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Kroatien vergibt 12 subventionierte Inlandsstrecken neu

In Kroatien werden insgesamt 12 subventionierte Inlandsstrecken mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2022 neu vergeben. Croatia Airlines und Trade Air, die schon jetzt auf den meisten Strecken die PSO-Förderungen erhalten, wollen jeweils möglichst viel vom Kuchen abhaben. Viele Domestic-Strecken innerhalb Kroatiens können ohne staatliche Zuschüsse nicht wirtschaftlich betrieben werden. Vor dem EU-Beitritt wurden diese im Regelfall ohne weitere Ausschreibung an Croatia Airlines vergeben. Das änderte sich, denn nun muss man regelmäßig europaweit ausschreiben. Die nunmehrige Periode startet am 1. Mai 2022 und endet voraussichtlich am 28. März 2026. Trade Air und Croatia Airlines sind erneut in der Poleposition ihre bestehenden PSO-Strecken halten zu können. Die erstgenannte Airline setzt auf Routen mit schwachem Aufkommen auch Wetleasegerät der Typen Let 410 und Jetstream 32 im Rahmen von Wetlease ein. Förderungen werden für den Betrieb folgender Strecken vergeben: Dubrovnik – Zagreb – Dubrovnik, Split – Zagreb – Split, Zagreb – Zadar – Pula – Zadar – Zagreb, Zagreb – Brač – Zagreb, Osijek – Dubrovnik – Osijek, Osijek – Split – Osijek, Osijek – Zagreb – Osijek, Rijeka – Split – Dubrovnik – Split – Rijeka, Osijek – Pula – Split – Pula – Osijek, Rijeka – Zadar – Rijeka and Osijek – Zadar – Osijek.

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Japan: Skymark nimmt weiteren Corona-Kredit auf

Die japanische Fluggesellschaft Skymark nahm einen weiteren Kredit in der Höhe von einer Milliarde Yen (rund 7.684.650 Euro) auf. Mit diesen zusätzlichen Finanzmitteln sollen die weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie überbrückt werden. Das von der Shoko Chukin Bank gewährte Darlehen hat eine Laufzeit von zehn Jahren und wurde am 24. Dezember 2021 ausbezahlt. Es handelt sich um die erste Kreditaufnahme, die Skymark Airlines bei dieser Bank getätigt hat. Während der Corona-Pandemie hat man wiederholt Darlehen bei anderen Kreditinstituten aufgenommen. Beispielsweise verschuldete man sich im August 2021 mit 15.372.623 Euro bei anderen japanischen Banken. Damals war die Lage so fatal, dass bei Nichtgewährung des Notdarlehens gar die Liquidation des Carriers gedroht hätte. Sämtliche Kredite, die Skymark Airlines im Zuge der Corona-Pandemie aufnehmen musste, sind staatlich besichert. Die Development Bank of Japan bürgt auch für die im Vorjahr an verschiedene lokale Airlines  ausbezahlten Kredite in der Höhe von umgerechnet 230.610.000 Euro.

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Ab April 2022: Air Montenegro will B737 oder A320 einflotten

Der staatlichen Fluggesellschaft Air Montenegro werden die momentan eingesetzten Embraer E-Jets zu klein. Man will größeres Gerät einflotten und hat eine entsprechende Ausschreibung herausgegeben. Ab April 2022 will man zusätzlich Airbus A320 oder Boeing 737 in der Flotte haben. Aus den Dokumenten geht hervor, dass man mindestens eine Maschine haben will. Diese soll ab April 2022 für drei bis acht Jahre eingesetzt werden. Bis 17. Jänner 2022 können verbindliche Angebote abgegeben werden. Die angebotenen Flugzeuge müssen mindestens 144 Sitze haben. “Basierend auf unseren Analysen ist ein Geschäftsmodell, das auf der ausschließlichen Nutzung von Embraer-Flugzeugen basiert, schwierig und kann fast nie profitabel sein. Um auf einem Markt wie Montenegro erfolgreich zu sein, sind daher insbesondere im Sommer größere Kapazitäten erforderlich. Wir bewegen uns langsam in diese Richtung”, erklärt Air-Montenegro-Chef Predrag Todorović. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt German Airways regelmäßig im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Montenegro, die ihrerseits einen Embraer 195 punktuell im Auftrag von Air Serbia einsetzt.

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London: Catering-Truck crasht Boeing 737-Max-8 von LOT

Die Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung SP-LVD machte auf dem Flughafen London-Heathrow unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Fahrzeug. Dabei wurde ein Winglet beschädigt, so dass Flug LO282 nach Warschau annulliert werden musste. Am Dienstag, den 28. Dezember 2021, flog die polnische Fluggesellschaft mit der SP-LVD von Warschau nach London-Heathrow. Soweit alles routinemäßig, jedoch auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs kam dieser Boeing 737 Max 8 viel zu nahe. Der Mittelstreckenjet stand auf einer Parkposition am Gate und wurde dann von dem Kraftfahrzeug am rechten Winglet touchiert. Dabei ist Sachschaden entstanden, der dazu führte, das die SP-LVD nicht abheben konnte. Ein LOT-Sprecher bestätigte den Vorfall: “Aufgrund der Beschädigung des SP-LVD-Flugzeugs durch die Ausrüstung des Abfertigungsagenten und des beschädigten Winglets wurde der Flug von LHR nach WAW gestrichen”.

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Als Air-Berlin-Laudamotion-A321 nach Muscat – zurück als Lufthansa-Frachter

Air Berlin ist schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Luft und die österreichische Laudamotion, die aus deren ehemaliger Tochter Niki hervorgegangen ist, gab im Vorjahr das AOC zurück. Dennoch flog in den letzten Tagen ein Airbus A321 in der Air-Berlin-Laudamotion-Hybrid-Livery und machte unter anderem in Hamburg und Luqa Zwischenstopps. Es handelt sich um die D-AEUA, die vormals als D-ABCG bei Air Berlin und anschließend als OE-LCG bei Niki und Laudamotion im Einsatz war. Um diese Maschine wurde im Jahr 2018 heftig gestritten, denn Niki Lauda war der Ansicht, dass er im Zuge des Erwerbs der Niki-Assets Anspruch auf die gesamte Flotte habe. Lufthansa sicherte sich jedoch diesen durch Kauf bzw. Leasing. Also musste ein Gericht festlegen, dass der Kranich die Maschine zu “marktüblichen Konditionen dem Käufer der Niki-Assets verleasen muss”. Anfangs funktionierte das auch, aber nur ein paar Monate später lagen sich Ryanair und Lufthansa öffentlich in den Haaren. Der Kranich warf Zahlungsverzug vor und wollte alle Maschinen zurück haben. Laudamotion und die Konzernmutter dementierten das nicht nur, sondern konterten gar damit, dass zu hohe Leasingraten verrechnet werden. Der Fall landete in London vor Gericht und es wurde ein Kompromiss erzielt: Lauda durfte die von Lufthansa geleasten Maschinen vorerst behalten, jedoch wurde eine vorzeitige Beendigung der Verträge für das Folgejahr vereinbart. im Juni 2019 wurde dieser Airbus A321 dann an den Kranich übergeben. Zukunft als Frachter, operated by Lufthansa Cityline Ursprünglich war geplant, dass alle Ex-Laudamotion-A321 bei Eurowings eingesetzt werden. Die damalige OE-LCG kam aber nie zu diesem

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Flughafen Wien sucht Arzt mit Kassenvertrag

Der Flughafen Wien-Schwechat befindet sich derzeit auf der Suche nach einem Kassenarzt, der sich im “Health Center” ansiedeln möchte. Hintergrund ist, dass der bisherige Allgemeinmediziner Peter Tschernigg in Gaweinstal eine neue Ordination eröffnet hat und sein Vertrag am Airport am 31. Dezember 2021 ausläuft. Zumindest vorläufig wird die E-Card, wie in Österreich die Krankenversicherungskarte genannt wird, im Health Center des Flughafens Wien-Schwechat wieder nutzlos sein. Tschernigg war nämlich der einzige Mediziner, der über einen gültigen Kassenvertrag verfügte. Alle anderen Ärzte sind so genannte Wahlärzte. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Honorarnote zunächst selbst bezahlt werden muss und anschließend bei der Krankenkasse eingereicht werden kann. Diese vergütet normalerweise nur einen Teil, so dass Personen ohne private Zusatzversicherung fast immer auf einer Art “Selbstbehalt” sitzen bleiben. Der Flughafen Wien will aber unbedingt wieder einen Kassenarzt im Health Center haben und befindet sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Peter Tschernigg. Das gestaltet sich jedoch nicht ganz so einfach, denn der österreichen Bürokratie folgend haben diverse Stellen, darunter auch die Österreichische Gesundheitskasse, ein Wörtchen mitzureden. Davon abgesehen ist es gar nicht so einfach einen Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag zu finden, denn diese sind mittlerweile rar und können sich ihre Gemeinde quasi aussuchen, denn es gibt mehr freie Stellen als Kassenmediziner. Gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten bestätigte die Flughafen Wien AG die Suche nach einem neuen Kassenarzt: „Der Flughafen Wien bemüht sich darum, schnellstmöglich wieder kassenärztliche Leistungen am Standort anzubieten. Aktuell laufen diesbezüglich bereits Gespräche mit zuständigen Stellen“.

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Royal Jordanian fordert Staatshilfe für Verlustabdeckung und neue Flugzeuge

Die staatliche Royal Jordanian Airlines sucht bei der Regierung um eine Unterstützung in der Höhe von 282 Millionen U.S.-Dollar an. Damit sollen die Verluste, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, weitgehend abgedeckt werden. Die Agentur Bloomberg berichtet unter anderem, dass nebst der Abdeckung der Verluste auch die Anschaffung neuer Flugzeuge finanziert werden soll. Royal Jordanian Airlines plant in den nächsten fünf Jahren die Flotte zu verdoppeln. Man hofft darauf, dass die Mittel in zwei Tranchen ausbezahlt werden. Im ersten Halbjahr 2022 sollen – vorbehaltlich der Regierungsgenehmigung – rund 141 Millionen Euro fließen. Firmenchef Samer Majali will damit die Verluste, die ab dem zweiten Quartal des Jahres 2020 entstanden sind, abdecken. Die restliche Summe soll im weiteren Verlauf des kommenden Jahres überwiesen werden und primär für Anzahlungen für neue Flugzeuge verwendet werden.

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Transnusa: China vor internationaler Erstauslieferung der Comac ARJ21

Der chinesische Flugzeugbauer Comac steht unmittelbar vor der Auslieferung des ersten ARJ21 an einen Kunden außerhalb der Volksrepublik China. Die Maschine mit der MSN 186 wird an die indonesische Transnusa gehen. Dieser Carrier hat über den Leasinggeber China Aircraft Leasing insgesamt 30 ARJ21 bestellt und gilt damit als besonders prestigeträchtiger Kunde, denn die überwiegende Mehrheit der Orders stammt aus China. Nebst Transnusa haben auch Lao Airlines und Myanmar National Airlines dieses Muster bestellt. Der Umstand, dass das chinesische Muster stark an die McDonnell Douglas MD-90 erinnert, ist kein Zufall. In den 1990er-Jahren stellte man den heckgetriebenen Jet in Lizenz her. Dieser wurde weiterentwickelt und als Comac ARJ21 auf den Markt gebracht. Auch europäische Lieferanten wie Liebherr und FACC sind für den Hersteller tätig.

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Deutschland: Rund 30 Prozent der Rückholer-Kosten nicht gedeckt

Vom Staat aus dem Urlaub nach Hause fliegen lassen, aber die Kostenbeteiligung für die Charterflüge nicht bezahlen – so oder so ähnlich scheint die Devise bei vielen Deutschen zu lauten, denn noch immer sind tausende Rechnungen unbezahlt. Zu Beginn der ersten Corona-Welle im März 2020 haben viele europäische Staaten, darunter auch Deutschland und Österreich, Rückholaktionen organisiert. Die Bundesrepublik organisierte rund 260 Charterflüge, um gestrandete Urlauber nach Hause holen zu können. Diese waren aber nicht kostenlos, sondern eine zuvor definierte Kostenbeteiligung musste bezahlt werden. Österreich machte es sich einfacher, denn statt – wie Deutschland – nachträglich Rechnungen mit der Bitte um Überweisung zu schicken, mussten die Kontodaten angegeben werden und das Geld wurde noch vor dem Abflug abgebucht. Das deutsche Außenministerium verschickte in etwa 54.000 Zahlungsaufforderungen, von denen zwar die überwiegende Mehrheit bezahlt wurde oder man den Betroffenen Ratenzahlungen gewährt hat, jedoch wurden 7.000 Stück gar nicht bezahlt, recherchierte die DPA. In 1.200 Fällen zog der Staat bereits vor Gericht, um das Geld eintreiben zu können. Unabhängig davon: Die Bundesrepublik Deutschland nahm rund 93,8 Millionen Euro in die Hand, um gestrandete Urlauber in ihre Heimat bringen zu können. Erst Monate später begann man mit dem Versand der Zahlungsaufforderungen in der Gesamthöhe von rund 31,7 Millionen Euro, wovon bislang etwa 28,6 Millionen Euro bezahlt wurden. Weiters nimmt man von anderen EU-Ländern rund vier Millionen Euro ein. Etwa 500 Personen sollen bis dato gar keine Rechnung bekommen haben. Derzeit geht das deutsche Außenministerium davon aus, dass etwa 25 bis 30 Prozent der Gesamtkosten

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Fehlgeleiteter Koffer: TAP musste unplanmäßige Zwischenlandung einlegen

Der Fluggesellschaft Tap Air Portugal ist am Samstag ein ungeschicktes Missgeschick passiert, denn an Bord von Flug TP5 befand sich ein Gepäckstück ohne zugehörigen Passagier. Bemerkt wurde das Versehen erst nachdem der Airbus A321LR bereits in der Luft war. Seit Terroranschläge mit Hilfe von Koffern, die herrenlos auf Reisen gegangen sind, passiert sind, dürfen keine Gepäckstücke, die keinem Fluggast, der sich an Bord befindet, zugeordnet sind, mitfliegen. Normalerweise nehmen es Airlines mit dieser Vorschrift sehr genau und nehmen aus Sicherheitsgründen auch in Kauf, dass zum Zwecke des Ausladens der Abflug verzögert wird. Am Samstag ist dies in Lissabon aber gehörig schief gelaufen. Der Airbus A321LR mit der Registrierung CS-TXA sollte von Lissabon nach Natal fliegen. Erst nach dem Start ist aufgefallen, dass ein “Irrläufer” an Bord ist. Ein Koffer wurde versehentlich fehlgeleitet und irrtümlich im Frachtraum dieses Flugzeugs verstaut. Nachdem die Piloten über das Missgeschick informiert wurden, entschieden diese sich über Teneriffa zu einer AUsweichlandung auf dem Flughafen Funchal. Dort wurde der fehlgeleitete Koffer ausgeladen. Nach einem routinemäßigen Check wurde die Reise nach Brasilien fortgesetzt. Für die Passagiere hatte dieser Zwischenfall, bei dem sich glücklicherweise herausgestellt hat, dass weder für Crew noch für Fluggäste irgendeine Gefahr bestand, den negativen Begleiteffekt, dass die Ankunft deutlich verspätet erfolgt ist. Nach dem Grundsatz “Safety First” hat die Cockpit-Besatzung vorschriftsmäßig gehandelt und den “Mangel” sofort nach Bekanntwerden behoben. 

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