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Russland: Let L-410 nahe Menselinsk abgestürzt

In Menselinsk (Russland) ist am Sonntag ein Turbopropflugzeug des Typs Let L-410 abgestürzt. Inklusive Besatzung sollen sich 23 Personen an Bord befunden haben. Offiziellen Angaben haben zumindest sieben Personen überlebt. Die Maschine, die als Transportflugzeug konfiguriert war, solle eigentlich Fallschirmspringer bis zum Absprung befördern. Aus noch nicht geklärter Ursache ging die RF-94591 zu Boden und geriet laut Augenzeugen anschließend in Brand. Lokale Medien berichten unter anderem, dass ein technisches Problem aufgetreten sein könnte, denn die Cockpitbesatzung soll eine Notlandung versucht haben. Diese konnte leider nicht erfolgreich durchgeführt werden. Die Überlebenden sollen zum Teil schwer verletzt sein.

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Regierung bestätigt: Air India geht an Tata Sons

Über viele Jahre hinweg versuchte die indische Regierung den bereits vor der Corona-Pandemie in Schieflage geratenen Staatscarrier Air India zu verkaufen. Nun geht die Fluggesellschaft an den Konzern Tata Sons. Es wurde bereits seit einigen Tagen spekuliert, dass die genannte Firmengruppe den Zuschlag erhalten wird. Tata plant eigene Beteiligungen bzw. Töchter mit Air India zu fusionieren. Die Regierung Indiens gab nun grünes Licht für die Fusionierung. Als Kaufpreis werden rund zwei Milliarden Euro fließen. Damit findet Air India den Weg zurück zur Gründerfamilie, denn ursprünglich wurde der Carrier in den 1930ern als Tata Airlines ins Leben gerufen. Die Verstaatlichung erfolgte in den 1950er Jahren. Unter anderem Billigflieger brachten Air India zunehmend unter Druck. Die Regierung wollte ursprünglich nur eine Teilprivatisierung vornehmen, jedoch entschied man sich nun für den vollständigen Verkauf. Der Lowcoster Spicejet bot ebenfalls, unterlag aber.

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Swiss nimmt Zürich-Beirut auf

Ab 2. Dezember 2021 will Swiss zwischen Zürich und Beirut fliegen. Die Neuaufnahme soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Kernzielgruppe sind Personen, die Besuche bei Freunden und Verwandten durchführen wollen. „Als Airline der Schweiz ist es unser Ziel, unseren Fluggästen ein so bedarfsgerechtes Streckennetz wie möglich anzubieten. Wir sind stolz darauf, erstmals in der Geschichte von SWISS die libanesische Hauptstadt direkt mit der Schweiz und unserem Drehkreuz in Zürich verbinden zu können. Wir hoffen, damit auch die Stadt beim Wiederaufbau zu unterstützen und freuen uns, Menschen und Kulturen miteinander zu verbinden“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour. Zunächst wird Edelweiss Air zwischen Dezember 2021 und Mitte Jänner 2022 im Auftrag von Swiss fliegen. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug vom Typ Airbus A320, das 174 Passagieren Platz bietet. Ab Mitte Jänner bis Ende März 2022 führt Swiss den Flug selber durch. Die Flugzeit nach Beirut beträgt rund vier Stunden.

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Eurowings Discover legt zwei weitere Ferienziele auf

Der Lufthansa-Ferienflieger Eurowings Discover legt für den Sommerflugplan 2022 zwei weitere Strecken, die mit Airbus A320 bedient werden sollen, auf. Diese werden ab Frankfurt am Mian bzw. München angeboten. Nach Zakynthos soll es ab 2. Mai 2022 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag gehen. Diese Destination wird Eurowings Discover ab Frankfurt am Main bedienen. Nach Skiathos wird man ab 2. Juni 2022 einmal wöchentlich ab München fliegen. Diese Route wird zunächst am Verkehrstag Samstag angeboten. Per 2. August 2022 soll ein Umlauf an Dienstagen hinzukommen. In der unmittelbar bevorstehenden Winterflugplanperiode plant Eurowings Discover ab Frankfurt am Main unter anderem diese Destinationen mit Airbus A320 anzufliegen: Marrakesch, Teneriffa Süd, Fuerteventura, Las Palmas, Lanzarote, Hurghada und Marsa Alam.

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Berlin: Sccot startet VTL-Flüge nach Singapur

Mit Wirksamkeit zum 19. Oktober 2021 bietet der Billigflieger Scoot zwischen Berlin und Singapur so genannte VTL-Flüge an. Diese werden dreimal wöchentlich angeboten und sollen Reisenden bei der Ankunft im asiatischen Land die Quarantäne ersparen. Laut Scoot bietet man die VTL-Flüge zusätzlich zum bestehenden Angebot, das über Athen geführt wird, an. Die Vorschriften von Singapur sehen vor, dass Passagiere, die im Rahmen des „Travel Bubble“-Programms reisen nicht mit „normalen“ Reisenden vermischt werden dürfen. Flugplan auf einen Blick: bis 29 Oktober 2021: Sector Flight No. Departure Arrival Frequency Singapore-Berlin TR734 1.40am 8.45am Monday, Wednesday, Friday Berlin-Singapore (VTL-designated flight) TR735 11.20am 5.40am (+1) Monday, Wednesday, Friday ab 1. November 2021: Sector Flight No. Departure Arrival Frequency Singapore-Berlin TR734 1.40am 7.50am Monday, Wednesday, Friday Berlin-Singapore (VTL-designated flight) TR735 10.45am 5.45am (+1) Monday, Wednesday, Friday

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USA: Spirit sichert sich 20 weitere Airbus A320neo

Die Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat sich zwanzig weitere Maschinen der Airbus A320neo-Reihe gesichert. Diese werden über den Leasinggeber Aercap bezogen. Der Lessor machte den Deal öffentlich, verzichtete jedoch darauf die Typen näher zu bezeichnen. Lediglich der Umstand, dass zwischen 2022 und 2024 an Spirit übergeben werden soll, wurde mitgeteilt. „Wir freuen uns unsere langjährige, strategische Partnerschaft mit AerCap weiterzuführen. Diese 20 neuen Flugzeuge helfen uns, unsere zuvor angekündigten Kapazitätspläne für 2022 und 2023 und unser angestrebtes Wachstum im Jahr 2024 zu erreichen, während wir unsere Mission fortsetzen, More Go zu liefern und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Himmel zu bieten“, so Spirit-Vice President Simon Gore.

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VC und UFO wollen Betriebsrat bei Eurowings Discover gründen

Derzeit gibt es bei Eurowings Discover weder Betriebsrat noch Tarifvertrag. Das wollen die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit ändern. Mit Hilfe von Betriebsversammlungen will man das fliegende Personal zur Gründung eines Arbeitnehmergremiums bewegen. „In einem ersten Schritt werden VC und UFO gemeinsam die Kabinen- und Cockpit-Kolleginnen und -Kollegen zu einer Betriebsversammlung einladen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir setzen uns aktiv für die Gründung eines Betriebsrats ein und sind davon überzeugt, dass die Beschäftigten ein Interesse an betrieblicher Mitbestimmung bei ihrer Airline haben.“ „Nur durch eine funktionierende Sozialpartnerschaft kann ein Betrieb gesund wachsen. Dabei ist es möglich, zukunftsfähige Lösungen zu finden, welche die betriebswirtschaftliche Sicht der Arbeitgeber und den Wunsch der Arbeitnehmer nach guten Arbeitsbedingungen und fairer Vergütung  gleichermaßen berücksichtigen“, ergänzt Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende der UFO. Das primäre Ziel der gewerkschaftlichen Aktivität ist, dass ein Betriebsrat gegründet wird. Anschließend will man einen Tarifvertrag für Eurowings Discover erreichen. Im Gegensatz zu anderen Konzernmitgliedern gibt es beides bislang nicht.

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Weeze: Auto durchbricht Zaun – Ryanair musste durchstarten

Aus einem nicht alltäglichen Grund musste Ryanair-Flug FR9672 am Samstag die Landung am Flughafen Weeze abbrechen und durchstarten. Ein Kleinwagen durchbrach den Sicherheitszaun und setzte seine Fahrt gefährlich nahe der Runway fort. Die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QDY wich zunächst auf den Flughafen Münster/Osnabrück aus und wurde – nachdem sich die Lage in Weeze beruhigt hatte – als FR96 an das eigentliche Ziel überstellt. Laut Mitteilung der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 20 Uhr 15. Der Kleinwagen samt Fahrer konnte auf „einer Nebenspur der Start- und Landebahn“ gestoppt werden. Die Exekutive erklärt weiters, dass der Lenker alkoholisiert gewesen sein soll. Auch habe es Hinweise auf eine medizinische Vorerkrankung gegeben, weshalb er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Es wurde Anzeige erstattet, weshalb ein Strafverfahren blüht.

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AUA erhöht Frequenz nach Klagenfurt

Ab 17. Jänner 2022 schrauben Austrian Airlines die Anzahl der Flüge zwischen Klagenfurt und Wien deutlich nach oben. Bis zu drei Flüge täglich werden angeboten.  Seit September fliegt die AUA bis zu zweimal zwischen Klagenfurt und Wien. Ab 17. Jänner 2022 sind bis zu drei Flüge täglich geplant, zum Einsatz kommen die Embraer 195 Jets mit 120 Sitzplätzen. Ebenso steigert Eurowings die Frequenz für die Strecke nach Köln. Die Stadt in Nordrhein-Westfalen wird zweimal wöchentlich bedient, die Frequenz wird schrittweise bis zum nächstjährigen März auf fünf wöchentliche Verbindungen aufgestockt. Auch die niederländosche Transavia Airlines bietet Direktflüge nach Rotterdam an – vorerst befristet auf sieben Termine im Jänner und Februar. „Das sind erfreuliche Signale. Sie zeigen, dass die coronabedingte Durststrecke hinter uns lassen. Wir gehen davon aus, dass die Arbeit unseres Airline-Marketings weitere Früchte tragen wird“, erklärt Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt.

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Air Asia: Impfpflicht für Passagiere und Einigung mit Airbus

Air Asia und Airbus ringen seit dem Beginn der Corona-Pandemie um die Zukunft bestehender Bestellungen. Nun konnte eine erste Einigung erzielt werden, denn der Konzern als Kuala Lumpur wird die noch ausstehenden 13 Airbus A320 nicht abnehmen, sondern stattdessen A321neo erhalten. Das hat zur Folge, dass Air Asia bis 2035 die Auslieferung von 362 Maschinen dieses Typs erwartet. Die Maschinen sollen bedarfsorientiert unter den Töchtern aufgeteilt werden. Generell will man die A320-Flotte auf A321neo umstellen. „Wir waren schon immer eng mit Airbus zusammenarbeiten und freuen uns auf eine vollständige Umstellung der A321neo-Flotte, die unsere niedrigste Kostenbasis und schlanke Kostenstruktur weiter festigen wird. Der A321neo wird das Flugerlebnis revolutionieren für unsere Gäste, während wir unser Geschäft beschleunigen, um einem Wiederaufleben des Flugverkehrs nach COVID-19 zu begegnen“, so Air-Asia-Präsident Bo Lingam. Airbus-Chief-Commerical-Officer Christian Scherer bestätigte, dass man mit Air Asia eine Lösung für die Großbestellung erzielen konnte. „Es ist eine weitere Bestätigung der A321neo als das effizienteste und beliebteste Single-Aisle-Flugzeug der Welt. Es ist auch ein Beispiel dafür, wie wir bei Airbus mit unseren Kunden zusammengearbeitet haben, um Lösungen zu finden, um sich an die Auswirkungen der Pandemie anzupassen“, so der Manager. Zeitweise stand die Großbestellung des Konzerns auf der Kippe, denn dieser stellte aus finanziellen Gründen die Ratenzahlungen, die je nach Baufortschritt geleistet werden müssen, ein. Dies führte nicht nur zu Unstimmigkeiten, sondern Airbus nahm einige für Air Asia bestimmte Flugzeuge auch aus der Fertigungslinie. Air Asia führt Impfpflicht für Passagiere ein Der Konzern aus Malaysia sieht sich gut für die

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