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SAS gründet zwei neue Tochter-Airlines

Die Fluggesellschaft SAS beabsichtigt die Gründung zweier Tochtergesellschaften, die ab Kopenhagen Flugdienstleistungen übernommen sollen. Diese nennen sich SAS Connect und SAS Link. Laut Gewerkschaft will man damit bestehende Tarifverträge umgehen. Beide Töchter sollen mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung ausgestattet werden und im Laufe des nächsten Jahres an den Start gehen. Die Maschinen sollen auf den Bases Stockholm-Arlanda, Kopenhagen und Oslo stationiert werden. Zur Höhe der Löhne, die bei den neuen Ablegern bezahlt werden sollen, ist noch nichts bekannt. Die Gewerkschaft wirft vor, dass SAS mit Hilfe der neuen Ableger die bestehenden Tarifverträge umgehen will und sich Eurowings Discover als Blaupause genommen habe. SAS selbst will die Gründe warum man zwei zusätzliche Flugbetriebe ins Leben ruft nicht kommentieren. Den Umstand, dass diese gegründet werden, dementiert man aber nicht.

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Null-Covid-Strategie gescheitert: Australien öffnet die Grenzen

Die von Australien seit dem Beginn der Corona-Pandemie verfolgte „Null-Covid-Strategie“ ist endgültig gescheitert. Einige Leiter von Regionalregierungen haben dies bereits eingeräumt. Nun lenkt die Zentralregierung ein und kündigt die Öffnung der Grenzen an. Zunächst will man vollständig geimpften Einwohnern des Kontinents wieder Reisefreiheit ermöglichen. Bei der Rückkehr bzw. Einreise müssen diese zunächst eine siebentägige Heimquarantäne antreten. Die Regierung geht davon aus, dass man bis November 2021 in den meisten Regionen eine 80-prozentige Durchimpfungsrate erreicht haben wird. Ungeimpfte dürfen dann nur unter 14-tägiger Absonderung in einer speziellen Einrichtung den Staat betreten. Der internationale Tourismus wird vorerst noch nicht aufgenommen. Australien will diesen schrittweise wieder ermöglichen. Zunächst will man mit verschieden Staaten so genannte „Safe-Travel-Abkommen“ abschließen. Die vollständige Impfung gegen Covid-19 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Grundbedingung für die Einreise werden. Qantas kündigt internationalen Neustart an Qantas, größte Fluggesellschaft des Kontinents, reagierte erfreut auf die bevorstehenden Einreiseerleichterungen. Der Carrier will den internationalen Linienverkehr ab 14. November 2021 hochfahren. Beispielsweise will man dreimal wöchentlich zwischen Sydney und London sowie Los Angeles fliegen. Als Fluggerät sollen Boeing 787-9 eingesetzt werden. Der Carrier wollte ursprünglich die internationalen Routen ab 18. Dezember 2021 reaktivieren. Nun zieht man diesen Schritt vor. Das Streckennetz soll nach und nach hochgefahren werden. Qantas erklärte dazu, dass man je nach Nachfrage aufstocken bzw. reaktivieren wird. Weiters wird das Unternehmen nur Personen befördern, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind.

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Wieder da: Lufthansa hat Graz-München reaktiviert

Mehrfach verschoben, aber nicht aufgehoben: Die Anbindung des Grazer Flughafens an das Lufthansa-Drehkreuz München ist zurück. Nach langer Pause wurde am Freitag der „Comeback-Flug“ durchgeführt. Vorerst bietet der Kranich bis zu zwei tägliche Umläufe an. Gemeinsam mit den Töchtern bietet man in Richtung Deutschland auch Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart an. Die München-Flüge von und nach Graz liegen optimal in der zeitlichen Struktur des Lufthansa Drehkreuzes in München (Abflug in Graz um 06:35 sowie 15:40 Uhr, Ankunft in Graz um 13:10 bzw. 21:40 Uhr). Damit haben Fluggäste aus Graz Verbindungen zum weltweiten Streckennetz, beispielweise mit Anschlussflügen nach Berlin, Hamburg, Kopenhagen und Dublin, aber auch zu interkontinentalen Zielen wie New York, Chicago, San Francisco oder Seoul. „Wir freuen uns, dass wir Graz wieder an das weltweite Lufthansa Streckennetz in München anbinden können. Zur Wiederaufnahme der Verbindung hätten wir uns auch kaum einen besseren Zeitpunkt aussuchen können, denn langsam fallen im Ausland Corona-bedingte Restriktionen, das Reisen wird wieder einfacher. So nun auch ab November wieder in die USA. Eine gute Nachricht auch für alle Privat- und Geschäftsreisenden aus Graz und der Steiermark,“ sagt Stefan Kreuzpaintner, Chef des Münchner Drehkreuzes und CCO der Lufthansa Airlines anlässlich der heutigen Wiederaufnahme der Verbindung von Graz nach München „Mit München sind wir nach Amsterdam, Frankfurt, Wien und Zürich wieder an den fünften großen Umsteigeflughafen angebunden“, freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „Bayern selbst gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas und ist in vielen Bereichen wichtiger Partner vieler steirischer Technologie- und Wirtschaftsunternehmen. Schließlich gibt es

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Vueling baut in Paris-Orly stark aus

Die IAG-Tochter Vueling konnte bedingt durch die Schließung der Konzernschwester OpenSkies (Level), aber auch wegen der im Zuge der Air-France Staatshilfe verpflichtenden Freigabe von Start- und Landerechten, einige Slots in Paris-Orly erlangen. Nun werden die ersten Strecken bekannt und mit Nürnberg, Leipzig und Hamburg befinden sich drei Deutschland-Ziele darunter. Bislang war Paris-Orly eine eher kleine Station von Vueling, denn die meisten Maschinen wurden samt Personal eingeflogen. Bedingt durch die zusätzlichen Slots will die IAG die Präsenz am stadtnahen Airport stark ausbauen. Die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme zahlreicher Routen ist angekündigt. Dabei handelt es sich um nachstehende Strecken ab Paris-Orly: Destination Aufnahme Frequenz Nürnberg 2. November 2021 3x wöchentlich Leipzig 2. November 2021 2x wöchentlich Hamburg 3. November 2021 4x wöchentlich Dublin 2. November 2021 täglich Porto 2. November 2021 täglich Bergamo 2. November 2021 3x wöchentlich Edinburgh 2. November 2021 3x wöchentlich Bari 2. November 2021 2x wöchentlich Belfast 2. November 2021 2x wöchentlich Cardiff 2. November 2021 2x wöchentlich Stockholm-Arlanda 3. November 2021 3x wöchentlich Birmingham 3. November 2021 3x wöchentlich Bologna 3. November 2021 3x wöchentlich Agadir 3. November 2021 2x wöchentlich Asturias 3. November 2021 2x wöchentlich Granada 3. November 2021 2x wöchentlich Tangier 3. November 2021 2x wöchentlich Bergen 4. November 2021 2x wöchentlich Billund 4. November 2021 2x wöchentlich Glasgow 4. November 2021 2x wöchentlich Newcastle 4. November 2021 2x wöchentlich Saragossa 4. November 2021 2x wöchentlich Bilbao 5. November 2021 2x wöchentlich Genua 5. November 2021 2x wöchentlich Göteborg 5. November 2021 2x wöchentlich Jerez

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EU-Kommission will Zwangsgutscheinen einen Riegel vorschieben

Zu Beginn der Corona-Pandemie als der Flugverkehr nahezu kollabiert ist haben viele Airlines darauf spekuliert, dass sie sich die Kundengelder einbehalten dürfen und stattdessen Gutscheine austeilen dürfen. Die EU-Kommission stellte klar, dass dies unzulässig ist, was jedoch von einigen Anbietern missachtet wurde. Besonders frech ging Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech in der Öffentlichkeit mit dem gesetzlichen Recht auf Erstattung binnen einer Woche um. In einem Live-Interview im Österreichischen Rundfunk warb er darum, dass man Tickets buchen sollte und falls nicht geflogen wird, „dann gibt’s halt einen Gutschein“. Der Lufthansa Konzern verschleppte genau wie viele andere Airlines unter kuriosen Ausreden die Rückzahlung der Kundengelder der gestrichenen Flüge. Zum Teil schickte man Passagieren auch einfach ungefragt Gutscheine zu und bei vielen Anbietern waren die Callcenter entweder nicht erreichbar oder behaupteten frech, dass man nur einen Gutschein haben könne. Die Branche schaffte mit dem rechtswidrigen Verhalten auf dem Rücken der Kunden nicht gerade Vertrauen und muss sich überhaupt nicht wundern, dass Reisende nun lieber kurzfristig buchen, denn bei vielen stecken die Erinnerungen an das Nachlaufen um das Geld noch in den Knochen. Es ging ja nicht nur um 9,99 Euro-Billigtickets, sondern manchmal auch um Flugscheine in der First Class um mehrere tausend Euro. Die EU-Kommission will, dass sich ein solches Verhalten nicht mehr wiederholt und generell soll künftig die Ausgabe von Gutscheinen im Erstattungsfall nicht mehr zugelassen werden. Insgesamt haben sich 13 Airlines zu den Verbesserungen bekannt. Zu diesen zählen unter anderem Ryanair, Eurowings und Lufthansa. Ziel ist es, dass finanzielle Ansprüche einfacher und

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Flyr nimmt München und Salzburg auf

Das norwegische Airline-Startup Flyr kündigt die Aufnahme von fünf weiteren Routen an. Darunter befindet sich auch eine Nonstop-Verbindung zwischen Oslo und Salzburg, die zweimal wöchentlich bedient werden soll. Der Carrier beabsichtigt ab 5. Jänner 2022 nach Bergamo und in die Mozartstadt zu fliegen. Einen Tag später folgen zwei wöchentliche Flüge nach Genf. München wird Flyr in selbiger Frequenz ab 7. Jänner 2022 bedienen. Einmal wöchentlich will das Startup ab 8. Jänner 2022 zwischen Oslo und Grenoble pendeln.

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Thai Airways halbiert Personalstand in Zürich

Am Standort Zürich baut Thai Airways in etwa die Hälfte des Personals ab. Betroffen sind alle Bereiche, in denen man lokale Mitarbeiter vorgehalten hat. Auch der General Manager ist nicht mehr für den Carrier tätig, sondern die Niederlassung wird nun direkt von Thailand aus geführt. Gegenüber Travel Inside bestätigte der zuständige Area-Manager, dass man acht Personen gekündigt habe. Dies hänge direkt mit der Reduktion der Schweiz-Flüge zusammen. Man bedauert diesen Schritt setzen zu müssen. Laut dem Bericht hat Thai Airways weiterhin 12 Beschäftigte in der Schweiz. Davon sechs Verkäufer, zwei Buchhalter, zwei am Airport und zwei im Bereich Cargo. Das Stadtbüro wurde im März geschlossen, so dass die Mitarbeiter fast ausschließlich im Home Office arbeiten müssen.

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HAM erwartet erhöhtes Passagieraufkommen in den Herbstferien

Wenn am Wochenende die Herbstferien im Norden beginnen, füllen sich am Hamburg Airport die Terminals: Der Flughafen rechnet mit rund 450.000 an- und abreisenden Passagieren in den nächsten zwei Wochen. Durchschnittlich über 30.000 Gäste sowie jeweils rund 115 Starts und Landungen werden pro Tag erwartet. Gerade in den frühen Morgenstunden und an den Wochenenden ist mit erhöhtem Andrang zu rechnen, daher sollten sich alle Fluggäste gut vorbereiten: Mindestens zwei Stunden vor Abflug sollten sie am Flughafen sein, für die Kontrollen etwas mehr Zeit als üblich einplanen und ihre Reisedokumente inklusive Impf- und Testnachweise stets griffbereit haben. „In diesen Herbstferien erleben wir das wohl höchste Verkehrsaufkommen seit Beginn der Corona-Pandemie. Viele Norddeutsche sehnen sich nach Urlaub in der Sonne – entsprechend groß ist die Nachfrage gerade für Mittelmeer-Klassiker wie Spanien, die Türkei und die griechischen Inseln“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport. Von einer Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten ist der Flughafen jedoch noch weit entfernt: Das Verkehrsaufkommen liegt durchschnittlich erst bei 50 Prozent der Passagierzahlen von 2019. „Trotzdem wird es in diesen Herbstferien stundenweise sehr voll, wenn sich die Abflüge in die Sonne ballen. Deswegen setzen wir darauf, dass die Fluggäste etwas mehr Zeit, Geduld und Verständnis mitbringen.“ Die beiden verkehrsreichsten Tage werden voraussichtlich Freitag, 1. Oktober, und Freitag, 15. Oktober, mit je 130 Abflügen und 130 Ankünften. Bereits am Vortag: Check-in und Corona-Test erledigen Die Fluggesellschaften Lufthansa, Eurowings, Condor, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines bieten zwischen 18:00 und 20:00 Uhr einen Vorabend-Check-in – so wird der Reisetag selbst noch entspannter.

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Air France gibt Initial-A220-Netz bekannt

Ab 31. Oktober 2021 wird Air France den Neuzugang Airbus A220-300 planmäßig im Linienverkehr einsetzen. Die ersten Ziele werden Berlin, Barcelona, Madrid, Mailand und Venedig sein. Der Carrier hat insgesamt 60 Exemplare bestellt. Diese Woche ist die erste Einheit auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle eingetroffen. Die „kanadischen Airbusse“ werden schrittweise die in die Jahre gekommenen A318 und A319 ersetzen. „Dieses neue Flugzeug mit seiner unvergleichlichen Energieeffizienz ist ein großer Gewinn für Air France. Bislang ist die Erneuerung der Flotte die wichtigste Quelle für die Reduzierung der CO2-Emissionen, weshalb wir weiterhin in Flugzeuge der neuesten Generation investieren. Darüber hinaus setzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente ein, wie z. B. nachhaltige Kraftstoffe oder Öko-Piloten. Damit leisten wir einen Beitrag zur Förderung eines klimaneutralen Luftverkehrs und positionieren uns als führender Akteur einer nachhaltigeren Luftfahrt“, erklärt Benjamin Smith, CEO von Air France-KLM. Ab dem 31. Oktober 2021 wird der Airbus A220-300 vom Air France-Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle nach Berlin, Barcelona, Madrid, Mailand-Linate und Venedig fliegen. Im Winterflugplan 2021/2022 weitet er sein Streckennetz schrittweise auf Bologna, Rom, Lissabon und Kopenhagen aus. 

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Eurowings Discover nimmt Tampa auf

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird also doch im Winterflugplan 2021/22 von Frankfurt aus in die Vereinigten Staaten von Amerika fliegen. Ab 16. Dezember 2021 wird man Tampa bedienen. Zunächst sind vier wöchentliche Umläufe geplant. Eurowings Discover wollte ursprünglich im Herbst 2021 Ziele wie Las Vegas aufnehmen. Da es zunächst nicht danach aussah, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Reiserestriktionen lockern werden, sagte man vorläufig ab und verschob das Programm in den Sommerflugplan 2022. Mit der Ankündigung, dass sich die USA ab November 2021 für Geimpfte öffnen werden, änderte sich die Ausgangslage grundlegend. Somit hebt die Ferienairline früher als zuletzt geplant zu ihrem Erstflug in die USA ab und ergänzt damit das Flugangebot der Lufthansa Group nach Nordamerika. Der Konzern hatte seit der angekündigten Rücknahme der Einreiserestriktionen einen regelrechten Nachfrageboom für Flüge in die USA verzeichnet. In der Vergangenheit wurde Tampa bereits von Lufthansa angeflogen. Ab dem 16. Dezember 2021 werden die Flüge von Eurowings Discover, der neuen touristischen Airline der Lufthansa Group, durchgeführt. Ab dem 4. Oktober werden die Flüge in den Buchungssystemen von Lufthansa (LH) auf Eurowings Discover (4Y) sukzessive umgestellt. Im Laufe des Sommerflugplans 2022 erweitert Eurowings Discover ihr Streckennetz aus dem Drehkreuz Frankfurt wie geplant um vier weitere Ziele in die USA: Ab März 2022 fliegt die Airline dreimal wöchentlich nach Fort Myers (Florida). Außerdem fliegt Eurowings Discover ab März 2022 dreimal die Woche in die amerikanische Metropole Las Vegas (Nevada). Parallel nimmt die Ferienairline zwei wöchentliche Flüge aus der bayrischen Hauptstadt München direkt nach

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