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„Druckfehler“ im Wizz-Magazin: Keine Pläne für Treviso und Verona ab Wien

Im jüngsten Bordmagazin kündigt der Billigflieger Wizz Air mit Treviso und Verona zwei weitere Destinationen ab Wien-Schwechat an. Buchbar sind diese nicht und das hat auch seinen Grund. Es handle sich um einen Fehler, so das Unternehmen. Ob Wizz Air geplant hatte ab Wien nach Treviso und Verona zu fliegen und es sich kurzfristig anders überlegt hatte, bleibt offen. Laut einer Sprecherin handle es sich aber um einen Fehler im Bordmagazin. Weiters: „Diese Verbindungen sind ab Wien nicht verfügbar und derzeit gibt es auch keine Pläne sie aufzunehmen“. Die ebenfalls genannten Ziele Olbia, Split und Dubrovnik sind von diesem „Druckfehler“ nicht betroffen und werden von Wizz Air ab dem Flughafen Wien-Schwechat angeboten. Der Carrier verkündete kürzlich, dass ab November 2021 auf diesem Airport ausschließlich der Maschinentyp Airbus A321neo stationiert sein wird.

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Klagenfurt hatte 178 Flüge im Sommer 2021

Der Flughafen Klagenfurt konnte in den Sommermonaten Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere zählen. Im August wurde der Airport von 6.444 Reisenden auf 92 Flügen genutzt. Der Airport ist mit 48 Fluggästen auf vier Flügen in das Jahr 2021 gestartet. Im Feber 2021 hatte man 47 Passagiere auf zwei Verbindungen. Anschließend brach man auf null herunter. Im Mai 2021 zählte man dann 88 Reisende auf zwei Flugverbindungen. Deutlicher Aufwind ist erst seit Juni 2021 zu erkennen, denn auf 28 Movements hatte man 1.058 Passagiere. Im Juli 2021 waren es 86 Flüge mit 5-780 Passagieren. Im reisestarken August steigerte man sich auf 6.444 Fluggäste, die auf 92 Flügen unterwegs waren. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                       4 -98%                     48 -100% Februar                       2 -99%                     47 -100% März  – -100%  – -100% April  –  –  – – Mai                       2  –                     88 – Juni                     28  –                1.058 – Juli                     86 207%                5.780 113% August                     92 142%                6.444 100%

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Nach 19-monatiger Pause: Korean reaktiviert Hawaii-Honolulu

Korean Air nimmt ihre Flüge nach Hawaii ab dem 3. November wieder auf. Die Fluggesellschaft hatte die Verbindung am 3. April 2020 aufgrund von COVID-19 eingestellt. Zukünftig fliegt die südkoreanische Airline an drei Tagen in der Woche von Incheon nach Honolulu. Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag hebt KE053 um 20:35 Uhr vom Incheon International Airport ab und erreicht Honolulu um 10:00 Uhr. Zurück geht es unter der Flugnummer KE054 jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag jeweils um 11:40 Uhr. Der Grund für die Wiederaufnahme sei die stetig zunehmende Reisenachfrage nach Hawaii, so das Unternehmen. Vor der Pandemie hat Korean die Strecke von Incheon nach Hawaii mit 14 Flügen pro Woche (zwei tägliche Flüge) bedient.

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Charterflüge haben Linz beflügelt

Der oberösterreichische Flughafen Linz konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere abfertigen. Dies ist insbesondere auf das Charterangebot zurückzuführen. Der Airport zählte im traditionell reisestarken August 16.944 Fluggäste und 259 Flugbewegungen. Der Start in das Jahr 2021 war in Linz äußerst schwierig, denn aufgrund der Lockdowns sowie der Einreise- und Quarantänebestimmungen hatte man über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt keine Passagierflüge. Im Frachtbereich konnte Linz Zuwächse erzielen. Das „Comeback“ fand in Oberösterreich im Mai 2021 statt. Man hatte 64 Reisende. Im Juni 2021 waren es 1.590 Passagiere und im Juli 13.403 Fluggäste. Im August 2021 zählte Linz 16.944 Reisende. Im September 2021 wurde die Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf reaktiviert. Neuer Betreiber ist Eurowings. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     85 -78%  – -100% Februar                     80 -81%  – -100% März                   127 -46%  – -100% April                   125 -1%  – – Mai                   106 15%                     64 -91% Juni                   130 48%                1.590 5200% Juli                   261 110%               13.403 1365% August                   259 109%               16.944 909%

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EU-Gericht weist LOT-Klage gegen Air-Berlin-Zerschlagung zurück

Die Pleite der Air Berlin Group liegt nun schon einige Jahre zurück. Die polnische Fluggesellschaft LOT hatte damals gegen die Genehmigungen der EU-Kommission, die zum Erwerb von Assets sowie der Luftfahrtgesellschaft Walter durch Lufthansa und weiteren Teilen durch Easyjet geführt haben, geklagt. Das Gericht der Europäischen Kommission wies das Rechtsmittel ab. Rückblick: Air Berlin musste im Sommer 2017 Insolvenz anmelden und wurde mit einem Millionenkredit, den die deutsche Bundesregierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt hatte, in der Luft gehalten. Damals wurden heftige Vorwürfe erhoben, dass sich Lufthansa bereits im Vorfeld die Filetstücke ausgesucht habe. Manche Äußerungen von Politikern befeuerten diese Vermutungen. Lufthansa wollte sich eigentlich auch die österreichische Fluggesellschaft Niki einverleiben, jedoch lehnte das die EU-Kommission ab. Daraufhin verkaufte der Insolvenzverwalter diesen Carrier an die IAG-Tochter Vueling. Dieser Deal und das in Deutschland geführte Insolvenzverfahren wurden gekippt. Am Landesgericht Korneuburg wurde ein neues Verfahren eröffnet, das letztlich dazu führte, dass die Laudamotion GmbH, die damals im Eigentum von Niki Lauda war, die Assets aus der Masse von Niki übernommen hatte. In Deutschland gingen erhebliche Teile des Air-Berlin-Konzerns an Lufthansa. Darunter befanden sich unter anderem zahlreiche Start- und Landerechte sowie die Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter. Das zuletzt genannte Unternehmen wurde später an Zeitfracht weitergereicht und melde gegen Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz an. An Berlin-Tegel hatte die Lufthansa Group kein Interesse, so dass Easyjet zum Zug gekommen ist. Die polnische LOT wollte ebenfalls einen Teil vom Kuchen haben, ging jedoch komplett leer aus. Man zog vor das Gericht der Europäischen Union, denn

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Österreich: Impact der Pandemie bei Urlaubsreisen deutlich sichtbar

Die Corona-Pandemie führte in Österreich zu einem starken Rückgang der Reisen ins In- und Ausland. Ein Vergleich der Zahlen zeigt aber, dass es im Sommer des Vorjahres mehr touristische Reisen innerhalb Österreichs als in 2019 gab. Die „nackten Zahlen“ der Statistik Austria zeigen, den Impact der Corona-Pandemie deutlich. So gab es in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 noch 2.051.00 Inlands- und 981.000 Auslandsurlaube. Im zweiten Quartal brachen diese deutlich ein. Der Blick auf das dritte Quartal zeigt, dass Aufenthalte im Inland bevorzugt wurden. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 gab es in der warmen Jahreszeit stets mehr Urlaube im Ausland und zwar deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Die genauen Zahlen sind in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Der Umstand, dass in der kalten Jahreszeit überwiegend im Inland Urlaub gemacht wird, liegt auch daran, dass Österreich ein wintersportbegeistertes Land ist und gerne die heimischen Schigebiete genutzt werden. Betrachtet man die ersten zwei Quartale des laufenden Jahres, so zeigen sich die Auswirkungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen in den ersten drei Quartalen deutlich. Laut Statistik Austria gab es nur 155.000 Urlaube im Ausland. Zum Vergleich: In 2019 waren es 1.348.00 und im Vorjahreszeitraum 981.000. Einen ersten Aufschwung in Richtung Ausland gab es ab dem zweiten Quartal 2021. Es gab demnach 992.000 Urlaubsreisen außerhalb Österreichs. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020 waren es 290.00. Vom Wert, den man in 2019 erreicht hatte (2.976 Auslands-Urlaube) war man aber meilenweit entfernt. Die Statistik für das dritte Quartal des laufenden Jahres liegt noch nicht vor.

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USA: Flixbus schluckt Greyhound Lines

Der deutsche FlixMobility-Konzern schluckt den U.S.-amerikanischen Mitbewerber Greyhound Lines. Als Kaufpreis wurden bis zu 172 Millionen U.S.-Dollar vereinbart. Eigentümer der legendären amerikanischen Überlandbusse war zuletzt die britische First Group. Flixbus ist bereits in den Vereinigten Staaten tätig. Durch die Übernahme der Greyhound-Linien wächst das Streckennetz um etwa 2.400 Ziele an. Im Kaufpreis ist die Infrastruktur nicht inkludiert. Diese wird bei der First Group verbleiben, jedoch künftig von FlixMobility gemietet. „Eine stetige Weiterentwicklung unseres Netzes durch Kooperationen oder Zukäufe ist schon immer ein wesentlicher Teil unserer Wachstumsstrategie, um unsere globale Präsenz weiter auszubauen. Die Übernahme von Greyhound bringt uns hier einen entscheidenden Schritt weiter und stärkt die Position von FlixBus in den USA“, erklärt FlixMobility-Chef Jochen Engert. Die Zahlungsmodalitäten wurden wie folgt vereinbart: Der Käufer überweist zunächst 140 Millionen U.S.-Dollar an die First Group. Innerhalb der nächsten 18 Monate sollen weitere 32 Millionen U.S.-Dollar in Raten an die First Group bezahlt werden. Weiters wurde bestätigt, dass jene 108 Millionen U.S.-Dollar, die Greyhound aufgrund der Corona-Pandemie von der U.S.-Regierung erhalten hat, verbleiben werden und somit FlixMobility davon profitieren kann.

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Salzburg: Im Sommer kehrte wieder Leben ein

Am Salzburger Flughafen zeichnet sich seit April 2021 ein deutlicher Aufwärtstrend ab. Allerdings ist die traditionell starke Wintersaison in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ausgefallen. In Salzburg zeigt sich deutlich, dass rund um Ostern die Nachfrage deutlich angezogen ist. Im Main 2021 fiel man auf 469 Passagiere zurück. Hinsichtlich der Flugbewegungen war sogar weniger los als im März 2021. Im Juni 2021 hatte Salzburg 9.783 Fluggäste, die auf 126 Flugverbindungen unterwegs waren. Deutlich bemerkbar ist die gesteigerte Nachfrage während der Sommerferien. So hatte man im Juli 2021 490 Flugbewegungen und 41.491 Passagiere. Im August 2021 steigerte man sich auf 59.070 Reisende und 556 Flugbewegungen. Salzburg-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     38 -98%                   997 -100% Februar                     24 -99%                   460 -100% März                     18 -98%                   450 -100% April                     24 500%                1.016 9136% Mai                     12 -45%                   469 90% Juni                   126 350%                9.783 499% Juli                   490 69%               41.491 126% August                   556 46%               59.070 92%

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Xlendi: Malerisches Fischerdorf mit Kaffeehaus-Flair

Gemütlich im Kaffeehaus oder im Restaurant sitzen während die Kinder ganz nah daneben im Wasser spielen oder baden? Genau das ist in Xlendi auf der Insel Gozo nicht nur möglich, sondern mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Bucht, die Felsen und das Meer. Außerhalb der Hauptsaison ist es in diesem kleinen Dorf sehr ruhig, denn nebst dem traditionellen Fischfang lebt man fast überwiegend vom Tourismus. Dennoch ist Xlendi nicht sonderlich groß und normalerweise auch nicht überlaufen. Wer das Sitzen in Strand-Cafés und -Restaurants den klassischen Liegen vorzieht, kommt an diesem Ort voll auf seine Kosten. Direkt am Ende der Bucht, nur wenige Zentimeter vom Meer entfernt, befinden sich einige gastronomische Betrieb und sogar ein kleines Hotel. Die Bucht hat sandigen Untergrund ist sehr flach, so dass der Aufenthalt mit Kindern gut möglich ist. Das Meer kann über kleine Treppen bzw. Leitern direkt von den Cafés aus erreicht werden. So können Kinder in der Bucht spielen und baden, ihre Eltern haben sie aber stets im Blick. Wer es ein bisschen spektakulärer haben will, für den ist das zum offenen Meer gerichtete Ende der Bucht interessant. Hier ist es sehr tief und Sprünge von Klippen und Felsen sind offiziell erlaubt. Die maltesische Regierung hält in der gesamten Bucht – wie an allen offiziellen Badestränden – sicherheitshalber Rettungsschwimmer vor. Die Bucht von Xlendi ist aufgrund ihrer geografischen Lage sehr gut vor Wellen und starkem Seegang geschützt, aber sicher ist sicher. Xlendi wird von vielen Besuchern als imposant beschrieben. Das mag daran liegen, dass

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Sommer 2022: IAG stockt Level-Flüge ab Barcelona auf

Die IAG-Langstreckenmarke Level plant im Sommerflugplan 2022 das USA-Angebot ab Barcelona auszubauen. Durchgeführt werden die Flüge weiterhin von der Konzernschwester Iberia, da Level selbst kein AOC hat. Los Angeles, das man zuletzt im Jahr 2018 im Programm hatte, soll mit vier wöchentlichen Umläufen reaktiviert werden. Das Ziel New York-JFK wird von derzeit drei Umläufen auf täglich aufgestockt. San Francisco und Boston sollen eine zusätzliche Rotation pro Woche bekommen und dann viermal wöchentlich bedient werden. Die International Airlines Group nutzt die Marke Level derzeit nur noch in Barcelona. Die österreichische Level Europe, die in Wien und Amsterdam tätig war, musste im Vorjahr Konkurs anmelden. OpenSkies, die ab Paris-Orly flog, wurde aufgelöst. Beide Carrier flogen unter dem Level-Brand erhebliche Verluste ein.

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