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Hongkong steckt Cathay-Crews nach Frankfurt-Flügen 21 Tage in Quarantäne

Flüge von/nach oder über Frankfurt am Main werden für Cathay Pacific und deren Piloten und Flugbegleiter zu einem Problem. Die Gesundheitsbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong stellt fliegendes Personal, das in Frankfurt war, für stolze 21 Tage unter Quarantäne. Begründet wird diese Maßnahme mit der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus, denn Hongkong betrachtet Deutschland als Hochrisikogebiet. Für Cathay Pacific ist es aber ein ernsthaftes Problem, dass die Crews nach jedem Umlauf eine 21-tägige Absonderung antreten müssen. Man muss wohl kein mathematisches Genie sein, um erkennen zu können, dass dem Carrier bald die Piloten und Flugbegleiter ausgehen werden. Warum greift Hongkong zu so drastischen Maßnahmen? Offiziellen Angaben nach soll dahinter stecken, dass sich kürzlich drei Crewmitglieder eines Cathay-Frankfurt-Umlaufs in Deutschland mit dem Virus angesteckt haben sollen. Wo genau weiß man nicht, jedenfalls wurden die Besatzungen bis zuletzt in einem Hotel in Mainz untergebracht. Als erste Reaktion will Cathay nun andere Unterkünfte buchen. „Cathay Pacific erkennt in vollem Umfang die Mission der Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong an, Hongkong frei von COVID-19 zu halten. Als Heimatfluggesellschaft Hongkongs setzt sich Cathay Pacific voll und ganz dafür ein, den Status des Luftverkehrsdrehkreuzes Hongkongs zu schützen und zu verbessern und den Personen- und Frachtfluss zwischen Hongkong und dem Rest der Welt trotz der herausfordernden Umstände der Pandemie in Bewegung zu halten“, so der Carrier in einer Stellungnahme.

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Tarom stockt ATR72-600 um drei Exemplare auf

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom unterzeichnete im Rahmen der Dubai Air Show eine Bestellung über drei ATR72-600. Mit Hilfe dieser Turbopropflugzeuge will der angeschlagene Staatscarrier die Flotte modernisieren. Tarom ist ein langjähriger ATR-Kunde und hat bereits sieben ATR42-500, zwei ATR72-500 und vier ATR72-600 in der Flotte. Die Neuzugänge sollen die bestehende ATR42-400-Flotte verkleinern, denn mittelfristig soll das 72er-Modell das kleinste Flugzeug in der Flotte werden. Derzeit ist man neben Air France einziger Operator des Airbus A318, aber nicht mehr lange. Sowohl Tarom als auch der französische Mitbewerber werden sich von diesem Muster trennen. Das rumänische Luftfahrtunternehmen hat alle vier „Babybusse“ zum Verkauf ausgeschrieben. Vergangene Woche wurde auch die letzte Boeing 737-300 außer Dienst gestellt.

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Binter Canaris bestellt vier ATR72-600

Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter Canaris gab die Bestellung von vier ATR72-600 bekannt. Diese sollen Vorgängermodelle des Turbopropflugzeugs ersetzen. Im Rahmen der Dubai Air Show wurde die fixe Order über vier Exemplare bestätigt. Weiters sicherte sich Binter Canaris die Option auf eine weitere ATR72-600. Das Unternehmen erklärte, dass mit den Neuzugängen das Vorgängermodell ATR72-500 ersetzt werden soll. „Die ATR 72-600 ist unser Flaggschiff geworden und mit 23 in unserer Flotte bildet sie nach Abschluss dieser Lieferungen das Rückgrat der Luftkonnektivität auf den Kanarischen Inseln. Dieser Deal über fünf Flugzeuge stellt eine bedeutende Investition dar, aber er wird sicherstellen, dass die vielen Vorteile, wie die Unterstützung lokaler Unternehmen und die Erleichterung des Transports für Einheimische und Touristen gleichermaßen, bestehen bleiben“, erklärt Rodolfo Nunez, Präsident von Binter Canarias.

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Boeing: 787-Auslieferungen könnten bald wieder anlaufen

Der US-Flugzeughersteller Boeing steht nach eigenen Angaben kurz vor der Wiederaufnahme der Auslieferungen der 787 „Dreamliner“. Die Übergabe der Flugzeuge wurde wegen Produktionsfehlern gestoppt. Die letzte Entscheidung für die Auslieferung der 787 liege bei den zuständigen Behörden, wie der ORF berichtet. Der für den Verkauf verantwortliche Manager Ihssane Mounir bekräftigte bei der Luftfahrtschau in Dubai, man halte an der bereits verzögerten Auslieferung des Passagierjets 777X 2023 fest. Zudem sei man in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen über die Frachtversion der 777X. Der als Langstreckenjet der Zukunft vor zehn Jahren auf den Markt gebrachte „Dreamliner“ bereitet Boeing schon länger Probleme. Heuer musste der Konzern die Auslieferungen wegen Produktionsproblemen stoppen und die Produktion drosseln. Im Juli hieß es, dass weitere Inspektionen und Reparaturen bei etlichen 787-Fliegern nötig seien, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Im Februar ordnete die US-Luftverkehrsaufsicht FAA Überprüfungen von rund 222 „Dreamlinern“ an, weil die Gefahr von Schäden an Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt. Boeing rechnete daraufhin damit, die Auslieferungen frühestens im November wieder aufzunehmen. Der Flugzeugbauer wird angesichts der „Dreamliner“-Probleme – und der zwei Abstürze beim Modell 737 Max – verstärkt von der FAA unter die Lupe genommen. Zu den Produktionsproblemen gehört, dass Airlines zum Teil Abfälle in frisch ausgelieferten Flugzeugen finden.

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Wien: Wizz Air mit 43 Zielen im Winterflugplan 2021/22

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eigenen Angaben nach die Umstellung der in Wien stationierten Flotte auf den Maschinentyp Airbus A321neo abgeschlossen. Derzeit sind fünf Flugzeuge in der österreichischen Bundeshauptstadt stationiert. Ein sechster Airbus A321neo soll ab Juli 2022 auf dem größten Flughafen Österreichs stationiert werden. „Wizz Air ist bestrebt, ihre Flotte stets am neuesten Stand der Technik zu halten und die Effizienz kontinuierlich zu steigern. Wir freuen uns die lokale Flotte heute in eine reine A321neo-Flotte umzuwandeln und unsere Entwicklung als nachhaltige, hochtechnologische Airline fortzusetzen. Mit dem neuen Flugzeugtyp, der bis zu 50 Prozent weniger Emissionen verursacht und bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff verbraucht, gelingt es uns in Zukunft noch besser hoch effizient zu agieren“, erklärt Firmensprecher András Rado. In der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 bietet man ab Wien-Schwechat 43 Destinationen in 27 Ländern an. Neu sind unter anderem die Ziele Amman und Akaba sowie Scharm El-Scheich und Marrakesch. Im kommenden Jahr will die Firmengruppe die konzernweite Flotte auf 500 Airbus-Maschinen erweitern. Auch für den Standort Wien wird nach zusätzlichen Piloten, vor allem mit der Typisierung für die A320-Familie, und nach Verstärkung für das Kabinenpersonal gesucht. Wizz-Air-Winterflugplan 2021/22 ab Wien auf einen Blick: (Stand: 15. November 2021, Quelle: Wizz Air)  Land  Verbindung  Wöchentliche Frequenz  Startdatum  Albanien  Wien – Tirana   2x   Bereits aktiv  Armenien   Wien – Eriwan  2x   16. Dezember 2021  Ägypten   Wien – Sharm El-Scheich  2x   11. Jänner 2022  Bosnien   Wien – Tuzla  2x   Bereits aktiv  Bulgarien   Wien – Varna  2x   19. Dezember 2021  Frankreich   Wien – Nizza  2x 

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Comeback: Oman Air kehrt nach München und Zürich zurück

Der Golfcarrier Oman Air kündigt die Wiederaufnahme der Nonstopflüge von Muscat nach Zürich und München an. Beide Routen sollen am 1. Dezember 2021 reaktiviert werden. Die bayerische Landeshauptstadt wird zunächst an den Verkehrstragen Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Airbus A330-300 angesteuert. Nach Zürich geht es jeweils mittwochs und freitags mit A330-200. Je nach Erfolg sollen die beiden Wiederaufnahmen schrittweise aufgestockt werden, teilte Oman Air mit. Eine weitere Wiederaufnahme betrifft die Strecke Muscat-Kuala Lumpur. Diese soll am 4. Dezember 2021 reaktiviert werden. Zunächst sind vier wöchentliche Umläufe vorgesehen. Auf dieser Route sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 eingesetzt werden. München-Flugplan auf einen Blick: Flight no. To Departure To Arrival Days WY123 Muscat 15:00 Munich 18:50 Wednesday, Friday & Sunday WY124 Munich 21:45 Muscat 06:50 +1 Wednesday, Friday & Sunday Zürich-Flugplan auf einen Blick: Flight no. To Departure To Arrival Days WY153 Muscat 14:55 Zurich 19:05 Wednesday & Friday WY154 Zurich 21:35 Muscat 06:50 +1 Wednesday & Friday

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Gategroup sucht in Deutschland um Staatshilfe an

Das Cateringunternehmen Gategroup sucht in Deutschland beim Wirtschaftsstabilisierungsfonds um die Gewährung von Staatshilfe an. Erst gegen Ende des Vorjahres hatte man das Europageschäft der Lufthansa-Tochter LSG übernommen. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, dass die Gategroup den Antrag an den deutschen WSF unter anderem damit begründet, dass der Bereich Luftfahrt-Catering „immense Verluste, die nicht vollständig aus eigener Kraft kompensiert werden können“ erlitten habe. Die Gategroup war bereits vor der Übernahme der LSG-Standorte in Deutschland präsent. Bekannter ist deren Markenname Gate Gourmet. Der Spiegel schreibt unter anderem, dass man sich im deutschen Wirtschaftsministerium über den Antrag der Gategroup „erstaunt“ zeigt. Es soll sich um einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag handeln. Ob Deutschland dem Cateringbetrieb unter die Arme greifen wird oder nicht, werden die Entwicklungen der nächsten Tage zeigen.

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Frankfurt: German Airways fliegt für BA Cityflyer

Im Auftrag der British-Airways-Tochter BA Cityflyer wird German Airways ab 5. Dezember 2021 mit einem Embraer 190 auf der Strecke Frankfurt-London City fliegen. Der Wetlease-Auftrag sieht bis zu drei tägliche Umläufe an den Verkehrstagen Montag bis Donnerstag vor. In einem an Passagiere gerichteten Anschreiben erklärt British Airways den ACMI-Einsatz von German Airways mit betrieblichen Gründen. Derzeit ist nicht geplant, dass die deutsche Fluggesellschaft auf weiteren Strecken für BA Cityflyer fliegen wird. Die Kooperation zwischen den beiden Carriern ist die Wiederbelebung einer jahrjährigen Zusammenarbeit, denn unter dem alten Namen WDL flog man immer wieder für BA Cityflyer. Damals kam der Maschinentyp BAe 146 zum Einsatz. Nun fliegt man mit Embraer 190 für die BA-Tochter, die selbst ein großer Embraer-Operator ist.

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Vorbild Schnellfähren: Gozo plant Flugtaxi-Dienst nach Luqa

Seit vielen Jahren ist der Gozo Heliport (GZM) in einer Art Dornröschenschlaf. Die Nonstop-Helikopterflüge von/nach Luqa sind schon lange Geschichte. Immer wieder gibt es Anläufe diese zu reaktivieren, jedoch ist es bislang nicht dazu gekommen. Nun unternimmt Gozo-Minister Clint Camilleri einen neuen Anlauf. Kernstück des Plans ist die Verlängerung der ultrakurzen Piste des Gozo Heliports. Diese soll innerhalb der bestehenden Grenzen des Flugfelds erweitert werden. Ziel ist, dass kleine Flugzeuge starten und landen können. Camilleri will nach dem Vorbild der Schnellfähren zwischen der Hauptstadt und Mgarr regelmäßige Flugverbindungen von/nach Luqa einrichten. Weiters hofft er darauf, dass sich Flugschulen am Heliport ansiedeln werden. Es ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass Turbopropflugzeuge künftig auf dem kurzen Airstrip des Gozo Heliport starten und landen können. Die Pläne sehen vor, dass kleine, propellergetriebene Privatflugzeuge starten und landen können. Der avisierte Flugtaxi-Dienst, der in Kürze ausgeschrieben werden soll, könnte beispielsweise mit 9-Sitzern realisiert werden. Im Parlament wurde jedenfalls grünes Licht für die Pläne des Ministeriums für Gozo gegeben. Derzeit ist der Heliport eine Art defacto-Lost-Place. Das kleine Terminal wird seit vielen Jahren nicht mehr für den Flugbetrieb genutzt und ist in einem nicht sonderlich ansprechenden Zustand. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass ein bisschen mehr Leben auf dem Areal eingekehrt ist, denn das Gesundheitsministerium nutzt den Vorplatz und Teile des kleinen Terminals für eine Corona-Teststation. Aviation.Direct hat unter diesem Link ein Portrait über den Gozo Heliport bereitgestellt. Hier findet sich eine Fotoreportage über den weniger bekannten Comino Heliport, der einst für den Transport von Schweinen

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Konsumentenschützer Kolba warnt vor Stornogebühren der Hotellerie

Der österreichische Konsumentenschützer Peter Kolba geht davon aus, dass die 2G-Regelung in der Hotellerie kein Grund für eine kostenlose Stornierung von Winterurlauben darstellt. Hierbei verweist der Jurist unter anderem auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Branche, die Stornogebühren vorsehen. Genau aus diesem Grund appelliert Kolba, dass man im Zuge der Buchung eine kostenfreie Rücktrittsoption vereinbaren sollte und das schriftlich. Auf diese kann man sich im Falle des Falles dann berufen. Andernfalls könnten laut dem Konsumentenschützer Stornogebühren blühen. Kolba zitiert aus den Branchen-AGB, die viele Hoteliers anwenden. Demnach sind nachstehende Stornosätze vorgesehen: bis ein Monat vor Anreise 40 Prozent, bis eine Woche vor Anreise 70 Prozent und letzte Woche vor Anreise 90 Prozent des Arragementpreises können vom Hotelier verlangt werden. „Wer während einer Pandemie bucht, kann sich nicht auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage wegen eines unzumutbaren und überraschenden Ereignisses berufen,“ sagt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). „Viele Hoteliers in Ischgl haben 2020 vorzeitig abreisende Gäste bzw. bei Stornierungen Stornogebühren abgenommen und gleichzeitig auf Staatshilfen angesucht“. Der VSV-Obmann empfiehlt daher wie folgt: „Nur kurzfristig Buchen, wenn es Corona-Lage erlaubt. Mit Hotelier kostenloses Storno für den Fall von Einschränkungen durch Corona schriftlich vereinbaren. Wenn man an Corona erkrankt und deshalb stornieren muss, sollte man Ersatz aus der Reisekostenrücktrittskosten Versicherung beanspruchen“.

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