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Prag: Smartwings und Eurowings arbeiten zusammen

In Prag werden sich die Fluggesellschaften Eurowings und Smartwings keine sonderliche Konkurrenz machen, denn am Montag wurde kommuniziert, dass ein Codeshare- und Vertriebsabkommen unterschrieben wurde. Künftig werden ausgewählte Eurowings Verbindungen ab der neuen Basis in Prag auch unter Smartwings Flugnummern angeboten und über smartwings.com und andere Vertriebskanäle verkauft. Smartwings Kunden profitieren damit von der wachsenden Zahl an Direktverbindungen der Lufthansa Group-Airline ab der tschechischen Hauptstadt. Während der Corona-Krise wurden in Prag zahlreiche Nonstopverbindungen zu Zielen in Europa abgebaut, die nun erfolgreich wiederaufgenommen werden. „Wir freuen uns über das Codeshare-Abkommen mit unserem Partner Smartwings, das unsere Position an unserer neuen Basis in Tschechien stärken wird. Wir wollen direkt von Prag – als hochattraktive europäische Stadt – noch mehr Geschäfts- und Urlaubsreisenden attraktive Nonstop-Verbindungen nach ganz Europa anbieten“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Unsere langfristige Priorität ist es, unser Netzwerk zu erweitern. Dank der neuen Partnerschaft mit Eurowings können wir unseren Kunden bequeme Verbindungen zu einem breiten Portfolio an Destinationen anbieten“, sagte Roman Vik, Vorstandsmitglied und CEO von Smartwings. Seit 31. Oktober 2021 verbindet Eurowings Prag mit 14 neuen europäischen Zielen. Bis zum Sommer 2022 wird die Lufthansa Tochter drei Flugzeuge des Typs Airbus A320 inklusive lokaler Crews in der tschechischen Hauptstadt stationieren. Die Flüge werden von Eurowings Europe durchgeführt, dem österreichischen Ableger der Firmengruppe.

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Rumänien: Aus Just Us Air wird Dan Air

Die rumänische Charterfluggesellschaft Just Us Air hat sich einen neuen Markennamen zugelegt. Der Carrier tritt nun als Dan Air auf. Eine erste Maschine trägt bereits die neue Livery. Laut dem lokalen Luftfahrtportal Bordingpass.ro ist das neue Brand an den Namen des Eigentümers, Dan Iuhas, angelehnt. Auch hat man sich zwischenzeitlich die Domain danair.aero gesichert. Unter dieser soll die Internetpräsenz der Fluggesellschaft künftig erreichbar sein. Der Airbus A320 mit der Seriennummer 2479 wird künftig als YR-DSE für Dan Air in der Luft sein. Diese Maschine hat die neue Livery bereits erhalten. Dieses Flugzeug soll in Kürze auf dem AOC registriert werden. Derzeit verfügt man mit der YR-URS offiziell über nur ein Flugzeug. Dabei handelt es sich um einen Airbus A319. Laut Boardingpass.ro sollen insgesamt drei weitere Maschinen, darunter die YR-DSE, eingeflottet werden. Die YR-DSI und die YR-NTS wurden an den jeweiligen Lessor zurückgegeben.

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BER: Acht Millionen Passagiere im ersten Betriebsjahr

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am 31. Oktober 2020 offiziell eröffnet. Die ersten 12 Monate waren stark von der Corona-Pandemie geprägt, weshalb der Airport nur acht Millionen Passagiere abfertigen konnte. Derzeit wird lediglich das Terminal 1 genutzt. Die Terminals 2 und 5 (Ex-Schönefeld) sind außer Betrieb, wobei ein Termin für eine mögliche Inbetriebnahme derzeit nicht in Sicht ist. Der BER hatte immer wieder mit Pannen zu kämpfen und sorgte wiederholt wegen enorm langer Wartezeiten für Aufsehen. Darauf geht die Geschäftsführung in ihrer jüngsten Aussendung aber nicht ein, sondern feiert regelrecht, dass in den ersten 12 Monaten 74 Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen zu 160 Zielen in 53 Ländern angeboten haben. Weiters zählte man 24.400 Tonnen Luftfracht.  Im ersten Betriebsjahr gab es auf Grund der Pandemie nur eine Langstreckenverbindung mit Qatar Airways nach Doha. Inzwischen verbindet Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, wieder die Region Berlin Brandenburg auf direktem Weg mit Singapur. Im kommenden Jahr bietet United Airlines Verbindungen nach New York und Washington vom BER aus an. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines fliegt im Winter nonstop nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emirate. „Bisher hat es am BER keinen Tag Normalität gegeben, wie wir sie aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Dennoch haben die vergangenen zwölf Monate gezeigt, dass der BER über eine funktionierende Infrastruktur verfügt. Acht Millionen Fluggäste unter den Bedingungen der Pandemie zu befördern, war ein Stück harte Arbeit. Dafür danken wir allen, die den Flughafen am Laufen halten. Jetzt kommt es darauf an, die Passagierprozesse weiter zu verbessern und

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Lübeck: Sundair kündigt drei Charterziele an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird zwischen Mai und Oktober 2022 Charterflüge ab Lübeck anbieten. Angesteuert werden bis zu zweimal pro Woche Antalya, Kreta und Palma de Mallorca. Eigentlich wollte man das schon heuer umsetzen, jedoch wurde kurzfristig in den Sommerflugplan 2022 verschoben. Montags und freitags von Lübeck nach Antalya, dienstags und sonntags auf griechische Insel Kreta und mittwochs und samstags nach Mallorca. Geflogen wird mit Flugzeugen vom Typ Airbus A319 und A320 der norddeutschen Fluggesellschaft Sundair. „Wir freuen uns sehr, nun verlässlich ab der Sommersaison 2022 von Lübeck aus, das Mittelmeer anzufliegen. Damit schaffen wir an sechs Tagen der Woche eine Verbindung zu den beliebtesten Urlaubszielen“, so Jürgen Friedel, Geschäftsführer des norddeutschen Regionalflughafens. „Seit der Privatisierungdes Flughafens haben wir viel in die Infrastruktur investiert, schöne, moderne Check-in-, Abflug- und Ankunftsbereiche geschaffen. Nun möchten wir auch weitere Urlauber, von Familien überPauschal- und Individualreisende, vom Fliegen ab Lübeck begeistern“. „Wir freuen uns schon sehr darauf, auch den norddeutschen Kunden ab Lübeck im kommenden Sommer ein vielfältiges Portfolio an Destinationen für ihren Urlaub anbieten zu können. Dazu können sich die Gäste auf eine zuverlässige Airline, guten Service, sowie 20kg Freigepäck freuen“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair.

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Kommentar: Imaginäre „Corona-Kontrollen“ am Schienenweg

Eigentlich sollte niemand nach Österreich ohne “Corona-Kontrolle” einreisen können. Die Betonung liegt klar auf “eigentlich”, denn auf dem Landweg weichen die Realität und die Darstellung der Regierung stark von einander ab. Gänzlich anders ist die Situation auf dem Luftweg, wo die “Corona-Dokumente” nahezu lückenlos durch das Bundesheer im Auftrag der jeweiligen Bezirks-Gesundheitsbehörde gesichtet werden. Anders ausgedrückt: Wer mit dem Flugzeug nach Österreich kommt wird mit einer an die 100 Prozent gehenden Wahrscheinlichkeit nach der Ankunft nach Test, Impfung oder Genesung gefragt werden. Nutzt man allerdings die Bahn oder das Auto, so sind Kontrollen nicht der Regelfall, sondern eher die Ausnahme. Im Straßenverkehr kommt es stark darauf an welcher Grenzübergang genutzt wird, denn die Gesundheitskontrollen konzentrieren sich stark auf die größeren Übergänge. An kleineren werden, wenn überhaupt, nur wenige Soldaten vorgehalten, die nicht selten den Verkehr auch einfach durchwinken. In den meisten Fällen handelt es sich ohnehin um Pendler, die fast jeden Tag fahren. Auf dem Schienenweg muss man geradezu Pech haben, dass behördliche “Corona-Kontrollen” stattfinden. Diese finden äußerst selten statt und zwar primär in Fernreisezügen wie InterCity, EuroCity oder Railjet. Im Nahverkehr wie Regionalzug oder Regionalexpress hingegen eher selten. Die Folge daraus: Es ist problemlos möglich ganz ohne 3G-Nachweis, anonym und unbemerkt nach Österreich einzureisen. Selbstredend: Es gibt deutlich mehr Möglichkeiten auf dem Straßen- oder Schienenweg von den Nachbarländern aus nach Österreich zu kommen, doch in gewisser Weise stellt sich schon die Frage warum der Luftweg fast lückenlos kontrolliert wird und der Landweg gefühlt fast gar nicht. Eine schlüssige Antwort

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ADV: Luftverkehrsnachfrage bleibt unverändert stabil

Im Monat September 2021 lag das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen bei knapp 45,9 Prozent des Vorkrisenniveaus. Exakt 11.173.115 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen im Monat September. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang -54,1 Prozent. Im Vergleich zum September des letzten Jahres sind es mehr als doppelt so viele Passagiere  (+134,0 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 445.819t bedeuten +12,7 Prozent zum Vorjahr und gegenüber 2019 sind es +13,2 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +37,1 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -39,1 Prozent deutlich niedriger. 128.677 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

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Peter Kolba: „Kostenloses Rücktrittsrecht schriftlich vereinbaren“

In den letzten Tagen ist die Anzahl der neuen Coronafälle in Europa zum Teil stark gestiegen. Der Verbraucherschutzverein von Peter Kolba warnt, dass kostenfreie Stornierungen aufgrund der allgemeinen Pandemielage nicht immer einfach sind. „Wer mitten in einer Pandemie Reisen und Hotels bucht, muss wissen, dass eine kostenlose Stornierung wegen einer gefährlichen Covid-19-Lage vor Ort höchst umstritten sein kann. Daher rät der Verbraucherschutzverein bei Buchungen unbedingt eine solche kostenlose Stornomöglichkeit zu vereinbaren“, so Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). „Im Februar-März 2020 haben etwa die Hoteliers in Ischgl von Gästen, die früher abreisen wollten, dennoch die volle Zahlung des Aufenthaltes verlangt.“ Der Konsumentenschützer weist unter anderem darauf hin, dass wenn man eine Reise aufgrund einer Covid-19-Infektion nicht antreten kann, dies unter das „Risiko in der eigenen Sphäre“ fällt. Hat man keine entsprechende Reiserücktrittsversicherung, muss man im Regelfall die Stornogebühr bezahlten. Kolba geht davon aus, dass diese in der Regel durch eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung abgedeckt ist. Dennoch sollte man vor dem Abschluss abklären, ob Covid-19-Eigeninfektionen versichert sind, denn das ist noch immer nicht bei allen Anbietern der Fall. Wenn aber vor Ort die Gefahr sich mit Covid-19 zu infizieren hoch ist und es unter Umständen entsprechende Reisewarnungen gibt, dann wäre das ein Grund für einen kostenlosen Rücktritt vom Vertrag, so Kolba. „Doch da gibt es einen Haken: Wenn die Situation vorhersehbar war – und wir fürchten das würden die Gerichte so sehen – dann gibt es keinen Wegfall der Geschäftsgrundlage und auch keinen kostenlosen Rücktritt“. Die Empfehlung des VSV-Obmanns lautet: „Wir empfehlen

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Aer Lingus bringt Langstrecke nach Shannon zurück

Über einen längeren Zeitraum hinweg war es unklar, ob Aer Lingus wieder Langstreckenflüge ab Shannon anbieten wird. Der UK-Ableger Manchester sollte diese Basis eigentlich ersetzen, aber nun entschied man sich anders und kündigt 16 Transatlantik-Ziele ab der irischen Stadt an. Eingesetzt werden sollen überwiegend Maschinen des Typs Airbus A321neoLR. Der „Comeback“-Flug ist für den 10. März 2022 angekündigt. Dieser soll als EI 135 nach Boston führen. Nach und nach soll das Langstreckennetzwerk ab Shannon hochgefahren werden. Derzeit ist geplant, dass auch die Ziele New York JFK, Los Angeles, Chicago, San Francisco, Washington, Philadelphia, Seattle und Toronto im ersten Schritt reaktiviert werden sollen. „Dies ist ein ehrgeiziger Zeitplan für den Sommer 2022 und ein wichtiger Schritt für die Fluggesellschaft und das Land, wenn wir Irland wieder mit der Welt verbinden. Aus unserer Kundenrecherche wissen wir, dass die Iren sehr daran interessiert sind, wieder zu fliegen, und wir freuen uns auf jeden Fall, sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen“, erklärt Reid Moody, Chief Strategy and Planning Officer bei Aer Lingus.

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Comeback: Easyjet reaktiviert Berlin-Köln/Bonn

Im Nachgang der Air-Berlin-Pleite übernahm Easyjet viele Strecken ab Berlin-Tegel. Um die Slots halten zu können, griff man damals auch auf Wetlease-Gerät, beispielsweise von Smartlynx und WDL zurück. Nun soll es ab dem BER wieder zum Comeback im innerdeutschen Verkehr kommen. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass die von Easyjet Europe durchgeführten Flüge innerhalb Deutschlands – abgesehen von Berlin-Sylt – auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurden. Zuvor hatte man beispielsweise Berlin (Tegel)-Stuttgart und Berlin (Tegel)-Köln/Bonn im Angebot. Am BER hatte man es bislang – abgesehen von Sylt – noch nicht gewagt wieder innerdeutsch zu fliegen. Das soll sich mit dem 1. Dezember 2021 ändern, denn dann sollen die Airbus-Jets des orangefarbenen Billigfliegers wieder bis zu zweimal zwischen Berlin (BER) und Köln/Bonn fliegen. Derzeit sind 12 Umläufe pro Woche geplant. Die Nachfrage wird der Carrier wohl sehr genau beobachten, denn es ist noch nicht entschieden, ob die anderen innerdeutschen Routen, beispielsweise Berlin-Stuttgart, reaktiviert werden.

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Paris-Orly: Aer Lingus hilft Vueling mit Airbus A330 aus

Die IAG-Billigtochter Vueling ist einer der indirekten Nutznießer der Staatshilfe, die dem Air France-KLM-Konzern gewährt wurde. Man konnte am Flughafen Paris-Orly zahlreiche Slots erlangen, die nun beflogen werden müssen. Dazu kommen jene, die man von der aufgelösten Konzernschwester OpenSkies („Level France“) geerbt hat. Die Folge daraus: Vueling führt am stadtnahen Airport der französischen Hauptstadt eine großangelegte Expansion durch. Das Angebot wird auf fast 50 Ziele hochgefahren. Eigenen Angaben nach ist die Nachfrage sehr hoch. So hoch, dass man sich von der Konzernschwester Aer Lingus einen Airbus A330 zur Hilfe holt. Auf Anfrage bestätigte das IAG-Mitglied einen entsprechenden Medienbericht von Aviacioline. Im Eigenbetrieb wird man den Maschinentyp Airbus A321ceo vorwiegend ab Orly zum Einsatz bringen. Vueling bestätigte, dass nach und nach auf A321neo umgestellt wird. Dabei handelt es sich um Neuflugzeuge, die von Hersteller Airbus bezogen werden. Um der aktuell hohen Nachfrage Rechnung tragen zu können, wird temporär ein von Aer Lingus betriebener Airbus A330 im Rahmen eines ACMI-Vertrags für Vueling ab Orly fliegen.

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