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Amelia International flottet ersten Airbus A319 ein

Die Fluggesellschaft Amelia International flottet den ersten Airbus A319 ein. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das derzeit die temporäre Registrierung OE-IRC trägt. Es handelt sich um das bislang größte Muster, das auf einem der AOCs des Carriers registriert wird. Bislang setzte man auf Turbopropflugzeuge der Typen ATR42/72 und Beechcraft 1900D sowie Regionaljets der Typen Embraer 135/145. Nebst Fracht- und VIP-Flügen unterhält Amelia in Frankreich ein Regionalflugnetz. Hinter Amelia steht Regourd Aviation. In der Europäischen Union unterhält man AOCs in Frankreich und Slowenien. Der Airbus A319, der bereits die Livery des Carriers trägt, wird in Frankreich als F-HDSJ registriert werden. Das Flugzeug wird von der deutschen DVB Bank geleast und war zuvor bei Latam Airlines Brasil als PR-MYB im Einsatz. Derzeit ist die Maschine als OE-IRC aus den Leasinggeber zugelassen. Es kommt immer wieder vor, dass Lessoren zwischen zwei Kunden ihre Flugzeuge in Österreich registrieren.

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Bauschutt: British Airways verklagt Chicago auf Schadenersatz

Die Fluggesellschaft British Airways hat eine Klage über 3,2 Millionen U.S.-Dollar gegen die Stadt Chicago eingebracht. Hintergrund ist, dass der Carrier vorwirft, dass drei Boeing 787 auf dem Flughafen O’Hare beschädigt wurden. Die Angelegenheit liegt schon länger zurück. British Airways ist der Ansicht, dass drei Dreamliner im Vorjahr aufgrund von mangelhaft entferntem Bauschutt, der auf der Runway zurückgeblieben ist, beschädigt wurden. In der Klage wirft der Carrier der Stadt Chicago Fahrlässigkeit vor, denn diese habe gegen den Mietvertrag mit der Flughafengesellschaft verstoßen. Man soll die Start- und Landebahnen sowie die Rollwege nicht ordnungsgemäß inspiziert haben. British Airways ist der Ansicht, dass im Zeitraum von 30. November bis 1. Dezember 2020 im Zuge der Bauarbeiten am Terminal 5 Trümmer auf die Runways und Taxiways geraten sind. Diese hätten Schäden in der Höhe von 3,2 Milliarden U.S.-Dollar an drei Boeing 787 verursacht. Weiters fordert man die Erstattung der Reparatur- und Anwaltskosten. In Deutschland bittet die kroatische ETF den Flughafen Bremen in den Gerichtsaal. Eine Maschine wurde durch ein Kaninchen beschädigt. Der Carrier ist der Ansicht, dass der Airportbetreiber hierfür haftet. Da man sich nicht einig wurde, muss ein Gericht entscheiden. Näheres zu diesem Thema unter diesem Link.

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Wien kündigt Wiederinbetriebnahme des Terminal 2 an

Seit Mitte März 2020 sind in Wien-Schwechat die Terminals 1, 1A und 2 geschlossen. Lediglich kleine Teilbereiche des Terminals 1 werden für Check-in bzw. Busankünfte sowie „doppeltes Busboarding“ genutzt. Nun kündigt Airportchef Julian Jäger an, dass der Terminal 2 mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 wieder in Betrieb gehen soll. Check-in-Schalter gibt es im ältesten Abfertigungsgebäude des Wiener Flughafens schon lange keine mehr. Im Zuge von Umbauten wurde der Terminal 2 umfangreich saniert und beherbergt die zentrale Sicherheitskontrolle für Abflüge der Bereiche B, C und D. Im Erdgeschoss wurden an jener Stelle, an der in vergangenen Zeiten Koffer ausgegeben wurden, zusätzliche Gepäckbänder installiert. Die Bauarbeiten sind fertig, jedoch kam es aufgrund der Corona-Pandemie bislang zu keiner Wiederinbetriebnahme. Im Zuge der Ankündigung neuer Gastro-Mieter sagte Julian Jäger: „Wir freuen uns sehr, wenn voraussichtlich mit dem Beginn des Sommerflugplans 2022 der Terminal 2 wieder in Betrieb geht“. Auch kündigt der Airport ein „völlig neues Reiseerlebnis“ an. Im Zuge der Generalsanierung dieses Abfertigungsgebäudes wird dieses nebst der zentralen Sicherheitskontrolle auch Lounges beherbergen. Weiters werden die Wege zu den Gatebereichen B, C und D künftig stark an eine Shopping-Mall erinnern. Keine Aussage machte die Flughafen Wien AG bislang dazu, ob die drei genannten Zonen auf einen Schlag reaktiviert werden oder ob man diese schrittweise wieder in Betrieb nehmen wird. Momentan werden alle Abflüge ab den im Terminal 3 angesiedelten Bereichen F und G durchgeführt. Abwechselnd kommt es sowohl bei Non-Schengen- als auch Schengen-Flügen zu „doppeltem Busboarding“. Dabei werden die Passagiere mit einem Shuttlebus zu den

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Österreich beschafft 18 Leonardo AW169M

Das österreichische Verteidigungsministerium beabsichtigt den Ankauf von insgesamt 18 Mehrzweckhubschraubern des Typs Leonardo AW169M. Ein entsprechendes Abkommen haben die Verteidigungsminister von Österreich und Italien am Donnerstag unterfertigt. Eine gegenseitige Absichtserklärung, ein „Letter of Intent“, zu diesem „Government-to Government“- Geschäft wurde zwar bereits im November unterschrieben, doch jetzt erfolgte mit dem Verwaltungsübereinkommen auf Regierungsebene auch die Konkretisierung des Vorhabens. Nun können die jeweiligen Fachleute den Beschaffungsvorgang auch umsetzen. „Das Bedeutende an diesem Verwaltungsübereinkommen mit Italien ist die Kooperation über den Bereich der Beschaffung hinaus. Damit meine ich zum Beispiel die Ausbildung, die Logistik, die Materialerhaltung und die Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung von Simulatoren“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die Zusammenarbeit mit den italienischen Streitkräften ermögliche bereits mit dem Frühjahr 2022 beginnend eine gezielte Ausbildung auf diesem Mehrzweckhubschrauber. Die ersten beiden Hubschrauber „Leonardo AW169M“ sollen bereits bis Ende nächsten Jahres 2022 eintreffen – da könne bereits mit Schulungen direkt in Österreich begonnen werden, freut sich die Verteidigungsministerin. Bei ihrem Besuch in Rom besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner auch das Hauptquartier der Operation EUNAVFOR Med IRINI. Dies ist eine militärische Operation von 24 Ländern der Europäischen Union, die das Waffenembargo der Vereinten Nationen gegen das im Bürgerkrieg befindliche Libyen durchsetzen soll, dabei die libysche Küstenwache ausbildet und dem Waffen- und Menschenschmuggel entgegenwirkt. Bei dieser Mission sind sechs Österreicher als Stabsoffiziere eingesetzt. Italien ist für Österreich auch im Rahmen von weiteren gemeinsamen Einsätzen zum Zwecke der Friedensstabilisierung und Friedenssicherung ein wichtiger Partner „Wir arbeiten in verschiedenen internationalen Missionen bzw. Operationen eng zusammen, darunter am Westbalkan (KFOR

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Schweiz ersetzt Quarantäne durch zwei Coronatests

Die Schweiz praktiziert seit Samstag komplett geänderte Einreisebestimmungen. Künftig gibt es keine Quarantäneliste mehr, so dass man sich – unabhängig woher man gerade kommt – nicht mehr in eine Absonderung begeben muss. Stattdessen wird verstärkt getestet. Auch Geimpfte und Genesene müssen künftig bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen und zwar völlig egal aus welchem Land man gerade kommt. Ausnahmen gibt es nur für den so genannten „kleinen Grenzverkehr“, also die Einreise aus unmittelbaren Nachbarregionen wie beispielsweise Vorarlberg. Zwischen vier und sieben Tagen nach der Einreise in die Eidgenossenschaft muss man einen zweiten Coronatest vornehmen. Im Gegensatz zur ersten Testung, die bei der Kontrolle vorgewiesen werden muss, hat man nun die freie Wahl zwischen PCR- und Antigen-Test. Auch Geimpfte und Genesene müssen sich dieser zweiten Testung unterziehen. Die Kosten sind selbst zu tragen.

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Condor-Finanzchef Christoph Debus tritt ab

An der Spitze der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird es zu einer Veränderung im Management kommen, denn der langjährige Finanzchef Christoph Debus wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Einen Nachfolger hat man noch nicht bestimmt. Der Aufsichtsrat bestätigte am Freitag Ralf Teckentrup (CEO) und Christian Schmitt (COO) für zwei weitere Jahre. Man bedauert den Abgang von Christoph Debus, der Ende Februar 2022 ausscheiden wird. Laut Mitteilung will er sich „neuen Herausforderungen außerhalb Condors“ widmen. Unbestätigten Gerüchten nach könnte es in Richtung Lufthansa gehen.

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Wien: B-Busgates als temporäre Non-Schengen-Ankunft

Der Flughafen Wien hat vor wenigen Tagen einen weiteren Bereich des seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht für Abflüge genutzten Terminals 1 reaktiviert. Die B-Busgates sind wieder in Verwendung, jedoch für einen gänzlich anderen Zweck. Mitte März 2020 wurden die Terminals 1, 1A und 2 geschlossen. Seither werden alle Abflüge über das Terminal 3 durchgeführt. Für Check-In-Zwecke wurde im Sommer 2021 das Terminal 1 reaktiviert, jedoch werden sowohl die Sicherheitskontrolle im Terminal 2 als auch die Gatebereiche B, C und D weiterhin nicht genutzt. Das Terminal 1A befindet sich weiterhin im Dornröschenschlaf. Seit einiger Zeit gibt es am Flughafen Wien-Schwechat so genanntes „doppeltes Busboarding“. Dieses wird abwechselnd für Schengen und Non-Schengen-Flüge genutzt. Dabei werden die Fluggäste beispielsweise vom Gate F02 aus zu den C-Bus-Gates gefahren. Hier findet dann das eigentliche Busboarding statt. Geöffnet sind im Pier C lediglich die Busgates, die sich schräg gegenüber der B-Bus-Gates befinden. Die Busankunft des Terminals 1 wird seit einigen Monaten wieder für ankommende Schengen-Flüge genutzt. Von dort aus steht ein Shuttlebus zum Terminal 3 zur Verfügung. Der Aufgang zu den C-Gates bzw. der ebenerdige Weg zu den B-Gates sind gesperrt. Neu ist, dass die Non-Schengen-Busankunft im Terminalkomplex 1+2 aufgrund von Bauarbeiten nicht genutzt wird. Als Ersatz diesen die B-Busgates. Dort wurde eine temporäre Passkontrolle eingerichtet. Konkret bedeutet das, dass ankommende Non-Schengen-Passagiere hier her gebracht werden und dort ihre Passkontrolle durchlaufen. Anschließend geht es zum Shuttlebus zum Terminal 3 (Umsteiger) bzw. durch die Gepäckhalle zum Ausgang. Im Bereich der zusätzlichen Bänder, die nicht genutzt werden,

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Sommerflugplan: Ryanair fliegt von Bremen nach Wien

Die irische Fluggesellschaft Ryanair verbindet ab dem 28. März des nächsten Jahres den Bremer Airport viermal wöchentlich mit der österreichischen Hauptstadt. „Mit der hohen Frequenz auf der Direktverbindung nach Wien sprechen wir nicht nur Städtereisende, sondern auch die Nordwestdeutsche Wirtschaft an. Ich freue mich, dass Ryanair diese wichtige Strecke ab Bremen in ihr Portfolio aufgenommen hat“, so Flughafen-Geschäftsführer Elmar Kleinert zur neuen Destination. Im aktuellen Winterflugplan bietet Ryanair fünf Strecken ab Bremen an: London, Vilnius, Alicante, Málaga und Mallorca. Im kommenden Sommerflugplan gibt es dann als Ziel ab Bremen Wien, Alicante, London, Kreta, Porto, Vilnius und Zadar.

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November 2021: Neuerlich weniger Passagiere bei Wizz Air

Die Wizz Air Group konnte den seit September 2021 anhaltenden Abwärtstrend auch im November 2021 nicht berechen. Die Anzahl der beförderten Fluggäste reduzierte sich neuerlich auf 2.171.581 Reisende. Die Auslastung reduzierte sich im direkten Vergleich mit Oktober 2021 von 79,5 Prozent auf 76,1 Prozent. Hinsichtlich der Fluggäste lag man deutlich über November 2021, denn damals beförderte man nur 456.487 Passagiere. Die Fluggastzahlen von Wizz Air erreichten heuer im August mit 3.581.788 Reisenden den Höchstwert. Im genannten Kalendermonat wurde mit 83,6 Prozent auch der beste Ladefaktor erzielt. Seither geht es wieder bergab, denn im September 2021 hatte der Carrier nur noch 2.998.797 Passagiere. Im Oktober 2021 waren es 2.977.286 Reisende und zuletzt im November 2021 nochmals weniger: 2.171.581 Fluggäste. Die Wizz-Air-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat Passagiere Auslastung November 2,171,581 76.1% Oktober 2,977,286 79.5% September 2,998,797 78.4% August 3,581,788 83.6% Juli 2,956,043 78.5% Juni 1,557,041 64.0% Mai 832,538 66.1% April 564,634 59.2% März 480,203 62.5% Februar 382,928 69.8% Januar 573,692 61.0% 90 Prozent des fliegenden Personals soll geimpft sein Der Billigflieger Wizz Air teilte vor einigen Wochen mit, dass die Impfung gegen Covid-19 für das fliegende Personal defacto verpflichtend sein wird. Wer bis 1. Dezember 2021 die vollständige Impfung nicht nachweisen kann, muss sich nun regelmäßig auf eigene Kosten testen lassen. Davon ausgenommen sind Wizz-Mitarbeiter, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Der Carrier teilte nun mit, dass 90 Prozent des fliegenden Personals gegen Covid-19 geimpft ist. Eigenen Angaben nach liegt die firmeninterne Impfrate damit höher als “in den meisten ihrer

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Tui macht Geschäftsreise-Sparte weitgehend dicht

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland will sich aus dem Segment der Geschäftsreisen weitgehend zurückziehen. Die Belegschaft wurde darüber informiert, dass First Business Travel nicht mehr in der bestehenden Form fortgeführt wird. Das Handelsblatt zitiert aus einer internen Mitarbeiterinformation, dass im Jänner 2022 die Verhandlungen über die weitere Zukunft der rund 300 Beschäftigten starten sollen. Der Bereich Geschäftsreisen soll jedenfalls nicht mehr eigenständig sein und auf ein “Mindestmaß” reduziert werden. Hintergrund ist, dass bereits vor der Corona-Pandemie die Anzahl der Geschäftsreisenden, die Business Travel Agents in Anspruch genommen haben, rückläufig war. Die Krise führte zu einem fast vollständigen Einbruch, von dem man sich bei Tui bislang nicht erholen konnte. Seitens des Betriebsrats sieht man die Angelegenheit ein wenig anders und ist der Meinung, dass es gerade bei der Betreuung von KMUs weiterhin großes Potential geben würde. Betriebsratschef Jakobi hofft darauf, dass möglichst viele betroffene Mitarbeiter in anderen Bereichen des Konzerns, beispielsweise in Reisebüros, unterkommen können.  Ob das gelingen wird oder nicht, werden dann die Verhandlungen zeigen. Bei Tui wird es jedenfalls Betreuung von Firmenkunden nur noch in geringem Umfang geben.

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