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Nigeria: Ibom Air bestellt zehn Airbus A220

Die sich im Eigentum der Regionalregierung von Akwa Ibom (Nigeria) befindliche Ibom Air unterzeichnete während der Dubai Air Show eine Fixbestellung über zehn Airbus A220. Damit wird die Teilflotte des Carriers auf zwölf Exemplare anwachsen. Ibom Air hat bereits zwei A220-300 in Betrieb. Diese tragen die Registrierungen SU-GFA, SU-GFD. Weiters besteht die Flotte aus fünf Bombardier CRJ-900, die noch das Rückgrat bilden. Diese sollen durch die Neuzugänge ersetzt werden, so dass die Flotte netto um fünf Maschinen ausgebaut wird. „Als Organisation freuen wir uns bei Ibom Air über das steile Wachstum, das wir in etwas mehr als zweieinhalb Jahren seit Aufnahme unserer Geschäftstätigkeit erzielt haben, ein Wachstum, das hauptsächlich auf die massive Akzeptanz unseres Produkts und unserer Marke durch das nigerianische inländische Flugpublikum zurückzuführen ist. Die Aufnahme des A220 in unsere Flotte wird unsere Wachstumsstrategie unterstützen und die betriebliche Effizienz steigern. Es wird unseren Passagieren auch mehr Platz und ein verbessertes Kabinenerlebnis bieten, als ein Mehrwert für unsere Wahl“, so Ibom-Air-Chef Mfon Udom.

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Indien: Start-up Akasa Air bestellt 72 Boeing 737 Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte auf der Dubai Air Show einen größeren Auftrag aus Indien an Land ziehen. Das Start-up Akasa Air, hinter dem der Milliardär Rakesh Jhunjhunwala steht, bestellt 72 Boeing 737 Max. Boeing konnte nach Ryanair und Vietjet Air einen dritten Kunden für die Boeing 737 Max 200 gewinnen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Billigfliegerversion der Max 8. Gelegentlich wird behauptet, dass diese besonders eng bestuhlt sein soll, jedoch ist dies für die Passagiere nicht spürbar. Ein ausführliches Portrait zu diesem Maschinentyp, betrieben von der Ryanair-Tochter Malta Air, unter diesem Link. Akasa Air ist bislang keine Meile geflogen und hat den Starttermin immer wieder verschoben. In der jüngsten Mitteilung schreibt man vage von „Sommer 2022“. Man wird sowohl die Standardversion Boeing 737 Max 8 als auch die 200er-Variante abnehmen. Wie viele genau von welcher Version wurde nicht mitgeteilt. Insgesamt sollen es jedenfalls 72 Flugzeuge sein.

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Air Tanzania bestellt vier Boeing-Maschinen

Die Fluggesellschaft Air Tanzania hat auf der Dubai Air Show die Bestellung von zwei Boeing 737 Max, einer B787-8 und einem Frachtflugzeug des Typs Boeing 767-300 bekanntgegeben. Der Dreamliner soll insbesondere im Europa-Verkehr eingesetzt werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt 726 Millionen U.S.-Dollar. Die Order ist nicht gänzlich neu, denn bislang wurde diese in der Pipeline nicht identifiziert. Immer wieder geben Hersteller und Airlines Bestellungen aus Prestigegründen während großer Messen bekannt. „Unser Flaggschiff 787 Dreamliner ist bei unseren Passagieren beliebt und bietet konkurrenzlosen Bordkomfort und höchste Effizienz für unser Langstreckenwachstum“, sagte Ladislaus Matindi, CEO von Air Tanzania. „Der767 Freighter wird Air Tanzania außergewöhnliche Fähigkeiten und Flexibilität verleihen, um die Passagier- und Frachtnachfrage innerhalb Afrikas und darüber hinaus zu decken.“

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USA: Freight Runners Express stellt Saab 2000 in Dienst

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Freight Runners Express führte kürzlich den ersten Passagierflug mit dem Muster Saab 2000 durch. Das eigentlich auf Cargoflüge spezialisierte Unternehmen bietet seit einiger Zeit auch Charter- und Wetlease-Dienstleistungen an. Bislang setzte der Carrier im Bereich der Passage auf drei Turbopropflugzeuge des Typs Embraer 120. Diese sind mit 30 Sitzplätzen bestuhlt und werden unter der Marke ACE Air Charter Express vermarktet. Die Saab 2000, die auf der Heckflosse das ACE-Logo trägt und ansonsten komplett weiß gehalten ist, wurde als N508FR in das U.S.-amerikanische Luftfahrtregister eingetragen. Dieses Turbopropflugzeug hat eine langjährige Geschichte in Europa hinter sich. Zunächst wurde es – wie viele Saab 2000 – im Jahr 1994 an Crossair ausgeliefert. Nach der Ausflottung bei Swiss ging die HB-IZE als D-AOLA zur mittlerweile nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaft OLT. Zwischen 2007 und 2019 war diese Saab 2000 als G-CERY für Eastern Airways unterwegs. Seit Juli 2019 war das Turbopropflugzeug abgestellt und wurde nun bei Freight Runners Express unter der Marke ACE wieder in den kommerziellen Flugdienst gestellt. Der offizielle Erstflug beim U.S.-amerikanischen Operator wurde ab dem University-Oxford Airport durchgeführt. Der Carrier stellte auch nachstehendes Video online.

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Lufthansa Group stockt Weihnachtsangebot auf

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group werden eigenen Angaben nach zwischen Weihnachten und Neujahr 440 zusätzliche Flüge auflegen. Das Angebot soll um rund 80.000 Sitzplätze erweitert werden. Diesen Schritt begründet der Konzern mit aktuell hoher Nachfrage. Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings sollen zwischen Weihnachten 2021 und Neujahr 2022 gemeinsam rund 440 zusätzliche Flüge durchführen. Mit Wiederaufnahmen von Zielen und Frequenzaufstockungen bestehender Verbindungen oder dem Einsatz größerer Flugzeuge reagieren die Airlines auf die seit Wochen ansteigende Nachfrage nach Flügen in die Weihnachtsferien. Allein von den Drehkreuzen München und Frankfurt bietet Lufthansa in der Weihnachtszeit mehr als 120 zusätzliche Flüge mit einer Kapazität von 25.000 Sitzplätzen an. In den USA werden besonders oft New York und Ziele im Bundesstaat Florida gebucht. In Europa besonders nachgefragt sind Ziele auf dem spanischen Festland und den Kanaren, Portugal und weitere Sonnenziele im Mittelmeerraum sowie Skandinavien. Neben diesen Flugzielen stehen die schneesicheren Skigebiete in Lappland (Nord-Finnland) wieder im Flugplan. So erreicht man über Weihnachten und Neujahr ab Frankfurt Ivalo und Kuusamo sowie ab München Kittilä in Lappland und Tromsö in Norwegen.

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Malta: Challenge Air Cargo sucht um AOC und Betriebsgenehmigung an

Die Challenge Group sucht bei der maltesischen Luftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung an. Man will eine neue Frachtfluggesellschaft aufbauen. Hierzu sicherte man sich bereits acht Widebodies. Laut Erklärung der Firmengruppe unterzeichnete man ein Memorandum of Agreement mit Israel Aerospace Industries. Dieses sieht den Umbau von vier Boeing 767-300 und vier Boeing 777-300 in Frachter vor. Man rechnet damit, dass man im Laufe des dritten Quartals des Jahres 2022 die erste Maschine übernehmen kann. Dabei wird es sich um eine B767-300BDSF. DerMaschinentyp B777-300ERSF wird in einer zweiten Phase umgerüstet. Im Zeitraum 2025-2026 wird die Flotte der Gruppe auf insgesamt 12 Flugzeuge anwachsen. Die Challenge Group erklärt weiters, dass die neugegründete Airline die dritte in der Firmengruppe ist. Ein Meeting mit Charles Pace, Direktor der Zivilluftfahrtbehörde Maltas, hat bereits stattgefunden. Nun wurde offiziell der Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung eingereicht. Die maltesische Fluggesellschaft wird Teil des bereits bestehenden Unternehmens Challenge Air Cargo Limited, das bisher als virtuelle Fluggesellschaft, Charter-Broker und Fracht-GSA agierte. Diese Erweiterung wird es der Gruppe ermöglichen, ihre kommerziellen Fähigkeiten durch die Erhöhung der Anzahl der Frequenzen nach China und Nordamerika zu erweitern und wird auch als Tor nach Afrika und anderen neuen Zielen dienen. Die neue Fluggesellschaft soll die Flotte umgebauter B767-300BDSF-Flugzeuge erhalten. Challenge Air Cargo Limited hat Kapitän Mauro Porta zum verantwortlichen Manager ernannt, um dieses Projekt zu leiten. Mauro Porta bringt viel Erfahrung als Pilot sowie mehrere Jahre in verschiedenen leitenden und nominierten Positionen bei verschiedenen Carriern mit. Mauro hat auch erfolgreich

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Brasilien: Azul Cargo setzt dauerhaft auf Embraer-195-Frachter

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul baute im Zuge der Corona-Pandemie einige Embraer-195 in temporäre Frachter um. Nun will man im Cargogeschäft dauerhaft auf dieses Muster setzen und kündigt an, dass bis Jahresende insgesamt acht E195-Frachter in der Luft sein sollen. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass sich die Embraer-Regionaljets im Cargobereich bewährt hätten und deren Kapazitäten gefragt sind. Azul Cargo Express wurde im Zuge der Corona-Pandemie auch als eine Art „Notlösung“ geschaffen, um zumindest Güter transportieren zu können. Während sich andere Carrier aus dem „Makeshift“-Business zurückgezogen haben setzt Azul weiterhin darauf. Nun werden acht Embraer 195 dauerhaft in Cargoflugzeuge verwandelt. Dies bestätigte Finanzchef Alex Malfitani gegenüber Aeroin. Es müssen allerdings noch einige Details mit der Luftfahrtbehörde sowie Hersteller Embraer geklärt werden, denn beispielsweise sollen die Boardküchen entfernt werden und Frachttüren eingebaut werden. Hierfür ist eine Zulassung notwendig.

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Düsseldorf: Azores kündigt Ponta Delgada an

Die portugiesische Fluggesellschaft Azores Airlines plant ab 27. März 2022 zweimal wöchentlich zwischen Düsseldorf und Ponta Delgada zu fliegen. Die Flüge sollen mit den Maschinentypen Airbus A320 und A321neo bedient werden. Derzeit plant die Sata-Schwestergesellschaft an den Verkehrstragen Donnerstag und Sonntag von Düsseldorf aus auf die Azoren-Insel (Ilha de São Miguel zu fliegen. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus drei Airbus A320, zwei A321neo, drei A321LR und einem A330-200. Sowohl Azores Airlines als auch Sata stehen aufgrund der Corona-Pandemie unter finanziellem Druck. Die Regionalregierung der Azoren will die Firmengruppe mit Hilfe einer Kapitalerhöhung stützen. Sata ist für die Regio-Strecken zuständig und betreibt Turbopropflugzeuge. Azores Airlines ist ein Jet-Operator und auf längeren Routen tätig.

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Wiens Hotellerie brechen die letzten Buchungen weg

Sind die aktuell 38 Prozent Auslastung im November schon kein Grund zur Freude bei den Wiener Hoteliers, kommt es in den nächsten Wochen und Monaten noch schlimmer: Für den Dezember rollt gerade eine Stornowelle durch die Rezeptionen, der Jänner ist bei den Reservierungen gar auf einem Rekordtief. Nur acht Prozent der Zimmer sind derzeit für Jänner gebucht. „Der Herbst hat gut begonnen und wir konnten uns langsam wieder erholen, doch die neue Corona-Welle wirft uns nun wieder komplett zurück. Mit diesen Gästezahlen kann die Wiener Hotellerie nicht überleben“, fordert Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, nun dringend nötige Unterstützung für seine Branche ein. „In den letzten Wochen haben Seminare und Tagungen wieder für besser gebuchte Hotelzimmer in Wien gesorgt, das ist aber nun wieder vorbei. Seminare werden storniert, Weihnachtsfeiern gar nicht gebucht und touristische Reisen wieder abgesagt“, zeigt sich Schmid ob der derzeitigen Lage pessimistisch für die Branche: „Der Winter ist für uns gelaufen, im negativen Sinne, eine Erholung sehen wir frühestens in sechs Monaten – wenn es dann noch Hotels in Wien gibt.“ Denn so drastisch wie die Buchungslage steht es auch um die wirtschaftliche Lage der Hotels: „Wir stehen alle mit dem Rücken zur Wand.“ Schmid fordert daher unterstützende Maßnahmen für die Touristiker: „Die mit Jahresende auslaufende Herabsetzung der Umsatzsteuer muss verlängert werden, auch die bewährten Hilfsinstrumente wie der auslaufende Ausfallsbonus, der frühere Fixkostenzuschuss und der Verlustersatz müssen wieder reaktiviert beziehungsweise aufgestockt werden.“

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