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KLM fliegt wieder gewohntes US-Programm

Ab sofort öffnet KLM Royal Dutch Airlines ihr Netzwerk in Richtung Vereinigte Staaten wieder für europäische Reisende – vorausgesetzt, diese sind geimpft und führen einen negativen PCR-Test mit sich. Dies bedeutet, dass die Fluggesellschaft alle Ziele, die sie im Winter vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie direkt angeflogen hatte, wieder in ihr Programm aufnimmt. Dazu gehören Los Angeles, San Francisco, Chicago, Boston, Atlanta, Miami, Las Vegas, New York, Washington, Minneapolis und Houston. Darüber hinaus bietet der Carrier seinen Passagieren über ihre Partnerin Delta Air Lines ein breites Netz von US-Zielen. In der Gegenrichtung ist Europa seit Mitte Juni für US-Reisende wieder geöffnet. „Dies ist ein grosser Moment für alle, die schon so lange nicht mehr in die USA reisen konnten. Wir freuen uns darauf, das zu tun, was wir am besten können: Menschen zusammenzubringen. Und genau das ist es, was jede und jeden bei KLM antreibt. Dies ist ein Wendepunkt für uns und damit ein wichtiger Schritt aus der Krise heraus“, so Pieter Elbers, Präsident und CEO von KLM.

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Fraport: Anziehender Passagierverkehr sorgt für starkes Umsatzplus

Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat von der Rückkehr der Reiselust nach den Corona-Beschränkungen profitiert. Die Zahl der Fluggäste dürfte in Frankfurt den oberen Bereich der bisherigen Zielspanne von unter 20 bis 25 Millionen erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Konzernergebnis soll nun sicher positiv ausfallen, und der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei rund 650 bis gut 700 Millionen Euro liegen. Hier war die Fraport-Spitze bisher nur von 460 bis 610 Millionen ausgegangen. Im dritten Quartal steigerte Fraport den Umsatz im Vergleich zum pandemiegeprägten Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf knapp 691 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stand ein Plus von knapp 289 Millionen Euro nach einem Minus von 250 Millionen ein Jahr zuvor. Allerdings hatten ein Jahr zuvor Rückstellungen für einen umfangreichen Stellenabbau das Ergebnis belastet. Diesmal profitierte Fraport von Kompensationszahlungen für seine Beteiligungen in den USA, Slowenien und Griechenland. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von fast 77 Millionen Euro nach einem Verlust von 304 Millionen im Sommer 2020.

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Austrian Airlines prangert Billigflieger an und setzt auf Touristik

In einer aktuellen Medienaussendung brüskiert sich Austrian Airlines über das Preisniveau, das Billigflieger am Standort Wien verlangen. Dabei argumentiert man unter anderem mit Umweltschutz und behauptet, dass die Ticketpreise zu Lasten des Personals gehen würden. Austrian Airlines verschweigt allerdings, dass man weiterhin nahezu die komplette Belegschaft in Kurzarbeit hält und damit zu einem nicht unerheblichen Anteil auf Kosten der Steuerzahler fliegt. „Wettbewerb ja, aber nicht, wenn es irrational wird. Die Dumpingpreise der Billigairlines erzeugen ein künstliches Wachstum weit über die realen Marktbedürfnisse hinaus. Wirtschaftlich ist das nicht sinnvoll darstellbar und dem Klima schadet es jedenfalls maximal”, erklärt AUA-Vorstandsmitglied Michael Trestl. Selbst tituliert sich Austrian Airlines als “Premium-Carrier”, jedoch wurde das Produkt in der am häufigsten gebuchten Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke längst jenem der von der Lufthansa-Tochter kritisierten Billigfliegern angepasst. Man rechnet für den Sommer 2022 mit einem verschärften Wettbewerb und will daher die Kapazität um zehn Maschinen aufstocken. „Wir fliegen mehrmals täglich zu den schönsten Plätzen Europas sowie des Kontinents und bieten unseren Kunden einen attraktiven Flugplan. Neu werden wir bis zu dreimal täglich nach Palma de Mallorca fliegen, außerdem unser Angebot nach Sizilien erweitern und weitere Aufstockungen im gesamten Europa-Netz realisieren. Damit bieten wir unseren Gästen noch mehr Flexibilität in ihrer Reiseplanung. Darüber hinaus werden wir bis zu viermal täglich in Mailand, Stockholm, Amsterdam und Bukarest landen, Athen und Barcelona zweimal täglich anfliegen und auch nach Tel Aviv und Larnaka zwei Flüge pro Tag anbieten. Weiters fliegen wir bis zu neunmal pro Woche nach Heraklion, bis zu

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Düsseldorf: Tui Airlines Belgium fliegt in die Karibik

Der Langstrecken-Plan der deutschen Tuifly liegt auf unbestimmte Zeit auf Eis. Dennoch gibt es Tui-Flüge ab Düsseldorf in die Karibik. Dabei handelt es sich um Vollcharter, die von Tui Airlines Belgium mit Boeing 787-8 durchgeführt werden. Den Anfang machte am Montag die erste interkontinentale Verbindung der Tui ab Düsseldorf nach La Romana in der Dominikanischen Republik. Die Passagiere werden eine Kreuzfahrt mit Tui Cruises antreten. Die zweite Verbindung führt nach Barbados. „Wir freuen uns sehr, dass wir die TUi auf der Langstrecke begrüßen und den Flugradius unserer gemeinsamen Passagiere um zwei weitere attraktive Destinationen in der Karibik erweitern können. Die Verbindungen sind eine wunderbare Möglichkeit, den grauen, rheinischen Winter gegen karibische Sonne und die abwechslungsreichen Erlebnisse einer Kreuzfahrt zu tauschen“, sagt Ulrich Topp, Leiter Aviation Marketing am Düsseldorfer Flughafen.

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Studie lässt Bahn nicht mehr „grün“ erscheinen

Nicht zuletzt durch unbelegte Behauptungen von Greta Thunberg wurde der Verkehrsträger Schiene zum besonders umweltfreundlichen Verkehrsmittel hochgelobt. Allerdings kommt nun eine von der Universität St. Gallen im Auftrag der Friedrich Naumann Stiftung zum Ergebnis, dass die Bahn weit weniger umweltfreundlich ist als von Politik bzw. Thunbergs Anhängern behauptet. Misst man den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß direkt an einer Elektrolokomotive, so wird man im Idealfall nichts messen können. Der Bahnstrom stammt jedoch in vielen Ländern zu einem erheblichen Anteil aus Kohlekraft, die alles andere als klimafreundlich ist. Somit kommt es lediglich zu einer Verschiebung des Orts der Emissionen. Weiters wird außer Acht gelassen, dass weltweit gesehen wie ganz überwiegende Mehrheit der Züge nicht elektrisch, sondern mit Dieselmotoren angetrieben wird. Vielerorts sind die Lokomotiven hoffnungslos veraltet und haben nicht einmal Partikelfilter, die bei Kraftfahrzeugen schon länger Standard sind. Die Folge daraus: Alte Diesellokomotiven sind in etwa so umweltfreundlich wie alte Schiffsdiesel. Die eingangs genannte Studie befasst sich in erster Linie mit dem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß der entsteht bis überhaupt ein Zug auf die Schiene kommt. Beim Bau der Fahrzeuge, aber insbesondere bei der notwendigen Infrastruktur wie Bahnhöfe und Schienenwege, entstehen enorme Umweltbelastungen. Berücksichtigt man diesen in der Gesamtrechnung, so ist das Image der Eisenbahn so ganz und gar nicht mehr grün. Besser schneiden hier Fernbusse mit modernen Euro-6-Dieselmotoren ab. Auch die Luftfahrt ist in der Gesamtbilanz auf einem Niveau, das zumindest nicht massiv schlechter ist als jene des Schienenverkehrs. Gesamt betrachtet kann eine Wende aber nur herbeigeführt werden, wenn alle Verkehrsträger, also Schiene, Straße, Luft und Wasser,

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München reaktiviert Satellit von Terminal 2

Seit Montag können vollständig geimpfte EU-Bürger in Verbindung mit einem negativen PCR-Test wieder ohne besonderen Grund in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen. Lufthansa führte unter der Flugnummer LH 460 wieder einen Flug von München nach Miami durch. Zuletzt wurde diese Route im März 2020 bedient. Die Nachfrage nach USA-Flügen soll allein bei Lufthansa ab München um 30 Prozent gestiegen sein. Die Buchungen für Chicago und Newark liegen bereits über dem Niveau von 2019, weitere Ziele sind Los Angeles, Boston und New York. Mittlerweile können Passagiere ab München wieder unter einem breiten Flugangebot in die USA wählen: Die Fluggesellschaften bedienen ab Mitte Dezember elf US-Ziele mit knapp 90 wöchentlichen Verbindungen, zehn dieser Ziele hat Lufthansa im Angebot. Bei der Anzahl der Destinationen liegt die Airline damit wieder auf dem Vorkrisenniveau. Unter Hinzunahme der Ziele in Kanada bieten die Airlines am Flughafen München in diesem Winter mit insgesamt 14 Zielen in Nordamerika genauso viele Destinationen an wie vor der Krise. Mit Blick auf die zu erwartende Verkehrszunahme wird ab dem 1. Dezember 2021 ein Teil-Bereich des Satellitengebäudes von Terminal 2 am Münchner Airport wieder geöffnet und im ersten Schritt für den USA-Verkehr genutzt. Auch das Personentransportsystem, mit dem das Terminal 2 und der Satellit verbunden sind, wird für den Non-Schengen-Verkehr wieder in Betrieb genommen. „Mit der von heute an wirksamen Aufhebung des Einreisestopps durch die Regierung der Vereinigten Staaten können die Reisewünsche all derer, die seit vielen Monaten auf ihren Flug über den großen Teich gewartet haben, endlich realisiert werden. Wie

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Kommentar: Sperrt das Terminal 1 in Wien auf!

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie nutzt der Flughafen Wien-Schwechat lediglich die Gatebereiche F und G für den Flugbetrieb. Seit einiger Zeit gibt es auch “doppeltes Busboarding”, bei dem Passagiere zu den C-Busgates gekarrt werden, um dort einen anderen Vorfeldbus zum Flugzeug besteigen zu können. Während “vor Corona” den Fluggästen flächenmäßig deutlich mehr Raum zur Verfügung stand, wird es zu Stoßzeiten im ohnehin schmalen Terminal 3 ziemlich eng. Nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch jetzt ist es häufig überfüllt. Empfohlene, jedoch nicht mehr von der Bundesregierung vorgeschriebene Mindestabstände, können dabei nicht eingehalten werden. Während andere Flughäfen beim Busboarding die Anzahl der eingesetzten Fahrzeug erhöht haben, ist man diesen Weg in Wien-Schwechat nie gegangen. Bis heute geht es unverändert eng in den Vorfeldbussen zu. Gelegentlich werden Passagiere auch in Gangways und Stiegenhäusern “zwischengelagert” bis der Bus bzw. das Flugzeug zum Einsteigen bereit sind. Das kann mitunter auch mal eine halbe Stunde dauern. Während der gesamten Corona-Pandemie hat man dieses fragwürdige Boardingverfahren, das Billigfluggesellschaften nach Wien gebracht haben und selbstredend auch auf Austrian Airlines Flügen angewandt wird, durchgezogen. Das Terminal 3 wurde in einer Zeit geplant und errichtet, in der der Flughafen Wien starker politischer Einflussnahme ausgesetzt war. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass es sich aus heutiger Sicht um eine Fehlkonstruktion handelt, die in dieser Form nicht mehr gebaut werden würde. Damals ging es eher darum, dass man ein monströses Terminal baut, um Wien größer wirken zu lassen. Bei der Planung dachte man keine Sekunde daran, dass ein schmaler, langer

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Frankfurt: British Airways führte A380-Linienflug durch

Die Landung einer Maschine von British Airways auf dem Flughafen Frankfurt am Main ist an sich keine Besonderheit, doch am Montag setzte das IAG-Konzernmitglied mit der G-XLEF einen Airbus A380-800 ein. Aus London-Heathrow kommend landete der Superjumbo als BA 902 kurz nach 10 Uhr 00 auf dem größten Airport Deutschlands. Als BA 903 ging es wieder zurück in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Es handelte sich um einen der ersten A380-Umläufe von British Airways seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Die IAG-Tochter fliegt in den nächsten Wochen häufig im Europa-Netz mit diesem Maschinentyp. Hintergrund ist, dass man diesen wieder auf die Langstrecke bringen will und die kurzen Flüge auch für das Training der Flugzeugführer nutzt. Zuletzt flog man im März 2020 regulär mit den Superjumbos. Im Gegensatz zum Mitbewerber Lufthansa, dessen Konzernchef Carsten Spohr den Wiedereinsatz für unwahrscheinlich hält, bekannte sich British Airways schon sehr früh zum Comeback der A380-Flotte. Nun ist es soweit, die G-XLEF ist wieder in der Luft und stattete im Rahmen eines regulären Linienflugs dem Frankfurer Airport einen Besuch ab. Zuvor führte British Airways zahlreiche technische Flüge ab Shannon durch. Dabei wurden auch die Piloten trainiert, denn viele saßen schon länger nicht mehr in einem realen Airbus-A380-Cockpit. Am 2. November 2021 wurde dieser Superjumbo von Irland nach London-Heathrow überstellt und kam am Montag auf dem Frankfurt-Umlauf wieder kommerziell im Liniendienst zum Einsatz.

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Norwegian flottet 13 Boeing 737-800 ein

Die Billigfluggesellschaft Norwegian ist im Vorjahr haarscharf am Zusammenbruch vorbeigeschrammt und verkleinerte sich massiv. Nun fasst man wieder einen größeren Expansionsschritt ins Auge und beabsichtigt die Flotte um 13 Boeing 737-800 zu erweitern. Dabei handelt sich um Leasingflugzeuge, die laut einer Erklärung der börsennotierten Firmengruppe zu “günstigen Konditionen” bezogen werden sollen. Die ersten Einheiten sollen bereits im Laufe des vierten Quartals des Jahres 2021 übernommen werden. Die restlichen sollen gegen Jahresanfang 2022 folgen. Die Verträge werden je nach Maschine zwischen fünf und acht Jahren laufen. FIrmenchef Geir Karlsen geht davon aus, dass der Anteil der so genannten “Power by the Hour”-Verträge bis zum Sommer 2022 auf etwa 60 bis 70 Prozent der Flotte sinken wird. Derzeit sind alle 51 Boeing 737-800 über solche Vereinbarungen geleast.

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Ab 43.841 Franken: Pauschalreisen im Businessjet nach New York

Der Tour Operator Travelcoup Deluxe bietet anlässlich der Grenzöffnung seitens der Vereinigten Staaten von Amerika Pauschalreisen mit Privatjet-Flugsegmenten an. Abflugsort in Zürich-Kloten. In New York nutzt man den Teterboro Airport. Von dort aus geht es per Helikopter zum Hotel. Dieser Transfer ist im Reisepreis inkludiert. „Als der Termin für die Öffnung der US-Grenzen bekannt war, haben uns sogleich erste Kundenanfragen für Flüge nach New York erreicht. Nachdem es im letzten Jahr nicht möglich war, möchten die Leute in diesem Jahr wieder zum traditionellen Weihnachts-Einkaufsbummel in die 5th Avenue. Mit unserem Christmas Shopping-Special machen wir ihnen ein exklusives Angebot für ein attraktives Komplettpaket, bestehend aus Flug im Privatjet, Transfer und Hotelübernachtung“, erklärt Niclas Seitz, Gründer und CEO von Travelcoup Deluxe. Die Unterkunft erfolgt in fünf Fünfsterne-Hotels, die von den Passagieren frei gewählt werden können. Die Pauschalreisen im Businessjet haben allerdings auch ihren Preis. Diese sind ab 43.841 Schweizer Franken erhältlich. Laut Tour Operator sind die Flüge von/nach New York, die Helikopter Transfers, Übernachtungen sowie Frühstück inkludiert.

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