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Norwegian reaktiviert drei Bases

Die Corona-Pandemie brachte den hochverschuldeten Norwegian-Konzern auf den Boden der Tatsachen. Der Anbieter verkleinerte sich im Rahmen von Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, massiv. Nun stehen die Zeichen wieder auf Expansion, denn in Norwegen reaktiviert man mehrere Bases. Konkret betroffen sind Bergen, Stavanger und Trondheim. Unter Hinweis darauf, dass die Regierung die Reiseregeln lockern will, kündigte der Carrier das Comeback der genannten Stützpunkte an. Man habe einen starken Anstieg der Neubuchungen verzeichnet und wagt jetzt den Neustart an den drei norwegischen Airports. Der Carrier sieht sich gut aufgestellt und schließt auch aus, dass es über den Winter 2021/22 zu irgendwelchen „Insolvenzgerüchten“ kommen könnte. In der Vergangenheit war dies in der Tat anders, denn bereits vor der Corona-Pandemie wurde in Branchenkreisen spekuliert, ob Norwegian „über den nächsten Winter kommt“.

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Spicejet will bis zu 40 zusätzliche Flugzeuge anschaffen

Die indische Fluggesellschaft Spicejet will weiter wachsen und sich zehn bis 15 Großraumflugzeuge zulegen. Insgesamt schwebt dem Carrier vor, dass man sich 30 bis 40 zusätzliche Maschinen beschafft und zwar zusätzlich zu den 133 Boeing 737 Max 8, auf die man noch wartet. Firmenchef Ajay Singh sagte gegenüber Bloomberg News auch, dass er von einer raschen Erholung des Flugverkehrs in Indien ausgeht. Gleichzeitig rechnet er mit einer besonders starken Nachfrage. Offensichtlich will man sich auch gegen den Tata-Konzern in Position bringen und setzt deshalb auf Expansion.

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Kommentar: Duell Ryanair vs. Wizz Air geht weiter – und zwar verschärft

Die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air haben sich bereits vor der Corona-Pandemie am Standort Wien-Schwechat regelrecht nichts geschenkt. Ging man sich anfangs noch ein wenig aus dem Weg, schwenkte man zunehmend zum „Streckendoppeln“ über. Während der Krise hat sich dies auch noch verschärft. Wizz Air kündigt eine neue Strecke an und nur wenige Tage später folgt seitens des Mitbewerbers Ryanair selbige Ankündigung. Oder eben umgekehrt. Zwar hält sich der irische Konzern weitgehend aus dem Verkehr in ehemalige Sowjetrepubliken heraus, aber in Richtung Süden und Westen sind die Überschneidungen enorm. Das ist kein Zufall, sondern pure Absicht. Die beiden Konzerne machen auch keinen Hehl daraus, dass man den jeweils anderen Anbieter aus Wien herausdrängen will. Wizz Air formuliert es deutlich diplomatischer als Ryanair, denn deren Group-CEO meint auch als Vize-Ersatz-Pressesprecher des ungarischen Carriers fungieren zu müssen und verkündete die Schließung der Wizz-Air-Basis Wien. Das konnte der pinkfarbene Billigflieger natürlich nicht auf sich sitzen lassen und lud ebenfalls zu einer Pressekonferenz ein. Verkündet hat man die Stationierung eines weiteren Flugzeugs sowie die Aufnahme von Sharm el Sheik. Zugegeben: Ryanair hat eine Woche zuvor auch keine „Breaking News“ verkündet, denn die meisten „neuen Strecken“ waren entweder schon bekannt oder zumindest schon für den Sommer 2020 angekündigt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass beide Anbieter so tun als würde man in Wien so viele Flugzeuge wie noch nie stationieren. Hierbei wird bei Wizz Air außer Acht gelassen, dass man den Sommer 2020 mit bis zu neun Maschinen geplant hatte und Laudamotion wollte weit

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DTM: Passagierzahlen nahezu auf Vor-Krisen-Niveau

Im 3. Quartal 2021 haben 726.583 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt. Während dieser Zeit konnte der Dortmund Airport somit fast doppelt so viele Fluggäste begrüßen wie in der gesamten ersten Jahreshälfte. Im Vergleich zum 3. Quartal des Rekordjahres 2019 entspricht dies 95 Prozent. Vor allem in den Sommermonaten Juli und August konnte der Dortmund Airport mit je rund 250.000 Reisenden wieder Werte aus dem Vorkrisenjahr erreichen. Die Anzahl der gesamten Flugbewegungen nahm im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 20 Prozent zu. Insgesamt fanden in diesem Zeitraum 10.699 Starts und Landungen am Dortmund Airport statt. Mit optimistischem Blick in die Zukunft Der Ausblick auf das kommende Quartal stimmt ebenfalls positiv: Der Dortmund Airport rechnet in den Herbstferien mit rund 730 Flügen zu 59 Zielen. Allein in diesen zwei Wochen werden voraussichtlich rund 115.000 Fluggäste am Ruhrgebiets-Airport erwartet.

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Herbstferien: Airport Weeze erstmals wieder auf Vor-Corona-Niveau

Der Airport Weeze freut sich auf den Start der nordrhein-westfälischen Herbstferien am 8. Oktober. Denn der Flughafen werde in den kommenden Herbstferien mit 95 Abflügen in der Woche erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. „Wir sind auf einem sehr erfreulichen Weg. In den Herbstferien erwarten wir mehr als 60.000 Gäste. Nach der Zurückhaltung in den vergangenen Monaten und einem eher mäßigen Sommer wollen viele Menschen die Herbstferien nutzen, um in die Sonne zu fliegen oder Familie und Freunde zu besuchen“, so Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Die Tatsache, dass viele Zielländer rund um das Mittelmeer in den vergangenen Wochen Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt haben und die Impfquote weiter zunimmt, stimme den Airport sehr positiv. Aus diesem Grund könne man sich sogar berechtigte Hoffnungen machen auf bessere Passagierzahlen als im Herbst 2019, so Papst weiter. Damals begrüßte der Flughafen im gleichen Zeitraum insgesamt 55.000 Passagiere.

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ANA setzt Plastikverwendung an Flughäfen aus

Um bis 2050 vollkommen abfallfrei zu werden, verwendet der japanische Marktführer keinerlei Plastik mehr an Flughäfen und reduziert so die Menge an Einwegplastik um etwa 94 Tonnen pro Jahr. Die japanische Fluggesellschaft will die Verwendung von Plastik und Kunststoffverpackungen in Zukunft komplett einstellen. Die Unternehmensgruppe hat sich im Zuge dessen dazu verpflichtet, die Verwendung von Kunststoffen bis zum Geschäftsjahr 2030 bereits um 70 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 zu reduzieren und bis 2050 komplett auf die Verwendung von Kunststoff-Verpackungen zu verzichten. Um diese Ziele zu erreichen, wird die Airline nach dem 31. Oktober 2021 keine Plastikverpackungen mehr zum Verpacken von Gepäck an den Flughäfen bereitstellen. Allein durch diese Initiative werde die Menge der verwendeten Plastikhüllen um fast 2 Millionen Verpackungen pro Jahr reduziert, was etwa 94 Tonnen Kunststoff entspricht, so das Unternehmen in einer Aussendung. Im Rahmen der Abfall-Initiative würden noch weitere Produkte an Bord ersetzt, so zum Beispiel die Tabletts für Mahlzeiten in der Economy-Class auf internationalen Flügen durch das Material Bagasse – allein dies bringe etwa 617 Tonnen weniger Abfall pro Jahr – die Bestecke in der Kabine durch Holzteile, die Strohhalme und Kaffeebecher-Deckel im Flugzeug und in den Lounges durch Papierprodukte. Außerdem würden alle Kunststofffolien zum Abdecken von Fracht gesammelt und recycelt werden.

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Ein Hauch von Dolce Vita: Mit dem Singapore Airlines A350-900 von Kopenhagen nach Rom

Wenn dir das Leben eine Zitrone schenkt, mach Limonade daraus”, dieses alte Sprichwort ist der ideale Einstiegssatz für diesen Trip Report.  Die Corona Pandemie führte auch für zahlreiche Vielflieger und Aviation Freunde weltweit dazu, dass der Aufenthalt an Bord eines Verkehrsflugzeuges wieder zu einem fast schon seltenen Highlight anmutet. Wie macht man also nun Limonade aus so einer Situation? Singapur hatte inmitten der Pandemie über Monate hinweg die Grenzen geschlossen, eine Einreise war nur für wenige Personen möglich. Dieser außergewöhnlichen Situation ist auch der vor wenigen Wochen neu aufgelegte „Fünfte Freiheit“ Flug der Singapore Airlines von Kopenhagen nach Rom zu verdanken. Flug SQ352 hebt planmäßig 00:30 in Singapur ab und erreicht Kopenhagen etwa 12 Stunden später um 6:55 Ortszeit. Nach einem kurzen Turnaround von etwas weniger als 1,5 Stunde in Kopenhagen fliegt der A350 weiter in die italienische Hauptstadt wo der Flieger um 10:35 seinen finalen Zielort für einige Reisende und die Crew erreicht. Anreise zum Airport Kopenhagen Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ab ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz – je nach Abflughafen auch mehr oder weniger günstig – die dänische Hauptstadt zu erreichen. Da ich jegliche Hektik in der An- und Abreise zu vermeiden versuchte, entschied ich mich zu einer Anreise bereits am Vortag um noch in Ruhe ein wenig skandinavische Luft zu inhalieren und Gemütlichkeit zu erfahren, um in der richtigen Stimmung die Reise am nächsten Morgen in die zuweilen quirlige italienische Metropole anzutreten. Nach einem guten Abendessen und einer kurzen Nacht im praktischen und schlichten Hotel machte

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Mahnmal für NS-Opfer am Flughafen Wien enthüllt

Auf dem Areal des Flughafens Wien-Schwechat befanden sich zwischen 1943 und 1943 zwei Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen. Tausende Menschen mussten unter schrecklichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Viele kamen dabei ums Leben. Der im Jänner 2021 verstorbene Künstler Arik Brauer, dessen eigene Familie Opfer der NS-Terrorherrschaft wurde, entwarf ein Mahnmal, das am Donnerstag offiziell enthüllt wurde. Dieses befindet sich vor dem Terminal 3 und wurde unter anderem von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), IKG-Präsident Oskar Deutsch sowie den Flughafenvorständen Julian Jäger und Günther Ofner der Öffentlichkeit vorgestellt. Der ebenfalls als Redner angekündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hielt es offensichtlich für nicht notwendig zu erscheinen. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft betonten die Wichtigkeit des ehrenden Gedenkens an die unzähligen Opfern des NS-Regimes unter den KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern am Heidfeld (dem Areal des heutigen Flughafens), die dort zum Flugzeugbau gezwungen wurden. Das Mahnmal wurde von Arik Brauer gestaltet, als sein letztes großes Werk. „In einer Demokratie sind Toleranz, Meinungsfreiheit und Achtung der Grundrechte des Einzelnen unverrückbare Eckpfeiler. Dafür hat sich der Künstler und Humanist Arik Brauer Zeit seines Lebens eingesetzt. Mit diesem Mahnmal am Flughafen Wien erinnert er uns weiterhin daran – und nicht nur uns, sondern auch alle Menschen, die hier ankommen oder abfliegen. Und das ist wichtig, denn die Gefahren von Nationalismus und Diktatur sind auf der ganzen Welt allgegenwärtig“, beschreibt Mag. Wolfgang Sobotka, Präsident des Österreichischen Nationalrats. Aufgearbeitet wurde die Vergangenheit des Standortes vom Flughafen-Historiker Rainer Stepan und dem Mauthausen-Komitee: Nach der Annexion

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Kanada führt Impfpflicht in Zügen und Flugzeugen ein

Die kanadische Regierung macht ab 30. Oktober 2021 die Nutzung von Flugzeugen und Fernzügen vom Impfstatus abhängig. Wer nicht vollständig geimpft ist, darf nicht mehr befördert werden. Ausnahmen soll es nur für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, geben. Die meisten kanadischen Fluggesellschaften haben mittlerweile angekündigt, dass sie die neue Vorschrift umsetzen werden. Im internationalen Verkehr soll dies kein sonderliches Problem darstellen, da die vollständige Impfung gegen Covid-19 die Grundvoraussetzung für die Einreise in den nordamerikanischen Staat ist. Betreffend den Inlandsverkehr gibt es durchaus kritische Stimmen, denn der Bewegungsradius Ungeimpfter wird dadurch eingeschränkt. Auch nimmt man an, dass die betroffenen Personen anstatt der Bahn oder dem Flugzeug dann vermehrt das eigene Auto nutzen werden, was nicht wirklich im Sinne des Umweltschutzes ist. Die Impfpflicht für Flüge und Fernzüge soll am 30. Oktober 2021 in Kraft treten und betrifft alle Personen, die älter als 12 Jahre sind. Ausnahmen sind nur für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, vorgesehen. Ignoriert man die neue Vorschrift und wird erwischt, so blühen bis zu 5.000 Kanadische Dollar als Strafe. Für Reisende, die sich erst kürzlich die erste Dosis haben verabreichen lassen, gibt es im Inlandsverkehr eine vierwöchige Übergangsfrist. In dieser Zeit sollte der zweite Stich absolviert werden.

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Zusätzliche ICE-Sprinter: Deutsche Bahn macht Airlines Konkurrenz

Viele europäische Politiker sind der Ansicht, dass Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden sollen. Gleichzeitig wird immer wieder gefordert, dass die Fahrkarten günstiger werden müssen. Die Deutsche Bahn allerdings hebt mit Fahrplanwechsel die Preise abermals an. Mit Fahrplanwechsel will der staatliche Anbieter den Fluggesellschaften im innerdeutschen Verkehr deutlich mehr Konkurrenz machen. Das soll mit Hilfe der zuschlagspflichtigen ICE-Sprinter-Züge geschehen. Auf einigen Routen stockt man das Angebot auf. Betroffen ist beispielsweise die Strecke Berlin-Köln, die auf dem Luftweg in der Vergangenheit auch „Beamten-Shuttle“ genannt wurde. Die DB will ab Mitte Dezember 2021 drei tägliche Zugpaare, die in unter vier Stunden verkehren sollen, anbieten. Auch zwischen Düsseldorf via Köln und München sowie Hamburg zum Flughafen Frankfurt am Main sollen weitere ICE-Sprinter-Züge verkehren. Zwischen Berlin und München, wo man sich bereits als ernsthafter Konkurrenz zum Luftweg etablieren konnte, wird eine zusätzliche Abendverbindung aufgelegt. Das zusätzliche Angebot hat aber auch seinen Preis, denn die ICE-Sprinterzüge sind zuschlagspflichtig und daher mit vergleichsweise teuren Fahrkarten nutzbar. Generell hebt die Deutsche Bahn AG die Ticketpreise Mitte Dezember 2021 erneut an. Im Schnitt sollen die Fahrscheine um rund 1,9 Prozent teurer werden, wodurch die von der Politik aufgrund einer Mehrwertsteuersenkung versprochenen billigeren Fahrkarten nach und nach verpuffen.

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