secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Israel macht die Grenzen wieder dicht

Erst vor wenigen Wochen hat sich Israel nach langer Grenzschließung wieder für ausländische Touristen geöffnet. Damit ist schon wieder Schluss, denn aufgrund der zuerst im südlichen Afrika aufgetretenen Omikron-Variante macht man die Grenzen wieder dicht. Vorerst dürfen nur vollständig geimpfte Staatsbürger Israels einreisen. Diese müssen sich auf den Flughäfen einem PCR-Test unterziehen und am dritten Tag nach der Einreise einen weiteren PCR-Test absolvieren. Bis zum Vorliegen des Befundes des zweiten Coronatests ist eine häusliche Quarantäne einzuhalten. Nicht-Staatsbürger – davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Israel, die eine häusliche Quarantäne antreten können – benötigen wieder eine Sondergenehmigung für die EInreise. Anschließend findet bis zum Vorliegen der Testergebnisse eine Absonderung in Quarantänehotels statt. Ungeimpfte Israelis werden sieben Tage lang isoliert und können die Quarantäne nur dann verlassen, wenn die Testungen negativ ausfallen. Die Regierung hat bereits zahlreiche Staaten auf dem afrikanischen Kontinent rot eingestuft und teilweise auch Landeverbote erlassen. Derzeit sind die Länder im Norden Afrikas noch nicht betroffen.

weiterlesen »

Aus UK kommend: Schweiz steckt auch Umsteiger zehn Tage in Quarantäne

Umsteigen in der Schweiz ist für Personen, die sich zuletzt im Vereinigten Königreich aufgehalten haben, gar keine gute Idee. Die Eidgenossenschaft steckt auch Transit-Passagiere, die aus UK kommen, zehn Tage in Quarantäne. Hauptbetroffen von dieser Maßnahme ist die Lufthansa-Tochter Swiss. Zusätzlich zum bislang praktizierten 3G-Nachweis müssen alle Personen, die von UK aus in die Schweiz einreisen wollen oder auf einem dortigen Airport umsteigen wollen, eine zehntägige Quarantäne antreten. Bei Ungeimpften können noch höhere Auflagen bestehen, wobei für diese die Einreise ohnehin mit einer Absonderung verbunden wäre. Neu ist, dass auch Geimpfte Personen einen negativen PCR-Befund vorlegen müssen. Dieser befreit, sofern man aus dem Vereinigten Königreich kommt, aber nicht von der zehntägigen Quarantäne. Diese greift ausdrücklich auch, wenn man nur in Zürich umsteigen möchte. Wie die Schweiz dies genau umsetzen will, ist noch nicht so ganz klar. Jedenfalls sind Flüge beispielsweise von London via Zürich nach New York nun mit einer zehntägigen Absonderung in der Eidgenossenschaft verbunden. Während dieser sind auch kostenpflichtige PCR-Testungen zu absolvieren. Betroffene Passagiere sollten sich unverzüglich mit ihrer Airline und/oder ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Derzeit sind von dieser Neuregelung nur Personen betroffen, die sich zuvor im Vereinigten Königreich aufgehalten haben. Die Schweiz hat erst Ende der vergangenen Woche ein Einreise- und Landeverbot für Passagierflüge, die im Süden Afrikas starten. Staatsbürger der Eidgenossenschaft und Liechtensteins sind ausgenommen, müssen jedoch dann eine Quarantäne antreten und zwar völlig unabhängig vom Impfstatus. Auch aus Belgien, Tschechien und anderen Staaten kommend wurden die Bestimmungen verschärft.

weiterlesen »

Wegen Crews in Quarantäne: British Airways stellt Hongkong-Flüge ein

Das IAG-Konzernmitglied British Airways hat von den komplizierten Quarantänemaßnahmen in Hongkong, denen auch Flugbesatzungen unterliegen, die Schnauze voll. Der Carrier stellt die Verbindungen in die chinesische Sonderverwaltungszone ein. Hintergrund ist, dass sich zahlreiche BA-Mitarbeiter in Hongkong in Quarantäne befinden. Es gab laut BBC in den letzten Tagen zwei Flüge, bei denen je ein Beschäftigter positiv getestet wurde. Daraufhin soll fast die gesamte Crew in ein staatliches Quarantänezentrum gesteckt worden sein. Somit konnten bereits zwei Flugzeuge die Stadt nicht mehr verlassen, da Piloten und Flugbegleiter sprichwörtlich festsitzen. Für British Airways ist das eine komplizierte und insbesondere teure Angelegenheit, denn je nach Situation müssen Ersatzcrews eingeflogen werden. Diese laufen in Hongkong aber Gefahr ebenfalls in Quarantäne zu landen. Für den Carrier ist das keine Situation mehr unter der Flüge wirtschaftlich durchgeführt werden können. Daher stellt man die Hongkong-Flüge ein. In einer Erklärung schreibt British Airways, dass man die Mitarbeiter, die sich momentan in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Absonderung befinden, unterstützt. Man befolge die Vorschriften der Behörden und sieht die Sicherheit der Passagiere und jene der eigenen Mitarbeiter an oberster Stelle. Aufgrund der Omikron-Variante wurde der Flugverkehr in den Süden Afrikas bereits eingestellt.

weiterlesen »

Bann: Marokko verbietet Landungen internationaler Flüge

Wer in Kürze einen Urlaub oder eine Reise nach Marokko geplant hat, sollte sich darauf einstellen, dass diese nicht stattfinden kann. Das afrikanische Land verhängt ein Landeverbot für internationale Passagierflüge. Dies wird mit der Omikron-Corona-Variante begründet. Der Bann tritt morgen kurz vor Mitternacht in Kraft und ist vorläufig für zwei Wochen befristet. In der Vergangenheit zeigte sich aber, dass solche Maßnahmen häufig und noch dazu extrem kurzfristig verlängert werden. Sowohl für Individual- als auch Pauschalreisende bedeutet das, dass in den nächsten zwei Wochen keine Marokko-Flüge stattfinden werden. Nicht betroffen sind Inlandsverbindungen sowie Ferry- und Cargoverbindungen. Derzeit wird noch darüber verhandelt wie Urlauber, die sich momentan in diesem Staat befinden, von den Veranstaltern bzw. Airlines nach Hause geholt werden können. Zuverlässige Informationen gibt es dazu aber nicht. Personen, die sich derzeit in Marokko aufhalten oder aber für die nächsten Tagen oder Wochen eine Reise gebucht haben, sollten dringend Kontakt mit ihrem Tour Operator bzw. ihrer Fluggesellschaft aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abklären. Ab dem Inkrafttreten des Banns macht es keinen Sinn bei Flügen nach Marokko überhaupt zum Airport anzutreten. Da es sich um eine behördliche Anordnung handelt, haben Passagiere kein Recht auf Ausgleichszahlungen nach EU-VO 261/2004, wohl aber auf die Rückzahlung von Ticket- und/oder Reisepreis binnen einer Woche.

weiterlesen »

AUA-Chef Hoensbroech: „Ohne Kurzarbeit hätten wir uns vom Großteil der Mitarbeiter trennen müssen“

Austrian Airlines wird im Winterflugplan 2021/22 rund 60 Prozent des Vorkrisenniveaus anbieten. Dies erklärte Firmenchef Alexis von Hoensbroech im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazins „Trend“. Angesprochen auf die Maskenpflicht auf Langstreckenflügen antwortete der Manager, dass man die Vorgaben der jeweiligen Staaten umsetzen würde. „Dazu gehört eine Maskenpflicht in Flugzeugen, obwohl die Luft an Bord alle drei Minuten komplett ausgetauscht wird“, so der Austrian-Airlines-Generaldirektor gegenüber „Trend“. Eine Impfpflicht für die Belegschaft wäre momentan kein Thema. Austrian Airlines würde von der Kurzarbeit stark profitieren, jedoch wollte Alexis von Hoensbroech keine finanziellen Details nennen. Allenfalls sagte er gegenüber dem „Trend“: „Hätten wir das Geld nicht bekommen, hätten wir uns von einem Großteil der Mitarbeiter trennen müssen. Dann würde auch die gesamte Betriebswirtschaft der AUA anders aussehen“. Auf die Frage, ob er sich wünscht, dass diese Maßnahme über März 2022 hinaus verlängert wird, sagte er dem Medium: „Wir wissen ja nicht, wie sich die Pandemie weiterentwickelt, aber natürlich wäre es gut, eine gewisse Flexibilität zu haben. Aber augenblicklich planen wir nicht mit Kurzarbeit, die über das erste Quartal 2022 hinausgeht“.

weiterlesen »

UK bannt Passagierflüge aus sechs afrikanischen Staaten

Das Vereinigte Königreich untersagt aufgrund der in Südafrika entdeckten Corina-Virusvariante B.1.1.529 den Passagierflugverkehr mit diesem Land sowie fünf weiteren Staaten. Der Bann tritt am Freitagnachmittag in Kraft. Betroffen sind nebst Südafrika auch Namibia, Lesotho, Eswatini, Simbabwe und Botswana. Sajid Javid, Gesundheitsminister des Vereinigten Königreichs, begründete die Maßnahme unter anderem damit, dass es wissenschaftliche Hinweise gäbe, dass diese Mutation noch ansteckender als die Delta-Variante wäre. Weiters könnten die bestehenden Impfstoffe weniger wirksam sein. Die deutsche Bundesregierung hat in diesem Zusammenhang bereits ein Beförderungsverbot für Nonstop-Flüge, die in Südafrika starten, angeordnet. Das hat zur Folge, dass nur deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz bzw. Aufenthaltsrecht in Deutschland die Verbindungen nutzen dürfen. Anschließend ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene.

weiterlesen »

Trotz Impfung: Portugal verlangt Coronatest bei der Einreise

Portugals Regierung verschärft mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2021 die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorweisen. Gleichzeitig benötigen auch Touristen beim Besuch von Bars und Diskotheken nebst Impf- oder Genesungsnachweis einen negativen PCR- oder Antigen-Test. Im Gegensatz zu Bulgarien, das Anfang dieser Woche die Einreisregeln verschärft hat, akzeptiert Portugal dem aktuellen Informationsstand nach auch Antigen-Ergebnisse. Bulgarien besteht auf PCR-Befunde. Sowohl Portugal als auch Bulgarien machen für Geimpfte und Genesene keine Ausnahmen, so dass alle Personen, die einreisen wollen, ein negatives Testergebnis vorweisen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob sich auch andere EU-Länder diesen Änderungen anschließen. Das bislang einzige EU-Land, das ausschließlich Geimpfte einreisen lässt, ist der Inselstaat Malta. Bislang hat dieser – trotz hoher Inzidenzen – keine EU-Mitglieder auf die so genannte Dark Red List gesetzt.

weiterlesen »

Air Baltic und Emirates treffen Codeshare-Vereinbarung

Die Fluggesellschaften Emirates und Air Baltic starten eine Codeshare-Kooperation, die neue, nahtlose Reisemöglichkeiten eröffnen soll. Kunden der lettischen Airline sollen vom Zugang zum weltweiten Netzwerk von Emirates über das Drehkreuz in Dubai profitieren. Gleichzeitig würden Emirates-Passagiere mehr Möglichkeiten haben, um in den Ostseeraum zu reisen. „Emirates ist ein globaler Player und wir freuen uns, neben den Direktflügen zwischen Riga und Dubai, die wir im September begonnen haben, eine neue Partnerschaft einzugehen. Diese wird es unseren Passagieren ermöglichen, neue aufregende Ziele in Asien, Australien und darüber hinaus zu erreichen“, so Airline-Chef Martin Gauss.

weiterlesen »

ADV: Luftverkehrsnachfrage mit Rekordwerten in Pandemiezeiten

Im Monat Oktober 2021 stabilisierte sich die Nachfrage der Passagiere. Allerdings fehlen gegenüber dem Vorkrisenniveau noch über 45 Prozent der Reisenden. Das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen lag bei 53,4 Prozent gegenüber 2019. Exakt 12.665.222 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen im vergangenen Monat, wie die Zahlen des Flughafenverbandes ADV zeigen. Im Vergleich zum Oktober des letzten Jahres sind es mehr als dreimal so viele Passagiere (+213,8 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 471.030 Tonnen bedeuten +11,5 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +12,2 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit 136.236 Starts und Landungen bei +63,4 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -34,8 Prozent noch deutlich unter dem Normalniveau. Luftverkehrsnachfrage auf Jahreshoch Herbstferien und fallende Reisebeschränkungen pushen Luftverkehrsnachfrage auf Jahreshoch. Der innerdeutsche Verkehr steigt auf mehr als das Doppelte – mit über 1,54 Millionen Passagieren (+118,0 Prozent gegenüber 2020) liegt die Nachfrage aber im Vergleich zum Vorkrisenjahr (2019) bei nur 36,9 Prozent. Im Europa-Verkehr kommt es gegenüber 2020 sogar zu einer Verdreifachung des Aufkommens. Die 9,69 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +221.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht dies fast zwei Dritteln der normalen Nachfrage (-36,9 Prozent). Auch die Interkont-Nachfrage wächst – um +387,7 Prozent auf knapp 1,38 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Oktober 2019 ist dies aber ein Rückgang um -64,7 Prozent.

weiterlesen »

Zeitfracht: Stadt Rostock stimmt Flughafen-Verkauf zu

Der Zeitfracht-Konzern will den Flughafen Rostock-Laage übernehmen und hat dazu vor einiger Zeit ein formelles Kaufangebot an die Gesellschafter gelegt. Die Hansestadt Rostock hat nun der Veräußerung ihrer Anteile zugestimmt. Über die RVV-Holding hält Rostock eine 54-prozentige Mehrheit. Weiters sind der Landkreis mit 35,5 Prozent und die Stadt Lage mit 10,4 Prozent beteiligt. Die Minderheitsgesellschafter müssen dem Verkauf noch zustimmen. Am Freitag soll jedenfalls ein Kaufvertrag zwischen Stadt Rostock und Zeitfracht unterschrieben werden. Der Logistikkonzern, der in der Luftfahrt mit der Tochtergesellschaft German Airways vertreten ist, will den Regionalflughafen nach der Übernahme in eine Logistik-Drehscheibe umwandeln. Auch soll die aus WDL hervorgegangene German Airways wieder Frachtflugzeuge betreiben. Kurzzeitig hatte man vor ein paar Jahren – bereits unter Zeitfracht – Bae-146-Cargoflugzeuge, die jedoch ausgeflottet wurden. In der Vergangenheit war WDL immer wieder im Frachtbereich aktiv.

weiterlesen »