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Emirates will wieder mehr A380 fliegen

Im Zuge der anhaltenden Lockerung von Reisebeschränkungen rund um den Globus kündigt Emirates den Einsatz ihres Flaggschiffes A380 für weitere Reiseziele ab Oktober und November an. Wien wird von Emirates täglich mit dem A380 angeflogen, bis Ende November soll die Zahl der A380-Destinationen insgesamt auf 27 erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 65 Prozent. Die Airline sei eigenen Angaben zufolge auf dem besten Weg, bis Jahresende 70 Prozent ihrer Kapazität wiederherzustellen und mehr als 280.000 Sitze in ihrem Streckennetz anzubieten. Das A380-Streckennetz wird bis Ende November um elf Routen sowie um zusätzliche Frequenzen auf den beliebtesten Strecken erweitert. In den nächsten sechs Wochen wird Emirates ihre A380-Strecken zu Freizeit- und Geschäftsreisezielen wie Amsterdam, Barcelona, Düsseldorf, Hamburg, Johannesburg, Madrid, Mailand, Riad (vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen), Sao Paulo und Zürich wieder aufnehmen. Erster A380-Flug in die Türkei Die Airline wird außerdem ihr A380-Netz um eine neue Route erweitern: Das Flaggschiff soll ab 1. Oktober Istanbul anfliegen und wird damit der erste A380-Flug in die Türkei sein. So möchte Emirates ihren Passagieren fast 165.000 zusätzliche A380-Sitzplätze anbieten. Die A380-Flotte wächst Die A380-Flotte der Fluggesellschaft werde bis zum Jahresende auf insgesamt 118 Maschinen anwachsen. Darunter seien sechs Flugzeuge, die mit Premium Economy-Sitzen in einer 4-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind. Die Airline fliegt derzeit mehr als 120 Destinationen an, was 90 Prozent des Streckennetzes vor der Pandemie entspricht. Mit der Wiederinbetriebnahme von mehr als 50 A380-Fliegern plant Emirates, 70 Prozent der Gesamtkapazität bis Ende des Jahres zu erreichen.

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Möglicher Einstieg: Croatia und Aegean verhandeln wieder

Die aufgrund der Corona-Verhandlungen auf unbestimmte Zeit unterbrochenen Verhandlungen über einen möglichen Einstieg von Aegean Airlines bei Croatia Airlines sollen laut dem kroatischen Premierminister Andrej Plenković fortgeführt werden. Kroatien ist schon länger auf der Suche nach einem Partner oder Käufer für die staatliche Fluggesellschaft. Vor der Corona-Pandemie interessierte sich auch die spanische Air Nostrum für einen Einstieg und die Regierung strebte die Teilprivatisierung bis Mitte 2020 an. Corona machte allerdings einen Strich durch die Rechnung. Nun will man wieder mit Aegean verhandeln, wobei das Ergebnis noch offen ist. Die Regierung will die Flotte von Croatia Airlines mit 12 bis 15 Maschinen erneuern. Besonders Embraer und Airbus hoffen auf Aufträge aus Zagreb.

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Swiss droht Impfverweigerern mit der Kündigung

Die Lufthansa-Tochter Swiss verschärft in Sachen Impfpflicht für das fliegende Personal die Tonart. Nun droht man offen damit, dass Personen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen, mit der Kündigung per Ende Jänner 2022 rechnen müssen. Unter anderem sagte ein Sprecher der Swiss: „Bei Nichterfüllen des geforderten Impfobligatoriums sehen wir uns gezwungen, Maßnahmen aufgrund der Pflichtverletzung gemäß Gesamtarbeitsvertrag (GAV) einzuleiten“. Allerdings soll dieser Schritt nicht ohne Vorwarnung gesetzt werden, denn es wird auch angeboten, dass das Arbeitsverhältnis zur Entscheidungsfindung für ein halbes Jahr ruhend gestellt werden kann. Es handelt sich dabei um einen unbezahlten Urlaub, so dass währenddessen kein Lohnanspruch besteht. Sollten einzelne Swiss-Mitarbeiter aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, will man für diese individuelle Lösungen suchen.

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Finnair steigt ins PCR-Geschäft ein

Das Oneworld-Mitglied Finnair steigt in das Geschäft mit PCR-Tests ein. Zum Preis von 99 Euro bietet man diese Untersuchungen direkt in der Firmenzentrale nahe dem Flughafen Helsinki an. Der Carrier verspricht, dass der Befund am Folgetag um 9 Uhr 00 zugestellt werden soll. „Unsere Kunden haben den Corona-Testservice von Finnair gut gefunden, und wir freuen uns, unser Angebot um PCR-Tests erweitern zu können. Vor allem bei Reisen in viele asiatische Länder ist auch bei vollständiger Impfung ein PCR-Testzertifikat erforderlich“, sagt Kaarlo Karvonen, Sicherheitschef von Finnair. „Tests in Finnland sind immer noch teurer als in vielen anderen Ländern, und wir möchten die Zunahme des Reiseverkehrs unterstützen, indem wir erschwingliche Tests anbieten.“ Antigen-Schnelltests werden weiterhin zum Preis von 65 Euro angeboten. Auch diese werden in den Räumlichkeiten der Finnair-Firmenzentrale durchgeführt.

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Von Massenbach ist neue ADV-Vizepräsidentin

Aletta von Massenbach, Geschäftsführerin der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, wurde zur Vizepräsidenten des Airportverbands ADV gewählt. Sie folgt auf ihre Münchner Kollegin Andrea Gebbeken. „Seit über sieben Jahrzehnten setzt sich die ADV erfolgreich für verlässliche politische Rahmenbedingungen der deutschen Luftverkehrswirtschaft ein. Die Zeiten für den Luftverkehr werden nicht leichter, gerade dafür brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen den Flughäfen. Mit Aletta von Massenbach verstärken wir unser Team und stellen so die Weichen für die Zukunft als starke Interessenvertretung der deutschen Flughäfen“, so ADV-Präsident Stefan Schulte.

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Iran öffnet sich wieder für den Tourismus

Der Iran kündigte an, dass man sich ab November 2021 wieder für den internationalen Tourismus öffnen wird. Im April 2020 schloss man aufgrund der Corona-Pandemie die Grenzen weitgehend. Dies soll nun aufgehoben werden. Die Krise führte dazu, dass die Touristik im Iran nahezu kollabiert ist. Der Staat ist aufgrund von Sanktionen auf die Devisen der Reisenden angewiesen. Voraussetzung für die Einreise wird sein, dass man die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen kann. In den nächsten Wochen will die Regierung des Iran die detaillierten Einreisebestimmungen veröffentlichen. Derzeit ist noch unklar, ob man zusätzlich zum Impfnachweis auch einen negativen PCR-Test vorlegen muss.

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Lufthansa stockt innerdeutsche und USA-Flüge auf

Die Lufthansa Group ortet eigenen Angaben nach eine besonders hohe Nachfrage in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika. In der vergangenen Woche habe man gar mehr Tickets als im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 verkauft. Auf den Nachfrage-Boom reagieren die Airlines nun mit der kurzfristen Aufnahme von zusätzlichen Flügen in die USA. So werden die Airlines Lufthansa und Swiss ab November kurzfristig insgesamt drei tägliche Flüge nach Miami anbieten. Besonders stark nachgefragt sind USA Flüge für den kommenden Dezember. Die Neubuchungen in der vergangenen Woche für diesen Monat waren genauso hoch, wie im Vergleichszeitraum 2019. Die traditionell in der Weihnachtszeit gut gebuchten New York-Flüge wurden bereits um zusätzliche Umläufe ergänzt. Die Airlines der Lufthansa Group bieten im Dezember aus ihren Drehkreuzen bis zu 55 wöchentliche Verbindungen nach New York an. Eine weitere kurzfristige Angebotserweiterung wird zurzeit geprüft. Zusätzliche Flüge auch innerhalb Deutschlands Aufgrund der weiter wachsenden Nachfrage werden auch die Flüge innerhalb Deutschlands und zu den Lufthansa Drehkreuzen verstärkt. Im Vergleich zum Juli stockt beispielsweise Lufthansa ihre innerdeutschen Verbindungen ab Oktober um 45 Prozent auf. Das bedeutet unter anderem, dass es von Frankfurt nach Berlin statt der derzeit sechs täglichen Verbindungen ab Oktober neun tägliche Anbindungen und von Frankfurt nach Hamburg statt sechs täglichen Verbindungen acht tägliche Flugreisemöglichkeiten geben wird. Ähnlich sieht es für München aus: Statt der derzeit fünf täglichen Verbindungen stehen ab Oktober sieben tägliche Verbindungen nach Berlin und statt sechs täglichen Verbindungen nach Hamburg zukünftig bis zu elf tägliche Flüge im Flugplan.  Am Morgen und Abend fliegt Lufthansa

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China verhaftet HNA-Geschäftsführung

Im Zuge der Pleite des chinesischen HNA-Konzerns ist es zur Verhaftung der Führungsspitze gekommen. Das Unternehmen teilte mit, dass Geschäftsführer Tan Xiangdong und Verwaltungsratschef Chen Feng in Haft sind. Sowohl das offizielle China als auch die HNA Group geben sich zu den genauen Gründen wortkarg. Man verweist lediglich darauf, dass die beiden Manager unter dem Verdacht stehen, dass kriminelle Handlungen erfolgt sein könnten. Auf die Zerschlagung der Firmengruppe soll dies aber keinen Einfluss haben. Diese soll – wie vor wenigen Tagen angekündigt – vollzogen werden. Die HNA Group hat sich durch spektakuläre Übernahmen im Luftfahrt- und Touristikbereich massiv verhoben und ist dermaßen in Schieflage geraten, dass Insolvenz angemeldet werden musste.

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AUA und Eurowings tauschen Strecken im Österreich-Deutschland-Verkehr

Austrian Airlines wird sich endgültig aus dem dezentralen Verkehr ab den Bundesländerflughäfen zurückziehen. Wie berichtet: Die Strecke Innsbruck-Frankfurt wird eingestellt und Graz-Düsseldorf übernimmt die Konzernschwester Eurowings. Der Zeitpunkt des Betreiberwechsels in der Steiermark hat sich seit dem letzten Bericht über dieses Thema nach hinten verschoben. Dieser soll nun am 10. Jänner 2022 vollzogen werden. Geplant ist, dass Eurowings ab diesem Termin bis zu dreimal pro Woche zwischen Graz und Düsseldorf fliegt. Die ebenfalls von der AUA übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf sollen bis zu fünfmal wöchentlich bedient werden. Ab Sommer 2022 ist Eurowings auf allen drei Verbindungen nochmals häufiger unterwegs und steuert dann Stuttgart und Düsseldorf montags bis freitags jeweils zweimal täglich an. Austrian Airlines wird die Hannover-Strecke ab Wien von Eurowings dauerhaft übernehmen. Diese Route soll bis zu zweimal täglich bedient werden. In der Vergangenheit war man bereits in der deutschen Messestadt präsent, jedoch wurde an Eurowings übergeben und nun wird dieser Schritt wieder rückgängig gemacht.

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Silver Airways: Nächste US-Regionalairline steigt in den Frachtsektor ein

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Air Wisconsin mit einer ersten Bombardier CRJ200 (PF) Frachtflüge durchführen wird. Nun steigt auch Silver Airways aus Florida in dieses Segment ein – mit einem starken Partner an der Seite. Bereits im Oktober 1988 wurde die Gulfstream International Airlines durch den Eastern Air Lines Captain Thomas L. Cooper gegründet. Ab dem 1. Dezember 1990 flog man hauptsächlich als Lufttaxi mit Cessna 402 und später mit Beech C99 zwischen Miami und Cap-Haïtien (Haiti). Doch aufgrund des politischen Klimas in Haiti entschied sich Gulfstream bald, fortan Destinationen auf den Bahamas anzusteuern. Mit der Unterzeichnung eines Codeshare-Abkommens mit United Airlines im Jahre 1994 beantragte Gulfstream International Airlines bei der Federal Aviation Administration (FAA, US-Zivilluftfahrtbehörde) eine Part-121-Lizenz um künftig auch größere Flugzeuge, anfänglich Shorts 360, betreiben zu dürfen. Mit der Übernahme der Paradise Island Air erwarb Gulfstream International Airlines auch vier DeHavilland Canada DHC-7. Bald darauf wurde die Flotte um die beiden Muster Beech 1900 und Embraer 120 aufgebaut. Auch ging man weitere Partnerschaften mit Trans World Airways (als TWConnection) und später Continental Airlines (als Continental Connection) ein. Am 4. November 2010 beantragte Gulfstream International Airlines Insolvenzschutz nach Chapter 11. Im März darauf wurde die Firma mit allen Vermögenswerten an die Victory Park Capital veräußert. Diese schaffte im Oktober 2011 sechs gebrauchte Saab 340B+ für Gulfstream an. Diese Flugzeuge sollten in Ergänzung zu den 21 Beech 1900D fliegen. Doch Victory Park Capital stellte die Airline komplett neu auf. Seit dem 15. Dezember 2011 fliegt man unter dem

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