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Charter: Rhomberg legt Preveza ab Salzburg auf

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen wird im Sommer 2022 ab Salzburg Charterflüge nach Preveza anbieten. Diese sollen laut Mitteilung des Tour Operators im Zeitraum von 19. Mai bis 13. Oktober 2022 durchgeführt werden. Spannend ist aber, dass Lübeck Air als durchführende Fluggesellschaft genannt wird. Laut Rhomberg Reisen soll Lübeck Air einen Regionaljet des Typs Embraer 190-E2 einsetzen. Allerdings ist das norddeutsche Unternehmen keine Fluggesellschaft, sondern ein Vertriebsunternehmen, das derzeit ATR72 von Air Alsie chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet, also eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Die Mitteilung des Tour Operators deutet stark darauf hin, dass Lübeck Air erstmals Embraer 190-E2 unter Vertrag nehmen könnten. Auf Anfrage wollte man sich dazu seitens der Hausmarke des Flughafens Lübeck noch nicht äußern. Eine Sprecherin verwies unter anderem darauf, dass man sich melden werde sobald „spruchreife Informationen dazu publiziert werden können“. Davon unabhängig wird Rhomberg Reisen im Sommer 2022 auch Korsika ab Salzburg anbieten. Die Durchführung dieser Verbindung erfolgt wieder durch Air Corsica. Ab Memmingen und Altenrhein kommen Embraer 170 von Peoples zum Einsatz. Von Graz aus wird es mit DHC Dash 8-400 mit Luxair nach Calvi gehen. Ab Wien fliegt Air Corsica mit A320.

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La Compagnie fliegt nach Libreville statt Tel Aviv

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie sagt die geplanten Tel-Aviv-Flüge vorerst erneut ab. Hintergrund sind die neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen Israels. Als Ersatz nimmt man eine neue Strecke nach Libreville auf. Gleichzeitig schloss man mit Afrijet ein Codeshare-Abkommen ab, so dass sowohl ein zusätzlicher Vertriebskanal als auch Anschlussflüge in Gabun zur Verfügung stehen. La Compagnie beabsichtigt ab 16. Dezember 2021 zweimal wöchentlich zwischen Paris-Orly und Libreville v.v. zu fliegen. Ursprünglich war geplant von Tel Aviv über Orly nach Newark zu fliegen. Die Aufnahme dieser Verbindung wurde bereits mehrfach verschoben. Gänzlich in der Schublade verschwinden sollen die Pläne aber nicht. La Compagnie erklärt dazu, dass man diese zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen will. Einen Zeithorizont nannte man unter Hinweis auf die Corona-Pandemie allerdings noch nicht.

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HB-JOK: Chair holt sich Ex-Aeroflot-A320

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines flottet mit der HB-JOK wieder einen Airbus A320 ein. Die Maschine ist 12,6 Jahre alt und war zuvor bei der russischen Aeroflot als VQ-BCM im Einsatz. Im tschechischen Ostrava wurde dem Mittelstreckenjet bereits die Livery des neuen Operators verpasst. Derzeit ist geplant, dass die HB-JOK ab 18. Dezember 2021 ab Basel in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden soll. Der Erstflug wird in Richtung Pristina durchgeführt werden. Die Flotte von Chair Airlines besteht nun wieder aus drei Flugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei A319 und einen A320. Im Juli des Vorjahres wurde die HB-JOH (A319) bei Wartungsarbeiten schwer beschädigt und wurde als Totalschaden abgeschrieben. Temporär half Minderheitsgesellschafter Enterair mit Boeing 737 aus.

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SAS Link flottet ersten Embraer 195 ein

Die Regionalfluggesellschaft SAS Link wird dem aktuellen Informationsstand nach mit sechs Embraer 195 an den Start gehen. Die SE-RSK trägt bereits die Livery der Muttergesellschaft. Diese Maschine war vormals bei Flybe im Einsatz. Gesichtet wurde die SE-RSK, die von Falko Regional Aircraft geleast wird, auf dem Flughafen Norwich. SAS übernimmt noch weitere Embraer 195, die vormals für Flybe geflogen sind. Diese wurden in den Jahren 2006 bis 2008 gefertigt und sollen künftig durch die neue Tochtergesellschaft SAS Link betrieben werden. Der Einsatz der E1-Maschinen ist jedoch eine Übergangslösung, denn SAS hat sich noch nicht entschieden, ob man in diesem Segment Airbus A220-300 oder das E2-Konkurrenzmodell von Embraer bestellen wird. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die sechs gebrauchten E195-E1 einige Jahre im Einsatz sein werden.

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Bozen: Skyalps in die Wintersaison gestartet

Mit der 9H-EVA ist Luxwing im Auftrag von Skyalps am Montag in die Wintersaison ab Bozen gestartet. Der erste Flug des ambitionierten Schifahrer-Programms wurde in Richtung Brüssel durchgeführt. Der Südtiroler Airport hat erst kürzlich die Runway auf 1526 Meter Länge und 45 Meter Breite erweitert. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsflächen stehen nun bis zu 1706 Meter Airstrip zur Verfügung. Die Maßnahme ermöglicht den Einsatz größeren Fluggeräts, wobei man hier primär auf Incoming-Charter hofft. Unter der Hausmarke Skyalps werden in der laufenden Wintersaison 2021/22 Flüge von Brüssel, Rotterdam, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Kopenhagen und London-Gatwick nach Bozen angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch die maltesische Luxwing. Als Fluggerät werden die DHC Dash 8-400 mit den Registrierungen 9H-BEL und 9H-EVA eingesetzt.

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FRA: Positive Passagierentwicklung hält weiter an

Der Frankfurter Flughafen konnte das Passagieraufkommen im November deutlich steigern: Rund 2,9 Millionen Menschen flogen über FRA. Gegenüber dem sehr schwachen Vergleichsmonat des Vorjahres entsprach dies einem Plus von 341,5 Prozent. Die anhaltende Nachfrage nach Reisen innerhalb Europas und die Grenzöffnung der Vereinigten Staaten holen den Flughafen weiter aus der Krise, fast drei Millionen Menschen wurden abgefertigt. Im Vergleich zum Vor-Pandemie-Monat November 2019 ergab sich hingegen ein Rückgang von 43 Prozent, wie der Airport mitteilt. Insgesamt betrug das Passagieraufkommen bis November diesen Jahres in Frankfurt rund 22,1 Millionen, ein Plus von 23,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 bzw. ein Rückgang von 66,4 Prozent gegenüber 2019. Das Cargo-Aufkommen verzeichnete erstmals in diesem Jahr einen leichten Rückgang von 1,2 Prozent auf 192.298 Tonnen (plus 3,0 Prozent verglichen mit November 2019). Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 125,6 Prozent auf 28.882 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte legte um 72,9 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen zu (jeweils gegenüber November 2020). Für Dezember deutet sich aufgrund der wieder steigenden Corona-Inzidenzwerte und damit einhergehenden Reisebeschränkungen eine schwächere Passagierentwicklung an

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Marokko verlängert internationales Landeverbot

Nachdem eine neue CoV-Variante umher wütete, setzte das afrikanische Land den internationalen Flugverkehr aus und verhängte ein Landeverbot für ankommende Passagierflüge. Dieser Bann war zunächst auf zwei Wochen befristet – jetzt wird die Aussetzung der Flüge doch bis Jahresende verlängert. Demnach bleiben alle internationalen Flugverbindungen bis zum 31. Dezember dieses Jahres eingestellt. Nach dem eigentlichen Fahrplan sollte diese einschneidende Maßnahme zur Bekämpfung der CoV-Pandemie mit dem heutigen Tag auslaufen und Reisen in das Land damit wieder möglich machen. Doch daraus wird jetzt nichts. Es könne sogar nicht ausgeschlossen werden, dass das internationale Flugverbot auch über Jahresende hinaus noch einmal verlängert werden müsste, wie das Reiseportal Reisetopia berichtet. Und solche Verlängerungen der Covid-19-Maßnahmen sind durchaus nicht unüblich. Diese Unsicherheiten dürfte die Nachfrage bis auf absehbare Zeit schmelzen lassen.

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Eurowings holt sich zwei Air-Baltic-A220 nach Stuttgart

Die lettische Air Baltic fliegt ab Dienstag im Auftrag von Eurowings ab Stuttgart. Zwei Airbus A220-300 werden für den Wetlease-Auftrag auf dem größten Airport Baden-Württembergs stationiert. Geflogen wird unter Flugnummern der Lufthansa-Tochter. Laut einem Bericht von Airliners.de sollen die Mittelstreckenjets des lettischen Staatscarriers unter anderem nach Wien, Mailand-Malpensa und Hamburg eingesetzt werden. Ein Eurowings-Sprecher bestätigte den Medienbericht. Weiters soll man sich mit weiteren Fluggesellschaften über Wetlease-Dienstleistungen in Verhandlungen befinden. Damit dürfte Air Baltic – zumindest vorläufig – den Mitbewerber Helvetic Airways ausgestochen haben. Heuer gab es bereits Gerüchte, dass Helvetic mit Embraer-Jets ab Stuttgart für Eurowings fliegen könnte. Daraus wurde bislang noch nichts, jedoch könnte dies im Sommer 2022 kommen. Zumindest vorläufig werden zwei A220-300 von Air Baltic ab Stuttgart für Eurowings im Einsatz sein. Dieser Wetlease wird durchaus auch kritisch gesehen, denn die Lufthansa Group hält noch immer enorm viele Mitarbeiter in Kurzarbeit. Auch ist nicht die gesamte Flotte im Einsatz. Böse Zungen behaupten – ohne Nennung näherer Quellen – dass der Wetlease-Einsatz der lettischen Jets günstiger kommen könnte als im Eigenbetrieb. Unabhängig davon wird sich die Lufthansa Group mit hoher Wahrscheinlichkeit genau ansehen wie der A220-300 im Eurowings-Netz „funktioniert“, denn die Erneuerung der Kranich-Regionalflotte steht an und noch hat man sich nicht entschieden, ob man wie Swiss auf den A220 geht oder die E2-Modelle bei Embraer bestellt.

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ETF Airways verewigt Kaninchen auf 9A-LAB

Die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways hat sich eine lustige Reaktion auf den Kaninchen-Vorfall, der sich am 2. August 2021 in Bremen ereignet hat, einfallen lassen. Unterhalb des Fensters des Kapitäns wurde ein schwarzes Kaninchen aufgeklebt. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB wurde am 2. August 2021 auf den Flughafen Bremen beschädigt. Ein Kaninchen geriet in das Triebwerk Nummer 2. Dem Carrier ist dadurch erheblicher Sachschaden entstehenden. Wer für diesen aufkommen muss, hat ein deutsches Gericht zu klären. Laut ETF Airways soll sich der Flughafen Bremen weigern die geltend gemachten Kosten in der Höhe von rund einer Million Euro zu ersetzen. Die kroatische Fluggesellschaft vertritt die Ansicht, dass der Airport hierfür haftet und hat gar zu Beweiszwecken nach Unterschlüpfen der Tiere gesucht und angeblich auch weitere Kaninchen auf dem Areal gefunden. Da laut ETF Airways der Flughafen Bremen die Haftung ablehnt, wurde eine Klage gegen den Airport eingebracht. Kommentieren wollte der Flughafen Bremen den Vorfall nicht tiefergehend, da die Angelegenheit gerichtsanhängig ist. ETF Airways hat jedenfalls dem Kaninchen, das durch den Vorfall ums Leben gekommen ist, einen Ehrenplatz unterhalb des Kapitänsfensters gewidmet. Diese Aktion kann durchaus auch sarkastisch gesehen werden, denn im Zweiten Weltkrieg war es in vielen Staaten üblich, dass Piloten die Symbole der von ihnen abgeschossenen Feindmaschinen unter ihrem Cockpitfenster angebracht haben. Diese Praxis wurde jedoch nicht von allen Kampfpiloten so gemacht.

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Nürnberg: Corendon und Turkish buhlen um Adana-Passagiere

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines beabsichtigt ab 13. Juli 2022 einmal wöchentlich zwischen Nürnberg und dem türkischen Adana zu fliegen. Man wird in den direkten Wettbewerb mit Corendon Airlines treten. Der zuletzt genannte Carrier kündigte vor einigen Wochen an, dass man ab dem 24. Juni 2022 jeweils an Freitagen ab Nürnberg nach Adana fliegen wird. Der Mitbewerber Turkish Airlines beabsichtigt seine Dienstleistungen jeweils am Verkehrstag Mittwoch anzubieten. Adana ist nicht nur bei Badeurlaubern beliebt, viele Türkeireisende nutzen die Verbindung auch, um die vielfältige Region kennenzulernen. Die mit 2,2 Millionen Einwohnern fünftgrößte Stadt der Türkei ist zudem ein wichtiges Ziel zum gegenseitigen Besuch von Familien, Freunden und Verwandten.

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