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Bundesheer mit Hubschraubern im Lawinen-Einsatz

Das österreichische Bundesheer ist seit Donnerstag in den Alpen im Lawinen-Assistenzeinsatz. Dabei kommen auch Hubschrauber der Typen Agusta Bell 212 und Alouette III zum Einsatz. Weiters werden auch Erkundungs- und Transportflüge durchgeführt. Die Lawinensprengung in der Steiermark erfolgte durch die dreiköpfige Besatzung (Pilot, Bordtechniker und Lawinensprengbefugter), welche nach einer Prüfung der sogenannten Lawinenstriche einen Sprengpunkt angeflogen haben. Die Sprengung erfolgte mit Industriesprengstoff, der in Paketen zu je ca. fünf Kilogramm vom Hubschrauber aus abgeworfen wird. Der Explosionsdruck löst dann gezielt potenzielle Lawinen aus. Während der Sprengungen ist der Liftbetrieb aus Sicherheitsgründen eingeschränkt. Seit gestern sind am Hubschrauberstützpunkt in Vomp und in der Walgau-Kaserne jeweils ein Transporthubschrauber des Typs Agusta Bell 212 bis heute stationiert. Über das Wochenende stehen auf Alamierungsbasis nach Assistenzanforderung der Länder Tirol und Vorarlberg Luftfahrzeuge bereit. Während des Winters stehen drei Hubschrauber inklusive Besatzung, eine „Alouette“ III, ein S-70 „Black Hawk“ und ein Agusta Bell 212 auf Anforderung zur Verfügung. Diese unterstützen beim Transport der eingesetzten Kräfte in unwegsames Gelände, bei der Bergung von Personen oder Transport von notwendigen Gütern sowie bei der Erkundung von lawinengefährdeten Hängen. Bis Anfang April 2022 steht das Bundesheer für den Kampf gegen die Schneemassen bereit.  „Wie wichtig die militärische Unterstützung nicht nur zu Lande, sondern auch in der Luft ist, zeigt die momentane angespannte Lawinensituation in Österreich. Für Naturkatastrophen braucht es unter anderem die Hilfe unseres Bundesheeres. Unsere Soldatinnen und Soldaten kommen dann zum Einsatz, wenn zivile Hilfskräfte alleine nicht mehr ausreichen. Das Militär unterstützt dabei einen Ernstfall durch beispielsweise einen

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Airbus und Quebec pumpen 1,2 Milliarden U.S.-Dollar in A220-Programm

Die Regionalregierung von Quebec und Airbus investieren gemeinsam 1,2 Milliarden U.S.-Dollar in Airbus Canada. Dieses Unternehmen ist für die Produktion der A220-Serie zuständig. Nebst Mobile (USA) wird hauptsächlich in Mirabel endmontiert. Das Investment soll dazu führen, dass das Programm weiter ausgebaut werden kann, jedoch sollen gleichzeitig auch Arbeitsplätze stabilisiert werden. Die Auswirkungen der Coronapandemie bekam Airbus Canada – trotz gut gefüllter Auftragsbücher – stark zu spüren. Da ein nicht unerheblicher Teil der Finanzmittel auch in die Entwicklung fließen soll, bleibt es abzuwarten, ob möglicherweise doch der A220-500 aus der Taufe gehoben wird. “Die globale Luft- und Raumfahrtindustrie zeigt seit einigen Monaten Anzeichen einer Erholung. Single-Aisle-Flugzeuge, einschließlich der in Mirabel entworfenen und montierten A220, sind die ersten, die sich von den Folgen der Pandemie erholen. Darüber hinaus zeugen unsere jüngsten Ankündigungen von A220-Bestellungen und Auslieferungszahlen für 2021 davon. Die A220 verfügt über ein starkes Auftragsbuch mit fast 500 Flugzeugen, die in den nächsten Jahren ausgeliefert werden sollen”, so Airbus-Konzernchef Guillaume Faury. Quebec ist an Airbus Canada finanziell beteiligt. Ursprünglich war vorgesehen, dass man sich um das Jahr 2026 zurückziehen wird. Dieser Schritt wurde auf 2030 verschoben. Der Personalstand in Mirabel soll aufgestockt werden, um die Produktionsrate anheben zu können. Man rechnet damit, dass in den nächsten Monaten und Jahren zahlreiche Neubestellungen für die A220-Reihe an Land gezogen werden können.

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Klimaschutz: Flughafen Wien unterzeichnet Toulouse Declaration

Frankreich hat im Rahmen der europäischen Ratspräsidentschaft am Freitag zu einem Luftfahrtgipfel eingeladen. Die so genannte “Toulouse Declaration” wurde verabschiedet und darin sprechen sich Politik, Airlines, Hersteller und Fluggesellschaften für Klimaziele aus.  Auch der Flughafen Wien hat die Erklärung unterzeichnet – der Wiener Airport verfolgt seit vielen Jahren eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie und wird bereits 2023 seinen Flughafenbetrieb CO2-neutral führen. „Die Luftfahrt setzt seit vielen Jahren umfassende Klimaschutzmaßnahmen und zieht hier auch international an einem Strang. Mit der „Toulouse Declaration“ legt sich die europäische Luftfahrtbranche gemeinsam auf eine Dekarbonisierung des Flugverkehrs bis 2050 fest. Der Flughafen Wien ist hier bereits gut unterwegs: Mit Österreichs größter PV-Anlage, CO2-neutraler Fernwärme und zahlreichen weiteren Maßnahmen wird der Flughafen Wien 2023 seinen Betrieb zur Gänze CO2-neutral führen. Der wichtigste Hebel zum klimafreundlichen Fliegen sind aber alternative Treibstoffe“, stellen die Flughafen Wien-Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner fest. „Das von der EU-Kommission vorgelegte Paket Fit for 55 wird aber zu enormen Zusatz- und Mehrfachbelastungen führen“, betont Günther Ofner. „Zudem droht durch die geplante Einführung einer Kerosinsteuer, neben dem Wettbewerbsnachteil gegenüber Drittstaaten, vor allem das „Carbon Leakage“ genannte Problem. Das heißt, dass durch den Steuervorteil Flüge in Drittstaaten ausweichen und somit die CO2-Emissionen zwar verlagert, jedoch nicht verringert werden. Damit ist unserem Wirtschaftsstandort geschadet, dem Klima aber nicht geholfen“, so Ofner. Julian Jäger ergänzt: „Wir wollen konstruktiv an der nachhaltigen Transformation der Luftfahrt arbeiten. Den Vorschlag einer verpflichtenden Beimischquote von alternativen Treibstoffen sehe ich daher positiv und wesentlich nützlicher im Sinne der Emissionsreduktion.“

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Lufthansa und Swiss sammeln Klima-Spenden an Bord

Der “Ablasshandel” mit so genannten Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen läuft bei den meisten Fluggesellschaften nicht gerade gut. Extrem wenige Passagiere spenden im Zuge der Buchung oder im Nachgang über eine unabhängige Plattform. Lufthansa versucht nun einen neuen Weg zu gehen. Der Kranich bietet neuerdings den Fluggästen an, dass diese an Bord über das Inflight-Entertainment-System ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Spende kompensieren können. Bei Lufthansa steht das Angebot ab München auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die über eine WLAN-Internetverbindung verfügungen, zur Verfügung. Auf der Langstrecke testet man sowohl bei der Mainline als auch bei Swiss auf ausgewählten Verbindungen. Das Feature wird Gästen im Onboard-Entertainmentsystem angezeigt. Dort können sie mittels Schiebregler selbst entscheiden, wie sie die CO2-Emissionen ihrer Flugreise ausgleichen möchten: Entweder über nachhaltigen Flugkraftstoff aus biogenen Reststoffen, über hochwertige Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate, oder über eine Kombination beider Optionen. Die Fluggäste können das Angebot kostenfrei über das Internet an Bord auf ihren mobilen Endgeräten nutzen. In der neuen Anwendung können die Passagiere direkt sehen, wie viele Fluggäste bereits die CO2-Emissionen ihrer individuellen Flugreise an diesem Tag ausgeglichen haben und so Teil einer wachsenden Community werden. Ob sich der “digitale Klima-Klingelbeutel” an Bord bewährt, wird sich zeigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte dies dann auch das entscheidende Kriterium sein, ob das Feature konzernweit ausgerollt wird oder nicht.

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Malta: Heutiges Terminal feiert 30 Jahre Bestand

Am Dienstag feiert die Flughafen-Wien-Tochter in Luqa (Malta) ein besonderes Jubiläum, denn das “neue Terminal” wird 30 Jahre alt. Es wurde noch in staatlicher Regie errichtet und ersetzte die in die Jahre gekommenen Bauwerke, die heute für Fracht genutzt werden. Umgangssprachlich nennt man auf Malta das heutige Terminal immer noch “neuer Flughafen”. Das ist natürlich nicht ganz richtig, denn lediglich ein neues Abfertigungsgebäude wurde in Betrieb genommen. Zusätzlich errichtete man ein weiteres Vorfeld. Doch das alte Terminal ist der älteren Generation noch in Erinnerung und war als regelrechte Zumutung. Das hat schon seinen Grund, denn das Luftfahrtaufkommen hielt sich in Malta stets in eng gesteckten Grenzen, jedoch stieg es seit Anfang der 1980er-Jahre stark an. Das alte Luqa-Terminal vermoderte zunehmend und war vorne und hinten nicht für das damalige Passagieraufkommen ausgelegt. Also musste ein Neubau her. Diesen beschloss die Regierung und gleichzeitig wurde der Altbau kurzfristig adaptiert. Die größte Errungenschaft dürfte die Klimaanlage gewesen sein, denn eine solche gab es zuvor nicht. Dementsprechend schweißtreibende Erinnerungen haben die Zeitzeugen. Die Eröffnung des heutigen Terminals, das über die Jahre hinweg mehrfach erweitert und umgestaltet wurde, war ein großer Meilenstein in der maltesischen Luftfahrt. Selbstredend gab es rund um die Inbetriebnahme auch Kritik, denn manche bezeichneten das Gebäude als überdimensionierten Protzbau. Damit lagen diese falsch, denn über die Jahre hinweg musste wiederholt erweitert werden, denn die Passagierzahlen sind stärker gestiegen als Ende der 1989er bzw. Anfang der 1990er gedacht. Corona brachte auch dem Flughafen Luqa einen regelrechten Totalabsturz der Passagierzahlen, jedoch rechnet man

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Großes Comeback für Marke de Havilland Canada

Longview Aviation Capital vermarktet nun alle Luftfahrtprodukte unter dem Traditionsnamen de Havilland Aircraft of Canada. Bislang wurde dieser nur für die Dash-8-Reihe genutzt.  Das Unternehmen erwarb in mehreren Einzelschritten den Löwenanteil des Turboprop-Portfolios von Bombardier. Die zuletzt genannte Firma schluckte de Havilland Canada vor vielen Jahren und stellte die Nutzung der Marke ein. Ein Comeback feierte diese nachdem Longview die Dash 8-Serie übernommen hatte. Nun sollen auch die DHC-6-400 Twin Otter und alle anderen Maschinen, für die man die Rechte hat, als de Havilland Aircraft of Canada vermarktet werden. Zum Portfolio, das Longview besitzt, zählen auch die DHC-1, DHC-2, DHC-3, DHC-4, DHC-5, and Dash 7, Canadair CL-215, CL-415, Shorts 330, Shorts 360 und Sherpa.

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Ab Köln und Berlin: Easyjet legt zwei neue Strecken auf

Der Billigflieger Easyjet hat für den Sommerflugplan 2022 zwei neue Strecken ab Deutschland aufgelegt. Diese werden ab Köln/Bonn bzw. Berlin angeboten und sind vorerst saisonal befristet. Zunächst will man von Porto aus zweimal wöchentlich nach Köln/Bonn fliegen. Diese Route soll am 14. April 2022 aufgenommen werden und dem aktuellen Planungsstand nach an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus will Easyjet im Zeitraum von 28. Juni 2022 bis vorerst 3. September 2022 zweimal pro Woche das italienische Pisa ansteuern. Derzeit ist vorgesehen, dass die Flüge an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag durchgeführt werden sollen.

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Übernahmeangebot: El Al legt Angebot an Arkia-Aktionäre

Die Fluggesellschaft El Al will ihren lokalen Mitbewerber Arkia übernehmen. Gerüchte gab es bereits seit einiger Zeit, jedoch wurde am Donnerstag eine Absichtserklärung zum vollständigen Kauf übermittelt. Konkret bedeutet das, dass sich El Al nun mehr als nur mit ein paar Worten zur geplanten Übernahme von Arkia bekannt hat. Gezahlt werden soll der Deal mit Aktien, denn man bietet den Teilhabern an, dass diese bis zu 10 Prozent des Aktienkapitals von El Al erhalten sollen. Derzeit halten die Beschäftigten von Arkia rund 30 Prozent am Unternehmen. Deren Zustimmung oder Ablehnung gilt als nicht sicher. Unabhängig davon muss der Deal noch bei der Wettbewerbsbehörde angemeldet und bewilligt werden. El Al betont, dass man Arkia als Tochtergesellschaft unter eigenem Markenauftritt fortführen will.

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BER verhalten ins neue Jahr gestartet

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im Jänner 2022 rund 768.000 Passagiere. Damit hatte man um rund 300.000 Reisende weniger als noch im Dezember 2021. Im Vorkrisenmonat Jänner 2020 reisten 2,25 Millionen Fluggäste über die damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel. Insgesamt wurden im Januar 9.100 Flugbewegungen registriert, 3.100 weniger als im Dezember 2021. Im Januar des vergangenen Jahres starteten und landeten rund 4.000 Maschinen am BER. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Monat 2.325 Tonnen umgeschlagen, 775 Tonnen weniger als im Vormonat. Im Januar 2021 waren es 1.708 Tonnen, im Vor-Corona-Monat Januar 2020 rund 2.620 Tonnen. „Unser Flugbetrieb ist durch Corona weiterhin massiv eingeschränkt. Allerdings lässt sich gegenüber Januar 2021 feststellen, dass das Jahr deutlich besser anläuft als im ersten Corona-Winter. Immer mehr Passagiere wissen: Flugreisen sind unter Corona-Bedingungen aufwändiger, aber selbstverständlich möglich. Dazu trägt auch bei, dass wir gemeinsam mit den Partnern am Flughafen Wege gefunden haben, immer besser mit den Herausforderungen der sich ständig ändernden Reisebedingungen umzugehen“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach.

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Ukraine International kehr nach Wien, Düsseldorf und Zürich zurück

Nach langer Abwesenheit will die Fluggesellschaft Ukraine International im Sommerflugplan ihr Comeback auf dem Flughafen Wien Schwechat sowie in Brüssel, Düsseldorf, Budapest, Helsinki, Kopenhagen, Stockholm, Nizza, Tel Aviv, Warschau, Zürich, Venedig und Vilnius feiern. Derzeit plant das Unternehmen die Wiederaufnahmen schrittweise ab Anfang Juni 2022 vorzunehmen. Manche der genannten Destinationen pausieren bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Andere wurden immer wieder reaktiviert und dann wieder eingestellt. Neuaufnahmen hat man ebenfalls im europäischen Streckennetz geplant: Oslo und Alicante. Auch das Langstreckennetz soll sukzessive hochgefahren werden. Beispielsweise fasst man Flüge in Richtung Nordamerika und Indien ins Auge. Dabei sollen unter anderem die Ziele Toronto und New York City reaktiviert werden und zum Beispiel in Richtung Delhi sollen die Frequenzen angehoben werden.

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