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Unter strengen Auflagen: Israel öffnet sich für Touristen

Voraussichtlich zum 1. November 2021 will sich Israel nach langer Grenzschließung wieder für Individualreisende öffnen. Bislang können lediglich Staatsbürger und organisierte Gruppen unter Auflagen einreisen. Gesundheitsminister Nitzan Horowitz und sein für den Tourismus zuständiger Regierungskollege Joel Raswosow haben die Pläne, die noch final vom Kabinett abgesegnet werden müssen, vorgestellt. Grundbedingung für die Einreise nach Israel wird der Impfnachweis sein. Anerkannt werden sämtliche von der WHO zugelassenen Vakzine. Nach der so genannten vollständigen Immunisierung müssen mindestens zwei Wochen vergangen sein. Davon ausgenommen ist der Impfstoff von Biontech/Pfizer, bei dem sieben Tage nach der zweiten Dosis ausreichend sein sollen. Anzumerken ist auch, dass Israel nach Zeitablauf von sechs Monaten den Nachweis einer Auffrischungsimpfung verlangt. Analog müssen dann ebenfalls mindestens sieben bzw. 14 Tage vergangen sein. Für Genesene soll die Regel gelten, dass zusätzlich zum Nachweis über die überstandene Erkrankung auch zumindest eine erhaltene Impfdosis nachgewiesen werden muss. Auch hier ist die sechsmonatige Maximalgültigkeit zu beachten. Mehrere PCR-Testungen erforderlich Derzeit ist vorgesehen, dass zusätzlich ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. An den Flughäfen muss man sich einem weiteren Abstrich unterziehen und auf dem direkten Weg in die Unterkunft oder das Hotel begeben. Bis zum Erhalt der Auswertung, die am selben Tag noch vorliegen soll, wird vom Verlassen des Zimmers bzw. der Unterkunft abgeraten. Um Israel verlassen zu können, muss man sich ebenfalls wieder einer PCR-Testung unterziehen. Diese kann über Hotels organisiert werden oder aber die Testzentren der Regierung können aufgesucht werden. Die Kosten aller PCR-Testungen,

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Fluggastzahlen: Ferien-Nachfrage pushte Wien-Nutzung

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich über eine Million Passagiere zählen. Gestartet ist man in das Jahr 2021 aber auf sehr niedrigem Niveau. In Wien zeichnet sich seit März 2021 ein schrittweiser Aufwärtstrend ab. Die Monate Jänner und Feber 2021 waren aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen schwach. Man hatte nur etwa acht Prozent des Aufkommens des Vorjahres. Seit März 2021 steigen die Fluggastzahlen wieder, jedoch zunächst auf geringem Niveau. Die Sommerferien haben Wien dann einen deutlichen Sprung beschert. Vergleicht man Juni 2021 mit Juli 2021 so ist fast eine Verdoppelung zu erkennen. Der starke Anstieg, der sich im August 2021 fortsetzte und 1.778.047 Passagiere auf 15.270 Flügen ausmachte, ist in erster Linie auf die traditionell während der Sommerferien höhere Nachfrage zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man sich deutlich steigern, jedoch lag man erheblich unter dem Wert des Rekordjahres 2019. Wien-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                3.733 -81%             198.295 -91% Februar                2.806 -85%             158.786 -92% März                3.879 -63%             215.637 -73% April                5.009 422%             269.127 2031% Mai                5.806 444%             399.518 1878% Juni                8.222 235%             725.230 425% Juli               13.578 78%          1.474.634 156% August               15.270 46%          1.778.047 123%

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Verkehrszahlen: Graz nie unter 2.000 Passagiere gefallen

Eigentlich gilt Salzburg als zweitgrößter Flughafen Österreichs, doch Graz kam hinsichtlich der Passagierzahlen besser durch die ersten Monate des Jahres 2021. Der Airport in der Steiermark ist im laufenden Jahr nie unter 2.000 Fluggäste pro Monat gefallen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte das auch daran liegen, dass man fast durchgehend an mindestens zwei Drehkreuze – Amsterdam und Wien – angebunden war. Die meisten anderen Bundesländerflughäfen hatten dieses Privileg nicht. Graz hatte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres jeweils über 2.000 Passagiere pro Monat. Sonderlich viel ist das natürlich nicht, jedoch performte man besser als andere Bundesländer-Flughäfen. Seit April 2021 verzeichnet Graz einen durchgehenden Aufwärtstrend. Deutlich sichtbar ist der Impact der Ferienflüge. So steigerte man sich im Juni 2021 auf 13.139 Passagiere, die auf 392 Verbindungen unterwegs waren. Im Juli 2021 hatte Graz 34.513 Reisende und 606 Flugbewegungen. Im August waren es mit 580 Movements zwar weniger Verbindungen, jedoch waren diese offensichtlich besser ausgelastet. Graz zählte im August 2021 38.410 Passagiere. Graz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                   115 -89%                2.714 -96% Februar                   100 -90%                2.165 -96% März                   120 -75%                2.784 -88% April                   230 1991%                3.606 25657% Mai                   249 1679%                4.983 15472% Juni                   392 460%               13.139 1105% Juli                   606 130%               34.513 241% August                   580 111%               38.410 194%

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ÖBB mit neuem Preissystem und zusätzlichen Nachtzügen

Am 12. Dezember 2021 ändert sich bei Europas Eisenbahnunternehmen der Fahrplan. Die Österreichischen Bundesbahnen bauen ihr Angebot im internationalen Fernverkehr aus. Eine weitere Neuerung ist das Preissystem, das künftig jenem von Fluggesellschaften nachempfunden ist. Künftig gilt die Grundregel: Wer im Fernverkehr früh bucht, bezahlt weniger. Laut Konzernchef Andreas Matthä ist künftig der Kauf am Schalter kurz vor der Abfahrt des Zuges der teuerste Weg um an den Fahrschein zu kommen. „Der Zuwachs an Reisenden und der verstärkte Trend beim Ticketkauf in Richtung Online-Buchung, hat zur Erweiterung unseres neuen Preissystems geführt. Wer früher und online bucht, bekommt einen besseren Preis als jene Kundinnen und Kunden, die erst am Tag der Abfahrt am Schalter ein Ticket lösen. Somit haben es unsere Kunden in Zukunft selbst in der Hand, wie viel sie für ihr Ticket bezahlen“, so der ÖBB-Generaldirektor. Der Preis für das Ticket errechnet sich nach dem Buchungszeitpunkt und dem Verkaufskanal. Das günstigste Ticket ist bis 15 Tage vor Abfahrt in der App oder im Web zu buchen. Die Variante des Ticketkaufs am Reisetag und Schalter ist die teuerste. Am Schalter wird es ab dem 12. Dezember 2021 dafür eine Neuerung bei der ÖBB Vorteilscard geben: sie bringt dort künftig 50 Prozent Ermäßigung. Zusätzliche Nachtverbindungen Im Bereich der Nightjets führen die Österreichischen Bundesbahnen drei wöchentliche Fahrten von Wien über München und Straßburg nach Paris ein. Ab 12. Juni 2022 wird der bestehende Nightjet nach Berlin verlängert und startet künftig schon ab Graz. Mit dabei ist eine EuroNight-Wagengruppe nach Warschau – wodurch Graz

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Verkehrszahlen: Innsbruck profitierte von Wien-Anbindung

Der Flughafen Innsbruck macht normalerweise den Großteil des Jahresgeschäfts in der kalten Jahreszeit. Zwischen Jänner und März 2021 ist dieses defacto ausgefallen. Dennoch war es nie gänzlich ruhig, denn der Airport profitierte von der Inlandsstrecke nach Wien. Das Fluggastaufkommen war in den ersten vier Monaten aufgrund der Lockdowns, aber auch der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen niedrig. Mit Ausnahme von Feber 2021 konnte Innsbruck – im Gegensatz zu anderen Bundesländer-Flughäfen – stets zumindest über 1.000 Fluggästen pro Monat bleiben. Spürbar bergauf ging es ab Mai 2021. Ordentlich Schub brachten Innsbruck in den Monaten Juli und August 2021 die Urlaubsflüge. So zählte der Tiroler Flughafen im Juli 2021 19.082 Passagiere, die auf 275 Verbindungen unterwegs waren. Im August 2021 hatte man 24.405 Reisende auf 307 Movements. Innsbruck-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     77 -95%                1.298 -99% Februar                     46 -97%                   950 -100% März                     47 -94%                1.175 -98% April                     54 2600%                1.172 720% Mai                     64                     –                  2.048 – Juni                   157 772%                7.966 1519% Juli                   275 49%               19.082 118% August                   307 59%               24.405 106%

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„Druckfehler“ im Wizz-Magazin: Keine Pläne für Treviso und Verona ab Wien

Im jüngsten Bordmagazin kündigt der Billigflieger Wizz Air mit Treviso und Verona zwei weitere Destinationen ab Wien-Schwechat an. Buchbar sind diese nicht und das hat auch seinen Grund. Es handle sich um einen Fehler, so das Unternehmen. Ob Wizz Air geplant hatte ab Wien nach Treviso und Verona zu fliegen und es sich kurzfristig anders überlegt hatte, bleibt offen. Laut einer Sprecherin handle es sich aber um einen Fehler im Bordmagazin. Weiters: „Diese Verbindungen sind ab Wien nicht verfügbar und derzeit gibt es auch keine Pläne sie aufzunehmen“. Die ebenfalls genannten Ziele Olbia, Split und Dubrovnik sind von diesem „Druckfehler“ nicht betroffen und werden von Wizz Air ab dem Flughafen Wien-Schwechat angeboten. Der Carrier verkündete kürzlich, dass ab November 2021 auf diesem Airport ausschließlich der Maschinentyp Airbus A321neo stationiert sein wird.

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Klagenfurt hatte 178 Flüge im Sommer 2021

Der Flughafen Klagenfurt konnte in den Sommermonaten Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere zählen. Im August wurde der Airport von 6.444 Reisenden auf 92 Flügen genutzt. Der Airport ist mit 48 Fluggästen auf vier Flügen in das Jahr 2021 gestartet. Im Feber 2021 hatte man 47 Passagiere auf zwei Verbindungen. Anschließend brach man auf null herunter. Im Mai 2021 zählte man dann 88 Reisende auf zwei Flugverbindungen. Deutlicher Aufwind ist erst seit Juni 2021 zu erkennen, denn auf 28 Movements hatte man 1.058 Passagiere. Im Juli 2021 waren es 86 Flüge mit 5-780 Passagieren. Im reisestarken August steigerte man sich auf 6.444 Fluggäste, die auf 92 Flügen unterwegs waren. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                       4 -98%                     48 -100% Februar                       2 -99%                     47 -100% März  – -100%  – -100% April  –  –  – – Mai                       2  –                     88 – Juni                     28  –                1.058 – Juli                     86 207%                5.780 113% August                     92 142%                6.444 100%

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Nach 19-monatiger Pause: Korean reaktiviert Hawaii-Honolulu

Korean Air nimmt ihre Flüge nach Hawaii ab dem 3. November wieder auf. Die Fluggesellschaft hatte die Verbindung am 3. April 2020 aufgrund von COVID-19 eingestellt. Zukünftig fliegt die südkoreanische Airline an drei Tagen in der Woche von Incheon nach Honolulu. Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag hebt KE053 um 20:35 Uhr vom Incheon International Airport ab und erreicht Honolulu um 10:00 Uhr. Zurück geht es unter der Flugnummer KE054 jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag jeweils um 11:40 Uhr. Der Grund für die Wiederaufnahme sei die stetig zunehmende Reisenachfrage nach Hawaii, so das Unternehmen. Vor der Pandemie hat Korean die Strecke von Incheon nach Hawaii mit 14 Flügen pro Woche (zwei tägliche Flüge) bedient.

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Charterflüge haben Linz beflügelt

Der oberösterreichische Flughafen Linz konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere abfertigen. Dies ist insbesondere auf das Charterangebot zurückzuführen. Der Airport zählte im traditionell reisestarken August 16.944 Fluggäste und 259 Flugbewegungen. Der Start in das Jahr 2021 war in Linz äußerst schwierig, denn aufgrund der Lockdowns sowie der Einreise- und Quarantänebestimmungen hatte man über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt keine Passagierflüge. Im Frachtbereich konnte Linz Zuwächse erzielen. Das „Comeback“ fand in Oberösterreich im Mai 2021 statt. Man hatte 64 Reisende. Im Juni 2021 waren es 1.590 Passagiere und im Juli 13.403 Fluggäste. Im August 2021 zählte Linz 16.944 Reisende. Im September 2021 wurde die Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf reaktiviert. Neuer Betreiber ist Eurowings. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     85 -78%  – -100% Februar                     80 -81%  – -100% März                   127 -46%  – -100% April                   125 -1%  – – Mai                   106 15%                     64 -91% Juni                   130 48%                1.590 5200% Juli                   261 110%               13.403 1365% August                   259 109%               16.944 909%

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EU-Gericht weist LOT-Klage gegen Air-Berlin-Zerschlagung zurück

Die Pleite der Air Berlin Group liegt nun schon einige Jahre zurück. Die polnische Fluggesellschaft LOT hatte damals gegen die Genehmigungen der EU-Kommission, die zum Erwerb von Assets sowie der Luftfahrtgesellschaft Walter durch Lufthansa und weiteren Teilen durch Easyjet geführt haben, geklagt. Das Gericht der Europäischen Kommission wies das Rechtsmittel ab. Rückblick: Air Berlin musste im Sommer 2017 Insolvenz anmelden und wurde mit einem Millionenkredit, den die deutsche Bundesregierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt hatte, in der Luft gehalten. Damals wurden heftige Vorwürfe erhoben, dass sich Lufthansa bereits im Vorfeld die Filetstücke ausgesucht habe. Manche Äußerungen von Politikern befeuerten diese Vermutungen. Lufthansa wollte sich eigentlich auch die österreichische Fluggesellschaft Niki einverleiben, jedoch lehnte das die EU-Kommission ab. Daraufhin verkaufte der Insolvenzverwalter diesen Carrier an die IAG-Tochter Vueling. Dieser Deal und das in Deutschland geführte Insolvenzverfahren wurden gekippt. Am Landesgericht Korneuburg wurde ein neues Verfahren eröffnet, das letztlich dazu führte, dass die Laudamotion GmbH, die damals im Eigentum von Niki Lauda war, die Assets aus der Masse von Niki übernommen hatte. In Deutschland gingen erhebliche Teile des Air-Berlin-Konzerns an Lufthansa. Darunter befanden sich unter anderem zahlreiche Start- und Landerechte sowie die Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter. Das zuletzt genannte Unternehmen wurde später an Zeitfracht weitergereicht und melde gegen Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz an. An Berlin-Tegel hatte die Lufthansa Group kein Interesse, so dass Easyjet zum Zug gekommen ist. Die polnische LOT wollte ebenfalls einen Teil vom Kuchen haben, ging jedoch komplett leer aus. Man zog vor das Gericht der Europäischen Union, denn

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