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Freitag: Streiks in Rom angekündigt

Am Freitag, den 12. November 2021, müssten Italien-Reisende mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaften rufen erneut zur Arbeitsniederlegung im Transportwesen aus. Der Schwerpunkt wird diesmal an den beiden Flughäfen Roms gebildet. Im Zeitraum von 10 Uhr 00 bis 14 Uhr 00 ist das Personal an den Flughäfen Ciampino und Fiumicino zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Währenddessen ist mit längeren Wartezeiten, Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Auch kann es zu Nachwirkungen kommen. Im öffentlichen Personennahverkehr wird es ebenfalls zu Streiks kommen. Primär betroffen sind die Region Umbrien und die Stadt Neapel. Die Arbeitsniederlegungen sind je nach Verkehrsbetrieb für bis zu 24 Stunden angekündigt. Am 26. November 2021 soll erneut in der Luftfahrt gestreikt werden. Diesmal sind die Mailänder Flughäfen sowie Ancona für 24 Stunden betroffen.

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Vida warnt vor Personalmangel und Chaos

Die Gewerkschaft Vida warnt in einer Aussendung vor drohendem Personalmangel in der österreichischen Luftfahrt. Bereits jetzt sollten sich die Unternehmen wappnen, denn sonst drohe im kommenden Jahr Überlastung der Beschäftigten und Chaos für die Reisenden. „Die Unternehmen sind gut beraten, sich schon jetzt für den Sommer 2022 zu wappnen, sonst drohen eine Überlastung der Beschäftigten und ein Chaos für die Reisenden mit langen Wartezeiten und weniger Service. Das gilt es durch rechtzeitige Planung zu vermeiden“, so Fachgruppenobmann Daniel Liebhart. „Mit einer Rückkehr gewohnter Umsätze werden die Subventionen der öffentlichen Hand ihr Ende nehmen und die Manager werden wieder auf ihre Beschäftigten angewiesen sein, um die Zahnräder der Luftfahrt am Laufen zu halten.“ Die Gewerkschaft geht davon aus, dass bis zum Sommer 2022 etwa 1.000 Mitarbeiter fehlen könnten. Diese wären aber erforderlich, um ein reibungsfreies operatives Geschäft ermöglichen zu können. Liebhart hat aber Zweifel daran, dass dies tatsächlich umgesetzt wird und verweist unter anderem auf die Sicherheitstochter der Flughafen Wien AG. Deren Personalstand verkleinerte sich aufgrund von Eigenkündigungen um etwa ein Dritte. „Jetzt ausreichend neues Personal zu finden, werde sich schwierig gestalten: Die Entlohnung ist niedrig, der Arbeitsdruck ist hoch und andere Branchen wie etwa der Tourismus werben um vergleichbare Beschäftigte. Ähnliche Entwicklungen ziehen sich durch den ganzen Bereich der Arbeiterinnen und Arbeiter, wie insbesondere in der Flugzeugabfertigung. Zweitens sei der Personalmangel bei der Flugsicherung der „traurige Evergreen“ des Personalmangels in der Luftfahrt schlechthin. Bereits heuer konnte der Flugverkehr bei der Austro Control wieder nur mithilfe von Überstunden bewältigt werden, da

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Kapitalmarkt: Lufthansa organisiert sich weitere 1,5 Milliarden Euro

Lufthansa organisierte sich weitere 1,5 Milliarden Euro auf dem Kapitalmarkt. Es handelt sich bereits um die dritte Anleihe, die man heuer begeben hat. Die nunmehrige hat zwei Laufzeiten über zwei und fünfeinhalb Jahre. Die Anleihe mit einer Stückelung von 100.000 Euro wurde in zwei Tranchen mit einer Laufzeit von zwei beziehungsweise fünfeinhalb Jahren platziert: Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 16. November 2023 hat ein Volumen von 600 Millionen Euro und wird mit 1,625 Prozent pro Jahr verzinst. Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 16. Mai 2027 hat ein Volumen von 900 Millionen Euro und wird mit 2,875 Prozent pro Jahr verzinst. „Die erneut zu attraktiven Konditionen aufgenommenen langfristigen Mittel werden zur weiteren Stärkung der Liquidität der Lufthansa Group und zur Refinanzierung bestehender Schulden verwendet. Diese Anleiheplatzierung ist eine von mehreren erfolgreichen Kapitalmarkttransaktionen, die wir seit Ende letzten Jahres durchgeführt haben. Sie wird auch dazu beitragen, dass die staatlichen Stabilisierungsmittel in Deutschland vollständig zurückgeführt werden können“, so Finanzchef Remco Steenbergen.

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Salzburg: 492 Personen im Eurowings-Airbus geimpft

Am Salzburger Flughafen konnten sich am 9. November 2021 impfwillige in einem Airbus A319 von Eurowings gegen Covid-19 impfen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wurde diese außergewöhnliche Impfstelle eingerichtet. In Anspruch genommen wurde diese laut Flughafen Salzburg von 492 Personen. Diese haben sich das Vakzin von Biontech/Pfizer verabreichen lassen. Die Erstimpfung haben 238 Personen bekommen. Den Zweitstich gab es für 34 Menschen und 220 Personen haben sich die Auffrischungsimpfung geholt.

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Inlandsflüge: Impfung oder Testnachweis bei Air New Zealand

Air New Zealand will künftig Passagieren nur dann die Nutzung von Inlandsflügen gestatten, wenn diese vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. In einer Übergangsphase, die ab 14. Dezember 2021 schlagend wird, kann alternativ auch ein negativer Coronatest, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Auf internationalen Verbindungen will Air New Zealand bereits jetzt nur geimpfte Fluggäste befördern. Innerhalb von Neuseeland konnte man sich noch nicht final für die 1G-Regel entscheiden, weshalb domestic auch negative Covid-Tests anerkannt werden. Wie lange diese Übergangsphase andauert ist noch offen. Das Unternehmen erklärte, dass man um den 31. März 2022 neu evaluieren wird. Dann wird entschieden, ob auch auf Inlandsflügen nur noch Geimpfte befördert werden oder aber die Regelung fallen gelassen wird. Beispielsweise in Kanada dürfen Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, keine Flüge, Fernbusse und Fernzüge mehr nützen. Das gilt ausdrücklich auch im Inlandsverkehr.

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Astral Aviation flottet drei B757-Frachter ein

Astral Aviation wird noch im November 2021 die erste von insgesamt drei Boeing 757-200F-Maschinen einflotten. Diese werden über Aquila Air Capital bezogen. Die beiden Unternehmen gaben den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bekannt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die für ihren künftigen Einsatz in Cargomaschinen konvertiert wurden. SkyExec Capital Jets fungierte als Arrangeur und wird den Mietvertrag während der Laufzeit bedienen. Die Flugzeuge werden voraussichtlich ab November 2021 nach Abschluss der planmäßigen Wartung an Astral ausgeliefert. „Wir freuen uns sehr Astral Aviation als Kunden gewinnen zu können. Wir bei Aquila konzentrieren uns in einzigartiger Weise darauf, unseren Kunden kostengünstige und flexible Lösungen anzubieten, um diese beispiellosen Zeiten zu bewältigen. Wir freuen uns darauf, dass dies der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit Astral, um ihr zukünftiges Wachstum zu erleichtern“, sagte Al Wood, CEO von Aquila Air Capital. „Wir freuen uns, einen Leasingvertrag für drei B757-200F-Flugzeuge von Aquila Air Capital und SkyExec Capital Jets abzuschließen geplante Routen nach und innerhalb Afrikas und des Nahen Ostens im Jahr 2022. Zusätzlich zu E-Commerce-Sendungen in neue Märkte werden auch Punkt-zu-Punkt-Lösungen für COVID-19-Impfstoffe (von Indien / VAE nach Afrika) angeboten“, sagte Astral CEO , Sanjeev Gadhia. Die Vereinbarung markiert eine neue Partnerschaft mit dem US-Leasinggeber. „Die B757-200F wird die Astral-Flotte mit neuen und effizienten Optionen zu und innerhalb ihres bestehenden Linien- und Charterfrachternetzes ergänzen, das über 50 Ziele in Afrika, dem Nahen Osten und Südostasien umfasst“, so Satvir Kalsi. „Mit dieser Vereinbarung wird Astral Aviation der größte B757F-Betreiber in Afrika und dem Nahen Osten und der

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Gulf Air forciert Executive Charter

Bahrains staatliche Fluggesellschaft Gulf Air prescht in das Segment von Charterflügen. Man wendet sich dabei aber nicht an Reiseveranstalter, die Urlauber in den Golfstaat fliegen sollen, sondern will im Bereich Executive-Charter aktiv sein. Mit den Maschinentypen Boeing 787-9 sowie Airbus A321LR und A320neo will man betuchte Kundschaft zum Chartern von Flugzeugzeugen bewegen. Das Geschäftsfeld vermarktet man als Boutique Charter. Als Zielgruppe werden in erster Linie Firmen und Delegationen von Regierungen genannt. Wer das notwendige Kleingeld aufbringen kann, kann sich aber auch für Gruppenreisen, Hochzeiten oder Familienausflüge die im vorherigen Absatz genannten Flugzeuge chartern und zu einem Ort seiner freien Wahl fliegen lassen. Ob Gulf Air mit dem neuen Service signifikante Mehreinnahmen erzielen kann bleibt abzuwarten.

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Air Asia an Airbus A321F interessiert

Die AirAsia Group will sich künftig verstärkt dem Frachtgeschäft widmen. In diesem Zusammenhang hat man das Muster Airbus A321F ins Auge gefasst, setzt jedoch zumindest temporär auch auf Wetlease-Kapazitäten. So wurde dieser Tage eine von K-Mile Asia betriebene Boeing 737-800BCF in Dienst gestellt. Es handelt sich um die HS-KME, die ursprünglich an Ryanair ausgeliefert wurde. Laut CH-Aviation.com befindet sich der thailändische Operator zu 45 Prozent im Besitz von ASL Airlines Switzerland. Bis zum Jahr 2023 soll die 737-Frachterflotte auf zumindest sechs Einheiten erweitert werden. Air Asia hat aber auch erhebliches Interesse an Airbus A321F, jedoch will man diese ab Werk beziehen. Das bedeutet konkret, dass falls der europäische Hersteller ein solches Modell auf den Markt bringen wird, die Fluggesellschaft aus Malaysia bestehende Orders in Cargo-Modelle umwandeln könnte.

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British Airways: Gatwick-Tochter wird kein Billigflieger

Das IAG-Konzernmitglied British Airways konnte mit den Gewerkschaften einen Deal für das Kabinen- und Cockpitpersonal am Standort London-Gatwick ausverhandeln. Lediglich mit dem Bodenpersonal befindet man sich noch in Verhandlungen, teilte IAG-Chef Luis Gallego mit. Unabhängig davon wird man den Aufbau einer neuen Tochtergesellschaft für Gatwick fortsetzen. Gegenüber Bloomberg betonte der Manager, dass es ausdrücklich kein “neuer Billigflieger” wird, sondern eine “effizientere Plattform”. Der Kompromiss, der mit den Arbeitnehmervertretern erzielt wurde, sieht unter anderem vor, dass neue Arbeitsverträge abgeschlossen werden. Zeitweise drohte British Airways mit dem Rückzug aus Gatwick, denn das Management behauptet, dass man hier über Jahre hinweg auf der Kurz- und Mittelstrecke Verluste eingeflogen habe. Nachdem die Schließung verkündet wurde konnte mit den Gewerkschaften doch noch eine Einigung erzielt werden.

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Boeing verzeichnet mehr Impfpflichtbefreiungen als erwartet

Beim US-Flugzeughersteller Boeing beantragen Insidern zufolge mehr Beschäftigte als erwartet eine Befreiung von der Impfpflicht aus religiösen oder medizinischen Gründen. Von den rund 125.000 US-Mitarbeitenden wollen sich mehr als 11.000 Menschen, also fast neun Prozent, nicht impfen lassen, wie unter anderem auch der ORF berichtet. Boeing verlängere demnach die Frist für die Impfung bis zum 4. Jänner, wie aus Branchenkreisen und einer von Reuters eingesehenen Firmen-E-Mail hervorgeht. „Die Einhaltung bleibt eine Bedingung für die Beschäftigung“, schreibt Boeing in der Mitteilung. Laut den Insidern hatte die Konzernführung damit gerechnet, dass nur etwa zwei Prozent der Beschäftigten eine Covid-19-Impfung aus religiösen oder medizinischen Gründen ablehnen werden.

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