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Gatwick: Wizz Air übernimmt 15 Ex-Norwegian-Slots

Die Wizz Air Group will ihre Präsenz auf dem Flughafen London-Gatwick deutlich ausbauen. Da kommt es sehr passend, dass man 15 Slotpaare, die vormals Norwegian gehalten hatte, käuflich bekommen hat. Vor Ort unterhält die Wizz Air UK seit Oktober 2020 eine Basis. Konzernchef Jozsef Varadi kommt das Erlangen der zusätzlichen Start- und Landerechte gelegen, denn in der Vergangenheit kritisierte er wiederholt, dass aufgrund der Coronapandemie ungenutzte Slots (noch) nicht neu vergeben wurden. Die Basis Gatwick soll um einen Maschine auf fünf Airbus A320neo erweitert werden. Der Erwerb von Flughafen-Slots am Flughafen Gatwick wird es uns ermöglichen, unsere Präsenz und Wettbewerbsposition auf dem Londoner Markt zu verbessern. Wir bauen unser Geschäft in Großbritannien weiter aus und setzen uns weiterhin dafür ein, Flugreisen für alle erschwinglich zu machen. Die Saison 2022 hat das Potenzial, für die britische Luftfahrt eine großartige Gelegenheit zu sein, wieder auf die Beine zu kommen. “Der Erwerb von Flughafen-Slots am Flughafen Gatwick wird es uns ermöglichen, unsere Präsenz und Wettbewerbsposition auf dem Londoner Markt zu verbessern. Wir bauen unser Geschäft in Großbritannien weiter aus und setzen uns weiterhin dafür ein, Flugreisen für alle erschwinglich zu machen. Die Saison 2022 hat das Potenzial, für die britische Luftfahrt eine großartige Gelegenheit zu sein, wieder auf die Beine zu kommen”, so Wizz-Konzernchef Jozsef Varadi.

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Italien: LeOne verlegt Basis nach Genua

Das kleine Luftfahrtunternehmen LeOne wird künftig das Fluggerät nicht mehr in Pescara, sondern in Genua vorhalten. Das bedeutet, dass die Basis innerhalb Italiens umziehen wird. Auswirkungen auf das Streckennetz soll dieser Schritt aber nicht haben. Derzeit bietet der Carrier nur Flüge innerhalb Italiens an. Angesteuert werden die Flughäfen Triest, Pescara und Genua. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Beechcraft 1900D, die mit 18 Sitzplätzen bestuhlt sind. Die Änderung der Basis tritt Unternehmensangaben nach mit 3. Januar 2022 in Kraft. Fly LeOne ist eine Tochtergesellschaft des spanischen Reiseveranstalters Leisure One Tour SL. Im Oktober 2021 hat die italienische Leisure One Fly Srl AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Derzeit besteht die Flotte aus einer Beechcraft 1900D. Im kommenden Jahr sollen zwei weitere Maschinen dazu kommen.

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UPS bestellt 19 weitere Boeing 767F

Der U.S.-amerikanische UPS-Konzern legt sich 19 Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767F zu. Diese sollen zwischen 2023 und 2025 an die Cargo-Airline ausgeliefert werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 4,2 Milliarden U.S.-Dollar. Basierend auf dem Passagierjet 767-300ER (Extended Range) befördert der 767 Freighter bis zu 52,4 Tonnen Umsatzfracht mit interkontinentaler Reichweite und dient als flexible Plattform für Langstrecken-, Regional- und Zubringermärkte. UPS war 1995 Erstkunde für den 767 Frachter und hat seitdem insgesamt 91 Flugzeuge bestellt. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit 236 Boeing-Frachter, darunter die 747, 757, 767 und MD-11. „Die Boeing 767 ist das vielseitigste Flugzeug, das wir betreiben“, sagte UPS U.S. Operations President Nando Cesarone. „Unser Plan, 19 Flugzeuge zu kaufen und zwischen 2023 und 2025 zu übernehmen, stimmt mit der Strategie und der Investitionsprognose überein, die während unseres Investoren- und Analystentages im Juni 2021 geteilt wurden. Es unterstützt auch unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit, indem wir unsere Flotte effizienter und zuverlässiger machen.“

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EuGH: Vorverlegte Flüge gelten als storniert

Reisenden steht auch dann eine Entschädigung zu, wenn ihr Flug um mehr als eine Stunde vorverlegt wurde. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Ein Flug gilt als annulliert, wenn er mehr als eine Stunde vorverlegt wird. Damit haben Fluggäste Anspruch auf Ausgleichszahlung. Eine derartige Vorverlegung eines Fluges sei erheblich, denn sie könne bei Fluggästen zu schwerwiegenden Unannehmlicheiten führen, argumentierte der Europäische Gerichtshof in einem heute veröffentlichten Urteil. Fluggäste können dann nicht mehr frei über ihre Zeit verfügen – etwa weil sie große Anstrengungen unternehmen müssen, um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Ein Fluggast könne selbst dann Ansprüche gegen eine Airline haben, wenn das von ihm beauftragte Touristikunternehmen den Flug gar nicht gebucht hat, so das höchste europäische Gericht. Wenn der Reiseveranstalter nämlich einen Beleg über den Flug ausgestellt habe, gelte dieser Beleg als bestätigte Buchung. Von dem Fluggast könne nicht verlangt werden, dass er sich Informationen über die Beziehungen zwischen den Unternehmen beschaffe. Geklagt hatten mehrere österreichische und deutsche Fluggäste. Nach der Entscheidung aus Luxemburg müssen nun die nationalen Gerichte – in Deutschland das Landgericht Düsseldorf – die konkreten Fälle entscheiden. Passagiere haben grundsätzlich Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, wenn ihr Flug gestrichen wird. Ablehnen darf ein Flugunternehmen die Zahlung – welche je nach Distanz zwischen 250 und 600 Euro beträgt – nur in wenigen Ausnahmefällen wie zum Beispiel, wenn der Passagier mindestens zwei Wochen vor Abflug über die Streichung informiert wird oder ein „außergewöhnlicher Umstand“ nachgewiesen werden kann. Mit dem veröffentlichtem Urteil des EuGH wird klargestellt, dass ein Flug, der um mehr

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Air Baltic: EU-Kommission genehmigt Finanzspritze der Regierung

Die Europäische Kommission hat gestern gemäß den EU-Beihilfevorschriften einen Teil der Investition der lettischen Regierung in Höhe von 45 Millionen Euro in das Eigenkapital der Fluggesellschaft genehmigt. Diese Finanzspritze sei nötig, um die Verluste durch die anhaltende Covid-19-Pandemie auszugleichen. „Die Unterstützung unseres Mehrheitsaktionärs bei der Bewältigung der Krise spiegelt die Anerkennung der positiven Auswirkungen von Air Baltic auf die Wirtschaft wider. Die Europäische Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die COVID-19-Pandemie als solch ein außergewöhnliches Ereignis zu qualifizieren ist, dass außergewöhnliche Interventionen der Mitgliedstaaten zum Ausgleich der damit verbundenen Schäden gerechtfertigt sind“, erklärt Airline-Chef Martin Gauss. Die Regierung möchte insgesamt 90 Millionen Euro für den Carrier locker machen. Der zweite Teil der Investition steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Europäischen Kommission.

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„Durchwachsene Nachfrage“: Austrian Airlines setzt weitere Strecken aus

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat derzeit auf einigen Strecken mit schwächelnder Nachfrage zu kämpfen. Daher werden weitere Routen temporär eingestellt. Betroffen sind beispielsweise Köln/Bonn, Hermannstadt, Manchester, aber auch Teheran und Montreal. Bereits vor einigen Wochen berichtete Aviation.Direct, dass die Lufthansa-Tochter die Ziele Bologna, Leipzig, Nürnberg und Saporischschja temporär einstellen wird. Nun bestätigte Austrian Airlines, dass auch Köln/Bonn, Hermannstadt, Manchester, Palma de Mallorca, Teheran und Montreal betroffen sind. Die Strecken, sofern sie noch bedient werden, sollen ab der dritten Kalenderwoche des Jahres 2022 ausgesetzt werden. Dazu eine Firmensprecherin: “Leider mussten wir aufgrund der durchwachsenen Pandemie- und Buchungslage unseren ursprünglichen Flugplan für primär im Zeitraum KW 3-8 absenken. Dies betrifft interkontinental die Strecken VIE-YUL und VIE-IKA, sowie kontinental die Strecken VIE- BLQ, VIE-CGN, VIE –OZH, VIE-SBZ, VIE-NUE/LEJ, VIE-MAN und VIE-PMI”. Die Kürzungen bei Austrian Airlines sind jedoch kein “Einzelfall”, denn auch der Mitbewerber Wizz Air hat das Angebot ab Wien-Schwechat zurückgefahren. Neuaufnahmen wie Amman und Akaba wurden kurzfristig nicht umgesetzt. Dauerhaft sollen 12 Routen ab dem größten Airport Österreichs entfallen.

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Bozen: Skyalps stellt Sommerziele für 2022 vor

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, wird im Sommerflugplan 2022 neue Ziele anbieten. Unter anderem hat man Brac, Palma de Mallorca und Brindisi neu im Programm. In Richtung Deutschland sollen die Frequenzen auf bis zu dreimal wöchentlich angehoben werden. Düsseldorf, Hamburg und Berlin sind die Ziele, die Skyalps in der Bundesrepublik ansteuern wird. London-Gatwick, das in der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 erstmals ab Bozen angeflogen wird, soll in der warmen Jahreszeit zweimal pro Woche auf dem Flugplan stehen. Ziele wie Olbia und Cagliari, Lamezia Terme und Ibiza, die man bereits im diesjährigen Sommer im Programm hatte, wird man auch im kommenden Jahr wieder ansteuern. Alle Destinationen werden mit Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 bedient. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch die maltesische Luxwing. MIttelfristig will man die Operation aber selbst in die Hand nehmen. Das bedeutet, dass Skyalps eigenes AOC und Betriebsgenehmigung in Italien erlangen will. Derzeit ist noch kein Zeithorizont absehbar wann die Umstellung erfolgen wird. Gegenüber dem Südtiroler Rundfunk sagte ein Vertreter von Skyalps unter anderem, dass man zunächst vielversprechende Buchungszahlen für den Winter 2021/22 erhalten habe. Aufgrund der Omikron-Variante verzeichnet man derzeit einen spürbaren Knick, hofft aber darauf, dass im Jänner und Feber 2022 die Nachfrage wieder anziehen wird.

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Frankfurt: Verdi ruft zum Warnstreik bei Wisag auf

Ausgerechnet unmittelbar vor Weihnachten droht am Frankfurter Flughafen Chaos, denn die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Bodenabfertigers Wisag zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Warnstreik soll am Mittwoch über die Bühne gehen. Wisag hält etwa 15 Prozent des Abfertigungsvolumens am größten Airport Deutschlands. Es handelt sich nicht um die erste Arbeitskampfmaßnahme, denn bereits im Oktober 2021 kam es aufgrund eines Warnstreiks zu Verspätungen und Ausfällen. Diesmal soll es keine Demonstration geben, denn die Gewerkschaft Verdi will im Hinblick auf die aktuelle Corona-Lage lediglich Arbeitsniederlegungen durchführen. Zwischen den Arbeitnehmervertretern und der Geschäftsleitung sind die Fronten seit einiger Zeit verhärtet. Die Gewerkschaft will, dass die Arbeitszeit auf 37,5 Stunden verkürzt wird und gleichzeitig ein voller Lohnausgleich stattfindet. Die Firma Wisag hält die Forderungen für überzogen und verweist darauf, dass man 18-prozentige Lohnsteigerungen über einen Zeitraum von drei Jahren angeboten habe. Den Warnstreik hält man für verantwortungslos und unangemessen.

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Air Ocean Airlines lässt Antonow An-24 im Wetlease fliegen

Auf dem Flughafen Kiew-Schuljany entwickelte sich in den letzten Monaten ein immer härter werdender Wettbewerb im Segment der Inlandsflüge. Motor Sich Airlines, Bees Airlines und Air Ocean Airlines liefern sich auf gleich mehreren Strecken ein Match. Dazu kommt, dass so gut wie alle Strecken, die ab dem innerstädtischen Airport der ukrainischen Hauptstadt auch ab dem weit entfernten Flughafen Borispil angeboten werden. Somit gibt es zusätzliche Konkurrenz durch Windrose, Skyup und andere Anbieter. In Schuljany gibt es auch eine Strecke, auf der sich zwei Mitbewerber miteinander arrangiert haben. Die Verbindung zwischen Kiew-Schuljany und Chernivtsi ist bei Motor Sich Airlines nie sonderlich gut gelaufen. Air Ocean Airlines ist aber der Ansicht, dass es Marktpotential gibt und dass man es besser machen kann als der vormalige Operator. Dennoch müssen Passagiere nicht auf die Oldtimer des Typs Antonow An-24 verzichten, denn Air Ocean Airlines nahm Motor Sich Airlines ins Wetlease. Das hat zur Folge, dass auch die derzeit einzige Turboprop-Strecke im Netzwerk der jungen Airline entstanden ist. Geflogen wird zwar unter Flugnummern von Air Ocean Airlines, jedoch erfolgt die operative Durchführung der Inlandsflüge nach Chernivtsi mit Antonow An-24 von Motor Sich Airlines. Zuletzt genannter Carrier betreibt eine in die Jahre gekommene Flotte und gilt in Luftfahrtkreisen als fliegendes Museum. Im Zuge der Etablierung des geplanten Staatscarriers wird auch diskutiert, dass Motor Sich einige jüngere Maschinen übergeben werden und mit diesen soll dann ein Regionalnetz bedient werden. Fix ist das aber noch nicht. Die Karten, dass sich die Neugründung in Schuljany statt Borispil ansiedeln wird,

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Skyup will nach München statt Memmingen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup plant ab 28. April 2022 zwischen Kiew-Borispil und München zu fliegen. Heuer hatte man eine Verbindung zum nahegelegenen Flughafen Memmingen angekündigt, die letztlich nicht aufgenommen wurde. Nun hat man sich für den Airport der bayerischen Landeshauptstadt entschieden. Skyup plant derzeit im Mai 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zu fliegen. Ab 31. Mai 2022 soll eine zusätzliche Rotation an Dienstagen aufgenommen werden. Vorläufig ist diese Strecke bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 geplant. Schon länger bekannt ist, dass Skyup ab Borispil die deutsche Bundeshauptstadt Berlin ansteuern möchte. Diese Route soll dem aktuellen Planungsstand nach am 4. März 2022 aufgenommen werden. Zunächst soll an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag geflogen werden. Ab 28. April 2022 sind zusätzliche Umläufe jeweils mittwochs geplant. Auch diese Route ist vorläufig bis zum Ende der Sommerperiode 2022 buchbar.

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