen Flugkraftstoff aus biogenen Reststoffen, über hochwertige Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate, oder über eine Kombination beider Optionen. Die Fluggäste können das Angebot kostenfrei über das Internet an Bord auf ihren mobilen Endgeräten nutzen. In der neuen Anwendung können die Passagiere direkt sehen, wie viele Fluggäste bereits die CO2-Emissionen ihrer individuellen Flugreise an diesem Tag ausgeglichen haben und so Teil einer wachsenden Community werden. Ob sich der “digitale Klima-Klingelbeutel” an Bord bewährt, wird sich zeigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte dies dann auch das entscheidende Kriterium sein, ob das Feature konzernweit ausgerollt wird oder nicht.

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Malta: Heutiges Terminal feiert 30 Jahre Bestand

Am Dienstag feiert die Flughafen-Wien-Tochter in Luqa (Malta) ein besonderes Jubiläum, denn das “neue Terminal” wird 30 Jahre alt. Es wurde noch in staatlicher Regie errichtet und ersetzte die in die Jahre gekommenen Bauwerke, die heute für Fracht genutzt werden. Umgangssprachlich nennt man auf Malta das heutige Terminal immer noch “neuer Flughafen”. Das ist natürlich nicht ganz richtig, denn lediglich ein neues Abfertigungsgebäude wurde in Betrieb genommen. Zusätzlich errichtete man ein weiteres Vorfeld. Doch das alte Terminal ist der älteren Generation noch in Erinnerung und war als regelrechte Zumutung. Das hat schon seinen Grund, denn das Luftfahrtaufkommen hielt sich in Malta stets in eng gesteckten Grenzen, jedoch stieg es seit Anfang der 1980er-Jahre stark an. Das alte Luqa-Terminal vermoderte zunehmend und war vorne und hinten nicht für das damalige Passagieraufkommen ausgelegt. Also musste ein Neubau her. Diesen beschloss die Regierung und gleichzeitig wurde der Altbau kurzfristig adaptiert. Die größte Errungenschaft dürfte die Klimaanlage gewesen sein, denn eine solche gab es zuvor nicht. Dementsprechend schweißtreibende Erinnerungen haben die Zeitzeugen. Die Eröffnung des heutigen Terminals, das über die Jahre hinweg mehrfach erweitert und umgestaltet wurde, war ein großer Meilenstein in der maltesischen Luftfahrt. Selbstredend gab es rund um die Inbetriebnahme auch Kritik, denn manche bezeichneten das Gebäude als überdimensionierten Protzbau. Damit lagen diese falsch, denn über die Jahre hinweg musste wiederholt erweitert werden, denn die Passagierzahlen sind stärker gestiegen als Ende der 1989er bzw. Anfang der 1990er gedacht. Corona brachte auch dem Flughafen Luqa einen regelrechten Totalabsturz der Passagierzahlen, jedoch rechnet man

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Großes Comeback für Marke de Havilland Canada

Longview Aviation Capital vermarktet nun alle Luftfahrtprodukte unter dem Traditionsnamen de Havilland Aircraft of Canada. Bislang wurde dieser nur für die Dash-8-Reihe genutzt.  Das Unternehmen erwarb in mehreren Einzelschritten den Löwenanteil des Turboprop-Portfolios von Bombardier. Die zuletzt genannte Firma schluckte de Havilland Canada vor vielen Jahren und stellte die Nutzung der Marke ein. Ein Comeback feierte diese nachdem Longview die Dash 8-Serie übernommen hatte. Nun sollen auch die DHC-6-400 Twin Otter und alle anderen Maschinen, für die man die Rechte hat, als de Havilland Aircraft of Canada vermarktet werden. Zum Portfolio, das Longview besitzt, zählen auch die DHC-1, DHC-2, DHC-3, DHC-4, DHC-5, and Dash 7, Canadair CL-215, CL-415, Shorts 330, Shorts 360 und Sherpa.

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Ab Köln und Berlin: Easyjet legt zwei neue Strecken auf

Der Billigflieger Easyjet hat für den Sommerflugplan 2022 zwei neue Strecken ab Deutschland aufgelegt. Diese werden ab Köln/Bonn bzw. Berlin angeboten und sind vorerst saisonal befristet. Zunächst will man von Porto aus zweimal wöchentlich nach Köln/Bonn fliegen. Diese Route soll am 14. April 2022 aufgenommen werden und dem aktuellen Planungsstand nach an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus will Easyjet im Zeitraum von 28. Juni 2022 bis vorerst 3. September 2022 zweimal pro Woche das italienische Pisa ansteuern. Derzeit ist vorgesehen, dass die Flüge an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag durchgeführt werden sollen.

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Übernahmeangebot: El Al legt Angebot an Arkia-Aktionäre

Die Fluggesellschaft El Al will ihren lokalen Mitbewerber Arkia übernehmen. Gerüchte gab es bereits seit einiger Zeit, jedoch wurde am Donnerstag eine Absichtserklärung zum vollständigen Kauf übermittelt. Konkret bedeutet das, dass sich El Al nun mehr als nur mit ein paar Worten zur geplanten Übernahme von Arkia bekannt hat. Gezahlt werden soll der Deal mit Aktien, denn man bietet den Teilhabern an, dass diese bis zu 10 Prozent des Aktienkapitals von El Al erhalten sollen. Derzeit halten die Beschäftigten von Arkia rund 30 Prozent am Unternehmen. Deren Zustimmung oder Ablehnung gilt als nicht sicher. Unabhängig davon muss der Deal noch bei der Wettbewerbsbehörde angemeldet und bewilligt werden. El Al betont, dass man Arkia als Tochtergesellschaft unter eigenem Markenauftritt fortführen will.

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BER verhalten ins neue Jahr gestartet

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im Jänner 2022 rund 768.000 Passagiere. Damit hatte man um rund 300.000 Reisende weniger als noch im Dezember 2021. Im Vorkrisenmonat Jänner 2020 reisten 2,25 Millionen Fluggäste über die damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel. Insgesamt wurden im Januar 9.100 Flugbewegungen registriert, 3.100 weniger als im Dezember 2021. Im Januar des vergangenen Jahres starteten und landeten rund 4.000 Maschinen am BER. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Monat 2.325 Tonnen umgeschlagen, 775 Tonnen weniger als im Vormonat. Im Januar 2021 waren es 1.708 Tonnen, im Vor-Corona-Monat Januar 2020 rund 2.620 Tonnen. „Unser Flugbetrieb ist durch Corona weiterhin massiv eingeschränkt. Allerdings lässt sich gegenüber Januar 2021 feststellen, dass das Jahr deutlich besser anläuft als im ersten Corona-Winter. Immer mehr Passagiere wissen: Flugreisen sind unter Corona-Bedingungen aufwändiger, aber selbstverständlich möglich. Dazu trägt auch bei, dass wir gemeinsam mit den Partnern am Flughafen Wege gefunden haben, immer besser mit den Herausforderungen der sich ständig ändernden Reisebedingungen umzugehen“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach.

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Ukraine International kehr nach Wien, Düsseldorf und Zürich zurück

Nach langer Abwesenheit will die Fluggesellschaft Ukraine International im Sommerflugplan ihr Comeback auf dem Flughafen Wien Schwechat sowie in Brüssel, Düsseldorf, Budapest, Helsinki, Kopenhagen, Stockholm, Nizza, Tel Aviv, Warschau, Zürich, Venedig und Vilnius feiern. Derzeit plant das Unternehmen die Wiederaufnahmen schrittweise ab Anfang Juni 2022 vorzunehmen. Manche der genannten Destinationen pausieren bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Andere wurden immer wieder reaktiviert und dann wieder eingestellt. Neuaufnahmen hat man ebenfalls im europäischen Streckennetz geplant: Oslo und Alicante. Auch das Langstreckennetz soll sukzessive hochgefahren werden. Beispielsweise fasst man Flüge in Richtung Nordamerika und Indien ins Auge. Dabei sollen unter anderem die Ziele Toronto und New York City reaktiviert werden und zum Beispiel in Richtung Delhi sollen die Frequenzen angehoben werden.

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Wien: Wizz Air feiert Erstflug nach Dubai

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air führte am Freitag den Erstflug auf der neuen Route nach Dubai durch. Diese wird noch bis zum 25. März 2022 angeboten, denn ab dem 28. März 2022 wird man Abu Dhabi ansteuern. „Wir freuen uns, den ersten Linienflug zwischen Wien und Dubai zu feiern. Wizz Air ist bestrebt ihr Netzwerk kontinuierlich zu erweitern und noch attraktiver zu gestalten und mit der neuen Destination in den Vereinigten Arabischen Emiraten können wir den Österreicherinnen und Österreichern nun ein ganz besonderes Ziel anbieten“, so Paulina Gosk, Sprecherin von Wizz Air. Für die Einreise nach Dubai wird derzeit ein negativer PCR-Test benötigt, der nicht älter als 72 Stunden bei der geplanten Ankunft in den Emiraten sein darf. Bei Ankunft aus Österreich sind kein weiterer Test und keine 10-tägige Quarantäne notwendig. Für die Einreise nach Abu Dhabi benötigen Reisende einen COVID-19 Test mit negativem Ergebnis, das nicht älter als 48 Stunden bei der geplanten Ankunft in den Emiraten sein darf. Zudem müssen Touristen einen PCR-Test bei Ankunft sowie einen weiteren PCR-Test am 6. Tag nach der Einreise vorlegen und sich entweder über die Al Hosn App registrieren und ein negatives Testergebnis aus den VAE vorweisen, beziehungsweise die Testergebnisse über die offizielle App des Heimatlandes vorweisen, um öffentliche Orte und Einrichtungen besuchen zu können. Fünf Tage vor Abflug muss jeder Tourist ein sogenanntes Register Arrival auf der ICA App ausfüllen.

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Bern: Belpmoos chartert Lübeck Air für Olbia-Flüge

Der Tour Operator Belpmoos Reisen legt im Zeitraum von 14. Mai bis 15. Oktober 2022 Charterflüge von Bern-Belp nach Olbia auf. Diese werden von German Airways mit Embraer 190 durchgeführt. Nach außen hin tritt diese Charterverbindung als Lübeck Air auf und geflogen wird unter dem Code von Air Alsie. Das hängt damit zusammen, dass das norddeutsche Unternehmen formell bei Air Alsie chartert und der dänische Carrier hat German Airways im Wetlease unter Vertrag. Geflogen wird laut Belpmoos Reisen durchgehend, jedoch nicht am 6., 13., und 20. August 2022. Dies begründet man unter anderem mit einem Feiertag. Die Flugzeit von Bern-Belp nach Olbia wird mit etwa 80 Minuten angegeben.

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Ryanair-Tochter Malta Air eröffnet Basis in Wien

Am Flughafen Wien-Schwechat werden ab Sommerflugplan 2022 drei Bases von Ryanair-Tochtergesellschaften unterhalten, denn nach Lauda Europe und Buzz stationiert auch Malta Air Flugzeuge auf dem größten Airport Österreichs. Derzeit setzt Lauda Europe den Maschinentyp Airbus A320 im Auftrag von Ryanair ab Wien-Schwechat ein. Daneben sind auch drei Boeing 737-800 der polnischen Konzernschwester Buzz stationiert. Diese fliegen ebenfalls im Auftrag von Ryanair. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 kommen weitere Boeing 737-800 dazu. Diese werden von Malta Air für Ryanair betrieben werden. Somit werden drei konzerneigene Flugbetriebe mit in Wien stationierten Flugzeugen für den irischen Lowcoster fliegen. In der Vergangenheit hatte dieser selbst Boeing 737-800 vor Ort, jedoch wurden diese abgezogen und die polnische Buzz übernahm. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte Malta Air, dass man ab Sommerflugplan 2022 eine Basis in Wien unterhalten wird. Insgesamt werden sechs bis sieben Boeing 737-800 ab Wien zum Einsatz kommen, wobei ein Teil davon weiterhin von Buzz betrieben wird und die „Neuzugänge“ von Malta Air. Die exakte Aufteilung steht Unternehmensangaben nach noch nicht fest. Für Ryanair werden ab Wien dem aktuellen Planungsstand nach 19 Flugzeuge im Einsatz sein. Möglicherweise könnte es auch auf 20 Maschinen hochgehen, wobei noch nicht entschieden ist, ob das zusätzliche Flugzeug dann ein Lauda-A320 oder eine Malta-Air-B737-800 werden könnte. Derzeit ist vorgesehen, dass Lauda Europe 12 Airbus A320 ab Wien betreiben soll. Auf Buzz und Malta Air werden sich sechs bis sieben Boeing 737-800 verteilen. Die Stationierung von Boeing 737 Max 200 ist dem aktuellen Stand der Dinge nach nicht vorgesehen. Wohl aber kommt

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