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Dänemark: Star Air stockt die Frachter-Flotte auf

Die Maersk-Tochter Star Air wird innerhalb der nächsten drei Jahre fünf weitere Frachtflugzeuge in die Flotte aufnahmen. Dabei handelt es sich um drei Boeing 767-300F und zwei B777F. Die beiden zuletzt genannten Maschinen wurden direkt beim Hersteller bestellt und sollen Mitte 2024 ausgeliefert werden. Die Boeing 767-300F sollen im Laufe des nächsten Jahres übernommen werden und werden von der Air Transport Services Group geleast. „Als globaler Integrator von Containerlogistik verbessert Maersk die Fähigkeit, unseren Kunden One-Stop-Shop- und End-to-End-Logistikkapazitäten anzubieten. In diesem Jahr haben wir unser integriertes Logistikangebot durch E-Commerce-Logistikübernahmen, Technologieinvestitionen und die Erweiterung unserer Lagerkapazität gestärkt für die Bedürfnisse der Kunden“, so Vincent Clerc, Executive Vice President der Maersk Group.

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FlyWestair ist jetzt FlyNamibia

Die Fluggesellschaft FlyWestair tritt seit dem 2. November 2021 unter der Marke FlyNamibia auf. Mit dieser will man die Herkunft stärker hervorheben, denn die staatliche Air Namibia musste Anfang dieses Jahres den Flugbetrieb einstellen. Der Betrieb der Inlands- und Regionalstrecken, die bislang als FlyWestair angeboten wurden, soll fortgeführt werden. Gleichzeitig will man ab April 2022 expandieren und weitere Ziele anbieten. Firmenchef Henry van Schalwyk nannte dabei einige touristische Destinationen. Unter dem „Safaria-Plan“ sollen diese angeboten werden. Die am stärksten nachgefragten Touristik-Hotspots in Namibia sowie Ländern im Süden Afrikas sollen bedient werden. Als Konzernmutter fungiert weiterhin Westair Aviation. Schrittweise sollen alle Maschinen in das neue FlyNamibia-Design umlackiert werden. Laut CH-Aviation fliegen bereits zwei Embraer 145 im neuen Design.

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Air Malta: Kleine Hunde und Katzen fliegen für 70 Euro mit

So genannte „Handtaschenhunde“ und Katzen können bei Air Malta künftig einfacher mitfliegen. Der Carrier ermöglicht nun die Onlinebuchung der Mitnahme von kleinen Vierbeinern, die nicht schwerer als zehn Kilogramm sind. Dabei handelt es sich aber um keinen Transportservice, sondern das Produkt nennt sich „Travelling with pets“. Eigenen Angaben nach nehmen rund 2.500 Passagiere pro Jahr Hund oder Katze mit auf ihre Reisen. Bislang war es notwendig, dass nach der Buchung des Flugscheins separat über das Callcenter oder eigen Agentur das Tier zur Mitnahme angemeldet werden musste. Selbstredend: Kostenlos war das auch schon vorher nicht. Nun will Air Malta das Kundensegment, der Fluggäste, die mit kleinen Hunden oder Katzen fliegen wollen, verstärkt ansprechen und die erforderliche Gebühr gleich während der Onlinebuchung bzw. bei Bedarf nachträglich über den Log-in auf der Homepage kassieren. Die Kosten für die Mitnahme von kleinen Vierbeinern können aber höher sein als für den Passagier, denn pro Strecke fallen 70 Euro an. Der Hund oder die Katze muss zum Flugzeitpunkt mindestens 15 Wochen alt sein und in einer angemessen großen Transportbox verstaut sein. Hat man beispielsweise einen ausgewachsenen Schäferhund, so muss man die Mitnahme weiterhin mindestens fünf Tage vor dem Abflug buchen. In diesem Fall muss das Tier im Regelfall im Frachtraum mitfliegen. Generell und prinzipiell ausgenommen sind Assistenzhunde wie Blindenhunde. Diese müssen zwar angemeldet werden, dürfen jedoch immer kostenfrei in der Kabine mitfliegen. Eventuell erforderliche Nachweise sind bei der Fluggesellschaft im Einzelfall zu erfahren.

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Swiss mit leicht positivem Ergebnis im dritten Quartal

Die AUA-Schwestergesellschaft konnte infolge saisonal stärkerer Sommermonate sowie erheblicher Kosteneinsparungen das dritte Quartal mit einem leicht positiven Ergebnisbeitrag von 6,4 Millionen Euro abschließen. Der Betriebsertrag stieg in diesem Quartal gegenüber Vorjahr um 91,0 Prozent auf umgerechnet 670 Millionen Euro. Dadurch reduzierte sich der operative Verlust in den ersten neun Monaten auf – 370 Millionen Euro (1. – 3. Quartal 2020: CHF – 393 Millionen Euro). Die im Rahmen der Restrukturierung eingeführten Massnahmen zeigen also Wirkung. Es ist das erste positive Betriebsergebnis für die Swiss seit Ausbruch der Coronakrise. Auch die steigende Reisetätigkeit spielte dem Unternehmen in die Karten: Im Juli verzeichnete die Swiss einen Passagierzuwachs von 88 Prozent, im August von 124 Prozent und im September hat sich die Passagierzahl gegenüber dem Vorjahr sogar verdreifacht. Die Vergleichszahlen sind allerdings sehr niedrig, weil die Schweiz und die Welt vor einem Jahr vor einer weiteren, schweren Coronawelle standen. Gleichzeitig seien die Massnahmen des Restrukturierungsprogramms „reach“ eingeleitet worden. So wurde etwa die Langstreckenflotte verkleinert und fünf Airbus A330 Maschinen temporär in den Langzeitparkmodus überführt. Und auch die Verkleinerung der Kurzstreckenflotte habe man an die Hand genommen. Mit dem Spar-Programm will die Schweizer Fluggesellschaft dauerhaft rund 500 Millionen Franken einsparen. „Aufgrund der niedrigeren Kostenbasis haben wir mehr Flexibilität bei der Ertragssteuerung und können so unser Angebot planmässig weiter hochfahren. Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Auswirkungen unseres Geschäfts auf die Umwelt zu mindern“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Doch trotz der Euphorie: Auch im Gesamtjahr 2021 erwarte die Airline laut Mitteilung keine Wunder, 2021 werde „mit

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Lufthansa schreibt wieder schwarze Zahlen

Für die Lufthansa geht es nach den herben Einschlägen durch die Corona-Krise wieder aufwärts. Im Sommer flog der Konzern zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie wieder einen operativen Gewinn ein. Das sei besonders auf die stetige Erholung bei Passagierflügen und dem Boom in der Luftfracht zurückzuführen. Das bereinigte Betriebsergebnis belief sich im dritten Quartal auf 17 Millionen Euro nach 1,26 Milliarden Euro Verlust im Vorjahreszeitraum, wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte. „Mit der steigenden Nachfrage bei Geschäftsreisen und einem Rekordergebnis von Lufthansa Cargo konnten wir einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg aus der Krise meistern: die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Jetzt geht es darum, den Weg der erfolgreichen Veränderungen weiterzugehen“, so Konzern-Chef Carsten Spohr. Die Umsatzerlöse der Gruppe haben sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt und erreichten 5,2 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted Ebit), ohne Berücksichtigung von Restrukturierungskosten von 255 Millionen Euro, lag bei 272 Millionen Euro. Inklusive Restrukturierungskosten erreichte es 17 Millionen Euro (Vorjahr: – 1,3 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis belief sich im dritten Quartal auf -72 Millionen Euro (Vorjahr: – 2,0 Milliarden Euro). Auch der Stellenabbau als kosteneinsparende Maßnahme schreite weiter voran. Ende September beschäftigte der Lufthansa-Konzern den Angaben zufolge noch rund 107.000 Menschen. Allein in Deutschland hätten in diesem Jahr bislang 4000 Beschäftigte das Unternehmen verlassen, mit weiteren 3.000 sei man sich bereits über deren Ausscheiden einig. Denn: Nach Einschätzung des Managements hat die Lufthansa in Deutschland noch bis zu 3.000 Mitarbeiter zu viel. Gleichzeitig wolle der Konzern weiterhin die langfristige Beschäftigung von mehr

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Avanti Air flottet drei DHC Dash 8-400 ein

Der deutsche ACMI- und Charterspezialist Avanti Air wird sich aus dem Betrieb von Jets verabschieden. Künftig wird man drei DHC Dash 8-400 betrieben. Die erste Maschine soll noch diese Woche übernommen werden. Geschäftsführer Stefan Kissinger bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass Avanti Air künftig mit drei Dash 8-400 in der Luft sein wird. Die erste Maschine wird die Registrierung D-AASH tragen und soll vor dem ersten kommerziellen Einsatz neu lackiert werden. Auch der Kabine wird Avanti Air ein Upgrade verpassen. Der kommerzielle „Dash-Erstflug“ soll im Laufe des Januar 2022 durchgeführt werden. Zur Herkunft der Maschinen wollte sich der Manager noch nicht näher äußern. Avanti Air war über Jahre hinweg erfolgreich mit den Turboprop-Mustern ATR42/72 in der Luft. Später flottete man auf Fokker 100 um. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Regionaljets haben zwischenzeitlich die Flotte wieder verlassen. In sehr naher Zukunft wird man wieder ein reiner Turboprop-Operator sein und zwar diesmal mit dem Muster DHC Dash 8-400.

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Senegal: Blue Air fliegt im Wetlease für Transair

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air konnte einen Wetlease-Auftrag aus dem Senegal an Land ziehen. Die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-AMD wurde bereits nach Dakar überstellt. Dort wird der Mittelstreckenjet im Auftrag von Transair fliegen. Laut CH-Aviation.com wurde die YR-AMD bereits am 28. Oktober 2021 von Bukarest (Banesa) über Málaga nach Dakar geflogen. Welche Routen diese Maschine bedienen wird ist noch offen, denn bislang wurden noch keine Flugpläne mit dem Muster Boeing 737-500 als Fluggerät geladen. Die Flotte von Transair besteht derzeit aus zwei Embraer 145, einem Embraer 120 und zwei Beech 1900C. Die samt Besatzung angemietete Boeing 737-500 ist somit deutlich größer als die im Eigenbetrieb vorhandenen Flugzeuge.

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Einige Strecken wackeln: Serbien ändert subventionierte Routen

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird erstmals seit der Trennung von Montenegro und Serbien wieder Inlandsflüge anbieten. Geflogen werden soll viermal pro Woche zwischen Belgrad und Nis. Hierfür fließen Subventionen seitens der Regierung. Für die Strecke zwischen Kraljevo und Wien sieht es aber nicht gut aus. Hintergrund ist, dass die serbische Regierung ab Kraljevo nun je zwei wöchentliche Umläufe nach Istanbul, Thessaloniki und Tivat subventioniert. Wien ist nicht mehr in der Liste der finanziell unterstützten Routen ab diesem Airport enthalten. Derzeit ist die Bedienung der Strecke in die österreichische Hauptstadt nur bis zum 30. Dezember 2021 sichergestellt. Die Einstellung ist daher höchstwahrscheinlich. Ebenso wird es ab Nis weitere Routen, die von der serbischen Regierung subventioniert werden, geben. Dabei handelt es sich um Tivat, Athen, Istanbul, Ljubljana, Köln/Bonn und Frankfurt-Hahn. Der zuletzt genannte Airport musste erst kürzlich Insolvenz anmelden. Innerhalb Serbiens werden vier wöchentliche Umläufe zwischen Belgrad und Nis subventioniert. Die neuen Unterstützungen treten mit 1. Jänner 2022 in Kraft und haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023. Die Verträge über die zuvor subventionierten Routen laufen per 30. Dezember 2021 aus. Laut Mitteilung des Verkehrsministeriums warden für die zuvor geförderten Destinationen dann keine Subventionen mehr bezahlt. Das hat zur Folge, dass nicht nur Kraljevo-Wien mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fortgeführt wird, sondern ab Nis auch die Ziele Karlsruhe/Baden-Baden, Friedrichshafen, Göteborg, Nürnberg, Rom und Salzburg wegfallen könnten. Noch hat Air Serbia aber nicht darüber entschieden, ob die eine oder andere Destination eigenwirtschaftlich fortgesetzt werden könnte.

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Nächste BER-Panne: Trinkwasser mit Bakterien verunreinigt

Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist um eine Panne reicher: Im Wasser des Terminals 1 wurden coliforme Bakterien gefunden. Nun darf dieses nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden, wobei die Ursache der Verunreinigung unklar ist. Man habe das Gesundheitsamt und den Wasserlieferanten unverzüglich informiert. Sämtliche Leitungen müssen jetzt gespült werden, jedoch nimmt dieser Vorgang mehrere Tage in Anspruch. Die Passagiere will man mit Flugblättern und Lautsprecherdurchsagen darüber informieren, dass das Wasser vorläufig nicht getrunken werden darf. Das ist für Reisende, die ihre eigenen Flaschen an Spendern oder Wasserhähnen in Waschräumen füllen, ärgerlich. Als Alternative bleibt derzeit nur der hochpreisige Kauf von abgefülltem Mineralwasser.

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Tonga: Lockdown und Grounding wegen nur eines Corona-Falls

Wegen nur einem einzigen Corona-Fall, der aus dem neuseeländischen Christchurch „importiert“ wurde, schickt die Regierung von Tonga die Bevölkerung in einen einwöchigen Lockdown. Das hat auch Auswirkungen auf Lulutai Airlines. Der Carrier sagte vorläufig alle Flüge ab und belässt die Flotte temporär am Boden. Hintergrund ist auch, dass die Regierung strenge Ausgangsbeschränkungen, die von Polizei und Militär durchgesetzt werden sollen, verhängt hat. Lulutai Airlines ist insofern auch betroffen, weil der Gouverneur der Vava’u-Inseln die See- und Luftgrenze geschlossen hat. Während am Montag alle Flüge abgesagt wurden, konnte am Dienstag wieder in sehr geringem Umfang geflogen werden. Offiziellen Angaben nach soll sich der Flugverkehr auf die notwendige Versorgung der Inseln beschränken.

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