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Tonga: Lockdown und Grounding wegen nur eines Corona-Falls

Wegen nur einem einzigen Corona-Fall, der aus dem neuseeländischen Christchurch „importiert“ wurde, schickt die Regierung von Tonga die Bevölkerung in einen einwöchigen Lockdown. Das hat auch Auswirkungen auf Lulutai Airlines. Der Carrier sagte vorläufig alle Flüge ab und belässt die Flotte temporär am Boden. Hintergrund ist auch, dass die Regierung strenge Ausgangsbeschränkungen, die von Polizei und Militär durchgesetzt werden sollen, verhängt hat. Lulutai Airlines ist insofern auch betroffen, weil der Gouverneur der Vava’u-Inseln die See- und Luftgrenze geschlossen hat. Während am Montag alle Flüge abgesagt wurden, konnte am Dienstag wieder in sehr geringem Umfang geflogen werden. Offiziellen Angaben nach soll sich der Flugverkehr auf die notwendige Versorgung der Inseln beschränken.

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Austrian Airlines meldet Quartalsgewinn

Zum ersten Mal seit dem Beginn der Corona-Pandemie kann Austrian Airlines wieder schwarze Quartalszahlen melden. Das Adjusted-Ebit lag im Q3/2021 bei zwei Millionen Euro. Der Umsatz wird mit 304 Millionen Euro ausgewiesen.  Das Hochfahren des Angebots im Sommer und Herbst brachte einen Anstieg von +51 Prozent bei den Gesamtaufwendungen im dritten Quartal verglichen zum Vorjahresquartal (Q3 2021: 314 Millionen Euro, Q3 2020: 208 Millionen Euro). Sowohl Umsatz als auch Aufwendungen lagen bei etwa der Hälfte des Vorkrisenniveaus (Q3 2019: Umsatz: 639 Millionen Euro, Gesamtaufwendungen: 597 Millionen Euro). Im dritten Quartal des Jahres beförderte Austrian Airlines 2,3 Millionen Passagiere, somit ein Plus von 206,5 Prozent zum Vorjahr (2020: 760 Tsd.). Das erhöhte Angebot spiegelt sich in den angebotenen Sitzkilometern (ASK) wider. So wurden im vergangenen Jahresquartal 4,5 Milliarden Sitzkilometer angeboten, was einem Angebot von 53,9 Prozent gegenüber Vorkrisenniveau entspricht (Q3 2020: 1,5 Milliarden ASK, Q3 2019: 8,3 Milliarden ASK). „Die hohe Flexibilität des Austrian Teams, das disziplinierte Kostenmanagement und deutlich anziehende Buchungseingänge werden erstmals in unseren Ergebnissen sichtbar. Die positiven Zahlen geben uns Rückenwind für die traditionell harten Wintermonate und lassen uns optimistisch in das kommende Jahr blicken“, erklärt Austrian Airlines CEO/CFO Alexis von Hoensbroech. „Die schrittweisen Reiseerleichterungen bringen uns langsam aber doch wieder auf etwas mehr Flughöhe, die im Sommer bei rund 55% der Produktion im Vergleich zum Vorkrisenniveau lag. Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Beschränkungen werden uns dennoch länger beschäftigen als uns allen lieb ist. Umso wichtiger ist es, dass wir weiterhin als Austrian Team sowie als Gesellschaft

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Eurowings kündigt acht weitere Prag-Strecken an

Die neue Eurowings-Europe-Basis in Prag soll ab März 2022 weiter ausgebaut werden. Firmenchef Jens Bischof sagt unter anderem, dass der Standort für den Carrier „hochrelevant“ ist und kündigt acht weitere Destinationen an. „Wir freuen uns sehr, dass unser neues Prag-Angebot bereits so gut angenommen wird. Für Eurowings ist der Standort Prag hochrelevant, sodass wir unser Streckennetz im nächsten Sommerflugplan mit acht neuen Zielen noch einmal deutlich ausweiten werden. So können wir ab März noch mehr Urlaubs- und Geschäftsreisende zu attraktiven Zielen in ganz Europa fliegen“, betonte Bischof am Dienstagvormittag in Prag. „Eurowings wird wieder mehr preiswerte Flüge in den tschechischen Flugmarkt bringen mit einer starken Ausrichtung auf Kundenwünsche sowie auf neue, kreative Service-Lösungen.“ Schrittweise ab März 2022 sollen die nachstehende Ziele ab Prag aufgenommen werden: Alicante, Palma de Mallorca, Valencia, Faro, Larnaka, Korfu, Heraklion und Stockholm-Arlanda. Am größten Airport der schwedischen Hauptstadt wird Eurowings Europe ebenfalls eine Basis eröffnen.

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Erstflug von Vueling landet am Flughafen Leipzig/Halle

Das Streckennetz ab Leipzig/Halle wächst: Pünktlich zu Beginn des Winterflugplans nimmt die spanische Airline Vueling die Verbindung in die französische Hauptstadt Paris auf. Ab November 2021 verbindet Vueling den Flughafen Leipzig/Halle mit der französischen Hauptstadt Paris. Die Linienflüge nach Paris-Orly werden zweimal wöchentlich, dienstags und samstags angeboten. „Der Erstflug von Vueling aus Paris nach Leipzig/Halle ist ein ermutigendes Signal für die Erholung im Passagierverkehr. Was sich im Tourismus schon länger zeigt, darauf zählen wir nun auch im Linienverkehr: eine deutliche Belebung. Die neue Verbindung zwischen Paris und Leipzig/Halle zeigt, dass Vueling wie wir an das Potenzial der Region glaubt. Wir sind optimistisch. Jetzt kommt es darauf an, dass die Unternehmen und die Menschen dieses attraktive Angebot auch nutzen“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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Flotte wird nahezu halbiert: Thai Airways im Wandel

Ohne Veränderungen wird es die Airline nicht schaffen, in absehbarer Zeit wieder in die Gewinnzone zu kommen. Daher steht Thai Airways vor einem Umbruch. Mit Maßnahmen zur Kostensenkung wolle das Unternehmen spätestens mit 2023 wieder schwarze Zahlen vermelden. Unter anderem werde die Flotte von 100 auf 58 Flugzeuge schrumpfen – damit werden ganze 42 Maschinen abgegeben. Darüber hinaus müssen auch Beschäftigte dran glauben. Die Personaldecke soll um ein Drittel verkleinert werden. Insgesamt drehe die Airline an mehr als 400 Stellschrauben, um die Kosten zu senken. Im laufenden Jahr hat Thai Airways umgerechnet erst 290 Millionen Euro Umsatz erzielt – die Hälfte davon mit Luftfracht. Nach der Wiederöffnung des Reisemarkts wolle die Fluggesellschaft in nächster Zeit vor allem mit zusätzlichen Europaflügen noch etwas Boden gutmachen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.

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BER-Chefin Massenbach: „Wir brauchen schnell Geld“

Am Flughafen Berlin-Brandenburg läuft es derzeit unrund. Die neue Geschäftsführerin Aletta von Massenbach erklärte im Gespräch mit dem Tagesspiegel, dass die Liquidität des Airports nur noch bis Ende März 2022 ausreichen wird. Unter anderem sagte die Managerin auch: „Wir brauchen schnell Geld, wir brauchen Cash“. Von Massenbach bezifferte den Finanzbedarf bis zum Jahr 2026 mit etwa 2,4 Milliarden Euro. „Wir können den Kapitaldienst für eine lange Zeit nicht selbst stemmen“, so die Airport-Chefin gegenüber dem Tagesspiegel. Das deutsche Bundesverkehrsministerium reagiert auf das Chaos, für das der BER in den letzten Wochen wiederholt in die Schlagzeilen geraten ist, wenig erfreut. Das von Andreas Scheuer (CSU) geführte Ministerium forderte die BER-Gesellschaft zu einem schriftlichen Bericht auf. Der Bund hält rund ein Drittel der Anteile.

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Russland: Azimuth-Superjet kollidiert bei Landung mit Reh

Am 1. November 2021 kollidierte der von Azimuth betriebene Sukhoi SSJ-100-95 mit der Registrierung RA-89180 auf dem Flughafen Pskov mit einem Reh. Dabei ist Sachschaden am Fluggerät entstanden. Flug A4 101 befand sich auf dem Weg von Krasnodar nach Pskov. Bei der Landung machten der Superjet und ein Reh ungewollte Bekanntschaft miteinander. Das Flugzeug wurde dabei beschädigt und vermutlich hat das Tier den Zwischenfall nicht überlebt. Laut Rosaviatsia soll die RA-89180 Beschädigungen im Bereich der Tragfläche auf der rechten Seite erlitten haben. Auch das Triebwerk soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Ein Video auf YouTube, das von Aviation Herald hochgeladen wurde, zeigt auch, dass diese Bereiche stark blutverschmiert sind. An Bord befanden sich sechs Crewmitglieder und 96 Passagiere, die allesamt den Superjet unverletzt verlassen konnten.

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Green Airlines: Nur 60 Naturefund-Bäume gespendet

Der Ticketverkäufer Green Airlines hat am Wochenende die – zumindest vorläufig – letzten Charterflüge zwischen Paderborn und Westerland durchführen lassen. Als „umweltfreundliches Fluggerät“ setzte man Embraer Phenom 300 Businessjets von Pad Aviation ein. Die Nachfrage auf dieser Strecke war nicht sonderlich berauschend, denn selten konnte der Flugscheinhändler mehr als eine einstellige Anzahl Reisender pro Flug zum Kauf von Tickets bewegen. Zuletzt wurden einzelne Legs gar nicht mehr durchgeführt. Das Fluggerät wurde kreuz und quer durch Europa positioniert, was nicht gerade umweltfreundlich war. Laut Naturefund hat Green Airlines bislang lediglich 60 Bäume gespendet. Mitte August 2021 waren es laut einem Bericht von Airliners.de 52 Stück, so dass sich die dem Umweltprojekt zugeführten Finanzmittel in sehr eng gesteckten Grenzen halten dürfte. Irreführenderweise verlinkt der Tickethändler auf seiner Homepage nicht auf seine eigenen Spenden an Naturefund, sondern auf das Gesamtprojekt. Bedenkt man, dass die Kosten für Bäumespenden im Centbereich liegen und multipliziert man dies mit 60, so kommt ein geringer Betrag zusammen. Die vielen Positionierungsflüge kreuz und quer durch Europa sind damit jedenfalls keinesfalls „kompensiert“. Naturefund informiert unter diesem Link darüber wie viele Bäume „Green Airlines“ tatsächlich gestiftet hat. Ab Feber 2022 will Green Airlines Charterflüge ab Weeze und Karlsruhe/Baden-Baden anbieten. Ob es tatsächlich zu einer Aufnahme kommen wird, bleibt abzuwarten. Der letzte Expansionsschritt des Carriers endete im Fiasko, wobei man sich strikt weigert betroffenen Passagieren die Entschädigungen laut Fluggastrechteverordnung auszubezahlen.

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Ryanair meldet Quartalsgewinn

Die Ryanair Group konnte im Oktober 2021 mehr Fluggäste befördern als im August 2021. Der Carrier zählte auf 71.500 Flügen rund 11,3 Millionen Passagiere. Die Auslastung wurde seitens der Firmengruppe mit 84 Prozent beziffert. Im traditionell reisestarken August hatte Ryanair rund 11,1 Millionen Passagiere bei einem Ladefaktor von 82 Prozent. Im September 2021 waren es 10,6 Millionen Reisende bei einer Auslastung von 81 Prozent. Quartalsgewinn eingeflogen Finanziell läuft es bei Ryanair erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder besser. Der Konzern legte am Montag die Halbjahreszahlen des laufenden Geschäftsjahres vor und konnte einen Quartalsgewinn verkünden. Allerdings ist Konzernchef Michael O’Leary bezüglich dem unmittelbar bevorstehenden Winter skeptisch. Die bisherige Prognose wurde zurückgezogen. Zwischen Juli und September 2021 schrieb man einen Gewinn in der Höhe von 225 Millionen Euro und glich damit den Verlust, den man im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eingeflogen hatte, aus. Der Umsatz lag bei etwa 1,8 Milliarden Euro. Der Firmenchef rechnet nicht mehr damit, dass eine schwarze Null eingeflogen werden kann, sondern am Ende des Geschäftsjahres werde ein Verlust zwischen 100 und 200 Millionen Euro stehen. O’Leary rechnet damit, dass die Corona-Pandemie den Winter 2021/22 erneut beeinträchtigen könnte und daher die Nachfrage sinken könnte. Dem will man gegebenenfalls mit besonders billigen Tickets gegensteuern. Bis Sommer 2022 soll die Boeing 737 Max 200 Flotte auf 65 Einheiten ausgebaut werden. Das bedeutet auch, dass Ryanair mit fünf Flugzeugen mehr als bislang öffentlich kommuniziert plant. Die Maschinen werden auf Ryanair DAC, Ryanar UK, Malta Air und Buzz verteilt.

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Eurowings Discover führte A320-Premierenflug durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover hat am Sonntag den ersten kommerziellen Flug mit dem Maschinentyp Airbus A320 durchgeführt. Dieser führte als 4Y 306 von Frankfurt am Main nach Teneriffa. Derzeit stehen neben vier wöchentlichen Flügen nach Teneriffa noch fünf wöchentliche Flüge nach Gran Canaria sowie je zwei wöchentliche Frequenzen nach Fuerteventura und Lanzarote im Flugplan des Ferienfliegers. Auf Grund von sich verändernden Bestimmungen einzelner Länder kann es im Laufe des Winters noch zu vereinzelten Anpassungen des Flugplans auf der Kurz- und Mittelstrecke kommen. Im Sommerflugplan 2022 fliegt Eurowings Discover mit insgesamt fünf Airbus 320 von Frankfurt zu über 20 touristischen Zielen auf der Kurz- und Mittelstrecke. In München nimmt die Airline ab Juni 2022 mit eigener Kurzstreckenbasis und fünf Airbus 320 ihren Flugbetrieb auf und bedient ebenfalls zahlreiche touristische Ziele. In der Economy Class gibt es ein Buy-on-Board-Angebot mit einer breiten Auswahl an Getränken sowie warmen und kalten Speisen. In der Business Class bleibt der Mittelsitz immer frei. Reisende können hier zwischen einer warmen oder kalten Speise inkl. Dessert wählen und sich über eine exklusive Getränkeauswahl freuen. In beiden Klassen stehen vegetarische und vegane Optionen zur Auswahl. Im Sinne der Nachhaltigkeit verkauft die Airline außerdem am Ende aller Kurz- und Mittelstrecken Rückflüge verbliebene, frische Speisen zum Mitnehmen für rund die Hälfte des Preises („Save a Snack-Bag“). „100 Tage zuverlässig zu den schönsten Zielen dieser Welt. Ein großer Dank gilt unseren großartigen Crews, die keine Mühen scheuen, jeden Flug für unsere Gäste zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Wir schauen heute nicht

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