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Österreich: Impact der Pandemie bei Urlaubsreisen deutlich sichtbar

Die Corona-Pandemie führte in Österreich zu einem starken Rückgang der Reisen ins In- und Ausland. Ein Vergleich der Zahlen zeigt aber, dass es im Sommer des Vorjahres mehr touristische Reisen innerhalb Österreichs als in 2019 gab. Die „nackten Zahlen“ der Statistik Austria zeigen, den Impact der Corona-Pandemie deutlich. So gab es in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 noch 2.051.00 Inlands- und 981.000 Auslandsurlaube. Im zweiten Quartal brachen diese deutlich ein. Der Blick auf das dritte Quartal zeigt, dass Aufenthalte im Inland bevorzugt wurden. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 gab es in der warmen Jahreszeit stets mehr Urlaube im Ausland und zwar deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Die genauen Zahlen sind in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Der Umstand, dass in der kalten Jahreszeit überwiegend im Inland Urlaub gemacht wird, liegt auch daran, dass Österreich ein wintersportbegeistertes Land ist und gerne die heimischen Schigebiete genutzt werden. Betrachtet man die ersten zwei Quartale des laufenden Jahres, so zeigen sich die Auswirkungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen in den ersten drei Quartalen deutlich. Laut Statistik Austria gab es nur 155.000 Urlaube im Ausland. Zum Vergleich: In 2019 waren es 1.348.00 und im Vorjahreszeitraum 981.000. Einen ersten Aufschwung in Richtung Ausland gab es ab dem zweiten Quartal 2021. Es gab demnach 992.000 Urlaubsreisen außerhalb Österreichs. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020 waren es 290.00. Vom Wert, den man in 2019 erreicht hatte (2.976 Auslands-Urlaube) war man aber meilenweit entfernt. Die Statistik für das dritte Quartal des laufenden Jahres liegt noch nicht vor.

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USA: Flixbus schluckt Greyhound Lines

Der deutsche FlixMobility-Konzern schluckt den U.S.-amerikanischen Mitbewerber Greyhound Lines. Als Kaufpreis wurden bis zu 172 Millionen U.S.-Dollar vereinbart. Eigentümer der legendären amerikanischen Überlandbusse war zuletzt die britische First Group. Flixbus ist bereits in den Vereinigten Staaten tätig. Durch die Übernahme der Greyhound-Linien wächst das Streckennetz um etwa 2.400 Ziele an. Im Kaufpreis ist die Infrastruktur nicht inkludiert. Diese wird bei der First Group verbleiben, jedoch künftig von FlixMobility gemietet. „Eine stetige Weiterentwicklung unseres Netzes durch Kooperationen oder Zukäufe ist schon immer ein wesentlicher Teil unserer Wachstumsstrategie, um unsere globale Präsenz weiter auszubauen. Die Übernahme von Greyhound bringt uns hier einen entscheidenden Schritt weiter und stärkt die Position von FlixBus in den USA“, erklärt FlixMobility-Chef Jochen Engert. Die Zahlungsmodalitäten wurden wie folgt vereinbart: Der Käufer überweist zunächst 140 Millionen U.S.-Dollar an die First Group. Innerhalb der nächsten 18 Monate sollen weitere 32 Millionen U.S.-Dollar in Raten an die First Group bezahlt werden. Weiters wurde bestätigt, dass jene 108 Millionen U.S.-Dollar, die Greyhound aufgrund der Corona-Pandemie von der U.S.-Regierung erhalten hat, verbleiben werden und somit FlixMobility davon profitieren kann.

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Salzburg: Im Sommer kehrte wieder Leben ein

Am Salzburger Flughafen zeichnet sich seit April 2021 ein deutlicher Aufwärtstrend ab. Allerdings ist die traditionell starke Wintersaison in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ausgefallen. In Salzburg zeigt sich deutlich, dass rund um Ostern die Nachfrage deutlich angezogen ist. Im Main 2021 fiel man auf 469 Passagiere zurück. Hinsichtlich der Flugbewegungen war sogar weniger los als im März 2021. Im Juni 2021 hatte Salzburg 9.783 Fluggäste, die auf 126 Flugverbindungen unterwegs waren. Deutlich bemerkbar ist die gesteigerte Nachfrage während der Sommerferien. So hatte man im Juli 2021 490 Flugbewegungen und 41.491 Passagiere. Im August 2021 steigerte man sich auf 59.070 Reisende und 556 Flugbewegungen. Salzburg-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     38 -98%                   997 -100% Februar                     24 -99%                   460 -100% März                     18 -98%                   450 -100% April                     24 500%                1.016 9136% Mai                     12 -45%                   469 90% Juni                   126 350%                9.783 499% Juli                   490 69%               41.491 126% August                   556 46%               59.070 92%

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Xlendi: Malerisches Fischerdorf mit Kaffeehaus-Flair

Gemütlich im Kaffeehaus oder im Restaurant sitzen während die Kinder ganz nah daneben im Wasser spielen oder baden? Genau das ist in Xlendi auf der Insel Gozo nicht nur möglich, sondern mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Bucht, die Felsen und das Meer. Außerhalb der Hauptsaison ist es in diesem kleinen Dorf sehr ruhig, denn nebst dem traditionellen Fischfang lebt man fast überwiegend vom Tourismus. Dennoch ist Xlendi nicht sonderlich groß und normalerweise auch nicht überlaufen. Wer das Sitzen in Strand-Cafés und -Restaurants den klassischen Liegen vorzieht, kommt an diesem Ort voll auf seine Kosten. Direkt am Ende der Bucht, nur wenige Zentimeter vom Meer entfernt, befinden sich einige gastronomische Betrieb und sogar ein kleines Hotel. Die Bucht hat sandigen Untergrund ist sehr flach, so dass der Aufenthalt mit Kindern gut möglich ist. Das Meer kann über kleine Treppen bzw. Leitern direkt von den Cafés aus erreicht werden. So können Kinder in der Bucht spielen und baden, ihre Eltern haben sie aber stets im Blick. Wer es ein bisschen spektakulärer haben will, für den ist das zum offenen Meer gerichtete Ende der Bucht interessant. Hier ist es sehr tief und Sprünge von Klippen und Felsen sind offiziell erlaubt. Die maltesische Regierung hält in der gesamten Bucht – wie an allen offiziellen Badestränden – sicherheitshalber Rettungsschwimmer vor. Die Bucht von Xlendi ist aufgrund ihrer geografischen Lage sehr gut vor Wellen und starkem Seegang geschützt, aber sicher ist sicher. Xlendi wird von vielen Besuchern als imposant beschrieben. Das mag daran liegen, dass

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Sommer 2022: IAG stockt Level-Flüge ab Barcelona auf

Die IAG-Langstreckenmarke Level plant im Sommerflugplan 2022 das USA-Angebot ab Barcelona auszubauen. Durchgeführt werden die Flüge weiterhin von der Konzernschwester Iberia, da Level selbst kein AOC hat. Los Angeles, das man zuletzt im Jahr 2018 im Programm hatte, soll mit vier wöchentlichen Umläufen reaktiviert werden. Das Ziel New York-JFK wird von derzeit drei Umläufen auf täglich aufgestockt. San Francisco und Boston sollen eine zusätzliche Rotation pro Woche bekommen und dann viermal wöchentlich bedient werden. Die International Airlines Group nutzt die Marke Level derzeit nur noch in Barcelona. Die österreichische Level Europe, die in Wien und Amsterdam tätig war, musste im Vorjahr Konkurs anmelden. OpenSkies, die ab Paris-Orly flog, wurde aufgelöst. Beide Carrier flogen unter dem Level-Brand erhebliche Verluste ein.

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Eurowings erneuert die Flotte mit 13 A32neo/A321neo

Ab dem kommenden Jahr soll bei Eurowings die Flotte mit mindestens 13 Maschinen der Airbus A320neo-Reihe erneuert werden. Die erste Einheit wird ein A320neo sein und wird im Frühjahr 2022 erwartet. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Aero.de, dass der erste A321neo im Frühjahr 2023 übernommen werden soll. Laut CH-Aviation.com sollen zumindest zehen Maschinen dieses Typs zur Flotte von Eurowings stoßen. Die Auslieferungen der Neuzugänge soll in den Jahren 2022 bis 2024 erfolgen. Derzeit besteht die Flotte von Eurowings aus 31 A319, 48 A320 und zwei A321. Weitere sieben A319 und neun A320 sind auf dem AOC von Eurowings Europe registriert. CH-Aviation.com berichtet, dass auf die zur Schließung bestimmte Germanwings weiterhin ein A319 eingetragen ist. Alle weiteren Flugzeuge befinden sich im Storage. Blendet man Germanwings, Eurowings Discover und Edelweiss Air aus, so werden alle übrigen Flugbetriebe mit A320neo/A321neo ausgerüstet. Davon ausgenommen ist Austrian Airlines, denn für diese Tochtergesellschaft machte Lufthansa bislang keine Flottenerneuerungspläne bekannt.

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Basel: Chair fliegt ab Ende Oktober 2021 mit A320

Die Fluggesellschaft Chair plant derzeit das Muster Airbus A320 ab dem 31. Oktober 2021 im kommerziellen Flugbetrieb einzusetzen. Die Maschine dient als Ersatz für jenen A319, der bei Wartungsarbeiten schwer beschädigt wurde. Zur Identität des künftigen Flottenmitglieds ist laut CH-Aviation.com noch nichts bekannt. Das Unternehmen teilte gegenüber dem Portal mit, dass man noch nicht soweit ist. Bislang wurde die Kapazität des fehlenden Airbus A319 auch mit Hilfe einer von 49-Prozent-Aktionär Enterair betriebenen Boeing 737-800 kompensiert. Die Chair-Flotte wird künftig aus zwei A319 und einem A320 bestehen. Laut CH-Aviation.com soll der Neuzugang ab 31. Oktober 2021 ab Basel in Richtung Pristina eingesetzt werden. Im Sommerflugplan 2022 wird dieses Muster dem aktuellen Planungsstand nach zwischen Zürich und Palma zum Einsatz kommen.

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Lufthansa tauft ersten Dreamliner auf den Namen „Berlin“

Noch konnte Lufthansa keinen von insgesamt fünf Boeing 787-9 formell übernehmen, jedoch teilte der Konzern mit, dass die erste Einheit die Registrierung D-ABPA tragen wird. Das Langstreckenjet soll auf den Namen “Berlin” getauft werden. Für das kommende Jahr ist eine feierliche Taufe des Dreamliners angekündigt. Wann genau weiß man allerdings noch nicht. Der Erstflug soll jedenfalls in RIchtung Toronto durchgeführt werden. Seit 1960 ist es bei Lufthansa Tradition, dass Flugzeuge nach deutschen Städten benannt werden: Willy Brandt taufte erstmals eine Boeing 707 auf den Namen „Berlin“. Zuletzt trug ein Airbus A380 mit der Kennung D-AIMI den prestigeträchtigen Taufnamen.

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Hamburg: Tel Aviv Air verschiebt den Erstflug erneut

Das Startup Tel Aviv Air wird die ab Hamburg geplanten Charterflüge nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen, sondern verschiebt den Erstflug auf den 16. Dezember 2021. Das Unternehmen selbst ist keine Fluggesellschaft, sondern beabsichtigt die Flüge mit gecharterten Boeing 737 von Enter Air durchführen zu lassen. Es ist nicht die erste Verzögerung, denn eigentlich wollte man schon ab dem 19. September 2021 zwischen Hamburg und Tel Aviv tätig sein. Laut Unternehmensmitteilung strebt man nun den 16. Dezember 2021 und nennt hierfür auch einen Grund: Die Einreisebestimmungen Israels sind weiterhin restriktiv und lassen laut Tel Aviv Air keine touristischen Flüge zu. Das Angebot des Startups sind Charter- und keine Linienflüge.

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Alkoholmitnahmeverbot: Ryanair durchsucht Handgepäck

Der irische Low-Coster kündigt ein Alkoholmitnahmeverbot auf bestimmten Strecken nach Spanien an. Eine E-Mail der Fluggesellschaft macht momentan die Runde. Darin werden Fluggäste auf gewisse Einschränkungen für den bevorstehenden Flug aufmerksam gemacht: „Um den Komfort und die Sicherheit aller Passagiere an Bord zu gewährleisten, dürfen Kunden keinen Alkohol mit an Bord nehmen.“ Die Handgepäckstücke der Passagiere würden sogar am Terminal dahingehend durchsucht werden. Die gekauften Flaschen könnten – im Falle einer Priority-Buchung – kostenfrei aufgegeben werden. Sie verweilen während des gesamten Fluges im Frachtraum des Fliegers. Mit etwaigen Gebühren, etwa wenn nicht Priority gebucht wurde, müsse gerechnet werden. Hintergrund seien unschöne Vorfälle alkoholisierter Flugpassagiere, speziell auf Flügen nach Barcelona und Mallorca, die auch direkt von der geänderten Richtlinie betroffen sind, wie dublinlive.ie berichtet. 

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