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Cargo: Etihad will Marktpräsenz in China steigern

Golfcarrier Etihad Airways plant die Cargo-Präsenz in China auszubauen. Zunächst will man eine Frachtroute zwischen Abu Dhabi und Zhengzhou aufbauen. Diese betrachtet man auch als neue Seidenstraße. Die entsprechenden Anträge an die Behörden sind gestellt. Doch damit nicht genug: Die Pläne des der staatlichen Fluggesellschaft des Emirates Abu Dhabi sehen auch vor, dass in Zhengzhou ein Fracht-Hub aufgebaut wird. Chinesische Transporteure könnten Cargogüter von anderen Teilen der Volksrepublik China aus hier her bringen und Etihad befördert diese dann über das Netzwerk weiter. “Seit Beginn der Pandemie hat Etihad Cargo 1.042 Flüge von Shanghai Pudong und Peking aus durchgeführt und dabei über 65.000 Tonnen auf seinen B777-F-Frachtern und Passagierfrachtern befördert, darunter 50 Prozent der Flüge medizinische Versorgung zur Unterstützung des weltweiten Kampfes gegen COVID-19 und rüsten medizinisches Fachpersonal an vorderster Front aus”, erklärt Martin Drew, Senior Vice President Etihad Cargo.

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Klagenfurt startet Incentive-Programm für Fluggesellschaften

Der Klagenfurter Flughafen will im kommenden Jahr mit Hilfe von Incentives neue Airlines anlocken. Rund drei Millionen Euro sollen aufgebracht werden, um Airlines einen Anreiz zu geben den Kärntner Airport anzufliegen. Mehrheitseigentümer Lilihill sagte im Zuge des Kaufs der Mehrheit des Flughafens Klagenfurt unter anderem zu, dass man bis 2026 die Nutzung auf rund 500.000 Passagiere pro Jahr anheben will. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass dieses Ziel etwas heruntergeschraubt wurde. Laut einem Bericht des Magazins Monat geht man momentan von rund 350.000 Reisenden, die mit Billigfliegern von/nach Klagenfurt fliegen sollen. Dies würde dann in etwa 70 Prozent des Gesamtaufkommens entsprechen. Derzeit hat man außer der Verbindungen nach Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines) keine anderen Linienverbindungen. Das Incentive-Programm, das ab 1. Jänner 2022 greifen soll, soll diese Situation ändern. Noch gibt man sich aber hinsichtlich möglicher Lowcoster, die Klagenfurt (wieder) ins Streckennetz aufnehmen, bedeckt. In der Vergangenheit lockte der damals noch von der öffentlichen Hand geführte Kärnten-Airport unter anderem Hapag-Llyod Express (später Air Berlin) und Ryanair mit Zuschüssen an. Zeitweise charterte man auch eine Boeing 757 von Condor für Flüge nach Deutschland. “Das ist eine übliche Vorgehensweise auf allen Flughäfen, um Wachstum zu generieren und Strecken gemeinsam mit den Airline-Partnern langfristig erfolgreich zu etablieren. it der Einführung eines attraktiven Incentive-Programms ab 1. Jänner 2022 werden vor allem neue Destinationen gefördert, aber auch Passagierwachstum auf den aktuell bedienten Routen incentiviert”, erklärt Lilihill-Sprecher Gerhard Seifried gegenüber “Monat”.

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Merillair beantragt AOC und Betriebsgenehmigung in Malta

Unter dem Namen Merillair entsteht auf Malta eine weitere Fluggesellschaft. Das Unternehmen befindet sich derzeit im behördlichen Zulassungsverfahren und geht davon aus, dass man den kommerziellen Flugbetrieb im zweiten Quartal des kommenden Jahres aufnehmen kann. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte Eigentümer John Seth-Watkins, dass man bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung beantragt hat. Die entsprechenden Anträge wurden übermittelt und in Kürze beginnt man mit dem Schreiben der Operations Manuals. Die maltesische CAD bestätigte die Angaben. Dem Medienbericht nach plant Merillair als Charter Broker und Aircraft Manager an den Start zu gehen. Eigene Flugzeuge will man vorerst nicht anschaffen. Mit zwei nicht näher bezeichneten Kunden habe man bereits Verträge für das Management von Boeing 757 unterzeichnet.  “Es wird ein mittelgroßer Airbus oder eine Boeing sein, die Entscheidung liegt beim Kunden, aber wir wollen in den nächsten drei Jahren fünf mittelgroße Jets hinzufügen. Für die Vermittlung verbinden wir Menschen, die ein Flugzeug von A nach B bringen möchten, mit Menschen, die ein Flugzeug zur Verfügung haben. Für das AOC sind wir nicht bereit, das finanzielle Risiko des Leasings oder Kaufs von Flugzeugen zu übernehmen. Wir suchen also nach Kunden, die über genügend Mittel verfügen, um selbst ein Flugzeug zu leasen oder zu besitzen, die jedoch nicht die Komplexität oder Details des tatsächlichen Betriebs eines AOC haben möchten. Daher werden wir ein AOC einrichten, um die Flugzeuge dieser Kunden zu betreuen und Charter- und ACMI-Dienste für die breitere Industrie bereitzustellen”, so der Firmengründer gegenüber CH-Aviation.com. Das Büro der Neugründung wird in der maltesischen Hauptstadt

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AOC erhalten: Norse Atlantic Airways ist jetzt eine Fluggesellschaft

Das norwegische Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways ist jetzt offiziell eine Fluggesellschaft, denn die Zivilluftfahrtbehörde Norwegens erteilte dem Unternehmen am Mittwoch AOC und Betriebsgenehmigung. Der operative Flugbetrieb soll im Frühjahr 2022 mit Boeing 787 aufgenommen werden, teilte der Carrier mit. „Wir möchten der norwegischen Zivilluftfahrtbehörde für einen konstruktiven und professionellen Prozess danken. Damit sind wir dem Start unserer attraktiven und günstigen Flüge zwischen Europa und den USA im Frühjahr nächsten Jahres einen wichtigen Schritt näher gekommen“, sagte CEO und Gründer Bjørn Tore Larsen von Norse. Ein AOC ist die Genehmigung, die einem Luftfahrzeugbetreiber von einer nationalen Luftfahrtbehörde erteilt wird, um ihm die Nutzung von Luftfahrzeugen zu gewerblichen Zwecken zu ermöglichen. Dies erfordert, dass der Betreiber über Personal, Vermögenswerte und Systeme verfügt, um die Sicherheit seiner Mitarbeiter und der Öffentlichkeit zu gewährleisten. „Wir haben während des gesamten Prozesses der Ausstellung eines norwegischen AOC einen guten und konstruktiven Dialog mit Norse geführt. Wir wünschen ihnen viel Glück und freuen uns auf eine weiterhin fruchtbare Zusammenarbeit“, sagte Lars E. de Lange Kobberstad, Generaldirektor der norwegischen Zivilluftfahrtbehörde. Norse Atlantic Airways plant ab dem Frühjahr 2022 einige USA-Destinationen ab Oslo aufzunehmen. In den Vereinigten Staaten richtet man die lokale Niederlassung in Fort Lauderdale ein. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch ab London-Gatwick und anderen Airports fliegen. Für das Vereinigte Königreich ist ein lokales AOC notwendig, das man bereits beantragt hat. Die Boeing 787-Flotte wird derzeit sowohl in Norwegen als auch in Irland registriert.

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Köln: European Air Charter fliegt im Wetlease für Condor

Im Auftrag der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird die bulgarische European Air Charter ab Köln/Bonn zwei Sommerziele bedienen. Es handelt sich um Palma de Mallorca, das ab 14. Mai 2022 täglich angesteuert werden soll sowie um Heraklion. Die griechische Destination soll an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden. Der Erstflug ist für den 15. Mai 2022 angekündigt. Geflogen wird zwar unter Condor-Flugnummern, jedoch erfolgt die operative Durchführung im Rahmen eines Wetlease-Vertrags durch European Air Charter. Das bulgarische Luftfahrtunternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und änderte heuer den Markennamen von Bulgarian Air Charter in European Air Charter. Die Flotte besteht derzeit aus sieben Airbus A320 und neun McDonnell Douglas MD-82. Das durchschnittliche Alter beträgt 29,9 Jahre. Ein Kurzportrait mit Fotos von Videos über European Air Charter hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.

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Viking legt Luxus-Kreuzfahrten samt U-Boot auf

Die norwegische Reederei Viking versucht sich im Bereich von Luxus-Expeditionen ein weiteres Standbein aufzubauen. Mit der “Viking Octantis” hat man ein Schiff, das 378 Fahrgäste befördern kann, übernommen. Dieses ist mit 189 Kabinen ausgestattet und damit deutlich kleiner als die anderen Kreuzfahrtschiffe dieses Anbieters. Die Octantis ist auch mit kleinen Unterseeboote ausgestattet. In diesen können sechs Passagiere Platz nehmen und die Welt unter Wasser erkunden. Auch verfügt man über eine Anlegestelle, die für Expeditionsboote genutzt werden kann. Forschern soll auch zumindest ein Labor zur Verfügung stehen. Für kleinere Ausfahrten stehen motorisierte Schlauchboote sowie Kayaks mit Paddeln zur Verfügung. Das Angebot richtet sich jedoch nicht wirklich an professionelle Wissenschaftler, sondern eher an Hobbyforscher, die bereit sind viel Geld auf den Tisch zu legen. An Bord werden sechs Beherbergungskategorien angeboten. Die Ausstattung beinhaltet zum Teil auch Ferngläser und Jacken. Wireless-LAN wird über eine Kombination aus Mobilfunk und Satelliten-Internet kostenfrei angeboten. Die erste Ausfahrt, die in Richtung südlicher Hemisphäre durchgeführt wird, soll von 36 Wissenschaftlern begleitet werden. Während der Reise soll es diverse Fachvorträge geben, so dass Hobbyforscher Weiterbildung, Expeditionen und Luxus-Kreuzfahrt gemeinsam erleben können. Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Restaurants. Billig ist die Angelegenheit allerdings nicht, denn für eine 13-tägige Reise von Tromsø in Richtung Svalbard müssen mindestens rund 14.000 Euro auf den Tisch gelegt werden. Für fast 1.000 Euro mehr geht es in die Antarktis. Kürzere Touren werden etwas günstiger angeboten, jedoch siedelt Viking das Angebot generell im oberen Preissegment an. Eine gewissen Grundnachfrage scheint zu bestehen, denn im August

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Einreisebestimmungen: Finnland führt 2Gplus ein

Nach Malta hat sich nun auch die finnische Regierung dazu entschlossen, dass nur noch Personen, die vollständig gegen Corona geimpft bzw. genesen und geimpft sind, einreisen dürfen. Allerdings gibt es einen großen Unterschied, denn Finnland verlangt zusätzlich die Vorlage eines negativen Coronatests. So genanntes “2Gplus” gilt nun, wenn man aus dem EU-Raum kommend nach Finnland einreisen möchte. Ungeimpfte bzw. Nicht-Genesene sind von der Einreise – abgesehen von wenigen Ausnahmen – faktisch ausgeschlossen. Doch vollständige Impfung oder Genesung und Impfung reichen der finnischen Regierung nicht aus, denn zusätzlich ist ein negativer Coronatest vorzulegen. Von dieser scharfen Regelung sind primär Personen ab 16 Jahren betroffen. Darunter gibt es einige Ausnahmen. Ebenso ist die Vorschrift nicht für  für Personal des Gesundheits- und Transportsektors, sowie für Grenzgänger aus spezifischen Gemeinden der Nachbarländer Schweden und Norwegen, als auch bei Reisen aus dringend familiären Gründen anwendbar.

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Anti-Feuerwerkskörper-Regel: Tschechien setzt kleinen Grenzverkehr temporär aus

Die Regierung der Tschechischen Republik hat am Montag die Einreisebestimmungen verschärft. Personen, die keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in diesem Land haben, benötigen auch dann einen negativen PCR-Test, wenn sie geimpft oder genesen sind. Davon ausgenommen sind Reisende, die nachweisen können, dass sie bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 erhalten haben. Personen bis 18 Jahre können mit zwei Impfungen quarantäne- und testfrei einreisen. Darüber wird der so genannte Booster benötigt. Kinder unter 12 Jahren sollen von der Testpflicht weiterhin befreit werden. Personen, die in Tschechien wohnen, können auch ohne Test- und/oder Impfnachweis einreisen. Diese können, je nachdem wo sie sich zuvor ausgehalten haben, einen PCR-Test auf eigene Kosten nachholen. Ebenso bleibt der so genannte “kleine Grenzverkehr” bis maximal 24 Stunden ausgenommen. Allerdings will die tschechische Regierung den grenzüberschreitenden Verkauf von Feuerwerkskörpern eindämmen und setzt daher den kleinen Grenzverkehr ab Donnerstag, 30.12.2021 bis Samstag, 1.1.2022 aus.

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Bamboo Airways wartet auf grünes Licht für Frankfurt und München

Die vietnamesische Fluggesellschaft Bamboo Airways plant am 1. April 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Ho Chi Minh City und Melbourne aufzunehmen. Es handelt sich um das internationale Debüt des Carriers. Die Route soll zweimal pro Woche mit Boeing 787-9 bedient werden. Während die Aufnahme der Flüge nach Australien offiziell bestätigt ist, hängen die für Januar 2022 angekündigten Destinationen in Deutschland noch in der Schwebe. Das Unternehmen beabsichtigt ab 16. Januar 2022 ab Ho Chi Minh City bzw. Hanoi nach Frankfurt und München zu fliegen. Auch London-Heathrow will man ins Streckennetz aufnehmen. Für alle drei Ziele hat man die notwendigen Bewilligungen noch nicht erteilt bekommen. Ebenso wartet man auf die DOT-Genehmigung seitens der Vereinigten Staaten von Amerika, denn Bamboo Airways will auch unter anderem Los Angeles und San Francisco anfliegen. Wann diese aufgenommen werden dürfen ist derzeit ebenfalls unklar.

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Russland: Irkut MS-21-300 erhält Musterzulassung

Die Irkut MS-21-300 hat seitens der russischen Zivilluftfahrtbehörde die Musterzulassung erhalten. Damit kann der Mittelstreckenjet, der als russische Antwort auf Boeing 737 Max und Airbus A320neo entwickelt wurde, kommerziell eingesetzt werden. Gänzlich abgeschlossen ist das Zulassungsverfahren aber noch nicht, denn Firmenchef Andrey Boginsky strebt für das kommende Jahr die Genehmigung von Tragflächen, die in der Russischen Föderation aus Verbundmaterialien hergestellt werden, an. Damit soll die MS-21 ein Stück “russischer” werden und die Abhängigkeit von Zulieferern aus dem Ausland soll zurückgefahren werden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist die Herstellung von Fluggerät in Russland stark zurückgegangen. Die lokalen Airlines bevorzugen westliches Fluggerät, denn die noch zu Sowjetzeiten entworfenen, jedoch weiterentwickelten Muster gelten als unbeliebt und teilweise auch spritfressend. Die russische Regierung will der Branche neuen Schub verschaffen und hat unter anderem mit dem Sukhoi Superjet SSJ-100, der Irkut MS-21 und der Tupolow Tu-114-300 einige Muster, die man besonders heimischen Anbietern schmackhaft machen will. Teilweise winken günstige Leasingkonditionen und sogar Subventionen für den Einsatz russischen Fluggeräts. Dennoch versucht man nahezu alles, um die Maschinen auch im Westen in die Luft zu bringen. Beispielsweise flogen Interjet und Cityjet zeitweise mit SSJ-100. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft war im Rahmen eine Wetlease-Auftrags gar für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines tätig.  Darauf angesprochen, ob die vergleichsweise günstigen Irkut MS-21 eine Alternative für den Ersatz der Airbus-A320-Flotte bei Lauda Europe wäre, meinte Ryanair-Chef Michael O’Leary gegenüber Aviation.Direct: “Auf keinen Fall nehmen wir diese Irkut MS-21 und auch dann nicht, wenn sie die kostenlos hingestellt werden. DIeses Flugzeug ist

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