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Malta: Zwei Impfungen gelten nur noch drei Monate

Die Republik Malta verschärft mit Wirksamkeit zum 17. Januar 2022 die Einreisebestimmungen. Ab diesem Tag sind Impfnachweise, die “nur” zwei Dosen aufweisen, nur noch drei Monate gültig. Anschließend muss eine Auffrischung nachgewiesen werden. Andernfalls blüht eine 14-tägige Quarantäne. Für Urlauber bedeutet das konkret, dass aus EU-Staaten kommend eine Dosis Johnson&Johnson bzw. zwei anderer Vakzine nur noch drei Monate zur quarantänefreien Einreise – aus der Red Zone kommend – berechtigen werden. Hat man drei Impfungen verabreicht bekommen, so gilt der “grüne Pass” neun Monate ab dem letzten Stich. Zu beachten ist weiters, dass Malta viele Nicht-EU-Staaten in der so genannten “Dark Red List” führt. Aus diesen Ländern kommend ist eine Genehmigung für die Einreise zu beantragen und anschließend muss eine Quarantäne angetreten werden. Aus den “Red-List-Staaten” kann eine Absonderung blühen, wenn man nicht vollständig geimpft ist. Diese ist – wenn keine Heimquarantäne am Wohnsitz möglich ist – kostenpflichtig und teuer in speziellen Quarantänehotels zu verbringen. Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne begründet die jüngste Verschärfung unter anderem mit der Omikron-Variante. Im kleinsten Mitglied der Europäischen Union sind die ersten Fälle aufgetreten. Lokale Medien spekulieren ohne nähere Beweise zu nennen, dass diese möglicherweise durch Kleinkinder, die von allen Impf- und Testpflichten ausgenommen sind, eingeschleppt worden sein könnten.

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Lufthansa muss stark ausdünnen – Spohr für globale Impfpflicht

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, muss zwischen Mitte Jänner und Feber 2022 rund 33.000 Flüge streichen. Hintergrund ist, dass die Nachfrage für diesen Zeitraum rapide eingebrochen ist. Konzernchef Carsten Spohr spricht gegenüber der FAZ von einem “scharfen Abriss in den Buchungen”. Scharfe Kritik übt der Manager auch an den Slot-Regeln der EU-Kommission. Dieser wirft er vor, dass man regelrecht unnötig fliegen müssen, um die Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Spohr dazu gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Aufgrund der schwachen Nachfrage im Jänner hätten wir sogar noch deutlich mehr Flüge reduziert. Aber wir müssen im Winter 18.000 zusätzliche, unnötige Flüge durchführen, nur um unsere Start- und Landerechte zu sichern”. Das momentan gültige Regularium sieht vor, dass mindestens 64 Prozent der Slots tatsächlich genutzt werden müssen, andernfalls verfallen sie. Ursprünglich wollte Brüssel gar eine Nutzung von 80 Prozent zur Bedingung machen. Spohr plädiert für globale Impfpflicht Erstmals äußerte sich Lufthansa-Chef Spohr auch in Richtung Impfpflicht. Gegenüber der FAZ meinte er, dass es “deutlich einfacher, wenn es so etwas wie eine globale Impfpflicht für Fluggäste gäbe”. Bezüglich der Maskenpflicht an Bord sagte er, dass diese streng kontrolliert werde und man erst kürzlich einen Regierungschef zum Verlassen einer Maschine aufgefordert habe, da dieser sich geweigert haben soll eine Maske zu tragen. Die Lufthansa Gruppe habe das Angebot mittlerweile auf etwa 60 Prozent des Niveaus von 2019 steigern können. Etwa drei Viertel der Flugzeuge sollen im Einsatz sein. Hinsichtlich der Fluggäste ist man laut Spohr bei ungefähr der Hälfte des Aufkommens von 2019. Der Jahresverlust

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Wegen Omikron: Singapur stoppt Ticketverkäufe

Die neuartige Omikron-Variante hat auch Einzug in Singapur gefunden. Aus diesem Grund nimmt der Stadtstaat die erst kürzlich verkündeten Lockerungen wieder zurück und schottet sich abermals ab. Auch Singapur zieht die Reißleine und stoppt die Vaccinated Travel Lane nachdem der Stadt- und Inselstaat erste Omikron-Fälle registriert hat. Demnach dürfen Fluggesellschaften zwischen dem 23. Dezember und 20. Januar keine neuen Tickets mehr auf der Vaccinated Travel Lane (VTL), dem Reisekorridor für Geimpfte, verkaufen. Damit ist die quarantänefreie Einreise in den Stadtstaat vorerst wieder beendet. Aktuell sei noch gar nicht klar, wann diese Reisen wieder aufgenommen werden können, wie CNBC berichtet. Experten weltweit erwarten eine rasche Ausbreitung der neuartigen CoV-Variante im neuen Jahr. Eine Erleichterung ist für jene Reisende vorgesehen, die schon ein Ticket erworben haben. Denn auf bereits gebuchten Flügen nach Singapur ist diese neue Regelung nicht anzuwenden – diese können wie geplant und ohne Quarantäne stattfinden.

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Thomas Posch und Florian Kazalek werden neue Westbahn-Geschäftsführer

Beim privaten Bahnbetreiber Westbahn kommt es zum 1. März 2022 zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Firmenchef Erich Forster tritt in den Ruhestand. Die Rail Holding AG und die operative Westbahn Management GmbH werden dann von Thomas Posch und Florian Kazalek geleitet. Beide sind bereits seit langer Zeit für die Westbahn tätig. Posch ist derzeit Chief Commercial Officer und sein künftiger Co-Geschäftsführer ist Finanzchef und einer der Geschäftsführer der Frachtbahn Traktion GmbH. Damit setzt die Westbahn auf eine interne Nachfolgelösung für Erich Forster, der wie erwähnt in Pension gehen wird. Der scheidende Westbahn-Chef stand seit März 2012 an der Spitze der privaten Eisenbahngesellschaft und löste damals Firmengründer Stefan Wehinger ab. „Die Westbahn hat sich unter der Leitung von Dr. Forster mit hohen Pünktlichkeitswerten, günstigen Preisen und herausragender Servicequalität einen guten Ruf erworben. Erich Forster war sich stets bewusst, dass hinter dieser Leistung die Menschen der Westbahn stehen. Der Aufsichtsrat dankt ihm sehr herzlich für seinen enormen Einsatz für die Westbahn und schätzt sich glücklich, dass Dr. Forster nach einer kurzen Pause ab Jänner 2023 im Aufsichtsrat der Rail Holding sein Know-How einbringen wird.“ sagt Dr. Benedikt Weibel, ehemaliger Generaldirektor der Schweizerischen Bundesbahnen und Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Die neue Geschäftsführung liegt bei Thomas Posch und Florian Kazalek in verlässlichen Händen. Sie bringen alle Voraussetzungen mit, um die Westbahn trotz der aktuell massiven Herausforderungen in eine gute Zukunft zu führen.“   

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China Airlines legt einzelne Wien-Flüge auf

Nach Eva Air kündigt auch die ebenfalls aus Taiwan stammende China Airlines ihr Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat an. Der Carrier will jedoch zunächst nur einzelne Rotationen zwischen Taipeh und der österreichischen Hauptstadt durchführen. Unter der Flugnummer CI63 will China Airlines am 22. April, 20. Mai und 17. Juni 2022 zwischen der Hauptstadt Taiwans und Wien fliegen. Die Rückflüge sollen an den Folgetagen als CI64 durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass das Muster Airbus A350 zum Einsatz kommen soll. Unklar ist wann wieder regelmäßige Linienflüge von China Airlines zwischen den beiden Städten durchgeführt werden. Der Mitbewerber Eva Air will zunächst auch nur einzelne Rotationen bedienen, jedoch ab Ende März 2022 wieder zumindest einmal pro Woche fliegen. Vor der Corona-Pandemie haben sich China Airlines und Eva Air auf dieser Route einen durchaus harten Wettbewerb geliefert.

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Zu viele Piloten krank: Lufthansa muss Langstreckenflüge streichen

Der Fluggesellschaft Lufthansa machen eigenen Angaben nach derzeit außergewöhnlich viele Krankenstände schwer zu schaffen. Da viele Piloten erkrankt sind, mussten bereits Langstreckenverbindungen gestrichen sein. Waran es liegt, dass viele Flugzeugführer erkrankt sind, ist unklar. Der Kranich-Konzern bestätigte den Umstand, über das das Branchenportal Aero.de zuerst berichtet hatte. Einen zumindest rein theoretischen Zusammenhang mit der Omikron-Corona-Variante kann man nicht kommentieren, da Lufthansa als Arbeitgeber derartige Informationen gar nicht erhält. Wie auch in Österreich erhalten auch in Deutschland die Arbeitgeber lediglich eine ärztliche Bestätigung, dass der Dienstnehmer derzeit arbeitsunfähig ist, jedoch muss man die Diagnose nicht mitteilen. Lufthansa muss im Zeitraum von 23. bis vorerst 26. Dezember 2021 die Langstreckenflüge einschränken. Betroffen sind unter anderem Verbindungen nach Washington, Houston, Boston und Tokio. Nach Möglichkeit sollen Passagiere auf andere Flüge umgebucht werden, so die Fluggesellschaft. “Wir haben mit einem sehr großen Puffer geplant. Der reicht aber für die extrem hohe Krankenquote nicht aus”, so ein Kranich-Sprecher. Besonders stark sind die Maschinentypen Airbus A330/A340 betroffen. Deren Flugzeugführer sind dem aktuellen Informationsstand nach überdurchschnittlich im Krankenstand. Die Folge daraus ist, dass Lufthansa zu wenige Piloten mit Typerating für diese Muster zur Verfügung hat. Man schreibt in einem vorliegenden Brief intern: “Nun sehen wir uns aufgrund erhöhter Krankheitsquoten nicht mehr in der Lage, alle Umläufe zu bereedern. Die Crewdisposition arbeitet bereits an Szenarien zur Ausdünnung des Flugplans”. Ebenso wirken sich Quarantänepflichten verschiedenster Staaten negativ auf die angespannte Personalsituation aus. Man sucht nun Ersatzpiloten, die übergangsweise einspringen können, aber dieses Vorhaben ist gerade während der Weihnachtszeit nicht

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Einreisebestimmungen: Deutschland streicht Österreich von Hochrisiko-Liste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet Österreich mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 nicht mehr als so genanntes Hochrisikogebiet. Das hat für Personen, die nicht vollständig geimpft und/oder genesen sind, Auswirkungen, denn für diese entfällt dann die Quarantäne. Eine weitere Folge daraus ist, dass die momentan noch gültige Reisewarnung aufgehoben wird. Urlauber, die aufgrund der verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen stornieren wollen, wird dies nicht gerade hilfreich sein. Allerdings weigern sich immer mehr Tour Operator aufgrund von Reisewarnungen kostenlose Rücktritte und/oder Umbuchungen zu ermöglichen. Hintergrund ist, dass dieses Mittel seitens verschiedener Regierungen während der Corona-Pandemie regelrecht inflationär eingesetzt wurde. Ungeimpfte Personen können künftig aus Österreich kommend wieder mit einem Testnachweis in die Bundesrepublik Deutschland ohne Quarantäne einreisen. Geimpfte und Genesene müssen bereits jetzt nicht in Absonderung. Eine weitere Änderung ist, dass die Einreiseanmeldung ab 26. Dezember 2021 entfällt.

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Österreich erklärt vier Länder zu Virusvariantengebieten

Gestern wurden die Einreiseregeln in Österreich aufgrund der neuen Omikron-Variante für einige Länder erheblich verschärft. Dem Tourismus kommt man mit einer Ausnahme etwas entgegen. Die neue CoV-Variante ist auch in Österreich angekommen und sorgt hierzulande ordentlich für Wirbel. In anderen Teilen der Welt kann die Ausbreitung der – so scheint es – noch infektiöseren Variante schier nicht mehr gestoppt werden – Großbritannien registrierte gestern erstmals über 100.000 Neuinfektionen. Die österreichische Regierung hat deswegen in einer Pressekonferenz erneut Verschärfungen verkündet: Die Länder Großbritannien, Norwegen, Dänemark und die Niederlande werden mit Wirkung 25. Dezember zu Virusvariantengebieten erklärt, womit grundsätzlich zwingend eine Quarantäne von zehn Tagen notwendig wird. Diese Maßnahme trifft die Reise- und Tourismusbranche zu Jahresende ziemlich hart. Eine Ausnahme von der Regel: Dreifach Geimpfte mit gültigem PCR-Test.

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Wizz Air kündigt Wien-London Gatwick an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Sommerflugplan 2022 neu von Wien nach London-Gatwick fliegen. Bislang steuert der Carrier ab Österreich den Luton Airport an. Der Erstflug soll am 27. März 2022 durchgeführt werden. Wizz Air konnte in Gatwick 15 zusätzliche Slotpaare erlangen. Offensichtlich setzt man diese zumindest teilweise auch für Flüge nach Wien ein. Die Route stellt neben der Verbindung Wien-London Luton bereits die zweite von Wizz Air bediente Verbindung zwischen Wien und London dar. In London Gatwick betreibt Wizz Air seit Oktober 2020 eine Basis. Geplant sind tägliche Umläufe zwischen den beiden Airports. „Mit der neuen Verbindung können wir unsere Präsenz weiter ausbauen und unser Netzwerk kontinuierlich erweitern. Wir freuen uns, dass wir bereits neue Ziele für den Sommerflugplan 2022 ankündigen können, und so Flugreisen für alle erschwinglich machen”, so Firmensprecher András Rado.

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Bulgarien groundet Tayaranjet

Die bulgarische Fluggesellschaft Tayaranjet muss unfreiwillig sämtliche Flugzeuge auf dem Boden lassen. Die Luftfahrtbehörde hat AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert. Damit ist das Unternehmen nicht mehr berechtigt kommerzielle Passagierflüge durchzuführen. Pikant an der Sache ist, dass Tayaranjet erst kürzlich eine PSO-Ausschreibung in Italien gewinnen konnte. Mangels Zulassung als Fluggesellschaft wird man diesen Auftrag nicht durchführen können. Ob es zu einer Neuausschreibung oder zu einer zeitlich befristeten Notvergabe kommt, ist noch nicht entschieden. Laut bulgarischer Behörde wurden AOC und Betriebsgenehmigung ausgesetzt, da die Kriterien für die finanzielle Leistungsfähigkeit nicht mehr erfüllt wurden. Der Carrier hat jedoch die Möglichkeit diese wieder nachzuweisen und kann dann die Zertifikate erneut erteilt bekommen. In Italien sorgte Tayaranjet in der Vergangenheit für Aufsehen, da mehrere Piloten angeblich nicht bezahlte Löhne gerichtlich eingeklagt haben.

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