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November 2021: Neuerlich weniger Passagiere bei Wizz Air

Die Wizz Air Group konnte den seit September 2021 anhaltenden Abwärtstrend auch im November 2021 nicht berechen. Die Anzahl der beförderten Fluggäste reduzierte sich neuerlich auf 2.171.581 Reisende. Die Auslastung reduzierte sich im direkten Vergleich mit Oktober 2021 von 79,5 Prozent auf 76,1 Prozent. Hinsichtlich der Fluggäste lag man deutlich über November 2021, denn damals beförderte man nur 456.487 Passagiere. Die Fluggastzahlen von Wizz Air erreichten heuer im August mit 3.581.788 Reisenden den Höchstwert. Im genannten Kalendermonat wurde mit 83,6 Prozent auch der beste Ladefaktor erzielt. Seither geht es wieder bergab, denn im September 2021 hatte der Carrier nur noch 2.998.797 Passagiere. Im Oktober 2021 waren es 2.977.286 Reisende und zuletzt im November 2021 nochmals weniger: 2.171.581 Fluggäste. Die Wizz-Air-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat Passagiere Auslastung November 2,171,581 76.1% Oktober 2,977,286 79.5% September 2,998,797 78.4% August 3,581,788 83.6% Juli 2,956,043 78.5% Juni 1,557,041 64.0% Mai 832,538 66.1% April 564,634 59.2% März 480,203 62.5% Februar 382,928 69.8% Januar 573,692 61.0% 90 Prozent des fliegenden Personals soll geimpft sein Der Billigflieger Wizz Air teilte vor einigen Wochen mit, dass die Impfung gegen Covid-19 für das fliegende Personal defacto verpflichtend sein wird. Wer bis 1. Dezember 2021 die vollständige Impfung nicht nachweisen kann, muss sich nun regelmäßig auf eigene Kosten testen lassen. Davon ausgenommen sind Wizz-Mitarbeiter, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Der Carrier teilte nun mit, dass 90 Prozent des fliegenden Personals gegen Covid-19 geimpft ist. Eigenen Angaben nach liegt die firmeninterne Impfrate damit höher als “in den meisten ihrer

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Tui macht Geschäftsreise-Sparte weitgehend dicht

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland will sich aus dem Segment der Geschäftsreisen weitgehend zurückziehen. Die Belegschaft wurde darüber informiert, dass First Business Travel nicht mehr in der bestehenden Form fortgeführt wird. Das Handelsblatt zitiert aus einer internen Mitarbeiterinformation, dass im Jänner 2022 die Verhandlungen über die weitere Zukunft der rund 300 Beschäftigten starten sollen. Der Bereich Geschäftsreisen soll jedenfalls nicht mehr eigenständig sein und auf ein “Mindestmaß” reduziert werden. Hintergrund ist, dass bereits vor der Corona-Pandemie die Anzahl der Geschäftsreisenden, die Business Travel Agents in Anspruch genommen haben, rückläufig war. Die Krise führte zu einem fast vollständigen Einbruch, von dem man sich bei Tui bislang nicht erholen konnte. Seitens des Betriebsrats sieht man die Angelegenheit ein wenig anders und ist der Meinung, dass es gerade bei der Betreuung von KMUs weiterhin großes Potential geben würde. Betriebsratschef Jakobi hofft darauf, dass möglichst viele betroffene Mitarbeiter in anderen Bereichen des Konzerns, beispielsweise in Reisebüros, unterkommen können.  Ob das gelingen wird oder nicht, werden dann die Verhandlungen zeigen. Bei Tui wird es jedenfalls Betreuung von Firmenkunden nur noch in geringem Umfang geben.

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November 2021: Ryanair mit 10,2 Millionen Fluggästen

Die Ryanair Group zählte im November 2021 rund 10,2 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 86 Prozent. Damit liegt man deutlich über der Vorjahresleistung, musste jedoch gegenüber Oktober 2021 Federn lassen. Im Vormonat hatte der irische Lowcost-Konzern 11,3 Millionen Fluggäste bei einer Auslastung von 84 Prozent. Die jüngsten Zahlen der Firmengruppe zeigen auch einen langsam steigenden Trend des Ladefaktors. Es bleibt daher abzuwarten, ob dieser angesichts neuerlicher Corona-Verschärfungen in verschiedenen Staaten gehalten werden kann. Die Ryanair-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat PASSAGIERE AUSLASTUNG Juli 9.3m 80% August 11.1m 82% September 10.6m 81% Oktober 11.3m 84% November 10.2m 86%

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Gatwick: Easyjet mietet British-Airways-Slots

Easyjet plant im Sommerflugplan 2022 mit 79 Maschinen ab dem Flughafen London-Gatwick zu fliegen. Der Mitbewerber British Airways verdient dabei an manchen Flügen mit. Möglich macht das eine Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen. Leasen kann man zu ziemlich alles: Kopierer, Autos, Flugzeuge und sogar Start- und Landerechte am Flughafen London-Gatwick. Easyjet-Chef Johan Lundgren erklärte im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen, dass man ab Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 Slots vom Mitbewerber British Airways leasen wird. Die Vereinbarung soll eine “mittelfristige Laufzeit” haben, jedoch ging der Manager nicht auf Fragen bezüglich der tatsächlichen Dauer ein. Die Folge daraus ist aber, dass Easyjet für die Nutzung der BA-Slots an British Airways bezahlen wird. Derzeit geht Lundgren davon aus, dass die von British Airways geleasten Start- und Landerechte mit eigenem Fluggerät genutzt werden können. Für die Expansion wird man sich zusätzlich Wetlease-Gerät einmieten, so dass im Sommer 2022 insgesamt 79 Flugzeuge ab Gatwick für Easyjet fliegen werden. Vor der Corona-Pandemie hatte man 63 Stück im Einsatz.

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Easyjet stockt A320neo-Bestellung auf

Der Billigflieger Easyjet will noch mehr Maschinen des Typs Airbus A320neo haben. Man tätigte sieben weitere Fixbestellungen und sicherte sich Kaufrechte für zwölf Exemplare. Die Auslieferungen sollen zwischen Jänner 2025 und September 2027 erfolgen. Eine große Ankündigung dieser Order gab es nicht. Im jüngsten Geschäftsbericht informiert Easyjet darüber. Der Kauf der zusätzlichen A320neo soll demnach unter den Konditionen, die im Jahr 2013 vereinbart wurden, erfolgen. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order hat Airbus nun 106 A320neo und 16 A321neo von Easyjet in den Büchern. Der Billigflieger besitzt weiters sechs Optionen für A320neo sowie 53 Kaufrechte. Bei letzteren besteht auch die Möglichkeit diese in A321neo umzuwandeln, wobei es diesbezüglich noch keine finale Entscheidung gibt.

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Manchester: Aer Lingus UK führte ersten New-York-Flug durch

Mehrmals musste Aer Lingus UK den USA-Erstflug verschieben, aber am 1. Dezember 2021 war es dann soweit. Unter der Flugnummer EI44 hob in Manchester ein AIrbus A330-300 mit dem Ziel New York-JFK ab. Den rund sieben Stunden und 20 Minuten langen Premierenflug führte die G-EILA durch.  Der Einsatz des Maschinentyps Airbus A330-300 erfolgte auf dieser Route wohl primär aus Prestigegründen, denn im Regelfall soll der Airbus A321LR mit der Registrierung G-EIRH eingesetzt werden. Die Flotte besteht derzeit aus zwei A330-300 und einem A321LR. Am 11. Dezember 2021 soll mit Orlando die zweite USA-Strecke ab Manchester aufgenommen werden. Bereits seit Oktober 2021 bedient man Barbados.

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ITA Airways bestellt 28 Flugzeuge bei Airbus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte von ITA Airways eine Festbestellung über insgesamt 28 Flugzeuge an Land ziehen. Die Absichtserklärung vom 30. September 2021 wurde damit in einen Kaufvertrag umgewandelt. Demnach wird ITA Airways sieben Airbus A220, elf A320neo und zehn A330neo beziehen. Weiters sollen eine noch nicht näher definierte Anzahl A350 über Leasinggeber bezogen werden. „Indem wir den im letzten September angekündigten Auftrag abschließen, macht heute die strategische Partnerschaft mit Airbus einen wichtigen Schritt nach vorne. Zusätzlich zu dieser Vereinbarung haben sich Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit ergeben, insbesondere im Hinblick auf technologische Entwicklungen im Luftfahrtsektor und die Digitalisierung, wo Airbus Marktführer ist. All dies ist Teil der Maßnahmen, mit denen wir unserer Ziele im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit erreichen wollen“, so Alfredo Altavilla, Executive President von ITA Airways. Diese neuen Airbus-Flugzeuge werden die ursprüngliche Flotte von ITA Airways um eine neue Generation von Flugzeugen mit besserer Umweltbilanz erweitern. Sie sind mit neuesten Technologien und hochmodernen Kabinen ausgestattet, um der Fluggesellschaft maximale Betriebseffizienz und den Reisenden besten Komfort zu garantieren. „Wir sind sehr stolz darauf, mit ITA Airways zusammenzuarbeiten und die langfristige Zukunft der Airline mit den effizientesten und modernsten Airbus-Flugzeugen aufzubauen. Damit unterstützen wir das Ziel der Airline, ihr Streckennetz in Europa und auf internationaler Ebene so nachhaltig wie möglich auszubauen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International.

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Japan: Regierung untersagt Verkauf von Flugtickets

Japan verschärft die Reiseregeln, die aufgrund der Omikron-Virusvariante erlassen wurden, nochmals. Fluggesellschaften ist es mit sofortiger Wirkung untersagt Tickets mit Zielflughafen in Japan zu verkaufen. Der Staat hat die Grenzen für Ausländer wieder weitgehend geschlossen. Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel können zwar weiterhin einreisen, müssen sich jedoch einer langwierigen Quarantäne unterziehen. Nun folgt ein defacto-Landeverbot, denn den Airlines ist es verboten Tickets mit Zielort Japan zu verkaufen. Nicht untersagt sind jedoch Flüge von Japan aus in andere Länder. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass viele Routen aufrecht erhalten werden, denn zurück darf nur ferry oder mit Fracht geflogen werden. Die Maßnahme ist vorerst auf ein Monat befristet und soll dann neu evaluiert werden.

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Qatar Airways: Al-Baker will 50 Boeing 777XF bestellen

Qatar-Airways-Chef Akbar Al-Baker will beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer rund 50 Exemplare des Musters Boeing 777XF kaufen. Vor dem Aviation Club UK sagte der Manager auch, dass der Kauf von A350F vom Tisch sein soll. Gleichzeitig erneuert Al-Baker die Kritik an Hersteller Airbus bezüglich der Qualitätsmängel beim Muster A350. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass es zu wenig unternehmen würde, um diese zu beheben. Der Qatar-Chef ist gar der Ansicht, dass Airbus Probleme bevorstehen würden, die jene, die der Boeing Dreamliner zu Beginn hatte, in den Schatten stellen würden. Rückblick: Es war Akbar Al-Baker, der damals besonders laute Kritik an Boeing ausübte und deren Qualitätsmanagement in Frage gestellt hat. Ähnlich verhält er sich in der Öffentlichkeit nun gegenüber Airbus.

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Spicejet handelt Boeing zwei gebrauchte B777 ab

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet und der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer konnten in Sachen der Lieferverzögerungen des Musters Boeing 737-Max eine ungewöhnliche Einigung erzielen. Der Lowcoster bekommt zwei gebrauchte Boeing 777-200ER, die als Schadenersatz dienen sollen. Noch im Dezember 2021 sollen die beiden Widebodies zur Flotte des Carriers stoßen. Derzeit ist man auf der Suche nach Personal für die Langstreckenjets. Offen ist allerdings noch der Erstflug bei Spicejet. Hierzu gibt es noch keine konkreten Angaben. Auch hält sich der Billigflieger darüber bedeckt welche Ziele man mit den Boeing 777-200ER ansteuern will. Lokale Medien spekulieren, dass diese zunächst als Preighter eingesetzt werden sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt, je nach weiterem Verlauf der Corona-Pandemie, könnten diese auch für eine Expansion nach Europa oder in die USA eingesetzt werden. Der Umstand, dass man sich auf zwei gebrauchte Langstreckenflugzeuge als Schadenersatz geeinigt hat, ist durchaus nicht alltäglich.

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