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Wien: Statt Iran-Air-Flug nach Teheran gab es Übernachtungen im A300

Am vergangenen Samstag wollten 170 Personen mit einem Airbus A300 von Iran Air von Wien nach Teheran fliegen. Doch die Reise gestaltete sich schon auf dem Vorfeld chaotisch und obendrein mussten die Passagiere sogar im Flugzeug übernachten. Eigentlich sollte die Maschine gegen 11 Uhr 50 in Richtung der Hauptstadt des Irans abheben, jedoch war dies aus technischen Gründen nicht möglich. Der Kapitän sagte den Flug aus Sicherheitsgründen ab. Laut einem Medienbericht der Gratis-Zeitung Heute, der sich auf einen Fluggast bezieht, sollen sich die Reisenden zu diesem Zeitpunkt schon zwei Stunden an Bord des Jets befunden haben. Iran Air flog zwar eine Ersatzmaschine ein, jedoch traf diese erst um 0 Uhr 30 des Folgetages ein. Die Odyssee war damit aber nicht beendet, denn auch in diesem Flugzeug mussten die Passagiere rund zwei Stunden warten. Angeblich wurde seitens der Crew erklärt, dass man auf die Startgenehmigung wartet. Das entpuppte sich schon bald als Hinhaltetaktik, denn dann wurde die Katze aus dem Sack gelassen: Das Flugzeug ist nicht startklar und Hilfe kann nicht vor 5 Uhr 00 kommen. Konkret wurde den Fluggästen erklärt, dass eine Enteisung notwendig ist. Diese stand aufgrund der Jahreszeit aber nicht sofort zur Verfügung, sondern musste vom Flughafen Wien erst aufgebaut werden. Laut dem Medienbericht war es den Passagieren nicht möglich den Airbus zu verlassen. Airport und Iran Air schieben sich gegenseitig den “Schwarzen Peter” zu. So behauptet Iran Air, dass der Flughafen keine Busse zur Verfügung gestellt habe. Das will ein Sprecher des größten Airports Österreichs so nicht

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Indien: Regierung will auch Alliance Air verkaufen

Die indische Regierung plant auch den Verkauf der Regionalfluggesellschaft Alliance Air. Der Operator von insgesamt 18 ATR72-600 ist primär im Inland tätig und betreibt viele subventionierte Strecken. Viele Jahre hat es gedauert, aber nun ist es fix: Air India und die Tochter Air India Express werden an Tata Sons verkauft. Die Regierung widmet sich nun der staatlichen Alliance Air, die ein dichtes Regionalnetz unterhält. Der Vorstand wird laut lokalen Medienberichten am Donnerstag zusammentreten, um das Ansinnen der Regierung zu beraten. Demnach plant Indien den Regio-Carrier komplett zu verkaufen. Das Vorhaben befindet sich noch in einem frühen Stadium, so dass sich noch keine Interessenten öffentlich bekannt haben. Es wird allerdings damit gerechnet, dass die indische Regierung noch in diesem Jahr zur Abgabe von Geboten für Alliance Air einladen wird. Alliance Air wurde im Jahr 1996 gegründet und hat mit der australischen Alliance Airlines nichts zu tun. Die Flotte besteht momentan aus 18 Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Diese sind auf verschiedenen sekundären und tertiären Airports, aber auch in Delhi und Hyderabad, stationiert. Unterhalten wird ein dichtes Regionalnetz, wobei viele Strecken PSO-subventioniert sind.

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Air New Zealand lädt zum Impfen in einen Dreamliner

Impfen im Linienbus, in der Straßenbahn, im Schwimmbad, beim Kindergeburtstag oder im Supermarkt neben der Pfandrückgabe – alles schon bekannt und keine Neuigkeit mehr. Air New Zealand ermöglicht es am Samstag, dass man sich in einem Dreamliner die Spritze gegen Covid-19 geben lassen kann. Der Carrier versucht mit dieser durchaus kreativen Idee die Impfbereitschaft in Neuseeland anzukurbeln. Besonders Luftfahrtliebhabern will man damit die Entscheidung leichter machen. Die Aktion wird auf dem Flughafen Auckland am Samstag, den 16. Oktober 2021 durchgeführt. „Die Leute werden durch die Tür in Business Premier einsteigen, wo sie eine Dosis des Pfizer-Impfstoffs in ihrem Arm ihrer Wahl erhalten. Impfstoffe werden von Tāmaki Health verabreicht. Sie bewegen sich dann durch die Kabine in die Economy-Klasse, wo ein Snack-Service beginnt, während sie nach dem Beobachtungszeitraum auf das Aussteigen warten”, ist in einer Mitteilung zu lesen. Derzeit ist vorgesehen, dass es sich um eine einmalige Aktion handeln soll. Aber wer weiß das schon: Vielleicht gibt es wegen großem Erfolg dann eine Neuauflage?

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SmartLynx-Chef: „Trotz Krise sind wir gewachsen“

Der lettische SmartLynx-Konzern sieht sich unabhängig der Corona-Pandemie auf Kurs. In einer Medienmitteilung erklärt man, dass man auch während der Krise gewachsen ist. Die Expansion fand insbesondere beim maltesischen Ableger im Frachtbereich statt. Die Flotte wurde auf 35 Maschinen ausgebaut. Unter anderem flottete man fünf Widebodies des Typs AIrbus A330 ein. Diese werden als Frachter eingesetzt und gesellen sich zu den A321F. „Kürzlich hatten wir die Gelegenheit zu beweisen, wie großartig die neuen Flugzeuge sind und haben in nur 7 Tagen eine Sendung um die Welt transportiert“, so Zygimantas Surintas, CEO von SmartLynx Airlines. „Einer unserer jüngsten Kunden ließ uns von Frankreich nach Chicago fliegen, mit Verladung in Vietnam. Die komplette Route führte uns rund um den Globus: Frankreich-Kambodscha-Vietnam-Südkorea-Alaska (USA)-Chicago (USA). Die notwendigen Stopps wurden zum Tanken und zur Erholung der Besatzung eingelegt.“ Seit Anfang des Jahres 2021 ist SmartLynx Malta mit derzeit zwei Airbus A321F für Deutsche Post-DHL tätig. Die Maschinen kommen überwiegend ab dem DHL-Drehkreuz Leipzig/Halle zum Einsatz. Im Passagierbereich zog man im dritten Quartal 2021 Bases in Saarbrücken und Basel auf. Man fliegt im Auftrag des Reiseveranstalters Tui. Obwohl sich das Unternehmen noch von den Auswirkungen von Covid-19 erholt und von Juli bis September über 5500 Flüge durchgeführt hat. Dies war zum Teil auf die wachsende Kundschaft der Fluggesellschaften zurückzuführen. „Wir haben uns sehr gefreut, mit so bekannten Unternehmen wie DHL, Volotea und Royal Air Maroc zusammenzuarbeiten und ihnen außergewöhnliche ACMI-Services für Passagiere und Fracht anzubieten. Die Tatsache, dass sich so angesehene Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit

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Salzburg soll zur Mobilitätsdrehscheibe werden

Noch sind in Salzburg die einzelnen Verkehrsträger untereinander kaum verzahnt. Das soll sich ändern und dabei soll der Flughafen eine zentrale Rolle als Mobilitätsdrehscheibe der Region spielen. Unter dem Projektnamen “Flughafen 4.0” arbeiten Airport, Wirtschaft und Landespolitik intensiv an der Verknüpfung verschiedenster Mobilitätsangebote. Der Verkehr zu den eigentlichen Zieldestinationen soll gebündelt werden. Davon sollen sowohl Einheimsiche als auch Touristen profitieren. „Der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt sein, wir befinden uns gerade in den Planungen für die neue Terminallandschaft am Flughafen und hier brauchen wir jeden Input für zukunftsweisende infrastrukturelle Änderungen. Für die Ansiedlung und Bestandssicherung internationaler Betriebe ist ein funktionierender und gut erreichbarer Flughafen essentiell. Das Mobilitätsprojekt soll dem Flughafen die Möglichkeiten darlegen, wie eine Weiterentwicklung zu einem attraktiven Mobilitätsknoten im regionalen Verkehrssystem aussehen kann. Davon sollen neben den direkten Flugpassagieren auch bestehende große wie kleine Unternehmen maßgeblich profitieren,“ unterstreicht Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer die Wichtigkeit des ambitionierten Projektes. Der „Flughafen 4.0“ soll ins alltägliche, multimodale Verkehrssystem eingebettet werden – attraktive Fuß- und Radwege, bedarfsorientierte Neuangebote im öffentlichen Verkehr, und alternative Mobilitätsmöglichkeiten sowohl für Touristen als auch für Pendler und Bewohner (nutzbar auch abseits des Flugverkehrs) sollen entstehen. „Wir wollen mit Methoden aus der Geoinformatik und Data Science aufzeigen, wie man die intermodale Wegekette der Reisenden bis in die Salzburger Regionen hinein bündeln und weiterentwickeln kann. In Form von Erreichbarkeits- und Planungsszenarien können bedarfsorientierte Optimierungen im Umweltverbund sowie weitere zukunftsweisende Mobilitätsangebote am Flughafen Salzburg simuliert und deren Auswirkungen abgeschätzt werden. Somit wird die Umsetzung neuer Angebote unterstützt und die alltägliche, multimodale

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Nach Openskies-Abkommen: Wizz Air expandiert in der Ukraine

Der Billigflieger Wizz Air ist in der Ukraine wieder auf Expansionskurs. Auf dem Flughafen Kiew-Schuljany werden fünf weitere Maschinen stationiert und in Lemberg zwei. Insgesamt nimmt man 26 weitere Routen ab diesem Land auf. Der Carrier begründet den Expansionsschritt unter anderem mit dem Open-Skies-Abkommen, das am Dienstag zwischen der Europäischen Union und der Ukraine unterzeichnet wurde. Das macht es vergleichsweise einfach an Streckenrechte zu kommen. Das gilt aber auch für ukrainische Carrier. Beispielsweise Skyup und Bees Airlines stecken bereits in den Planungen zu zusätzlichen EU-Destinationen. Wizz Air wird ab Kiew-Schuljany, Lemberg, Odessa und Kharkow insgesamt 26 neue Strecken aufnehmen. Auf einigen Bestandsstrecken, darunter auch Wien-Kiew, stockt man die Frequenzen auf. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 sollen laut einer Medienerklärung des Carriers fünf zusätzliche Airbus A321 stationiert werden. Aufgenommen werden Strecken nach Paris Beauvais, Brüssel-Charleroi, Eindhoven, Nizza, Barcelona, Madrid, Alicante, Malaga, Porto, Palma d Mallorca, Chania (Kreta) und Basel Mulhouse Freiburg.. Zeitgleich entsteht in Lemberg eine neue Basis mit zwei A321. Aufgenommen werden Nonstopflüge nach Paris Beauvais, Madrid, Eindhoven, Barcelona, Brüssel-Charleroi, Nizza, Treviso, Athen und Thessaloniki. Darüber hinaus wird die Fluggesellschaft auch investieren, um mehr Reisemöglichkeiten für Passagiere aus Odessa und Kharkow zu schaffen, da die Fluggesellschaft neue Routen von Odessa nach London Luton, Pardubice und Athen sowie von Kharkow nach Thessaloniki und Pardubice einrichtet. Darüber hinaus erweitert Wizz Air die Frequenz von 25 Strecken, die bereits von der Ukraine aus bedient werden, darunter auch die Strecke Kiew – Wien, die von vier auf sieben Flüge erhöht wird. Wizz Air hatte

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USA öffnen Grenzen zu Kanada und Mexiko für Geimpfte

Die US-Regierung will Einreisebeschränkungen an den Landgrenzen zu Kanada und Mexiko für Corona-Geimpfte aufheben. Die Lockerungen sollten im November greifen und auch für Fährüberfahrten gelten. Wer einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus nachweise, könne damit auch zu nicht-notwendigen Zwecken in die USA einreisen, etwa dem Besuch von Freunden und Familie oder für Tourismus. In einem weiteren Schritt werde die Regelung ab Anfang Januar 2022 auch auf notwendige Reisen ausgedehnt, dann ist auch in diesen Fällen der vollständige Impfschutz eine Bedingung bei der Einreise, wie der ORF berichtet. Bis dahin hätten betroffene Menschen wie Lastwagenfahrer, Studierende und Mitarbeiter des Gesundheitswesens ausreichend Zeit, sich impfen zu lassen. Die USA hatten im vergangenen Monat bereits angekündigt, im November die monatelangen Einreisebeschränkungen im internationalen Flugverkehr unter anderem für Geimpfte aus der EU und Großbritannien sowie weiteren Ländern aufzuheben. Der weitgehende Einreisestopp war Anfang 2020 zu Beginn der Pandemie vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump verhängt worden.

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USA: Boeing führt Impfpflicht ein

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing führt für die komplette Belegschaft, die in den Vereinigten Staaten von Amerika tätig ist, eine Impfpflicht gegen Covid-19 ein. Der Konzern begründet die Entscheidung mit dem Dekret von U.S.-Präsident Joe Biden, das besagt, dass ab 8. Dezember 2021 Regierungsaufträge nur noch an Unternehmen, deren Mitarbeiter vollständig geimpft sind, vergeben werden. Boeing erklärte dazu unter anderem, dass bis zu diesem Datum die U.S.-amerikanischen Mitarbeiter ihre Impfnachweise vorlegen müssen. Wer aus medizinischen oder religiösen Gründen nicht geimpft werden kann, muss dies ebenfalls nachweisen. Boeing behält sich vor für diese Personengruppe weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

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Air Baltic: Impfpflicht für die Belegschaft

Nach Swiss und Wizz Air führt auch Air Baltic in Europa eine Impfpflicht gegen Covid-19 ein. Bislang machte man dies nur bei Neueinstellungen zur Bedingung. Auch die bestehende Belegschaft muss nun die vollständige Covid-Impfung nachweisen. Der Carrier erklärt unter anderem, dass derzeit 87 Prozent der Mitarbeiter vollständig geimpft sind. Die übrigen Beschäftigten müssen bis 15. November 2021 nachweisen, dass sie sich zumindest die erste Impfung haben verabreichen lassen. Anschließend gilt eine Übergangsfrist für den Erhalt des zweiten Stichs. Wie Air Baltic mit Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, umgehen wird, ist derzeit noch unklar. Bei Mitbewerbern wie Swiss kann es zur Beendigung des Arbeitsvertrags kommen. Rechtlich ist die Impfpflicht auch in Lettland umstritten.

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Flyr sichert sich sechs Boeing 737 Max 8

Das norwegische Startup Flyr ist heuer mit dem Maschinentyp Boeing 737-800 an den Start gegangen. Im kommenden Jahr sollen die ersten 737 Max 8 zur Flotte stoßen. Es handelt sich um Leasingmaschinen. Der Lowcoster und die Air Lease Corporation haben eine Absichtserklärung über das Leasing von sechs Boeing 737 Max 8 unterzeichnet. Weiters wurden Optionen für bis zu vier weitere Exemplare unterschrieben. Nach Finalisierung der Verträge soll die erste Einheit gegen Anfang 2022 zur Flyr-Flotte stoßen. „Die Entscheidung, sich für die neueste Generation brandneuer Boeing-Flugzeuge zu entscheiden, steht im Einklang mit dem Ziel der Behörden einer nachhaltigeren Entwicklung in der Luftfahrt“, sagte Flyr-CEO Tonje Wikstrøm Frislid in einer Aussendung. „Gleichzeitig erfüllen wir gerne den Wunsch der Kunden, die neuesten Flugzeuge mit den niedrigsten Emissionen zu fliegen. Der neue Flugzeugtyp trägt im Durchschnitt mit einer Emissionseinsparung von bis zu 14 Prozent  gegenüber den Vorgängermodellen dazu bei.“

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