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Air-India-Übernahme durch Tata Sons stockt

Der indische Mischkonzern Tata Sons erhielt kürzlich den Zuschlag für den Erwerb der staatlichen Air India. Entstehen soll unter Einbezug von Air Asia India und Air India Express eine große Airline-Gruppe. Nun ist der Verkaufsprozess ins Stocken geraten. Vom Tisch ist der Deal deswegen aber nicht, sondern lediglich verzögert, berichten lokale Medien. Hintergrund ist, dass sich die beabsichtigte Fusion der drei Fluggesellschaften komplizierter als ursprünglich gedacht erweist. Derzeit ist geplant, dass Air Asia India im Inland fliegen soll und die ausländischen Streckenrechte an Air India Express abgeben soll. Die zuletzt genannte Airline soll als konzerninterner Lowcoster positioniert werden. Die bislang wenig aufeinander abgestimmten Streckennetze sollen miteinander verknüpft werden. Lokalen Medienberichten nach, die sich auf interne Quellen bei Tata Sons beziehen, will man den Mischbetrieb von Mittelstreckenjets der Hersteller Boeing und Airbus beibehalten. Die Marke Air Asia India wird mit hoher Wahrscheinlichkeit verschwinden, jedoch dürfte deren Reservierungssystem künftig konzernweit genutzt werden. Tata Sons plant dennoch keine einheitliche Marke, sondern will unterschiedliche Brands mit unterschiedlichen inkludierten Services anbieten. Derzeit wird damit gerechnet, dass das Closing des Deals verspätet mit Ende Januar 2022 erfolgen wird.

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Trotz Tests und Impfungen: Kreuzfahrtschiffe als Virenschleudern

Das zugegebenermaßen nicht sonderlich wissenschaftliche Sprichwort, dass wenn auf einem Schiff eine Krankheit ausbricht, dass sie dann irgendwann jeder haben wird, macht derzeit besonders Kreuzfahrtschiffen erhebliche Probleme. Reedereien haben nicht nur mit größeren Covid-Ausbrüchen zu kämpfen, sondern werden von immer mehr Häfen abgewiesen. Noch komplizierter ist es aber für Besatzungen von Frachtschiffen. Diesen wird mittlerweile fast überall das Verlassen ihres Schiffs verweigert. Viele Regierungen verweisen darauf, dass die Impfrate der Cargo-Crews besonders niedrig ist und diese daher eine Gefahr für den “Import” von Corona-Fällen darstellen würden. Die Folge daraus ist, dass die Seemänner im wahrsten Sinne des Wortes auf See leben müssen und oftmals nicht wissen wann sie wieder an Land dürfen oder gar ihre Angehörigen sehen werden. Je stärker die Sorge rund um die Omikron-Mutation, desto geringer die Chance auf Landgänge oder gar einen Urlaub in der Heimat. Während die Cargo-Schiffer ihr Einkommen auf See verdienen, ist die Situation bei Kreuzfahrern ein wenig anders. Diese fahren zum Spaß durch die Weltmeere und nutzen dabei das nachweislich umweltschädlichste Verkehrsmittel. Die Reedereien sind zwar bemüht ihre schwimmenden Städte “grün” darzustellen, jedoch enden diese Bestrebungen oftmals beim Erreichen des internationalen Seeraums. Infizierte vollständig geimpft und zuvor negativ getestet Für viele Urlauber erweisen sich Kreuzfahrten nun zunehmend als problematisch, denn diese können immer häufiger nicht wie ursprünglich gebucht durchgeführt werden. Hintergrund ist, dass viele Häfen das Einlaufen unter Hinweis auf Coronafälle an Bord verweigern. Manche Betreiber lassen nur Geimpfte mit negativem Test einschiffen, jedoch verhindert dies nicht das “einschiffen” von Infektionen. Kürzlich zeigte

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Staatskredit: Austrian Airlines zahlt weitere 30 Millionen Euro zurück

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines wird eigenen Angaben nach am 31. Dezember 2021 weitere 30 Millionen Euro des im Vorjahr gewährten Staatskredits zurückbezahlen. Unter Berücksichtigung der Rate, die im Juli 2021 überwiesen wurde, hat man bislang 60 Millionen Euro zurückgeführt. Das Rettungspaket, das die österreichische Bundesregierung im Vorjahr für die Lufthansa-Tochter zusammengeschnürt hatte, beinhaltete nebst einem “nichtrückzahlbaren Zuschuss” in der Höhe von 150 Millionen Euro auch ein 300-Millionen-Euro schweres Darlehen, für das die Republik Österreich haftet. Austrian Airlines erklärt unter anderem, dass man die Rückzahlungsvereinbarungen “planmäßig erfüllen” würde. „Die Corona-Pandemie hat zur schwersten Krise in der Unternehmensgeschichte geführt. Ohne die Unterstützung der österreichischen Bundesregierung und weiterer Stakeholder wäre der Fortbestand von Austrian Airlines als solche nicht möglich gewesen. Wir sind stolz, dass wir bereits ein Fünftel unserer Finanzhilfen planmäßig zurückgezahlt haben und unserer Verantwortung, wie versprochen, nachkommen. Und das, obwohl die Pandemie länger andauert, als wir alle gehofft haben. Diesen Kurs werden wir fortführen, um auch zukünftig der rot-weiß-rote Home-Carrier am Flughafen Wien zu sein, der Österreich mit der Welt verbindet”, erklärt Vorstandsmitglied Michael Trestl. Im Juni 2020 erhielt Austrian Airlines ein Corona-Hilfspaket in einer Gesamthöhe von 600 Millionen Euro, 150 Millionen Euro davon als Eigenkapitalzuschuss der Konzernmutter Lufthansa sowie weitere 150 MIllionen Euro als staatliche Schadensabdeckung. Die restlichen 300 Millionen Euro wurden von der Republik Österreich als Kredit über eine Bankenfinanzierung gewährleistet. Der Kredit ist bis 2026 in halbjährlichen Raten rückzuführen.

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Grünes Licht: Indonesien und Äthiopien lassen Boeing 737 Max wieder fliegen

Deutlich später als andere Staaten haben Äthiopien und Indonesien dem krisengeschüttelten Muster Boeing 737 Max wieder grünes Licht erteilt. Die lange Zurückhaltung ist kein Zufall, denn die beiden Staaten hatten jene fatalen Unfälle zu verzeichnen, die zum weltweiten Flugverbot geführt haben. Lion Air Flug 610 und Ethiopian Airlines Flug 302 gelten als besonders dunkle Kapitel in der Zivilluftfahrt, denn 346 Menschen kamen ums Leben, jedoch wären die Unfälle vermeidbar gewesen. Im Zuge der Aufarbeitung kamen eklatante Mängel, die Hersteller Boeing anzulasten waren, ans Licht. Beispielsweise haben die U.S.-Amerikaner einige Funktionen, die noch dazu mangelhaft waren, verschwiegen. Die Boeing 737-Max erhielt ein langes Flugverbot. Während der Maschinentyp zum Beispiel in Europa und den USA in Folge von Nachbesserungen die Wiederzulassung erhalten hat, waren Indonesien und Äthiopien bislang zurückhaltend. Im Hinblick auf die beiden fatalen Unfälle ein verständliches Verhalten. Ethiopian Airlines will ab 1. Februar 2022 wieder mit Boeing 737 Max 8 fliegen. Der Carrier bereitet derzeit den Wiedereinsatz vor. In Indonesien sind derzeit unter anderem zehn Max von Lion Air und Garuda Air abgestellt. Obendrein gibt es 285 offene Aufträge. Ob diese – auch im Hinblick auf die Corona-Pandemie – vollständig abgenommen werden, ist derzeit völlig unklar.

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Kroatien vergibt 12 subventionierte Inlandsstrecken neu

In Kroatien werden insgesamt 12 subventionierte Inlandsstrecken mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2022 neu vergeben. Croatia Airlines und Trade Air, die schon jetzt auf den meisten Strecken die PSO-Förderungen erhalten, wollen jeweils möglichst viel vom Kuchen abhaben. Viele Domestic-Strecken innerhalb Kroatiens können ohne staatliche Zuschüsse nicht wirtschaftlich betrieben werden. Vor dem EU-Beitritt wurden diese im Regelfall ohne weitere Ausschreibung an Croatia Airlines vergeben. Das änderte sich, denn nun muss man regelmäßig europaweit ausschreiben. Die nunmehrige Periode startet am 1. Mai 2022 und endet voraussichtlich am 28. März 2026. Trade Air und Croatia Airlines sind erneut in der Poleposition ihre bestehenden PSO-Strecken halten zu können. Die erstgenannte Airline setzt auf Routen mit schwachem Aufkommen auch Wetleasegerät der Typen Let 410 und Jetstream 32 im Rahmen von Wetlease ein. Förderungen werden für den Betrieb folgender Strecken vergeben: Dubrovnik – Zagreb – Dubrovnik, Split – Zagreb – Split, Zagreb – Zadar – Pula – Zadar – Zagreb, Zagreb – Brač – Zagreb, Osijek – Dubrovnik – Osijek, Osijek – Split – Osijek, Osijek – Zagreb – Osijek, Rijeka – Split – Dubrovnik – Split – Rijeka, Osijek – Pula – Split – Pula – Osijek, Rijeka – Zadar – Rijeka and Osijek – Zadar – Osijek.

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Japan: Skymark nimmt weiteren Corona-Kredit auf

Die japanische Fluggesellschaft Skymark nahm einen weiteren Kredit in der Höhe von einer Milliarde Yen (rund 7.684.650 Euro) auf. Mit diesen zusätzlichen Finanzmitteln sollen die weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie überbrückt werden. Das von der Shoko Chukin Bank gewährte Darlehen hat eine Laufzeit von zehn Jahren und wurde am 24. Dezember 2021 ausbezahlt. Es handelt sich um die erste Kreditaufnahme, die Skymark Airlines bei dieser Bank getätigt hat. Während der Corona-Pandemie hat man wiederholt Darlehen bei anderen Kreditinstituten aufgenommen. Beispielsweise verschuldete man sich im August 2021 mit 15.372.623 Euro bei anderen japanischen Banken. Damals war die Lage so fatal, dass bei Nichtgewährung des Notdarlehens gar die Liquidation des Carriers gedroht hätte. Sämtliche Kredite, die Skymark Airlines im Zuge der Corona-Pandemie aufnehmen musste, sind staatlich besichert. Die Development Bank of Japan bürgt auch für die im Vorjahr an verschiedene lokale Airlines  ausbezahlten Kredite in der Höhe von umgerechnet 230.610.000 Euro.

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Ab April 2022: Air Montenegro will B737 oder A320 einflotten

Der staatlichen Fluggesellschaft Air Montenegro werden die momentan eingesetzten Embraer E-Jets zu klein. Man will größeres Gerät einflotten und hat eine entsprechende Ausschreibung herausgegeben. Ab April 2022 will man zusätzlich Airbus A320 oder Boeing 737 in der Flotte haben. Aus den Dokumenten geht hervor, dass man mindestens eine Maschine haben will. Diese soll ab April 2022 für drei bis acht Jahre eingesetzt werden. Bis 17. Jänner 2022 können verbindliche Angebote abgegeben werden. Die angebotenen Flugzeuge müssen mindestens 144 Sitze haben. “Basierend auf unseren Analysen ist ein Geschäftsmodell, das auf der ausschließlichen Nutzung von Embraer-Flugzeugen basiert, schwierig und kann fast nie profitabel sein. Um auf einem Markt wie Montenegro erfolgreich zu sein, sind daher insbesondere im Sommer größere Kapazitäten erforderlich. Wir bewegen uns langsam in diese Richtung”, erklärt Air-Montenegro-Chef Predrag Todorović. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt German Airways regelmäßig im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Montenegro, die ihrerseits einen Embraer 195 punktuell im Auftrag von Air Serbia einsetzt.

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London: Catering-Truck crasht Boeing 737-Max-8 von LOT

Die Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung SP-LVD machte auf dem Flughafen London-Heathrow unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Fahrzeug. Dabei wurde ein Winglet beschädigt, so dass Flug LO282 nach Warschau annulliert werden musste. Am Dienstag, den 28. Dezember 2021, flog die polnische Fluggesellschaft mit der SP-LVD von Warschau nach London-Heathrow. Soweit alles routinemäßig, jedoch auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs kam dieser Boeing 737 Max 8 viel zu nahe. Der Mittelstreckenjet stand auf einer Parkposition am Gate und wurde dann von dem Kraftfahrzeug am rechten Winglet touchiert. Dabei ist Sachschaden entstanden, der dazu führte, das die SP-LVD nicht abheben konnte. Ein LOT-Sprecher bestätigte den Vorfall: “Aufgrund der Beschädigung des SP-LVD-Flugzeugs durch die Ausrüstung des Abfertigungsagenten und des beschädigten Winglets wurde der Flug von LHR nach WAW gestrichen”.

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Als Air-Berlin-Laudamotion-A321 nach Muscat – zurück als Lufthansa-Frachter

Air Berlin ist schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Luft und die österreichische Laudamotion, die aus deren ehemaliger Tochter Niki hervorgegangen ist, gab im Vorjahr das AOC zurück. Dennoch flog in den letzten Tagen ein Airbus A321 in der Air-Berlin-Laudamotion-Hybrid-Livery und machte unter anderem in Hamburg und Luqa Zwischenstopps. Es handelt sich um die D-AEUA, die vormals als D-ABCG bei Air Berlin und anschließend als OE-LCG bei Niki und Laudamotion im Einsatz war. Um diese Maschine wurde im Jahr 2018 heftig gestritten, denn Niki Lauda war der Ansicht, dass er im Zuge des Erwerbs der Niki-Assets Anspruch auf die gesamte Flotte habe. Lufthansa sicherte sich jedoch diesen durch Kauf bzw. Leasing. Also musste ein Gericht festlegen, dass der Kranich die Maschine zu “marktüblichen Konditionen dem Käufer der Niki-Assets verleasen muss”. Anfangs funktionierte das auch, aber nur ein paar Monate später lagen sich Ryanair und Lufthansa öffentlich in den Haaren. Der Kranich warf Zahlungsverzug vor und wollte alle Maschinen zurück haben. Laudamotion und die Konzernmutter dementierten das nicht nur, sondern konterten gar damit, dass zu hohe Leasingraten verrechnet werden. Der Fall landete in London vor Gericht und es wurde ein Kompromiss erzielt: Lauda durfte die von Lufthansa geleasten Maschinen vorerst behalten, jedoch wurde eine vorzeitige Beendigung der Verträge für das Folgejahr vereinbart. im Juni 2019 wurde dieser Airbus A321 dann an den Kranich übergeben. Zukunft als Frachter, operated by Lufthansa Cityline Ursprünglich war geplant, dass alle Ex-Laudamotion-A321 bei Eurowings eingesetzt werden. Die damalige OE-LCG kam aber nie zu diesem

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Flughafen Wien sucht Arzt mit Kassenvertrag

Der Flughafen Wien-Schwechat befindet sich derzeit auf der Suche nach einem Kassenarzt, der sich im “Health Center” ansiedeln möchte. Hintergrund ist, dass der bisherige Allgemeinmediziner Peter Tschernigg in Gaweinstal eine neue Ordination eröffnet hat und sein Vertrag am Airport am 31. Dezember 2021 ausläuft. Zumindest vorläufig wird die E-Card, wie in Österreich die Krankenversicherungskarte genannt wird, im Health Center des Flughafens Wien-Schwechat wieder nutzlos sein. Tschernigg war nämlich der einzige Mediziner, der über einen gültigen Kassenvertrag verfügte. Alle anderen Ärzte sind so genannte Wahlärzte. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Honorarnote zunächst selbst bezahlt werden muss und anschließend bei der Krankenkasse eingereicht werden kann. Diese vergütet normalerweise nur einen Teil, so dass Personen ohne private Zusatzversicherung fast immer auf einer Art “Selbstbehalt” sitzen bleiben. Der Flughafen Wien will aber unbedingt wieder einen Kassenarzt im Health Center haben und befindet sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Peter Tschernigg. Das gestaltet sich jedoch nicht ganz so einfach, denn der österreichen Bürokratie folgend haben diverse Stellen, darunter auch die Österreichische Gesundheitskasse, ein Wörtchen mitzureden. Davon abgesehen ist es gar nicht so einfach einen Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag zu finden, denn diese sind mittlerweile rar und können sich ihre Gemeinde quasi aussuchen, denn es gibt mehr freie Stellen als Kassenmediziner. Gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten bestätigte die Flughafen Wien AG die Suche nach einem neuen Kassenarzt: „Der Flughafen Wien bemüht sich darum, schnellstmöglich wieder kassenärztliche Leistungen am Standort anzubieten. Aktuell laufen diesbezüglich bereits Gespräche mit zuständigen Stellen“.

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