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Apeleon führte erste Flugtests durch

Die österreichische Volare GmbH führte erfolgreiche Tests mit ihrem Apeleon-Prototyp durch. In einem mehrstufigen Testprogramm wurden die Flugeigenschaften des Luftfahrzeuges evaluiert und wichtige Erkenntnisse für die nächste Phase, die Prototypenentwicklung, gesammelt „Die Flugerprobung ist ein wichtiger Bestandteil einer Luftfahrzeugentwicklung, um mathematische Modelle und letztendlich das neuartige Konzept zu validieren. Die Tests zeigen, an welchen Schrauben wir in Zukunft noch drehen müssen“, so Geschäftsführer Andreas Fürlinger. Der Demonstrator wird, wie eine Drohne als RPAS (Remotely Piloted Aircraft System), also von einem Piloten vom Boden aus, in Sichtverbindung betrieben. Dafür benötigt es eine Betriebsgenehmigung der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control. Nach intensiver Zusammenarbeit, erhielt Apeleon von Austro Control die Flugerprobungsbewilligung für ihren Demonstrator in der „Specific“ Kategorie für UAS (Unmanned Aircraft Systems). Dafür musste eine sogenannte SORA – Specific Operations Risk Assessment durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um ein mehrstufiges, standardisiertes Risikoanalyseverfahren für den Einsatz von zivilen Drohnen um sicherzustellen, dass der Drohnenflug ohne Gefährdung oder Störung unbeteiligter Dritter durchgeführt werden kann. „Der gesamte Drohnenbereich durchläuft derzeit eine unglaublich dynamische Entwicklung. Innovative Ideen und neue technologische Möglichkeiten eröffnen immer vielfältigere Anwendungsgebiete. Austro Control unterstützt als Luftfahrtbehörde junge Unternehmen wie Apeleon, wenn es darum geht, die Erprobung neuer technischer Lösungen in einem sicheren Rahmen zu ermöglichen”, sagt Valerie Hackl, Geschäftsführerin von Austro Control. Die nächste Phase ist die Prototypenentwicklung. In den nächsten Jahren soll das Luftfahrzeug in Originalgröße entwickelt und gebaut werden und als Basis für eine Luftfahrzeugzulassung und Serienproduktion dienen. Fürlinger betont: „Es ist wichtig auch in Österreich innovative und zukunftsweisende Themen

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Friedrichshafen: Corendon Europe feiert Kanaren-Erstflüge

Der Flughafen Friedrichshafen hat schon vor dem Beginn der Corona-Pandemie eine regelrechte Achterbahnfahrt erlebt. Nun konnte der Airport wieder Erstflüge feiern, denn die maltesische Corendon Europe bedient ab sofort Fuerteventura und Gran Canaria. „Der Flughafen Friedrichshafen ist sehr froh, dass mit Corendon Airlines die kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria wieder im Winterflugplan 2021/22 für die Fluggäste aus der Bodenseeregion verfügbar und buchbar sind. Die Buchungszahlen und die Auslastung der Corendon Flüge, bei den Reiseveranstaltern, ist sehr gut und zeigt den Wunsch der Bevölkerung nach Urlaub unter blauem Himmel und Sonnenschein.“, so Wolfgang John, Bereichsleiter Customer Relation & Marketing Bodensee-Airport Friedrichshafen. Mit den Nonstopflügen sind die Kanarischen Inseln wieder bequem für alle Gäste aus der Vierländer-Region erreichbar. Zudem fliegt Corendon Airlines im Winterflugplan 21/22 von Friedrichshafen nach Hurghada (Freitag) und Antalya (Mittwoch und Sonntag). Der Corendon-Flugplan ab Friedrichshafen auf einen Blick:

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SAF-Variante: ATR kündigt ATR42-600S an

Der europäische Flugzeugbauer ATR feierte am 4. November 2021 sein 40-jähriges Bestandjubiläum. Gleichzeitig kündigt der Hersteller die Fertigung einer neuen Variante der ATR42 an. Diese soll alternativ angetrieben werden. Es war der 4. November 1981: An diesem Tag unterschrieben Aérospatiale und Aeritalia eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung eines Turbopropflugzeugs. Das war gleichzeitig auch die Geburtsstunde von ATR. Zwischenzeitlich konnte das Unternehmen etwa 1.700 Maschinen an Kunden übergeben. Bis zum Jahr 2025 will man der ATR 42-600S eine STOL-fähige Variante, die mit nachhaltigem Kraftstoff (SAF) angetrieben wird, in die Luft bringen. Man sieht für diese einen großen Bedarf, denn auf etwa 500 Airports, die STOL-fähiges Fluggerät erfordern, könnte dieser Maschinentyp eingesetzt werden. Mit der SAF-Version will man Vorreiter im Bereich Turbopropflugzeuge sein. Im Cargobereich sieht ATR Potential für etwa 460 ATR72-600F, die innerhalb der nächsten 20 Jahre gefertigt werden könnten. „Unsere Geschichte ist eine Geschichte von Innovation und Fortschritt. In den letzten vier Jahrzehnten haben wir in den abgelegensten Regionen der Welt Konnektivität und wirtschaftliche Möglichkeiten geschaffen. Und wir werden auch in den nächsten 40 Jahren einen Unterschied machen und Menschen, Unternehmen und lokale Gemeinschaften auf nachhaltige Weise verbinden. Wir werden unsere Kunden weiterhin mit den neuesten verfügbaren Technologien unterstützen und den Weg für eine emissionsfreie Luftfahrt bis 2050 ebnen“, so ATR-Chef Stefano Bortoli.

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Oktober 2021 war stärkster BER-Monat

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im Oktober 2021 rund 1,67 Millionen Reisende zählen. Damit hat man den höchsten Wert seit der Eröffnung des Airports erreicht. Allerdings liegt man deutlich unter der Leistung, die Schönefeld und Tegel im Oktober 2019 hatten. Damals zählten die beiden Flughäfen gemeinsam 3,2 Millionen Passagiere. Vergleicht man die jüngste BER-Leistung mit jener von September 2021, so konnte sich der neue Berliner Flughafen um etwa 210.000 Fluggäste steigern. Der BER geriet in den letzten Wochen wiederholt in die Negativschlagzeilen, denn es herrschten zum Teil chaotische Zustände. Zuletzt wurde bekannt, dass das Trinkwasser nicht mehr nutzbar ist, denn es wurden Bakterien gefunden. Während der zweiwöchigen Herbstferien 2021 in Berlin und Brandenburg starteten und landeten 960.000 Passagiere am BER. Rekord war Freitag, der 8. Oktober, mit knapp 68.000 Reisenden. Insgesamt nutzten bisher in diesem Jahr 7,7 Millionen Fluggäste den BER. Im vergangenen Monat wurden zudem 14.700 Flugbewegungen registriert. Inzwischen gibt es vom BER aus wieder drei Langstreckenverbindungen. Qatar Airways bot während der Corona-Pandemie durchgängig Verbindungen nach Doha an. SmartLynx Airlines fliegt für den Reiseveranstalter FTI neu seit dem 4. Oktober nach Dubai. Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, nahm am 20. Oktober ihren Nonstopflug nach Singapur wieder auf. Im vergangenen Jahr starteten und landeten im Oktober rund 9.000 Flugzeuge in Schönefeld oder Tegel; im Oktober 2019 waren es fast 26.000 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im Oktober 2021 rund 2.571 Tonnen Güter umgeschlagen, ein Anstieg von 788 Tonnen im Vergleich zum Oktober 2020 und 560 Tonnen weniger als im Vorkrisenmonat

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Altenrhein: Peoples stockt Wien-Strecke weiter auf

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples stockt mit Wirksamkeit zum 19. November 2021 das Angebot auf der einzigen Linienstrecke auf. Der Carrier wird an Wochenenden häufiger zwischen Altenrhein und Wien pendeln. Der kleine Hauscarrier des für Vorarlberg wichtigen Airports St. Gallen-Altenrhein teilte mit, dass man ab 19. November 2021 zusätzliche Flüge an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag anbieten wird. Dabei soll an Freitagen eine weitere Verbindung zwischen Wien und Altenrhein angeboten werden. Sonntags gibt es künftig einen weiteren Flug von Altenrhein nach Wien. Die genannte Route ist die einzige Linienstrecke von Peoples. Die Flotte des Carriers besteht aus einem Regionaljet des Typs Embraer 170. In der Sommersaison bediente man im Auftrag von Veranstaltern diverse Warmwasserrouten. Für die heurige Schisaison konnte man Incoming-Charter nach Altenrhein an Land ziehen.

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Wegen Codeshare: Etihad wechselt nach Sheremetyevo

Golfcarrier Etihad Airways wird in der russischen Hauptstadt Moskau künftig den Flughafen Sheremetyevo (SVO) ansteuern. Bislang nutzt man Domodedovo (DME). Hintergrund des Wechsels ist, dass man mit Aeroflot ein Codeshare-Abkommen unterfertigt hat. Ab 2. Dezember 2021 wird Etihad Airways den Flughafen Moskau-SVO ansteuern. Gleichzeitig wird man die Frequenzen anheben. Die Route soll sowohl mit Boeing 787-9 als auch Airbus A321 bedient werden. Anschlüsse und Zubringer werden künftig von Codeshare-Partner Aeroflot bereitgestellt. Dieser wird ebenfalls zwischen Moskau und Abu Dhabi fliegen. Der Erstflug ist für den 13. November 2021 angekündigt. Aeroflot plant dreimal pro Woche zwischen den beiden Hauptstädten zu pendeln. Im Rahmen des Codeshare-Vertrags wird man die Vermarktung gemeinsam mit Etihad Airways durchführen. Umstiege in Abu Dhabi werden möglich sein.

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Der erste ausgemusterte Emirates A380 wird wiederverwertet

Emirates hat mit der Falcon Aircraft Recycling einen Vertrag unterzeichnet, um den ersten ausgemusterten A380 der Airline zu recyclen. Dadurch werden die Umweltauswirkungen des Dekonstruktionsprozesses und die Abfallmenge auf den Deponien drastisch reduziert. Zunehmend werden ausgemusterte Flugzeuge an entlegene Orte geflogen und nach der Demontage ihrer Teile sich selbst überlassen. Herkömmliche Recyclingprojekte konzentrieren sich oftmals nur darauf, die profitablen Komponenten zu verwerten, so dass ein erheblicher Teil der Materialien auf der Mülldeponie landet. Außerdem lassen sich viele Flugzeugteile nur schwer recyclen oder entsorgen. Dafür hat der Golf-Carrier eine Lösung. Der erste ausgemusterte A380 wird recycelt – „Sammlerstücke“ werden verkauft Nach Beendigung seines letzten kommerziellen Einsatzes wurde der erste jemals an Emirates ausgelieferte A380 ausgeflottet und in das Technikzentrum der Fluggesellschaft gebracht, wo die Ingenieure von Emirates noch brauchbare Bestandteile wie Triebwerke, Fahrwerke und Flugsteuerungskomponenten ausbauten. Anschließend wurde das Flugzeug abgemeldet und an das Falcon Aircraft Recycling Team übergeben, das mit der Zerlegung des Flugzeugs begann. In Zusammenarbeit mit Wings Craft, einem weiteren in den VAE ansässigen Unternehmen, spezialisiert auf die Herstellung von kundenspezifischen Möbeln und Waren aus Flugzeugmaterialien, wird Falcon Aircraft Recycling einzigartige Sammlerstücke und Einzelhandelsartikel aus Teilen des Flugzeugs entwerfen und herstellen. Diese Artikel werden in den kommenden Monaten schrittweise zum Verkauf angeboten. Ein Teil des Gewinns aus dem Verkauf aller Gegenstände, die aus dem ersten ausgemusterten A380 von Emirates recycelt werden, kommt der Emirates Airline Foundation zugute. „Die Zusammenarbeit mit Falcon Aircraft Recycling bei diesem einmaligen Projekt ist für uns ein wichtiger Schritt. Die Umsetzung aller Wiederverwertungsaktivitäten in

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Mailand: Wizz Air überraschte Passagiere mit Zombie-Performance

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air überraschte am Abend des 31. Oktober 2021 auf dem Umlauf Mailand-Catania-Mailand mit einer speziellen Performance. Als Zombies verkleidete Künstler sorgten mit einer Showeinlage für begeisterte Gesichter. Neugier, gemischt mit Erstaunen, machte sich unter den zunehmend aufgeregten Passagieren breit, als gruselige Musik zu spielen begann und die hyperrealistisch maskierten „Undercover“-Tänzer aufstanden und im Gang des Flugzeugs zu tanzen begannen. Da die Zombies beim Einsteigen in das Flugzeug nicht zu sehen waren, waren die Passagiere, die die Aufführung mit ihren Handys aufnahmen, fasziniert, und die Kinder waren begeistert, als die verkleideten Personen direkt vor ihnen tanzten. Viele Passagiere machten sogar Selfies mit den Zombies. Am Ende der Show verteilten die Zombies gemäß der Halloween-Tradition Süßigkeiten an alle Passagiere und zauberten ein Lächeln auf die Gesichter der zahlreichen Kinder an Bord.

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Hahn: Erste Interessenten melden sich beim Insolvenzverwalter

Für den Flughafen Frankfurt-Hahn sollen sich bereits erste Investoren interessieren. Masseverwalter Jan Markus Plathner kündigte an, dass international nach potentiellen Käufern gesucht werden soll. Die Betreibergesellschaft geriet in den Strudel der Pleite des Mehrheitseigentümers HNA und musste selbst Insolvenz anmelden. Laut Verwalter Plathner soll nun im Rahmen eines internationalen Investorenprozesses eine Lösung gefunden werden. Von dieser sollen insbesondere die Gläubiger des Regionalflughafens profitieren. Der Flugbetrieb soll weiter fortgeführt werden. Die insolvente HNA Group hält 82,5 Prozent des Flughafens Frankfurt-Hahn. Das deutsche Bundesland Hessen ist als Minderheitsgesellschafter mit einer 17,5-prozentigen Einlage beteiligt.

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Portugal: Ryanair mit Luftfahrtbehörde im Clinch

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair und die Zivilluftfahrtbehörde Portugals befinden sich derzeit in einem Clinch. Es geht um drei Strecken nach Marokko und der Lowcoster aufnehmen wollte, jedoch das Amt unter anderem erklärt, dass der Carrier Fristen und Auflagen nicht eingehalten habe. Konkret geht es um Flüge von Lissabon nach Agadir, Fés und Marrakesch im Zeitraum von 31. Oktober bis 5. November 2021. Diese wurden nicht bewilligt. Ein Sprecher der ANAC sagte unter anderem, dass der Carrier „trotz mehrfacher Aufforderung die zur Bewilligung notwendigen Unterlagen nicht eingereicht habe“. Als Folge draus habe man keine Genehmigungen ausstellen können. „Ryanair hat bereits die Verkehrsrechte, um von Portugal nach Marokko zu fliegen und führt seit über drei Jahren erfolgreich Flüge zwischen Portugal und Marokko durch, und es gibt keinen triftigen Grund für diese rechtswidrige Handlung, die einen klaren Verstoß gegen das Recht der Europäischen Union beim Betrieb der EU Open Skies-Abkommen darstellt“, hält der Commercial-Director Jason McGuinness dagegen. Von den Streichungen wären etwa 3.000 Passagiere betroffen gewesen. Weiters führt der Manager unter anderem aus, dass die Behörde bürokratisch wäre und durch die Blume wird die Andeutung gemacht, dass in gewisser Weise TAP Air Portugal protegiert werde. Hierzu spielt man darauf an, dass derzeit nicht genutzte Slots am Flughafen Lissabon nicht freigegeben werden, sondern weiterhin für TAP reserviert sind. Somit wird die nächste „Baustelle“ eröffnet, denn Ryanair kündigt in diesem Zusammenhang eine Beschwerde bei der EU-Kommission an.

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