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Japan: Zipair Tokyo kündigt erstes Langstreckenziel an

Der japanische Billigflieger Zipair Tokyo will ab 25. Dezember 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Tokio-Narita und Los Angeles bedienen. Durchgeführt werden sollen zunächst drei wöchentliche Umläufe. Zipair Tokyo ist eine Tochtergesellschaft von Japan Airlines und wurde im Jahr 2018 ins lokale Firmenbuch eingetragen. Der Carrier soll als Langstrecken-Billigflieger positioniert werden, jedoch brachte die Corona-Pandemie einige Verzögerungen. Ursprünglich wollte man im Sommer 2020 das Streckennetz hochfahren, jedoch entschied man sich aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen Japans für eine Verschiebung. Den offiziellen Erstflug führte man am 3. Juni 2021 nach Bangkok durch. Die Route nach Los Angeles, die mit Boeing 787-9 bedient werden soll, ist die erste Langstrecke in der noch jungen Geschichte der Japan-Airlines-Tochter. Weitere Routen sollen folgen, jedoch will man aufgrund der aktuellen Corona-Lage langsam expandieren.

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Virgin Atlantic will nach Gatwick zurückkehren

Die britische Langstreckenairline Virgin Atlantic fasst die Wiederaufnahme von Nonstopflügen ab London-Gatwick ins Auge. Diese wurden im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt und schlummern seither. Das Unternehmen bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass man bei steigender Nachfrage wieder ab Gatwick fliegen will. Einen konkreten Termin nannte der Firmensprecher aber nicht. Die Tageszeitung Times schreibt unter anderem, dass Virgin Atlantic im Sommer 2022 wieder ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs fliegen will. Dahinter soll auch strecken, dass man andernfalls die Start- und Landerechte in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika verlieren würde. Der Carrier erklärte dazu, dass die Frage nicht „ob“, sondern „wann“ lautet. Man bekennt sich klar und deutlich zu Gatwick, will jedoch die weitere Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Staaten abwarten. Der Mitbewerber British Airways wird das Kurz- und Mittelstreckenangebot in Zukunft von einer neuen Gatwick-Tochter betreiben lassen. Diese soll dem aktuellen Planungsstand nach im März 2022 abheben. Unter dem Namen BA Euroflyer Ltd. wurde das Unternehmen in der vergangenen Woche in das lokale Firmenbuch eingetragen.

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ATR verkauft Flugzeuge nach Afrika, Japan und Korsika

Der europäische Flugzeugbauer ATR konnte während der Dubai Air Show einige Neubestellungen an Land ziehen. Beispielsweise entschied sich Air Corsica für die Anschaffung von fünf ATR72-600. Aus Japan konnte man Toki Air für die neue ATR42-600S begeistern. Dabei handelt es sich um eine spezielle Variante mit besonderen Eigenschaften, die das Starten und Landen auf ultrakurzen Pisten ermöglichen sollen. Afrijet entschied sich für die Bestellung von drei ATR72-600. Der Carrier aus Gabun hat bereits zwei ATR42 und drei ATR72 in Betrieb. Weiters besteht die Flotte aus einer Boeing 777. Die Neuzugänge sollen ältere Turbopropflugzeuge ersetzen.

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Deutschland plant 3G-Nachweis im Personenverkehr

Bereits vor einiger Zeit wurde in Deutschland diskutiert, dass im Inlands-Fernverkehr der 3G-Nachweis eingeführt werden könnte. Bislang ist es dazu nicht gekommen, jedoch will die künftige Ampel-Koalition dieses Vorhaben nun umsetzen. Neben Fernzügen und –bussen sollen auch Flüge und der öffentliche Personennahverkehr betroffen sein. Einen Termin für die Umsetzung gibt es noch nicht. Jedenfalls soll sich in den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, FDP und Grünen eine Einigung darüber abzeichnen. Das bedeutet konkret, dass möglicherweise für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Inlandsflüge – demnächst der 3G-Nachweis erforderlich sein könnte. Während es im Flugverkehr vergleichsweise einfach ist diesen zu kontrollieren, dürfte es gerade im öffentlichen Personennahverkehr kompliziert werden. Es ist davon auszugehen, dass es allenfalls zu stichprobenartigen Überprüfungen analog der Fahrscheinkontrollen kommen wird. Unklar ist im Fernverkehr, ob beispielsweise die Busfahrer oder Zugbegleiter den 3G-Nachweis checken müssen oder aber ob dies Sache der Gesundheitsbehörden und/oder der Polizei sein wird. Einige Fahrgastverbände kritisieren das Vorhaben der Ampel-Koalition, da dieses für unkontrollierbar gehalten wird. Aus dem Lager der Klimaschützer ist zu hören, dass vermutet wird, dass Personen, die sich weder impfen noch testen lassen wollen, verstärkt auf das Auto umsteigen könnten. Dies würde zu zusätzlichen Umweltbelastungen führen.

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Kanada: Enerjet will als Lynx Air zum Lowcoster werden

Unter dem Markennamen Lynx Air soll in Kanada ein neuer Billigflieger an den Start gehen. Das Unternehmen will zunächst drei Boeing 737 Max ab Calgary einsetzen. Man hat bereits Bestellungen über 46 weitere Exemplare getätigt. Gänzlich neu ist Lynx Air nicht, denn es handelt sich um das bereits bestehende Luftfahrtunternehmen Enerjet. Dieses war bislang auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Mit dem Maschinentyp DHC-6 Twin Otter war man auch im Bereich von Arbeiterflügen zu Ölfeldern tätig. Nun will man unter dem neuen Markennamen Lynx Air eine groß angelegte Expansion durchführen. Hierzu hat man 46 Boeing 737 Max, die innerhalb der nächsten sieben Jahre ausgeliefert werden sollen, bestellt. Die ersten drei Maschinen sollen ab dem nächsten Jahr ab der Homebase Calgary eingesetzt werden. Man will sich als Ultra-Lowcoster positionieren.

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Jetlines will mit A320 von GlobalX starten

Das kanadische Unternehmen Jetlines will im März 2022 mit einem von GlobalX gecharterten Airbus A320 den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst geht man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, befindet sich jedoch bereits im Antragsverfahren für AOC und Betriebsgenehmigung. Sobald man die behördlichen Zulassungen in der Tasche hat will man die Routen selbst mit Airbus A320 bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im Dezember 2021 aufgenommen werden. Zunächst hat man Charterflüge ab Toronto nach Miami und Fort Lauderdale im Angebot. Derzeit geht man davon aus, dass die Strecken für zunächst sechs Wochen von GlobalX bedient werden. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen war ursprünglich die Muttergesellschaft von Jetlines. Allerdings trennte man sich im Juni 2021 von der Beteiligung. Die Flotte von GlobalX besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A321. Man plant im kommenden Jahr mit bis zu zehn A321F in das Frachtgeschäft einzusteigen. Auch die Passagierflotte soll auf etwa zehn Maschinen ausgebaut werden.

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ITA-Chef biedert Übernahme durch Lufthansa an

Die Führung des Alitalia-Nachfolgers ITA Airways biedert sich zunehmend dem Mitbewerber Lufthansa an und hofft nun darauf in deren Firmengruppe „aufgenommen“ zu werden. In einem Interview mit dem Handelsblatt wirbt Firmenchef Alfredo Altavilla regelrecht darum übernommen zu werden. „Es wäre falsch, eigenständig zu bleiben, weil wir im Vergleich zu den drei grossen in Europa tätigen Airline-Gruppen immer zu klein wären. Wir sind eine hübsche Junggesellin, die viele Verehrer hat“, so der Manager gegenüber dem Handelsblatt. Er hofft darauf, dass sich Lufthansa für einen Kauf des Alitalia-Nachfolgers interessiert. Laut italienischen Medien soll es parallel bereits erste Gespräche mit Air France-KLM geben. Der französisch-niederländische Konzern war am Vorgänger Alitalia beteiligt, hatte jedoch irgendwann die Lust verloren und sich nur noch wenig eingebracht. Zuletzt soll es Treffen gegeben haben, die in lokalen Medien als regelrechte Geheimtreffen dargestellt wurden. Klar ist aber, dass das ITA-Management erkannt hat, dass man ohne starken Partner nur beschränkt überlebensfähig ist und schon bald in Alitalia-Tradition hohe Verluste einfliegen würde. Der italienische Markt ist stark umkämpft und besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke sind Easyjet, Ryanair, Wizz Air, Blue Air und Volotea stark vertreten. Altavilla hofft, dass man als Teil einer internationalen Firmengruppe im Jahr 2023 schwarze Zahlen einfliegen kann. Er nannte keinen Favoriten, durch den man übernommen werden möchte. Die Andeutung hat aber ziemlich klar: Lufthansa sollte es im Idealfall werden. Ausweichend meint der Manager nur: „schön und reich“ solle der künftige Partner sein. Und dann streut er schon Rosen: Die Geschäftsmodelle Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels

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Neue Flybe errichtet erste Basis in Birmingham

Die „neue Flybe“ wird ihre erste Basis auf dem Flughafen Birmingham einrichten. Dort soll auch die Unternehmenszentrale der Flybe Ltd. angesiedelt werden. Man geht davon aus, dass man etwa 200 zusätzliche Mitarbeiter einstellen wird. Mit dem Maschinentyp DHC Dash 8-400 will man ab Anfang 2022 Passagierflüge ab Birmingham anbieten. Die „neue Flybe“ woll sowohl domestic als auch international fliegen. Gegenüber „The Business Desk“ hebt Firmenchef Dave Pflieger die geografische Lage dieses Airports hervor. Dieser habe ein besonders großes Einzugsgebiet. „Ich möchte auch betonen, dass ein wichtiger Schwerpunkt für Flybe vom ersten Tag an die ökologische Nachhaltigkeit sein wird und sicherzustellen, dass wir alles tun, um unseren CO2-Fußabdruck und unsere Treibhausgase zu reduzieren. Unsere gesamte Flotte wird aus der De Havilland Canada Dash 8-400 bestehen, einem schnellen Turboprop-Flugzeug, das kurze Strecken fast so schnell wie ein Regionaljet aber mit geringeren CO2-Emissionen zurücklegen kann. Darüber hinaus werden wir auch mit lokalen Wohltätigkeitsorganisationen und Partnern zusammenarbeiten, die sich auf die Umwelt sowie andere Zwecke konzentrieren, die mit unseren Unternehmenszielen und -werten in Einklang stehen“, so der Flybe-CEO.

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Flughafen Wien erwartet heuer schwarze Null

Der Wiener Flughafen registrierte bis Oktober 13 Prozent mehr Fluggäste als noch im Vorjahr. Die Umsätze der Gruppe sind nach neun Monaten etwa so hoch wie 2020. Die Flughafen Wien AG hat sich im dritten Quartal etwas von der Coronakrise erholen können. Dank eines zuletzt gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich gestiegenen Passagieraufkommens und des harten Sparkurses sieht das Unternehmen für 2021 eine „schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite“, konkret erwartet man vier Millionen Euro Plus, so der Airport. Bis September schrieb man heuer nur 0,1 Millionen Euro Minus, nach 41,3 Millionen Euro Nettoverlust in den ersten drei Quartalen 2020. Der Aufwärtstrend in der Verkehrsentwicklung hat bei der Flughafen Wien AG zuletzt angehalten: Im Oktober wurden vier Mal so viele Passagiere wie im Oktober 2020 verzeichnet. Am Airport Wien-Schwechat waren es 1,57 Millionen, in der gesamten Gruppe 2,02 Millionen, freilich jeweils 44 Prozent weniger als 2019. Von Jänner bis Oktober lag heuer die Zahl der Passagiere in Wien-Schwechat mit 8,37 Millionen um 13,0 Prozent über dem Vorjahr, aber 68,8 Prozent unter dem Vergleichswert des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Zahl der Flugbewegungen am Airport Schwechat sank in den ersten neun Monaten um 9,4 Prozent gegenüber 2020 bzw. um 63,9 Prozent gegenüber 2019 auf 72.977 Starts und Landungen, im Oktober kamen noch 14.533 hinzu (38 Prozent unter 2019). Das Frachtaufkommen stieg von Jänner bis September auf 188.177 Tonnen, um 19,2 Prozent mehr als 2020 und um 9,5 Prozent unter 2019. Im Oktober betrug es 24.679 Tonnen. Fürs Gesamtjahr 2021 geht man von über 10 Millionen

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Neue Regeln verkomplizieren Einreise nach Österreich

Die Lage scheint sich zuzuspitzen. Die österreichische Regierung schärft daher auch in puncto Einreisebestimmungen nach und zieht die Zügel straffer an. Grundsätzlich muss an den Grenzen ab sofort ein 2,5-G-Nachweis vorgezeigt werden. Antigen- und Antikörpertests verlieren damit ihre Gültigkeit – mit einigen Ausnahmen. Denn für Pendler (Beruf, Schule, Studium, familiäre Zwecke, Lebenspartner) gilt weiterhin die 3-G-Regel. Das geht aus der geänderten Einreiseverordnung hervor. Wie auch österreichweit wird die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises von einem Jahr auf neun Monate verkürzt. Für diese Anpassung an die dritte Covid-19-Maßnahmenverordnung gilt eine Übergangsfrist bis zum 6. Dezember. Einige Kürzungen müssen auch Pendler hinnehmen: Die bisher privilegierte Dauer von PCR-Tests wird von sieben Tagen auf 72 Stunden verkürzt. Antigentests sind künftig nur noch 24 statt 48 Stunden gültig. Der „Ninja-Pass“ für Schüler gilt für die Einreise als Ausnahme.

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