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Israel: El Al soll sich für Arkia-Übernahme interessieren

Die israelische Fluggesellschaft El Al greift nach dem Mitbewerber Arkia. Laut lokalen Medien gibt es bereits erste Gespräche, die in einer vollständigen Übernahme enden könnten. Wettbewerbsrechtlich gibt es aber bereits jetzt erste Bedenken. Würde El Al den Konkurrenten Arkia schlucken, so würde nur noch Israir als Mitbewerber im Linienbereich verbleiben. Alle drei Anbieter stehen aufgrund der Corona-Pandemie massiv unter finanziellem Druck. Die Zeitung “The Jerusalem Post” schreibt aber auch, dass es derzeit überhaupt keine Garantie gibt, dass es tatsächlich zu einem Zusammenschluss kommen wird. Sowohl die beiden Firmen könnten sich nicht einig werden als auch die Wettbewerbsbehörde könnte sich dagegen aussprechen. Wenig verwunderlich also, dass weder El Al noch Arkia die lokale Medienberichterstattung kommentieren wollten. Es bleibt also abzuwarten, ob es in Israel zu einer Konsolidierung kommen wird oder eben nicht.

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Comeback am 1. November 2021: Qantas reaktiviert London und Los Angeles

Die australische Fluggesellschaft Qantas kann die Wiederaufnahme der Langstreckenflüge kaum noch erwarten und zieht das Comeback der Routen Sydney-Los Angeles und Sydney-London auf den 1. November 2021 vor. Die Strecke in das Vereinigte Königreich wird mit einem Tankstopp in Darwin durchgeführt. Hintergrund ist, dass Einwohner Australiens ab 1. November 2021 wieder quarantänefrei einreisen können. Das gilt aber nur dann, wenn diese vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Ab Juli 2022 will Qantas schrittweise den Maschinentyp Airbus A380 reaktivieren. Zunächst soll dieser auf der Los-Angeles-Strecke zum Einsatz kommen. Spätestens ab November 2022 will der Carrier mit Superjumbos via Singapur nach London fliegen. Allerdings reduziert sich die Anzahl der Airbus A380 um zwei Einheiten. Man will im kommenden Jahr zunächst fünf Stück reaktivieren und bis 2024 weitere fünf Einheiten. Zwei Stück wird man dem aktuellen Informationsstand nicht mehr in den Liniendienst stellen.

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SmartLynx gründet eigenen Part-145-Wartungsbetrieb

Die SmartLynx-Gruppe hat bislang die so genannte Line Maintenance von Drittanbietern durchführen lassen. Das ändert sich nun, denn man bringt mit SmartLynx Technik einen eigenen Part-145-Technikbetrieb an den Start. Dieses wird auf die Maschinentypen A320-Reihe und A330 spezialisiert sein. Die Stützpunkte werden sich in Riga und Tallinn befinden. Die Techniker sollen jedoch mobil in ganz Europa tätig sein. In erster Linie wird man die eigene Flotte warten, aber nimmt auch Aufträge von anderen Fluggesellschaften entgegen. Die notwendigen EASA-Zulassungen wurden bereits beantragt. Der Betrieb soll noch im vierten Quartal des Jahres 2022 aufgenommen werden. Hierzu hat man bereits qualifizierte Techniker eingestellt. Dazu VP Technical Robert Woods: „Es war die erste persönliche Rekrutierungsveranstaltung seit der Pandemie. Wir hatten die großartige Gelegenheit, so viele erfahrene und begeisterte Ingenieure zu treffen, die sich für die Luftfahrt interessieren und leidenschaftlich sind. Über 120 Personen haben die Messe in Istanbul besucht, wo viele hochkarätige technische Universitäten ansässig sind. Für SmartLynx ist es so wichtig, Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten, Motivation und Einstellung in unserem technischen Team zu haben, insbesondere wenn wir in die Welt der Line Maintenance Part-145 expandieren. Dies ist für uns von entscheidender Bedeutung, da wir die volle Kontrolle über unser eigenes Schicksal und unsere eigene Richtung im Betriebsumfeld haben müssen, um sicherzustellen, dass wir die von uns und unseren Kunden erwarteten hohen Standards bei unserem gemeinsamen Wachstum halten.“

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Jordanien: Eigene Fluggesellschaft für Akaba gegründet

Das jordanische Akaba soll mit Fly Aqaba einen eigenen Billigflieger bekommen. Dieser soll mit zunächst zwei nicht näher bezeichneten Mittelstreckenjets an den Start gehen und in erster Linie mehr Touristen in die Stadt am Roten Meer bringen. Auf der einen Seite der Grenze befindet sich der Flughafen Eilat-Ramon und in Sichtweite – hinter einem Grenzzaun – der Flughafen Akaba. Zwei Airports, die direkt nebeneinander gebaut wurden, denn aus politischen Gründen ist der Grenzübertritt auf dem Landweg äußerst teuer. Einreise- bzw. Ausreise und gegebenenfalls auch Visagebühren müssen an Israel bzw. Jordanien entrichtet werden. Sonderlich viel Flugverkehr haben beide Flughäfen nicht. Nur wenige Autominuten entfernt befindet sich übrigens ein dritter Airport und zwar im kleinen Badeort Taba in Ägypten. Dieser hat noch weniger Verkehr als die Mitbewerber in Israel und Jordanien. Auch der Grenzübertritt von Israel nach Ägypten (und umgekehrt) ist aus politischen Gründen beiderseits kostenpflichtig. Akaba und Eilat buhlen seit vielen Jahren um Touristen und subventionieren dabei Fluggesellschaften. Nur so sind extrem billige Ticketpreise möglich. Beispielsweise verscheuerte Wizz Air wiederholt Tickets von Wien nach Eilat um nur einen Euro. Der Carrier zog sein Angebot für die bevorstehende Wintersaison nach Akaba um. Die Entscheidung dürfte aber nicht nur an Subventionen hängen, sondern auch am Umstand, dass Jordanien einfachere Einreisebestimmungen praktiziert, was sich letztlich positiv auf die Nachfrage auswirken dürfte. Nun will ein privates Konsortium den Flugverkehr selbst in die Hand nehmen. Am Sonntag wurde der Gesellschaftervertrag zur Gründung von Fly Aqaba unterschrieben. Investoren aus Jordanien und Saudi-Arabien sollen laut offizieller Mitteilung des

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OMV errichtet Anlage für SAF-Kerosin in Bayern

Derzeit ist Kerosin, das nicht aus verrotteten Dinosauriern, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen stammt, sehr teuer. Das hängt auch damit zusammen, dass es derzeit kaum Massenproduktion gibt. Das will das deutsche Bundesland Bayern ändern. In der Region Burghausen, wo es bereits eine klassische Raffinerie gibt, soll eine Anlage zur Herstellung von “grünem Kerosin” entstehen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte unter anderem, dass im ersten Schritt etwa 50.000 tonnen pro Jahr hergestellt werden sollen. Hinter dem Projekt steht ein Konsortium, dem unter anderem Lufthansa, der Flughafen München, Siemens, MAN, MTU und die TU München angehören. Angeführt wird das Konsortium von der österreichischen OMV, die Eigentümerin und Betreiberin der bestehenden Raffinerie in Burghausen ist.

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Pistensanierung abgeschlossen: Innsbruck ist wieder am Netz

Seit 5 Uhr 00 ist der Flughafen Innsbruck nach rund vierwöchiger Pistensanierung wieder am Netz. Die kommerzielle Erstlandung wird Austrian Airlines um 10 Uhr 30 aus Wien kommend als OS903 vornehmen.  Grundsätzlich beschlossen wurde das Projekt im November 2019, die Planungen und Ausschreibungen dauerten anschließend mehr als ein Jahr. Im März 2021 fiel dann der Startschuss zur Generalsanierung der Piste, dem bisher größten Bauprojekt des Flughafens Innsbruck. Die ersten beiden Bauphasen beinhalteten vor allem Vorbereitungsarbeiten für die Erneuerung und Aufrüstung der Elektroinstallationen auf moderne, nachhaltige LED-Technik sowie die Einrichtungsarbeiten für die Baustelle. Der erste kommerzielle Linienflug auf der „neuen“ Piste wird am Dienstag, den 19. Oktober 2021, um 10:30 Uhr die Landung der Austrian OS903 aus Wien sein. „Wir freuen uns, dass der Flugbetrieb nun wieder aufgenommen wird und wir rechtzeitig vor der anstehenden Wintersaison unseren Kundinnen und Kunden eine hochmoderne Piste bieten können, die wieder allen modernen Standards entspricht“, so Pernetta abschließend.

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Schon am 8. November: Condor mit Zusatzflug nach New York-JFK

Condor hatte bereits nach der Ankündigung der USA im September, die Einreiseregelung im November anzupassen, weit mehr als doppelt so viele Buchungen in die USA verzeichnet und Flüge nach New York City aufgelegt. Der Erstflug nach New York-JFK werde daher vorgezogen und startet als Zusatzflug bereits am 8. November 2021, so die Fluggesellschaft. Ab diesem Tag können geimpfte Reisende nämlich wieder in die USA einreisen. Condor fliegt fünf Mal wöchentlich nach New York-JFK und bereits jetzt vier Mal wöchentlich nach Seattle. „Wir sehen deutlich: Der Nachholbedarf unserer Gäste, wieder nach Nordamerika zu reisen, ist riesig – und es gibt wohl kein beliebteres Ziel in den USA als New York. Die Stadt, die niemals schläft, steht für alles, auf das die Menschen monatelang verzichten mussten. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Familie und Freunde wieder zusammenzubringen und das Fernweh unserer Kundinnen und Kunden zu stillen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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Genf: Busunternehmer gibt kopiertes Swiss-Logo auf

Ein Busunternehmen aus Genf und die Fluggesellschaft Swiss haben sich eine Auseinandersetzung um das Logo geliefert. Unter dem Namen “Swiss Tours” warb man auf Bussen für Ausflüge. Das Problem an der Sache: Die Farbe und die Schriftart sahen sich zum Verwechseln ähnlich. Laut einem Bericht der Aargauer Zeitung bemängelte die Fluggesellschaft diesen Umstand erstmals im Frühjahr 2020. Die Corona-Pandemie führte aber zunächst dazu, dass die Angelegenheit nicht mit Priorität verfolgt wurde. Die Busse waren ohnehin nicht auf der Straße und die meisten Flugzeuge der Swiss waren am Boden. Die Airline konnte aber nun erreichen, dass der Reisebusunternehmer das Logo ändert. Enthalten ist zwar noch immer der Name Swiss, jedoch hebt sich dieses nun deutlich von jenem der Airline ab. Der bloße Bestandteil “Swiss” dürfte nur sehr schwer schützbar sein, es sei denn es geht um eine Fluggesellschaft.  Der Carrier bestätigte gegenüber dem Blatt, dass Swisstours Transport nach einem “Austausch” eingelenkt habe und das Logo abgewandelt habe. Auf der Homepage wurde es bereits gewechselt und die Busse sollen bei nächster Gelegenheit ebenfalls in einem neuen Erscheinungsbild auftreten. Der betroffene Reisebusunternehmer wollte sich zur Angelegenheit nicht öffentlich äußern.

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JCO: Ein Heliport, der für Schweine gebaut wurde

Die meisten Heliports werden primär von VIPs, Rettungsdiensten oder aber von behördlichen Organisationen wie Polizei oder Militär genutzt. Schweine zählen normalerweise nicht zu den Nutzern, doch es gibt in Europa einen Heliport, der explizit für das Ein- und Ausfliegen von Schweinen gebaut wurde. Noch dazu hat dieser einen offiziellen IATA-Code. Eine kleine Insel im Mittelmeer, auf der sich ein einziges Hotel befindet, das momentan umgebaut wird und künftig als Luxushotel auftreten soll, und ein Heliport würden auf den ersten Blick gut zusammenpassen. Betuchte Kundschaft könnte so schnell und stilvoll einfliegen. Doch weit gefehlt, denn ohne gescheitem Geländewagen ist der Comino Heliport nur mittels langem Fußmarsch zu erreichen. Während der Heliport auf der Nachbarinsel Gozo durchaus bekannt ist, jedoch nur noch für Rettungsflüge genutzt wird, ist jener mit dem IATA-Code JCO auch Einheimischen kaum ein Begriff. Das durchaus zurecht, denn der Hubschrauber-Landeplatz befindet sich sprichwörtlich mitten im Nirgendwo und hat noch dazu überhaupt keine Infrastruktur. Selbst die Windhose ist schon lange dahin und wurde nicht mehr erneuert. Lost Place aus dem Bilderbuch direkt neben dem Landeplatz Die Nachbarschaft des Comino Heliports ist auch nicht gerade einladend. In unmittelbarer Fußnähe befindet sich eine verlassene Schweinefarm, die alle Kriterien eines Lost Places erfüllt. Anders ausgedrückt: Der Landeplatz befindet sich ein paar Meter oberhalb von Ruinen und passt angesichts seines Zustands auch perfekt in die Umgebung. Schnell stellt sich die Frage wozu man an einer abgelegenen Stelle einer Insel, auf der offiziell nur noch zwei Menschen wohnen, einen Heliport gebaut hat. Noch dazu kommt,

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Singapore Airlines fliegt Singapur-Kuala Lumpur täglich mit A380

Am 4. November 2021 wird Singapore Airlines den bislang von Emirates gehaltenen Rekord knacken und die kürzeste Airbus A380-Route aufnehmen. Der Superjumbo soll einmal täglich auf der Strecke Singapur-Kuala Lumpur eingesetzt werden. Die tatsächliche Flugzeit liegt unter einer Stunde. Erstmals soll diese Route am 4. November 2021 unter der Flugnummer SQ106 mit Airbus A380 bedient werden. Der Rückflug wird als SQ105 angeboten. Geflogen wird am Vormittag. Ab 5. November 2021 kommt der Superjumbo jeweils am Abend auf dem Kurspaar SQ126/125 zum Einsatz. Normalerweise wird diese Strecke mit Boeing 737-800 von Singapore Airlines bzw. Airbus A320 der Tochter Scoot bedient. Vorläufig ist geplant, dass der Maschinentyp Airbus A380 bis inklusive 3. Dezember 2021 auf Singapur-Kuala Lumpur-Singapur zum Einsatz kommen wird und das täglich. Hintergrund dürfte nicht nur sein, dass die Nachfrage aufgrund der Reiselockerungen stark steigt, sondern die Piloten brauchen Flugstunden. Daher werden die Passagierflüge auch als Training für die Flugzeugführer genutzt.

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