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Dänemark setzt Corona-Grenzkontrollen ein Ende

Dänemark fährt in den kommenden Monaten zweigleisig: Zwar werden die CoV-Grenzkontrollen ab Montag aufgehoben. Doch die allgemeinen Grenzkontrollen werden um weitere sechs Monate verlängert. Diese würden dann mindestens bis zum 11. Mai des nächsten Jahres andauern. Gleichzeitig werde das Ampelsystem, welches das Infektionsgeschehen in anderen Ländern bewertet, abgeschafft. Die Notwendigkeit der allgemeinen Grenzkontrollen werde mit einer steigenden Gefahr durch militante Personen und organisierter Kriminialität begründet Auch die EU-Vertreter in Brüssel seien davon in Kenntnis gesetzt worden. Reisende aus EU- und Schengenländern, die eine vollständige Impfung oder Genesung oder einen negativen Coronatest vorlegen, können demnach ohne weitere Einschränkungen nach Dänemark reisen. Andere Reisende aus EU- und Schengenländern müssen innerhalb von 24 Stunden nach Einreise einen Corona-Test machen. Für Reisende aus Drittstaaten kann es gegebenenfalls neben einem Test nach Einreise auch eine häusliche Selbstisolation erforderlich sein, wie rnd.de berichtet.

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UK: CAA lässt Heathrow Gebühren nicht nach Wunsch erhöhen

Dem Flughafen London-Heathrow wurde eine geplante Gebührenerhöhung untersagt. Der Airport plante das Passagierentgelt per 1. Jänner 2022 von 22 Pfund auf 43 Pfund anzuheben. Die Luftfahrtbehörde deckelt das Entgelt für die nächsten fünf Jahre zwischen 24,50 und 34,30 Pfund. Teurer wird es dennoch, den vorläufig wurde Heathrow für das Jahr 2022 ein Entgelt in der Höhe von 30 Pfund pro Fluggast zugesagt. Die Zivilluftfahrtbehörde CAA ging in ihrer Erklärung darauf ein, dass der Airport im Vorjahr aufgrund der Pandemie zwei Milliarden Pfund Verlust gemacht habe. Die Gebühren habe man dennoch so niedrig wie möglich halten wollen, jedoch wäre die Höhe, die sich Heathrow vorgestellt hatte, nicht bewilligungsfähig gewesen. Der Chef des größten Kunden, International Airlines Group, meldete sich auch rasch zu Wort: „Die internationale Konnektivität ist für die wirtschaftliche Erholung Großbritanniens von entscheidender Bedeutung. 1,5 Millionen britische Arbeitsplätze werden von der Luftfahrtindustrie unterstützt, was 4,5 Prozent des britischen BIP ausmacht. Heathrow ist bereits heute der teuerste Drehkreuz-Flughafen der Welt. Der überproportionale Anstieg im Vergleich zu anderen europäischen Drehkreuzen wird seine Wettbewerbsfähigkeit noch weiter untergraben und britische Verbraucher werden Verlierer sein. Ein kosteneffizienter Heathrow würde Reisenden, Unternehmen und der britischen Wirtschaft insgesamt zugute kommen. Flughafengebühren müssen wettbewerbsfähig sein, wenn Global Britain Realität werden soll. Wir werden uns an der Konsultation der Regulierungsbehörde beteiligen, um sicherzustellen, dass die Luftfahrt ihren Beitrag dazu leisten kann, und uns für die britischen Verbraucher gegenüber den Interessen der Aktionäre von Heathrow einzusetzen”, so Luis Gallego.

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Gebührenerhöhung: Air France-KLM droht Amsterdam mit Klage

KLM ist alles andere als glücklich darüber, dass am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Gebühren innerhalb der nächsten drei Jahre um 40 Prozent erhöht werden sollen. Nun droht die Konzernmutter auch mit rechtlichen Schritten. Man ist der Ansicht, dass die Preiserhöhung auch im Angesicht der Coronakrise “unvernünftig, unangemessen und inakzeptabel” ist. Unter anderem verweist man auch darauf, dass die Fluggesellschaften stark gebeutelt sind und den Einnahmenausfall weitgehend aus eigener Kraft stemmen müssen. Der Flughafen Amsterdam würde dies einfach an die Airlines weiterreichen. Air France-KLM argumentiert auch damit, dass das niederländische Luftfahrtgesetz die “Ausnutzung von Monopolstellungen” verbieten würde. Sollte der Airport nicht einlenken, werde man vor Gericht ziehen. Unterstützung hat der Mitbewerber Easyjet bereits angedeutet. Am Flughafen Schiphol sieht man die Sachlage gänzlich anders und will an der Kostenanhebung festhalten.

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Im Strudel der HNA-Pleite: Frankfurt-Hahn ist insolvent

Der Flughafen Frankfurt-Hahn und zwei Tochtergesellschaften sind in die Insolvenz geschlittert. Dies teilte das zuständige Amtsgericht Bad Kreuznach mit. Zum vorläufigen Masseverwalter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Jan Markus Plathner. Kurz vor der offiziellen Mitteilung des Gerichts berichtete die Wirtschaftswoche über die massive Schieflage des hauptsächlich von Billigfliegern genutzten Airports. Pikant ist die Pleite auch deshalb, weil dieser Regionalflughafen zu 82,5 Prozent im Eigentum der insolventen HNA Group ist. Diese wird zerschlagen. Nur vor wenigen Tagen schloss das deutsche Management aus, dass der Kollaps des Konzerns Auswirkungen auf den Flughafen Frankfurt-Hahn haben könnte. Nun kam es anders, aber man erklärt weiterhin, dass die Insolvenzen von Airport, HN Aviation Security GmbH und JFH Jet Fuel Hahn GmbH keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben werden. Während der Corona-Pandemie mussten in Deutschland unter anderem die Airports Paderborn und Friedrichshafen den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Die Verfahren wurden auch genutzt, um die Betreibergesellschaften komplett neu aufstellen zu können. Vermutlich strebt man ähnliches auch am Hahn an, um sich vor dem Sog der Zerschlagung der HNA Group soweit als möglich schützen zu können.

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DHL Air Austria ist in der Luft

Die Frachtfluggesellschaft DHL Air (Austria) GmbH bekam kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Mit der OE-LNZ wurde die erste Cargoverbindung ab dem ungarischen Budapest bedient. Das eingangs genannte Flugzeug ist eine Boeing 757-200, die zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz war. Die OE-LNZ trägt die Seriennummer 32398 und war ehemals als G-DHKP registriert. DHL Air Austria ist eine Tochtergesellschaft des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL und wurde erst heuer gegründet. Der neue Ableger befindet sich derzeit auch auf der Suche nach Mitarbeitern.

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Israel: El Al soll sich für Arkia-Übernahme interessieren

Die israelische Fluggesellschaft El Al greift nach dem Mitbewerber Arkia. Laut lokalen Medien gibt es bereits erste Gespräche, die in einer vollständigen Übernahme enden könnten. Wettbewerbsrechtlich gibt es aber bereits jetzt erste Bedenken. Würde El Al den Konkurrenten Arkia schlucken, so würde nur noch Israir als Mitbewerber im Linienbereich verbleiben. Alle drei Anbieter stehen aufgrund der Corona-Pandemie massiv unter finanziellem Druck. Die Zeitung “The Jerusalem Post” schreibt aber auch, dass es derzeit überhaupt keine Garantie gibt, dass es tatsächlich zu einem Zusammenschluss kommen wird. Sowohl die beiden Firmen könnten sich nicht einig werden als auch die Wettbewerbsbehörde könnte sich dagegen aussprechen. Wenig verwunderlich also, dass weder El Al noch Arkia die lokale Medienberichterstattung kommentieren wollten. Es bleibt also abzuwarten, ob es in Israel zu einer Konsolidierung kommen wird oder eben nicht.

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Comeback am 1. November 2021: Qantas reaktiviert London und Los Angeles

Die australische Fluggesellschaft Qantas kann die Wiederaufnahme der Langstreckenflüge kaum noch erwarten und zieht das Comeback der Routen Sydney-Los Angeles und Sydney-London auf den 1. November 2021 vor. Die Strecke in das Vereinigte Königreich wird mit einem Tankstopp in Darwin durchgeführt. Hintergrund ist, dass Einwohner Australiens ab 1. November 2021 wieder quarantänefrei einreisen können. Das gilt aber nur dann, wenn diese vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Ab Juli 2022 will Qantas schrittweise den Maschinentyp Airbus A380 reaktivieren. Zunächst soll dieser auf der Los-Angeles-Strecke zum Einsatz kommen. Spätestens ab November 2022 will der Carrier mit Superjumbos via Singapur nach London fliegen. Allerdings reduziert sich die Anzahl der Airbus A380 um zwei Einheiten. Man will im kommenden Jahr zunächst fünf Stück reaktivieren und bis 2024 weitere fünf Einheiten. Zwei Stück wird man dem aktuellen Informationsstand nicht mehr in den Liniendienst stellen.

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SmartLynx gründet eigenen Part-145-Wartungsbetrieb

Die SmartLynx-Gruppe hat bislang die so genannte Line Maintenance von Drittanbietern durchführen lassen. Das ändert sich nun, denn man bringt mit SmartLynx Technik einen eigenen Part-145-Technikbetrieb an den Start. Dieses wird auf die Maschinentypen A320-Reihe und A330 spezialisiert sein. Die Stützpunkte werden sich in Riga und Tallinn befinden. Die Techniker sollen jedoch mobil in ganz Europa tätig sein. In erster Linie wird man die eigene Flotte warten, aber nimmt auch Aufträge von anderen Fluggesellschaften entgegen. Die notwendigen EASA-Zulassungen wurden bereits beantragt. Der Betrieb soll noch im vierten Quartal des Jahres 2022 aufgenommen werden. Hierzu hat man bereits qualifizierte Techniker eingestellt. Dazu VP Technical Robert Woods: „Es war die erste persönliche Rekrutierungsveranstaltung seit der Pandemie. Wir hatten die großartige Gelegenheit, so viele erfahrene und begeisterte Ingenieure zu treffen, die sich für die Luftfahrt interessieren und leidenschaftlich sind. Über 120 Personen haben die Messe in Istanbul besucht, wo viele hochkarätige technische Universitäten ansässig sind. Für SmartLynx ist es so wichtig, Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten, Motivation und Einstellung in unserem technischen Team zu haben, insbesondere wenn wir in die Welt der Line Maintenance Part-145 expandieren. Dies ist für uns von entscheidender Bedeutung, da wir die volle Kontrolle über unser eigenes Schicksal und unsere eigene Richtung im Betriebsumfeld haben müssen, um sicherzustellen, dass wir die von uns und unseren Kunden erwarteten hohen Standards bei unserem gemeinsamen Wachstum halten.“

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Jordanien: Eigene Fluggesellschaft für Akaba gegründet

Das jordanische Akaba soll mit Fly Aqaba einen eigenen Billigflieger bekommen. Dieser soll mit zunächst zwei nicht näher bezeichneten Mittelstreckenjets an den Start gehen und in erster Linie mehr Touristen in die Stadt am Roten Meer bringen. Auf der einen Seite der Grenze befindet sich der Flughafen Eilat-Ramon und in Sichtweite – hinter einem Grenzzaun – der Flughafen Akaba. Zwei Airports, die direkt nebeneinander gebaut wurden, denn aus politischen Gründen ist der Grenzübertritt auf dem Landweg äußerst teuer. Einreise- bzw. Ausreise und gegebenenfalls auch Visagebühren müssen an Israel bzw. Jordanien entrichtet werden. Sonderlich viel Flugverkehr haben beide Flughäfen nicht. Nur wenige Autominuten entfernt befindet sich übrigens ein dritter Airport und zwar im kleinen Badeort Taba in Ägypten. Dieser hat noch weniger Verkehr als die Mitbewerber in Israel und Jordanien. Auch der Grenzübertritt von Israel nach Ägypten (und umgekehrt) ist aus politischen Gründen beiderseits kostenpflichtig. Akaba und Eilat buhlen seit vielen Jahren um Touristen und subventionieren dabei Fluggesellschaften. Nur so sind extrem billige Ticketpreise möglich. Beispielsweise verscheuerte Wizz Air wiederholt Tickets von Wien nach Eilat um nur einen Euro. Der Carrier zog sein Angebot für die bevorstehende Wintersaison nach Akaba um. Die Entscheidung dürfte aber nicht nur an Subventionen hängen, sondern auch am Umstand, dass Jordanien einfachere Einreisebestimmungen praktiziert, was sich letztlich positiv auf die Nachfrage auswirken dürfte. Nun will ein privates Konsortium den Flugverkehr selbst in die Hand nehmen. Am Sonntag wurde der Gesellschaftervertrag zur Gründung von Fly Aqaba unterschrieben. Investoren aus Jordanien und Saudi-Arabien sollen laut offizieller Mitteilung des

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OMV errichtet Anlage für SAF-Kerosin in Bayern

Derzeit ist Kerosin, das nicht aus verrotteten Dinosauriern, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen stammt, sehr teuer. Das hängt auch damit zusammen, dass es derzeit kaum Massenproduktion gibt. Das will das deutsche Bundesland Bayern ändern. In der Region Burghausen, wo es bereits eine klassische Raffinerie gibt, soll eine Anlage zur Herstellung von “grünem Kerosin” entstehen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte unter anderem, dass im ersten Schritt etwa 50.000 tonnen pro Jahr hergestellt werden sollen. Hinter dem Projekt steht ein Konsortium, dem unter anderem Lufthansa, der Flughafen München, Siemens, MAN, MTU und die TU München angehören. Angeführt wird das Konsortium von der österreichischen OMV, die Eigentümerin und Betreiberin der bestehenden Raffinerie in Burghausen ist.

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